Christopher Roch

Spielplatzpaten Mülheim an der Ruhr

RTEmagicC_Logo_Muelheim_SpPP-1.jpgIn Mülheim an der Ruhr gibt es 100 städtische Spielplätze. Davon werden aktuell 44 Plätze durch insgesamt 94 Spielplatzpaten betreut. Die erste Spielplatzpatenschaft entstand im November 1988.

Spielplatzpaten können Einzelpersonen, Gruppen und auch Initiativen sein, die durch den spielpädagogischen Dienst im Amt für Kinder, Jugend und Schule betreut werden. Eine Spielplatzpatenschaft ist eine ehrenamtliche Aufgabe.

„Im Spiel begreifen und verarbeiten Kinder ihre Umwelt und bilden eigene Fähigkeiten und Fertigkeiten aus. Das Spielen ist Grundstein und Voraussetzung zu umfassender physischer, geistiger, emotionaler und sozialer Entwicklung von Kindern.“

Abenteuerspielplatz „Ankerplatz“, Sankt Augustin

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Ein tonnenschwerer Schiffsanker, Symbol für Verlässlichkeit, Stabilität und sicheren Halt, ist das Wahrzeichen des „Ankerplatzes“ und begrüßt im Eingangsbereich alle Besucher, die tagtäglich dort „vor Anker“ gehen. Die Rede ist vom Abenteuerspielplatz in Sankt Augustin, der zu seiner Eröffnung im Jahr 1992 den von den Kindern in einem Wettbewerb gekürten Name „Ankerplatz“ erhielt. Um auf die Seiten des Ankerplatzes zu gelangen, nebenstehendes Logo anklicken!

Jugendclub Escher Straße, Köln

RTEmagicC_pict_Escherstr.jpgJugendeinrichtung Escher Club

Der Jugendclub Escher Straße ist eine Jugendeinrichtung in einem sozialen Brennpunkt in Köln; gegründet 1979 in Trägerschaft der Stadt, gehört er seit 1998 zur Jugendzentren Köln gGmbH (JugZ). Der Club, in der Bevölkerung als „Escher Club“ bekannt, ist eine Einrichtung der Offenen Tür im Stadtteil Kölner Bilderstöckchen, untergebracht in einem der städtischen Sozialhäuser in der Escher Straße 152.

Abenteuerspielplatz Garath, Düsseldorf

RTEmagicC_Garath_DSC_0166.jpgDer Stadtteil

Der Stadtteil Garath stellt das größte geschlossenen Bauprojekt in der Stadt Düsseldorf dar und wurde in der Zeit von 1961 bis 1972 in verschiedenen aufeinander folgenden Bauabschnitten errichtet. Garath ist kein gewachsener Stadtteil, sondern auf dem Reißbrett entstanden. Er gliedert sich in vier Bezirke, die nach der jeweiligen Lage in NO, SO, NW und SW aufgeteilt sind. Eine vierspurige Hauptverkehrsstraße trennt den östlichen vom westlichen Teil. Garath zeichnet sich durch viele Grünflächen im Stadtteil aus. Große Waldgebiete, der Garather Forst und die Urdenbacher Kämpen liegen in unmittelbarer Nähe.

AbenteuerHallen Kalk

Die AbenteuerHallen in KölnJugendzentren Köln gGmbH (JugZ)

 AHKIn unserer heutigen Gesellschaft hat „Erleben“ und „Erlebnis“ Konjunktur, was Begriffe wie Erlebnisparks, Erlebnisreisen oder Erlebnisbäder belegen. Es erscheint fast, dass der Erlebniswert der Dinge wichtiger ist als der Gebrauchswert. Kann Leben oder die Erfahrung von Leben nur noch über inszenierte Orte, wie Parks, Reisen, Schwimmbäder erreicht werden?

Bau- und Abenteuerspielplatz Abendrothstraße „Der Bau“, Köln

RTEmagicC_Abendroth_Schriftzug.gifDer Bau- und Abenteuerspielplatz, von allen nur „Der Bau“ genannt, liegt im multikulturellen Brennpunkt Köln-Chorweiler. Träger der Einrichtung ist der Verein „Jugendcafé Chorweiler e.V.“ Den größten Teil der Einrichtung nimmt das etwa 5.000 m² große Außengelände ein. Darauf befindet sich ein kleiner Fußballplatz, ein Tiergehege und der große Sandbereich. Hier gibt es eine Seilbahn, ein Schaukelgerüst mit einer Vogelnestschaukel, eine Feuerstelle und ein großes Klettergerüst. Der restliche Teil wird von den Kindern zum Hüttenbauen benutzt, hierzu gibt es am Rand des Sandplatzes ein Holzlager. Im Haus gibt es einen Gruppenraum, ein Büro, eine Küche, Toiletten, eine Werkstatt mit angrenzender Spiel- und Werkzeugausgabe, einen kleinen Bastel- und Werkraum, sowie eine überdachte Spielfläche. An einer der Außenwände des Hauses ist eine ca. 5 Meter hohe Kletterwand installiert.

Stadtteil-Schule, Dortmund

RTEmagicC_Logo_Stadtteil-Schule_01.jpgEs sind die Menschen aus unterschiedlichen Kulturen, die das Stadtviertel rund um den Borsigplatz im Dortmunder Norden in den letzten Jahren geprägt haben und in den kommenden Jahren prägen werden. An den Lebenssituationen, Problemen und speziellen Bedürfnissen dieser Menschen orientiert sich die Arbeit der Stadtteil-Schule Dortmund e.V.

Förderung, Beratung, Betreuung, Begleitung – mit dem Ziel, Chancen zu verbessern, Ressourcen auszubauen und die Integration in das (all)tägliche Leben zu fördern – dafür arbeitet das Team dieser besonderen (Lebens-)„Schule“ – unterstützt von unterschiedlichen Trägern und Netzwerken – mit Engagement und Kompetenz.

Spielmobil Tobedüse, Herne

RTEmagicC_Tobeduese_Szene.jpgBeim Spielmobil Tobedüse handelt es sich um eines der frühen Projekte der mobilen Arbeit mit Kindern in Nordrhein-Westfalen. Der pädagogische Wert dieses Angebots wurde in Herne nicht lange nach der Gründung der ersten Spielmobile in Deutschland erkannt: Das Spielmobil Tobedüse ist seit 1980 regelmäßig in der Stadt unterwegs.

Von Anfang April bis Ende Oktober werden in der Woche kontinuierlich vier Standorte im täglichen Wechsel angefahren. Von Anfang November bis Ende März besteht eine regelmäßige Kooperation mit Schulen. Dies lässt einen Ganzjahresbetrieb zu, da neben den Angeboten auf Schulhöfen bei schlechtem Wetter die Möglichkeit besteht, in den Schulgebäuden aktiv zu werden. Die Aktivitäten finden parallel zur Offenen Ganztagsschule autonom statt. Das Spielmobil ist im Sinne Offener Arbeit mit Kindern ein fester Bestandteil der Jugendhilfe in der Stadt.

Planerladen, Dortmund

RTEmagicC_Logo_Planerladen.jpg (1)Verein zur Förderung demokratischer Stadtplanung und stadtteilbezogener Gemeinwesenarbeit

Der Planerladen e.V. ist politisch unabhängig, gemeinnützig sowie als Träger der freien Jugendhilfe anerkannt und dem Paritätischen Wohlfahrtsverband angeschlossen. Der Planerladen ist ein vom Bundesamt für Migration zugelassener Träger von Integrationskursen und einer (Schuldner-)InsoBeratungsstelle.

Verbesserung der Wohn- und Lebensbedingungen

Die Arbeit des Planerladens zielt auf die Verbesserung der Wohn- und Lebensbedingungen aller Bewohner der Dortmunder Nordstadt ab. Schwerpunktmäßig setzt sie bei besonders benachteiligten Bevölkerungsgruppen an. So stellen Migrantenfamilien eine wichtige Zielgruppe dar.

Kölner Jugendpark

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Foto: Kölner Jugendpark

Der Kölner Jugendpark ist eine von 22 Offenen Kinder- und Jugendeinrichtungen der Trägerorganisation Jugendzentren Köln gGmbH (JugZ). Er verfügt über ein Gelände von über 30.000 Quadratmetern und ein Gebäude mit 1.000 Quadratmetern und liegt im rechtsrheinischen Stadtteil Köln-Mülheim. Das Einzugsgebiet der Einrichtung ist der Großraum Köln und darüber hinaus angrenzende Orte wie Leverkusen, Rösrath und Bergisch Gladbach. Das Naheinzugsgebiet der Einrichtung sind die Kölner Stadtteile Deutz, Kalk, Mülheim, Nippes, Riehl, und Niehl. Der Jugendpark begreift sich als Einrichtung für Jugendfreizeit und Bildung. Zielgruppen der Einrichtung sind Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene, Eltern und Großeltern. Vorrangig richten sich die Programmangebote an Kinder ab 6 Jahren und junge Leute bis 27 Jahren.

Abenteuerspielplatz Friedrich-Wilhelms-Hütte (F.W.H.), Troisdorf

RTEmagicC_Troisdorf_Turm-1_02.jpgDer Platz besteht seit 1984, wurde seitdem ständig ergänzt und erweitert und befindet sich in stetigem Wandel. Zurzeit arbeiten dort vier hauptamtliche Mitarbeiter mit 25-32 Wochenstunden. Der Platz ist ganzjährig von 13-17 Uhr, montags bis freitags geöffnet und befindet sich in freier Trägerschaft. Gearbeitet wird mitten im sozialen Brennpunkt mit Kindern von 4-14 Jahren aus mehr als 15 Nationen. Ein Großteil der täglich 60 bis 120 Besucherinnen und Besucher zeigt starke Verhaltensauffälligkeiten. Honorarkräfte und Praktikanten aus den Herkunftsländern ergänzen die Arbeit der Hauptamtlichen.

Tiere

Auf dem Platz leben ein Pferd, ein Esel, Ziegen, Gänse, Enten, Kaninchen, Meerschweinchen, Schildkröten sowie viele Ziervögel in einer großen Voliere. Der Kontakt der Kinder zu den Tieren ist jederzeit möglich und erwünscht, sie werden in Pflege und Fütterung mit einbezogen.

Jugendzentrum Wassenberg

RTEmagicC_Wassenberg_Gesamt_x.jpgDas Haus

Die Offene Jugendarbeit bekam in Wassenberg 1993 als Jugendcafé ein gemietetes „Dach über den Kopf“. Ende 2005 zog das städtische Jugendcafé in ein eigenes Gebäude und wurde in „Jugendzentrum Wassenberg“ umbenannt. Es wurde größer, bekam mehr Räume, dazu ein Außengelände – man zog weg aus unmittelbarer Wohnnachbarschaft und blieb dennoch im Zentrum Wassenbergs, 50 Meter neben dem alten Gebäude.

Abenteuerspielplatz Mörsenbroich, Düsseldorf

Der Abenteuerspielplatz Mörsenbroich wurde am 1. Mai 1975 eröffnet und ist eine Einrichtung des Jugendamtes der Stadt Düsseldorf, Abteilung Jugendförderung. Das Einzugsgebiet der Einrichtung sind die sozial hoch belasteten Stadtteile Mörsenbroich und Rath. Das Konzept der Einrichtung ist seit der Eröffnung nahezu unverändert. Hier werden die klassischen Ansätze der Offenen Arbeit mit Kindern auf Abenteuerspielplätzen pädagogisch umgesetzt. Somit ist ein Schwerpunkt der Arbeit die funktionale, offene Struktur des Geländes mit den Erfahrungsräumen Erde, Wasser, Feuer und Luft.

Städtisches Jugendzentrum & FUNtasie e.V., Übach-Palenberg

RTEmagicC_logo_uebach-palenberg.jpgDas städtische Jugendzentrum wurde 1975 im Stadtteil Frelenberg eröffnet und zog im Juli 2002 um in den zentraler gelegenen Stadtteil Palenberg. Hierzu wurde das alte Bahnhofsgebäude restauriert und für Kinder- und Jugendarbeit konzipiert. Der nahe gelegene Busbahnhof ermöglicht sowohl Kindern als auch Jugendlichen, die Einrichtung problemlos zu erreichen. Drei hauptamtliche pädagogische Mitarbeiter, aufgeteilt auf zwei Vollzeitstellen, werden von der Stadt Übach-Palenberg finanziert und von einer Kollegin im Freiwilligen Sozialen Jahr, einer Praktikantin und ehrenamtlichen Kräften unterstützt. Die Arbeit des Jugendzentrums wird durch den gemeinnützigen Verein zur Förderung der offenen Jugendarbeit in Übach-Palenberg, dem FUNtasie e.V., gefördert.

Abenteuerspielplatz „Zum Kirschbäumchen“, Aachen

RTEmagicC_Kirschbaeumchen_haus.jpgKinder unserer Zeit

Kinder sind immer die Kinder ihrer Zeit. Unsere Kinder sind die Kinder unserer Zeit und diese Zeit meint es nicht gut mit den Kindern unserer Zeit: Ihnen fehlt es an Spiel- und Bewegungsfreiräumen. Bewegung aber bedeutet Freiheit, Räume zu entdecken, sich Welten zu erobern und Abenteuer zu erleben. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass die tägliche Bewegungszeit vieler Kinder heute nur noch eine Stunde beträgt. Richtig ausgelassen toben und tollen sie gerade noch 15 – 30 Minuten. Ihre Umwelt nehmen die Kinder fast nur noch virtuell – über Fernsehen und Computer – wahr. Kinder können heute zwar kaum noch rückwärts balancieren, aber ihre Maus über den Schreibtisch bewegen, das machen sie im Schlaf.

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