Qualität: Inspiration – Inspirierende Projekte der ABA-Mitglieder

Bauspielplatz Friedenspark, Köln

Eine Oase in der GroßstadtRTEmagicC_00_Friedenspark.jpg

Freiheit und Spannung, Abenteuer pur – ist dies möglich inmitten von Köln ohne die Hilfe der großen Freizeitindustrie? Tatsächlich! In der Innenstadt Kölns, mitten in der Südstadt liegt der Bauspielplatz Friedenspark, im Veedel (Viertel) – liebevoll „Baui“ genannt. Das 3.500 Quadratmeter große Außengelände mutet ein wenig wie eine Brache an. Pflanzen wachsen, es gibt alten Baumbestand, Wälle und Hütten laden zum Spielen und Toben ein. Ein Lagerfeuer brennt. Das ist Abenteuer für Kinder!

Spielplatzpaten Krefeld

Oberbürgermeister Gregor Kathstede mit Krefelder Spielplatzpaten (Foto: Stadt Krefeld)
Oberbürgermeister Gregor Kathstede mit Krefelder Spielplatzpaten (Foto: Stadt Krefeld)

Bereits 1991 wurde in Krefeld das Spielplatzpatenprojekt ins Leben gerufen. Initiator war das dortige Jugendamt. Zuvor gab es auf mehreren Spielplätzen verstärkt Konflikte. Überdies waren einige Spielplätze nicht mehr attraktiv. Das Projekt umfasste lange Zeit rund 20 öffentliche Spielplätze. Ab 2004 gab es eine intensive Öffentlichkeitsarbeit, etwa durch Kontakte zur Presse und regelmäßige stadtweite Plakataktionen. Diese Offensive half entscheidend dabei, die Spielplatzpatenschaften in der Stadt am Niederrhein deutlich zu verstärken. Heute betreuen rund 240 Spielplatzpaten 84 öffentliche Spielplätze. Krefeld hat 170 Spielplätze, d.h. 49,4 Prozent aller Spielplätze haben eine/einen „Kümmerin/Kümmerer“.

Abenteuerspielplatz Monheim am Rhein

Abenteuerspielplatz Monheim e.V.

Das Provisorium lebt – auch (noch) im verflixten 7. Jahr!

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Budenstadt (Foto: ASP Monheim)

Das gibt es wahrscheinlich nur ein einziges Mal in ganz NRW (oder auch darüber hinaus?): Ein Abenteuerspielplatz im Sommerbetrieb ohne festen Standort, ohne Räumlichkeiten, Küche und Toilette.

Der einzige Einrichtungsgegenstand ist ein mobiler Bauzaun, den freundlicherweise der Betriebshof der Stadt Monheim zur Verfügung stellt; sanitäre Anlagen werden in Form einer freundlichen Duldung durch den Fußballverein FC Monheim (ca. 150 m entfernt) überlassen. Lagermöglichkeiten sind ebenfalls ca. 150 m entfernt gelegen – allerdings in der entgegengesetzten Richtung. Im Rahmen der 3-wöchigen Ferienfreizeit konnte in diesem Jahr die Küche des Schäferhundevereins Ortsgruppe Monheim genutzt werden (gleiche Entfernung).

Offene Jugendarbeit Ascheberg (OJA), Ascheberg

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Foto: Rainer Deimel

Wir befinden uns im Jahre 1995 n. Chr. – ganz Ascheberg ist von Sportvereinen und kirchlichen Jugendgruppen besetzt … Ganz Ascheberg? Nein! Ein von unbeugsamen Jugendlichen bevölkerter Spielplatz hört nicht auf, den eher dörflichen Jugendangeboten Widerstand zu leisten.

Ähnlich wie das Dorf der Gallier in dem bekannten Comic wollte auch eine Gruppe engagierter Ascheberger Bürger diesen Jugendlichen einen festen und sicheren Rückzugsort bieten. So gründeten sie mit Unterstützung der Gemeinde den Trägerverein „Offene Jugendarbeit Ascheberg e. V. – OJA“. Seit Juli 2013 ist die offene Jugendarbeit Ascheberg unter der Trägerschaft der Jugendhilfe Werne.

Abenteuerspielplatz Schelpmilser Weg, Bielefeld

RTEmagicC_Logo_ASP.jpgDer Abenteuerspielplatz „Schelpmilser Weg“ ist zu Beginn der siebziger Jahre aus einer Studenteninitiative der Fachhochschule Bielefeld entstanden. 1974 ging der Platz in die städtische Trägerschaft über und wurde einer von elf Abenteuerspielplätzen, die an einem Modellprojekt des Landes Nordrhein-Westfalens beteiligt waren.

Spielwagen e.V., Magdeburg

Verein zur Förderung eines kinder- und jugendgerechten Lebens in der Stadt

RTEmagicC_Logo_IN.jpgDer Spielwagen e.V. als anerkannter Träger der freien Jugendhilfe ist seit 1990 in verschiedenen Arbeitsfeldern zur Verbesserung der Lebenssituationen von Kindern und Jugendlichen in der Stadt Magdeburg tätig. Hauptarbeitsfelder sind die Offene Kinder- und Jugendarbeit und die Schulsozialarbeit. Der Verein beschäftigt 16 hauptamtliche PädagogInnen, die durch PraktikantInnen, Ehrenamtliche, Zivildienstleistende, HelferInnen im Freiwilligen Sozialen und Ökologischen Jahr und zahlreiche Interessenten und Sympathisanten unterstützt werden.

Kinder- und Jugendzentrum RiZ – Regionalzentrum Nord, Duisburg

RTEmagicC_Logo_RiZ.jpgAm 11. Dezember 1950 wurde auf der Marienstraße in Marxloh ein wichtiger Grundstein für die Offene Kinder- und Jugendarbeit der Stadt Duisburg gelegt, und zwei Jahre später wurde das „Jugendheim“ feierlich seiner Bestimmung übergeben. Es war das erste und bis heute auch größte Kinder- und Jugendfreizeitzentrum des Jugendamtes der Stadt Duisburg. Die Namen wechselten, doch nie der politische Auftrag: professionelle Entwicklung der Offenen Kinder-, Jugend- und Kulturarbeit für den Freizeitbereich vor Ort.

Mädchenzentrum MABILDA, Duisburg

Foto: MABILDA
Foto: MABILDA

MABILDA e.V. wurde im Juni 1991 als Verein zur Förderung ganzheitlicher Mädchenbildungsarbeit, geschlechtsbezogener Pädagogik und Forschung gegründet.

Ziel und Zweck des Vereines ist die ganzheitliche Förderung der Mädchenbildung sowie die Entwicklung, Erprobung und Evaluation geschlechtsbezogener pädagogischer Konzepte zur Verbesserung weiblicher Lebenslagen im Sinne der Verwirklichung der Gleichberechtigung von Frau und Mann.

Abenteuerspielplatz Tempoli, Duisburg

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Wir stellen uns vor! (Foto: ASP Tempoli)

Der Abenteuerspielplatz Tempoli wurde Anfang der 1970er Jahre auf dem Gelände einer alten Kiesbaggerei gegründet und ist eine offene sozialpädagogische Einrichtung der Stadt Duisburg. Auf Tempoli können Kinder zwischen 6 und 13 Jahren auf ganz verschiedene Art und Weise die Welt entdecken; dies tun sie mit viel Spaß und großem Interesse. Der Abenteuerspielplatz verfügt über aus viele Bereiche und Angebote.

So existiert beispielsweise auf dem großen Gelände ein Bauspielplatz mit typischem Hüttenbau. Das Erfahren der Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft sorgt für ein Naturerleben mit allen Sinnen. Hinzu kommt eine bunte Palette erlebnispädagogischer, sportlicher, gesundheitsfördernder und kultureller Angebote, ein großer Tierbereich, eine Lagerfeuerstelle, ein Steinbackofen, ergänzt durch engagierte Ferienprogramme, Ausflüge sowie zahlreiche Angebote am Wochenende (zum Beispiel Basteln, Backen und anderes mehr).

Abenteuerspielplatz Rahm, Dortmund

RTEmagicC_01.395x296.jpgAbenteuer und Inspiration – Was bringt das Abenteuer in das Leben?

Bewegung , Wahrnehmung und Gestaltung – Motivation , die sich aus den Bedürfnissen und Interessen der Besucher(innen) ergibt; dies mit: Gemeinschaft und Umgebung (Natur, Technik, Sport und Kultur ).

Was hat der Abenteuerspielplatz damit zu tun?

Zunächst ist es ein Ort, relativ groß, ca. 10.000 qm, mit Ein- und Ausgang, mit einem Spielhaus, einer Werkzeugausgabe, einem Skate- und Fahrradpool, einem Hüttenbaubereich, einer Feuerstelle, auch mit klassischem Spielgerät wie Wippe, Rutschen und Schaukeln. Eine Wasser-Matsch-Anlage lädt ein, das Schwimmbecken bietet Planschspaß, der Bolzplatz ist für die vielen Fußballfreunde eine tägliche Herausforderung.

Jugendfreizeitstätte Hörde, Dortmund

RTEmagicC_JFS_Hoerde.jpgDie Jugendfreizeitstätte Hörde des Jugendamtes Dortmund befindet sich am Clarenberg in Dortmund-Hörde. Im Stadtteil Clarenberg leben aufgrund der hohen Bebauungsdichte viele unterschiedliche Nationalitäten und soziale Schichten auf engstem Raum. Dies kann Probleme aufwerfen, bietet aber auch ein großes Potenzial, um Vorurteile gegenüber dem „Fremden“ abzubauen und in einem friedlichen Miteinander zu leben, indem der eine vom anderen lernt. Leider ist der Clarenberg von Außenstehenden mit sehr vielen Vorurteilen behaftet (hohe Gewaltbereitschaft, Kriminalität, wenig Bildung, wenig Berufs- und Zukunftschancen …). Besonders die hier lebenden Kinder und Jugendlichen spüren diese Vorurteile und beginnen, sich mit diesen zu identifizieren, verlieren den Glauben an ihre Fähigkeiten und verfallen der Perspektivlosigkeit.

NaBeBa-Naturwerkstatt, Waltrop

RTEmagicC_Abb.jpgDie Vorgeschichte

Als für die NaBeBa-Naturwerkstatt im April 2007 der Pachtvertrag für das 8.000 qm große Grundstück unterschrieben wurde, war der Verein Natur- und Begegnungsbauernhof – NaBeBa e.V. – bereits gegründet. Es lag auch schon eine Konzeption für die Arbeit vor, die sich die Vereinsgründer, eine Gruppe von Pädagogen und Biologen, vorgenommen hatte. Durch Mitgliederwerbung und Spendensammelaktionen konnte der Verein ein bescheidenes Startkapital zusammentragen. Zum Beispiel wurde ein Bauwagen auf einem Gemeindefest, das auch von Menschen aus den Nachbargemeinden gut besucht wird, bunt bemalt.

Kinder- und Jugendzentrum Meschenich, Köln

RTEmagicC_06_Logo_Meschenich.jpgSozialraum

Der Sozialraum Köln-Meschenich liegt in einer Insellage südwestlich des Stadtbezirks Köln-Rodenkirchen. Dieser Stadtteil hat ca. 8.100 Einwohner mit drei Vierteln: Alt-Meschenich, Kölnberg und Neu-Meschenich (hier existiert unter anderem ein sozialer Wohnungsbau für Familien mit mehr als 5 Kindern). Schwerpunktgebiet und soziales Ballungszentrum ist der Kölnberg. Hierbei handelt es sich um einen Hochhauskomplex mit ca. 3.850 Einwohnern und einem Migrantenanteil von 79,3 Prozent.

Abenteuerspielplatz Neuhausen, Worms

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Foto: Rainer Deimel

Spiel und Bewegung haben in der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen eine enorme Bedeutung: sie sammeln durch Bewegung in Verbindung mit Spielsituationen weit mehr Erkenntnisse als nur im körperlich-motorischen Bereich. Der Alltag des Kindes – neben der Schule – ist automatisch das Spielen und wird als natürliche Auseinandersetzung mit seiner Umwelt betrachtet, denn das Kind trägt in sich verschiedenartige Motivationen für die Spieltätigkeit.

 

Abenteuerspielplatz „Alte Ziegelei“, Bielefeld

RTEmagicC_ASP_f2.gifZur Geschichte

Die alte Ziegelei-Fabrik in Bielefeld Schildesche mit ihren Hallen, Maschinen und der Tonkuhle war schon zu früheren Zeiten ein Anziehungspunkt für Kinder aus dem Stadtteil. Mitte der 60-er Jahre wurde die ‚Zicke‘ abgerissen.

Aus einer Elterninitiative mit Unterstützung des Jugendamtes der Stadt sowie Studenten der Pädagogik entstand nun ein neuartiges Spielangebot für Kinder: Ein pädagogisch betreuter Abenteuerspielplatz auf einem alten Fabrikgelände! So wurde der ASP „Alte Ziegelei“ neben Schule und Familie zur wesentlichen Bereicherung der kindlichen und jugendlichen Sozialisation; dies mit dem Ziel, den Heranwachsenden Erlebnisfreiräume zu schaffen, die es ihnen ermöglichen, ihre gesamte Persönlichkeit zu entwickeln.

Robinson-Abenteuerfarm Rheinhausen

RTEmagicC_Bild_Rheinhausen.gifDie Robinson-Abenteuerfarm Rheinhausen ist eine offene sozialpädagogische Freizeiteinrichtung des Jugendamtes der Stadt Duisburg für schulpflichtige Kinder von 6 bis 14 Jahren.

Die Farm wurde 1972 als Robinson-Bauspielplatz (1994 in Robinson-Abenteuerfarm umbenannt) mit dem Ziel gegründet, die Spiel- und Lebenssituation der Stadtkinder zu verbessern. (1) Dies soll durch das Raum- und Erlebnisangebot der Farm, die persönlichen Beziehungen zwischen Betreuern und Kindern, der Kinder untereinander, der Beziehung der Kinder mit Tieren und zielgerichtete pädagogische Angebote erreicht werden.

Die Farm ist ein typischer Abenteuerspielplatz mit all seinen klassischen Elementen: Feuer, Wasser, Erde, Luft, Hüttenbau. Ferner gibt es eine breite Palette kultureller, erlebnispädagogischer, handwerklicher, sportlicher, gesundheitsfördernder und geschlechtsspezifischer Angebote. Eine Besonderheit ist die umfangreiche Klein- und Großtierhaltung.

Spielplatzpaten Mülheim an der Ruhr

RTEmagicC_Logo_Muelheim_SpPP-1.jpgIn Mülheim an der Ruhr gibt es 100 städtische Spielplätze. Davon werden aktuell 44 Plätze durch insgesamt 94 Spielplatzpaten betreut. Die erste Spielplatzpatenschaft entstand im November 1988.

Spielplatzpaten können Einzelpersonen, Gruppen und auch Initiativen sein, die durch den spielpädagogischen Dienst im Amt für Kinder, Jugend und Schule betreut werden. Eine Spielplatzpatenschaft ist eine ehrenamtliche Aufgabe.

„Im Spiel begreifen und verarbeiten Kinder ihre Umwelt und bilden eigene Fähigkeiten und Fertigkeiten aus. Das Spielen ist Grundstein und Voraussetzung zu umfassender physischer, geistiger, emotionaler und sozialer Entwicklung von Kindern.“

Abenteuerspielplatz „Ankerplatz“, Sankt Augustin

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Ein tonnenschwerer Schiffsanker, Symbol für Verlässlichkeit, Stabilität und sicheren Halt, ist das Wahrzeichen des „Ankerplatzes“ und begrüßt im Eingangsbereich alle Besucher, die tagtäglich dort „vor Anker“ gehen. Die Rede ist vom Abenteuerspielplatz in Sankt Augustin, der zu seiner Eröffnung im Jahr 1992 den von den Kindern in einem Wettbewerb gekürten Name „Ankerplatz“ erhielt. Um auf die Seiten des Ankerplatzes zu gelangen, nebenstehendes Logo anklicken!

Jugendclub Escher Straße, Köln

RTEmagicC_pict_Escherstr.jpgJugendeinrichtung Escher Club

Der Jugendclub Escher Straße ist eine Jugendeinrichtung in einem sozialen Brennpunkt in Köln; gegründet 1979 in Trägerschaft der Stadt, gehört er seit 1998 zur Jugendzentren Köln gGmbH (JugZ). Der Club, in der Bevölkerung als „Escher Club“ bekannt, ist eine Einrichtung der Offenen Tür im Stadtteil Kölner Bilderstöckchen, untergebracht in einem der städtischen Sozialhäuser in der Escher Straße 152.

Abenteuerspielplatz Garath, Düsseldorf

RTEmagicC_Garath_DSC_0166.jpgDer Stadtteil

Der Stadtteil Garath stellt das größte geschlossenen Bauprojekt in der Stadt Düsseldorf dar und wurde in der Zeit von 1961 bis 1972 in verschiedenen aufeinander folgenden Bauabschnitten errichtet. Garath ist kein gewachsener Stadtteil, sondern auf dem Reißbrett entstanden. Er gliedert sich in vier Bezirke, die nach der jeweiligen Lage in NO, SO, NW und SW aufgeteilt sind. Eine vierspurige Hauptverkehrsstraße trennt den östlichen vom westlichen Teil. Garath zeichnet sich durch viele Grünflächen im Stadtteil aus. Große Waldgebiete, der Garather Forst und die Urdenbacher Kämpen liegen in unmittelbarer Nähe.

AbenteuerHallen Kalk

Die AbenteuerHallen in KölnJugendzentren Köln gGmbH (JugZ)

 AHKIn unserer heutigen Gesellschaft hat „Erleben“ und „Erlebnis“ Konjunktur, was Begriffe wie Erlebnisparks, Erlebnisreisen oder Erlebnisbäder belegen. Es erscheint fast, dass der Erlebniswert der Dinge wichtiger ist als der Gebrauchswert. Kann Leben oder die Erfahrung von Leben nur noch über inszenierte Orte, wie Parks, Reisen, Schwimmbäder erreicht werden?

Bau- und Abenteuerspielplatz Abendrothstraße „Der Bau“, Köln

RTEmagicC_Abendroth_Schriftzug.gifDer Bau- und Abenteuerspielplatz, von allen nur „Der Bau“ genannt, liegt im multikulturellen Brennpunkt Köln-Chorweiler. Träger der Einrichtung ist der Verein „Jugendcafé Chorweiler e.V.“ Den größten Teil der Einrichtung nimmt das etwa 5.000 m² große Außengelände ein. Darauf befindet sich ein kleiner Fußballplatz, ein Tiergehege und der große Sandbereich. Hier gibt es eine Seilbahn, ein Schaukelgerüst mit einer Vogelnestschaukel, eine Feuerstelle und ein großes Klettergerüst. Der restliche Teil wird von den Kindern zum Hüttenbauen benutzt, hierzu gibt es am Rand des Sandplatzes ein Holzlager. Im Haus gibt es einen Gruppenraum, ein Büro, eine Küche, Toiletten, eine Werkstatt mit angrenzender Spiel- und Werkzeugausgabe, einen kleinen Bastel- und Werkraum, sowie eine überdachte Spielfläche. An einer der Außenwände des Hauses ist eine ca. 5 Meter hohe Kletterwand installiert.

Stadtteil-Schule, Dortmund

RTEmagicC_Logo_Stadtteil-Schule_01.jpgEs sind die Menschen aus unterschiedlichen Kulturen, die das Stadtviertel rund um den Borsigplatz im Dortmunder Norden in den letzten Jahren geprägt haben und in den kommenden Jahren prägen werden. An den Lebenssituationen, Problemen und speziellen Bedürfnissen dieser Menschen orientiert sich die Arbeit der Stadtteil-Schule Dortmund e.V.

Förderung, Beratung, Betreuung, Begleitung – mit dem Ziel, Chancen zu verbessern, Ressourcen auszubauen und die Integration in das (all)tägliche Leben zu fördern – dafür arbeitet das Team dieser besonderen (Lebens-)„Schule“ – unterstützt von unterschiedlichen Trägern und Netzwerken – mit Engagement und Kompetenz.

Spielmobil Tobedüse, Herne

RTEmagicC_Tobeduese_Szene.jpgBeim Spielmobil Tobedüse handelt es sich um eines der frühen Projekte der mobilen Arbeit mit Kindern in Nordrhein-Westfalen. Der pädagogische Wert dieses Angebots wurde in Herne nicht lange nach der Gründung der ersten Spielmobile in Deutschland erkannt: Das Spielmobil Tobedüse ist seit 1980 regelmäßig in der Stadt unterwegs.

Von Anfang April bis Ende Oktober werden in der Woche kontinuierlich vier Standorte im täglichen Wechsel angefahren. Von Anfang November bis Ende März besteht eine regelmäßige Kooperation mit Schulen. Dies lässt einen Ganzjahresbetrieb zu, da neben den Angeboten auf Schulhöfen bei schlechtem Wetter die Möglichkeit besteht, in den Schulgebäuden aktiv zu werden. Die Aktivitäten finden parallel zur Offenen Ganztagsschule autonom statt. Das Spielmobil ist im Sinne Offener Arbeit mit Kindern ein fester Bestandteil der Jugendhilfe in der Stadt.

Planerladen, Dortmund

RTEmagicC_Logo_Planerladen.jpg (1)Verein zur Förderung demokratischer Stadtplanung und stadtteilbezogener Gemeinwesenarbeit

Der Planerladen e.V. ist politisch unabhängig, gemeinnützig sowie als Träger der freien Jugendhilfe anerkannt und dem Paritätischen Wohlfahrtsverband angeschlossen. Der Planerladen ist ein vom Bundesamt für Migration zugelassener Träger von Integrationskursen und einer (Schuldner-)InsoBeratungsstelle.

Verbesserung der Wohn- und Lebensbedingungen

Die Arbeit des Planerladens zielt auf die Verbesserung der Wohn- und Lebensbedingungen aller Bewohner der Dortmunder Nordstadt ab. Schwerpunktmäßig setzt sie bei besonders benachteiligten Bevölkerungsgruppen an. So stellen Migrantenfamilien eine wichtige Zielgruppe dar.

Kölner Jugendpark

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Foto: Kölner Jugendpark

Der Kölner Jugendpark ist eine von 22 Offenen Kinder- und Jugendeinrichtungen der Trägerorganisation Jugendzentren Köln gGmbH (JugZ). Er verfügt über ein Gelände von über 30.000 Quadratmetern und ein Gebäude mit 1.000 Quadratmetern und liegt im rechtsrheinischen Stadtteil Köln-Mülheim. Das Einzugsgebiet der Einrichtung ist der Großraum Köln und darüber hinaus angrenzende Orte wie Leverkusen, Rösrath und Bergisch Gladbach. Das Naheinzugsgebiet der Einrichtung sind die Kölner Stadtteile Deutz, Kalk, Mülheim, Nippes, Riehl, und Niehl. Der Jugendpark begreift sich als Einrichtung für Jugendfreizeit und Bildung. Zielgruppen der Einrichtung sind Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene, Eltern und Großeltern. Vorrangig richten sich die Programmangebote an Kinder ab 6 Jahren und junge Leute bis 27 Jahren.

Abenteuerspielplatz Friedrich-Wilhelms-Hütte (F.W.H.), Troisdorf

RTEmagicC_Troisdorf_Turm-1_02.jpgDer Platz besteht seit 1984, wurde seitdem ständig ergänzt und erweitert und befindet sich in stetigem Wandel. Zurzeit arbeiten dort vier hauptamtliche Mitarbeiter mit 25-32 Wochenstunden. Der Platz ist ganzjährig von 13-17 Uhr, montags bis freitags geöffnet und befindet sich in freier Trägerschaft. Gearbeitet wird mitten im sozialen Brennpunkt mit Kindern von 4-14 Jahren aus mehr als 15 Nationen. Ein Großteil der täglich 60 bis 120 Besucherinnen und Besucher zeigt starke Verhaltensauffälligkeiten. Honorarkräfte und Praktikanten aus den Herkunftsländern ergänzen die Arbeit der Hauptamtlichen.

Tiere

Auf dem Platz leben ein Pferd, ein Esel, Ziegen, Gänse, Enten, Kaninchen, Meerschweinchen, Schildkröten sowie viele Ziervögel in einer großen Voliere. Der Kontakt der Kinder zu den Tieren ist jederzeit möglich und erwünscht, sie werden in Pflege und Fütterung mit einbezogen.

Jugendzentrum Wassenberg

RTEmagicC_Wassenberg_Gesamt_x.jpgDas Haus

Die Offene Jugendarbeit bekam in Wassenberg 1993 als Jugendcafé ein gemietetes „Dach über den Kopf“. Ende 2005 zog das städtische Jugendcafé in ein eigenes Gebäude und wurde in „Jugendzentrum Wassenberg“ umbenannt. Es wurde größer, bekam mehr Räume, dazu ein Außengelände – man zog weg aus unmittelbarer Wohnnachbarschaft und blieb dennoch im Zentrum Wassenbergs, 50 Meter neben dem alten Gebäude.

Abenteuerspielplatz Mörsenbroich, Düsseldorf

Der Abenteuerspielplatz Mörsenbroich wurde am 1. Mai 1975 eröffnet und ist eine Einrichtung des Jugendamtes der Stadt Düsseldorf, Abteilung Jugendförderung. Das Einzugsgebiet der Einrichtung sind die sozial hoch belasteten Stadtteile Mörsenbroich und Rath. Das Konzept der Einrichtung ist seit der Eröffnung nahezu unverändert. Hier werden die klassischen Ansätze der Offenen Arbeit mit Kindern auf Abenteuerspielplätzen pädagogisch umgesetzt. Somit ist ein Schwerpunkt der Arbeit die funktionale, offene Struktur des Geländes mit den Erfahrungsräumen Erde, Wasser, Feuer und Luft.

Städtisches Jugendzentrum & FUNtasie e.V., Übach-Palenberg

RTEmagicC_logo_uebach-palenberg.jpgDas städtische Jugendzentrum wurde 1975 im Stadtteil Frelenberg eröffnet und zog im Juli 2002 um in den zentraler gelegenen Stadtteil Palenberg. Hierzu wurde das alte Bahnhofsgebäude restauriert und für Kinder- und Jugendarbeit konzipiert. Der nahe gelegene Busbahnhof ermöglicht sowohl Kindern als auch Jugendlichen, die Einrichtung problemlos zu erreichen. Drei hauptamtliche pädagogische Mitarbeiter, aufgeteilt auf zwei Vollzeitstellen, werden von der Stadt Übach-Palenberg finanziert und von einer Kollegin im Freiwilligen Sozialen Jahr, einer Praktikantin und ehrenamtlichen Kräften unterstützt. Die Arbeit des Jugendzentrums wird durch den gemeinnützigen Verein zur Förderung der offenen Jugendarbeit in Übach-Palenberg, dem FUNtasie e.V., gefördert.

Abenteuerspielplatz „Zum Kirschbäumchen“, Aachen

RTEmagicC_Kirschbaeumchen_haus.jpgKinder unserer Zeit

Kinder sind immer die Kinder ihrer Zeit. Unsere Kinder sind die Kinder unserer Zeit und diese Zeit meint es nicht gut mit den Kindern unserer Zeit: Ihnen fehlt es an Spiel- und Bewegungsfreiräumen. Bewegung aber bedeutet Freiheit, Räume zu entdecken, sich Welten zu erobern und Abenteuer zu erleben. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass die tägliche Bewegungszeit vieler Kinder heute nur noch eine Stunde beträgt. Richtig ausgelassen toben und tollen sie gerade noch 15 – 30 Minuten. Ihre Umwelt nehmen die Kinder fast nur noch virtuell – über Fernsehen und Computer – wahr. Kinder können heute zwar kaum noch rückwärts balancieren, aber ihre Maus über den Schreibtisch bewegen, das machen sie im Schlaf.

RUHRWERKSTATT: Offene und mobile Arbeit, Oberhausen

kinder_02Offene Arbeit mit Kindern bedeutet, Angebote zur Verfügung zu stellen, die sich an den Bedürfnissen der Kinder orientieren, die grundsätzlich offen für alle Kinder sind, die Ausgrenzung von Kindern vermeiden und Integration fördern. In allen Angeboten und Projekten ist es der RUHRWERKSTATT ein besonderes Anliegen, Spiel, Spaß und Abenteuer mit handlungsorientiertem Lernen ohne Zwang zu verknüpfen und die Bildungspotenziale einer freizeitpädagogischen Arbeit mit Kindern intensiv zu nutzen. Um diese Ziele zu erreichen, betreut die RUHRWERKSTATT Kultur-Arbeit im Revier e.V. seit 1977 einen Bauspielplatz, aus dem immer wieder weitere, innovative Projekte hervorgegangen sind.

Spielplatzpaten Bochum

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In Kooperation mit dem Kinderbüro (Jugendamt) der Stadt Bochum

Einer Initiative des Jugendhilfeausschusses folgend, wurden die Spielplatzpatenschaften im Jahre 2003 gegründet, woraufhin Sozialarbeiter Bernd Kühlkamp ab Anfang 2004 die Pionierarbeit geleistet hat. Seinem Engagement ist es zu verdanken, dass im Januar 2006 bereits auf 30 Spielplätzen aktive Patenschaften gelebt wurden. Leider ist Bernd Kühlkamp Ende 2005 – viel zu jung – verstorben; sein Erbe war eine aktive und engagierte Patengemeinschaft und zudem eine bestens und klar definierte Organisationsstruktur. Daher gilt Bernd Kühlkamp der aufrichtige Dank seines Nachfolgers und der Dank aller Bochumer Spielplatzpaten für seine außerordentlichen Verdienste.

Spielanlage Wittenberger Weg, Düsseldorf

RTEmagicC_Wittenberg_Weg_1.jpgBei der städtischen Spielanlage Wittenberger Weg handelt es sich um eine Offene Kinder- und Jugendeinrichtung des Jugendamtes Düsseldorf, deren Schwerpunkt der Abenteuerspielplatz mit Bau- und Bewegungsbereich ist. Die Besucher sind vorwiegend Kinder im Alter von 5 bis 15 Jahren. Die Einrichtung wurde im August 1976 eröffnet und erfreut sich seitdem gleichbleibender Beliebtheit. Sie liegt in einem sozial belasteten Wohngebiet und richtet sich in erster Linie an die Kinder dieses Quartiers.

JOE e.V. – Jugend in Oer-Erkenschwick

578983_430897996971759_2047783558_n1999 entstand aufgrund des dürftigen sozialen Angebots an die Jugend der Stadt Oer-Erkenschwick das Aktionsbündnis „Jugend- statt Pferdezentrum“, das sich aus zahlreichen örtlich Wirkenden zusammensetzte. Diese setzten sich das Ziel, ein Jugend- und Kulturzentrum zu schaffen. 3.000 gesammelte Unterschriften zeigten eine deutliche Zustimmung. Nachdem sich herausstellte, dass seitens der Stadt keinerlei Unterstützung zu erwarten war und die Jugend-Kultkneipe, der „Wurstkessel“, geschlossen hatte, war es an der Zeit, die Initiative zu ergreifen. Es entstand die Idee, den „Wurstkessel“ an der Marktstraße 32 in Erkenschwick in Jugendträgerschaft neu zu betreiben. In der folgenden Zeit fanden wöchentliche Treffen statt, Informationen zur Gründung eines Vereins wurden eingeholt und so nahm das Konzept eines Jugendvereins Form an. Die Gründungsversammlung fand am 7. Januar 2002 mit über 30 teilnehmenden Personen statt. Eine vorläufige Satzung wurde verabschiedet, ein Vorstand gewählt. Der Namensvorschlag „JOE – Jugend in Oer-Erkenschwick“ wurde mit großer Zustimmung beschlossen. Politische Parteien sagten dem Verein ihre Unterstützung zu.

aki – Kinder und Jugendzentrum, Meschede

Baubereich1-1Der aki wurde 1973 von einer Elterninitiative als Abenteuerspielplatz gegründet. Für eine Kleinstadt im konservativen Sauerland ist dies bis heute eine Besonderheit. Nach einer bewegten Anfangsphase übernahm 1982 die Diakonie die Trägerschaft und führt den aki in bewährter Form bis heute weiter. Der aki ist heute ein Kinder- und Jugendzentrum mit Schwerpunkt auf der Arbeit mit Kindern. Dementsprechend sind Haus, Außengelände und Angebote gestaltet.

Kinderschutzbund Hagen

RTEmagicC_DKSB_HA_Haus_fuer_Kinder.jpgOrtsvereine des Kinderschutzbundes, die höchst professionell arbeiten, sind nicht selten in der Mitgliedschaft des ABA Fachverbandes zu finden. Einer davon ist der Kinderschutzbund in Hagen/Westfalen, der seit vielen Jahren unter der Leitung seiner Geschäftsführerin Christa Burghardt sehr effiziente und weit über die Grenzen Hagens hinaus vorzeigbare Aktivitäten durchführt. Momentan ist es das Neubauprojekt „Ein Haus für Kinder“, das durch beispiellose Spendenaktivitäten schuldenfrei (!) finanziert wird.

Jugendfarm Bonn e.V., Bonn

Von der kleinen Jugendfarm zum Trägerverein der Jugendhilfe

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Foto: Jugendfarm Bonn

Die Jugendfarm Bonn als Beispiel, wie sich ein Platz der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in der Jugendhilfelandschaft etabliert

 Mit dem Ziel, in Bonn eine Jugendfarm aufzubauen, gründete im Jahr 1980 eine kleine Gruppe junger Leute – größtenteils Pädagogikstudenten – den Verein Jugendfarm Bonn e.V. Nach erheblichen Schwierigkeiten auf der Suche nach einem geeigneten Grundstück sowie intensiver Überzeugungsarbeit in verschiedenen Gremien der Stadt konnte die Farm fünf Jahre nach der Gründung des Vereins auf dem Gelände der alten Stadtgärtnerei eröffnet werden.

Kinder- und Jugendzentrum Attendorn

RTEmagicC_Attendorn_2269_3_Zirkus_2.jpgDas Jugendzentrum Attendorn bietet ein umfang- und abwechslungsreiches Angebot für Kinder und Jugendliche in- und außerhalb der vier Wände. Eine besondere Betreuung ist die „Teeniezeit“ für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren; sie findet dienstags, mittwochs und freitags von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr statt; an den anderen Tagen für alle Teenies und Jugendlichen. Die Besucher können in den verschiedenen Räumen des JuZ tanzen, spielen, Musik hören und Freunde treffen. Während dieser Zeit kann das Café mit seinen diversen Spielmöglichkeiten (Billard, Kicker, Dart, Gesellschaftsspiele, Playstation) genutzt werden sowie das Internetcafé, der Sportraum, die Küche und die Werkstätten. Donnerstag finden häufig Workshops, Turniere und andere Unternehmungen, wie eine Fahrt ins Schwimmbad, Bowling oder Kino, statt.

Kinder- und Jugendfarm Arche Noah, Meerbusch

RTEmagicC_DSCN3275.JPG„Jugendfarm“ sagen die einen, „Streichelzoo“ die anderen. Richtig ist beides, denn die am südlichen Rand von Meerbusch-Büderich bei Düsseldorf gelegene Einrichtung, in der Region unter dem Namen „Arche Noah“ bekannt, ist einerseits eine Jugendfarm, auf der sich ein Team von mehreren Dutzend Kindern, Jugendlichen und betreuenden Erwachsenen zusammengefunden hat, um hier ein naturnahes Leben mit vielen Tieren und Pflanzen zu gestalten. Andererseits ist diese Arche Noah ein Streichelzoo, der ganzjährig für Besucher geöffnet ist und der inzwischen jährlich von etwa 30.000 Kindern und 20.000 Erwachsenen besucht wird.

Jugendzentrum Glashütte, Köln

RTEmagicC_Schriftzug.jpgJugendzentrum Glashütte(1)

Eine Einrichtung der Jugendzentren Köln gGmbH

„Lieber eingebildet ausgehen, als ausgebildet eingehen.“ (Volksweisheit)

RTEmagicC_glascafe.jpgOffenes, kaum „verregeltes“ Raum- und Kommunikationsangebot

Als Einrichtung der Offenen Kinder- und Jugendarbeit wollen wir natürlich für unsere Zielgruppe durch Angebote attraktiv sein, die nicht durch schulnahe Zielüberfrachtung pädagogisiert sind. Wichtig sind auch Zeiten und Räume, in denen die Besucher/innen einfach nur „da sein“ können. Unser Ziel ist es darüber hinaus, den Kinder und Jugendlichen auch weitergehende Aktivitäten (verbindliche Gruppenangebote) anzubieten.

Spieloase Bilk des Vereins „Spielen und Leben in Bilk“, Düsseldorf

RTEmagicC_Bild_Spieloase.jpg (1)Die Spieloase Bilk ist ein mit Preisen ausgezeichnetes Kooperationsprojekt des Vereins „Spielen und Leben in Bilk e.V.“ und des Jugendamts Düsseldorf. Der aus einer Elterninitiative hervorgegangene Verein ist Träger der Einrichtung. Das Jugendamt ist Anstellungsträger der beiden hauptamtlichen pädagogischen Mitarbeiterinnen in diesem nachbarschaftlich organisierten Treff.

In einem Hinterhof in der südlichen Innenstadt bieten ein Spielhof und ein Haus bei Wind und Wetter Begegnungsmöglichkeiten für Groß und Klein. Der öffentliche Spielhof ist in diesem mit Grünflächen unterversorgten Stadtteil ein Ort, an dem Kinder auf Bäume klettern, mit Sand und Wasser matschen, Stockbrot am Feuer backen, Blumen pflanzen und Tiere in einem Tümpel oder bei den aufgehängten Nistkästen oder in der Komposttonne beobachten können.

Abenteuerspielplatz Eller, Düsseldorf

Bild_ASP_EllerDer Abenteuerspielplatz Eller wurde Anfang der 70er Jahre von einer Studenteninitiative gegründet. Gemeinsam mit Vertretern der Stadt wurde ein Kooperationsmodell ins Leben gerufen, welches noch heute Bestand hat.

Die Stadt stellt das hauptamtliche Personal und kauft beim Trägerverein eine in der Produkt- und Leistungsbeschreibung fest umrissene Leistung ein. Diese Verträge haben mittlerweile eine Laufzeit von mehreren Jahren, was eine hohe Planungssicherheit bedeutet.

Beim Trägerverein sind weitere Teilzeitkräfte, geringfügig Beschäftigte, PraktikantInnen und zwei Zivildienstleistende beschäftigt. Auffällig ist die hohe Kontinuität beim Stammpersonal sowie in der Vorstandsarbeit.

Abenteuer Schule, Oberhausen

RTEmagicC_Abenteuer_Schule_01.jpgWenn Schule zum Abenteuer wird

Oberhausener Jugendreferat verbindet Abenteuerpädagogik und Ganztagsschule miteinander

Von Carsten Grün

„Das ist total klasse hier. Ich kann hier zum Beispiel eine Hütte bauen und die Betreuer zeigen uns, wie wir mit Werkzeug umgehen müssen. So was haben wir vorher in der Schule nie gemacht.“ Der Achtjährige ist begeistert. Wenn es nach Ruben ginge, dann würde er am liebsten den ganzen Tag auf dem Abenteuerspielplatz der Adolf-Feld-Grundschule in Oberhausen verbringen. Sinngemäß heißt dieses Angebot für Kinder auch „Abenteuer Schule“. Denn Schule kann Spaß machen, nur muss sie kreativ gestaltet sein.

Abenteuerspielplatz Oberkassel, Düsseldorf

RTEmagicC_Oberkassel_Baubereich_02.jpgDer Abenteuerspielplatz Oberkassel ist eine offene Kinder- und Jugendeinrichtung, die vorwiegend von Kindern im Alter von 6-14 Jahren besucht wird. 1972 gegründet, ist er der älteste Abenteuerspielplatz in Nordrhein-Westfalen. Er liegt in einem Wohngebiet mit überwiegend Angehörigen der Mittel- bis oberen Mittelschicht, wird aber auch von Kindern aus anderen Stadtteilen und von Kleinkindern in Begleitung der Eltern sowie von anderen Institutionen (Kinderclubs, Kinderhorte, Schulen usw.) besucht. Der Platz ist montags bis freitags von 14.00-18.30 Uhr geöffnet.

Der Träger der Einrichtung, der Abenteuerspielplatz e.V., arbeitet eng mit dem Jugendamt zusammen (Kooperationsmodell) (1) und wird im Wesentlichen von der Stadt Düsseldorf bezuschusst.

Das Team besteht zur Zeit aus 2 hauptamtlichen MitarbeiterInnen, 5 Honorarkräften und 2 Zivildienstleistenden für technische Tätigkeiten. Eine hauptamtliche Mitarbeiterin, die Honorarkräfte und die Zivildienstleistenden werden vom Verein angestellt und bezahlt. Das Gelände des Abenteuerspielplatzes ist ca. 10.000 qm groß und in folgende pädagogische Bereiche gegliedert:

Kinderrechtsprojekt K.R.Ä.T.Z.Ä., Berlin

RTEmagicC_kraetzae_england-1.jpgK.R.Ä.T.Z.Ä. (Kurzform für KinderRÄchTsZÄnker) ist eine offene Gruppe junger Leute, die sich seit 1992 für die Gleichberechtigung von Kindern und Erwachsenen einsetzt. In der Gruppe sind etwa 15 Personen aktiv. Diese wollen, dass Grund- und Menschenrechte für Kinder gleichermaßen gelten wie für Erwachsene. Die Hauptthemen sind Wahlrecht, Schule und Familie/Erziehung.

 Thesen

  • Die Schulpflicht schränkt das Recht auf Freiheit der Person ein.
  • Eine Altersgrenze beim Wahlrecht verstößt gegen den Grundsatz der Allgemeinheit der Wahl.
  • Die Erziehungsansprüche der Eltern widersprechen dem Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit.

Auch zu weiteren Bereichen, die mit Altersdiskriminierung zu tun haben – etwa Kinderarbeit und Jugendschutz – nimmt K.R.Ä.T.Z.Ä. Stellung.

Bauspielfarm Suderwich, Recklinghausen

RTEmagicC_DSCN1532.JPGBauspielfarm Suderwich – Ein starkes Stück Ruhrgebiet

Die Bauspielfarm Suderwich – kurz „BSF“ genannt – ist eine Kombination aus Bau- und Abenteuerspielplatz, kleiner Tierfarm und Spielpark, eine Anlage, die man früher vielleicht „Freizeiteinrichtung“ genannt hätte, etwa 9000 Quadratmeter groß (plus Außenflächen für Weiden), in unmittelbarer Nähe von Wohnbebauung mit kleinen und großen freien Flächen, kleinen Hügeln und Nischen, verwinkelten Ecken, allerlei Getier und „Nutzmüll“ (Gerümpel und Materialabfälle), der durch phantasiereiches Verändern („Umfunktionieren“) eine oftmals ungewöhnliche Wiederverwendung findet.

Spielmobil „Rollmobs“ der Stadt Bottrop

RTEmagicC_Spielmobil_Bottrop_August_2005_01.JPGDer herausragende Stellenwert des Bottroper „Rollmobs“ wurde anlässlich des 25-jährigen Jubiläums vom ABA Fachverband Offene Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Mai 2005 hervorgehoben. Der Verband hält das Spielmobil für eines der beachtlichsten Spielmobile in Nordrhein-Westfalen, wenn nicht ganz Deutschlands. Seitens des Verbandes wurde während des Jubiläums darauf hingewiesen, dass die Ideen des Bottroper Jugendamtes für den Doppeldeckerbus bereits mehrfach beispielgebend für andere Spielmobile waren, so etwa bei der Gesundheitsvorsorge und ganzheitlichen Bildung. Ganz weit vorn ist das Spielmobil auch bei geschlechtsspezifischen Angeboten und in der interkulturellen Beziehungsarbeit.

Unperfekthaus, Essen

RTEmagicC_Unperfekthaus_Juni_2005_01.jpgDas „Unperfekte“ wird im Unperfekthaus in Essen „perfektioniert“. Besucherinnen und Besucher ahnen etwas von der gebändigten und ungebändigten Kreativität, die in dieses ehemalige Kloster inmitten der Essener Innenstadt eingezogen ist. „Perfektion“, ein Ziel, das sich nicht wenige Menschen individuell setzen, ist im Grunde nur erreichbar, wenn etwas zu Ende ist, etwa das Leben. Unperfektion steht hier auch für Provokation, Vorankommen, Veränderung, Schaffensfreude und Bildung.

Sport- und Jugendclub Hövelriege, Hövelhof

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Foto: SJC Hövelriege

Der Fußballverein Sport- und Jugendclub Hövelriege e. V. ist ein gemeinnütziger Verein zur Förderung des Sports (vorwiegend Fußball: 10 Kinder- und Jugend- und 6 Seniorenmannschaften, 1 Volleyballmannschaft und 3 Tanzgruppen) sowie zur Förderung der Jugend- und Altenhilfe (Abenteuerspielplatz, Kinder- und Jugendfreizeiten, Soziale Trainingskurse, Flexible Erziehungshilfe).

Der SJC ist korporatives Mitglied der Arbeiterwohlfahrt (AWO), Kreisverband Gütersloh sowie des ABA Fachverbandes Offene Arbeit mit Kindern und Jugendlichen e.V. Eng mit dem Fußballclub verbunden arbeitet seit 13 Jahren der Verein „Jugendwohnheim Hövelriege e. V.“, der ein eigenes, familienorientiertes Heimerziehungsmodell entwickelt hat und 17 Kinder und Jugendliche in 5 Familiengruppen betreut. Das Jugendwohnheim Hövelriege unterhält in enger Kooperation mit dem Sportverein eine Auto- , eine Holz- und eine Kunstwerkstatt. In der Holzwerkstatt bildet ein Tischlermeister mittlerweile den ersten Lehrling aus und in der Kunstwerkstatt arbeitet halbtags eine Kunsttherapeutin.

Abenteuerspielplatz Hilden

RTEmagicC_ASP_Hilden_Mai_2005.JPGDer Abenteuerspielplatz Hilden ist ein pädagogisch betreuter Spielplatz auf einem naturnahen, 10.000 qm großen Gelände und eine Einrichtung der Offenen Arbeit mit Kindern. Seit 1978 ist der Platz im Hildener Norden aufgrund der Initiative einiger sehr engagierter Bürger präsent und verankert. Auf dem Platz arbeiten ein Sozialpädagoge, drei ErzieherInnen (teilweise Teilzeit), eine Erzieherin im Anerkennungsjahr sowie eine Reinigungskraft tatkräftig mit.

Träger und Zielgruppen

Träger ist die „Freizeitgemeinschaft Behinderte und Nichtbehinderte in Hilden e.V.“, die sich die Integration von Menschen mit und ohne Handicap zur Aufgabe gemacht hat. Die Angebote richten sich vor allem an Kinder im Alter zwischen sechs und vierzehn Jahren. Ziele dabei: Die Entwicklung sozialer und emotionaler Kompetenzen sowie der Aufbau von Selbstbewusstsein durch Erfahren und Lernen in aktiv veränderbaren Situationen. Die Kinder werden an Situationen und Grenzen herangeführt, die sie erfolgreich bewältigen und erweitern können: Lernen in seiner vermutlich besten und intensivsten Form! Seit einigen Jahren besuchen auch sehr viele Erwachsene mit jüngeren Kindern sowie Senioren den naturnah angelegten Platz. Dieses „Treffen der Generationen“ wird seitens der Einrichtung gewünscht und aktiv unterstützt. Auch Gruppen aus Schulen, Kindergärten und Familien sind häufig auf dem Platz anzutreffen.

Mitglied werden

ABA-Mitglieder begreifen sich als Solidargemeinschaft. Sie setzen sich in besonderer Weise für die Belange der Offenen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ein.

Aktuelle Projekte

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