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Schulpflicht und Fridays for Future

Die Sommerferien haben in Nordrhein-Westfalen vor einer Woche begonnen. In manchen Bundesländern neigen sie sich schon fast dem Ende zu. Und was machen zahlreiche junge Leute, die häufig als „Schulschwänzer“ abqualifiziert werden? Sie gehen auf die Straße für eine verantwortungsvolle, bessere Zukunft. Greta Thunberg ist heute – am 19. Juli 2019 – in Berlin wieder einmal dabei. Sie sagt: „Wir werden nie aufgeben!“ Was inständig zu wünschen ist.

Und was tun mancherorts die Schulen bzw. die Schulbehörden? Sie drohen, meinen mit Zeugniseinträgen Druck ausüben zu können. Solche Einträge betreffs „unentschuldigten Fehlens“ im Unterricht sind nicht nur völlig lachhaft, sondern vielmehr kann man stolz sein auf derartige „Sanktionen“. Sie helfen perspektivisch vielleicht sogar dabei, sich inskünftig Chancen für bessere Berufsbedingungen zu verschaffen. Aufgeklärte, emanzipierte und politisch qualifizierte Menschen werden nämlich zunehmend auf den Arbeitsplätzen benötigt. Dies aber nur en passant.

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Scrap 4 Beethoven

© ABA Fachverband

Scrap 4 Beethoven ist ein außergewöhnliches Kunst-Musik-Medien-Projekt mit und von Jugendlichen. Jugendliche machen Musik mit Schrott und widmen sich musikalisch dem Thema Beethoven und Europa. Das Projekt stellt dabei die Melodie, die für Europa steht und mit uns Deutschen stark verbunden ist, ins Zentrum und verbindet Kulturgut, künstlerischen Ausdruck und kulturelle Bildung. Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit dem Künstler Freeze 4U organisiert.

Das Projekt wird per Flashmob, in einem Konzert und als elektronische Studio- und Radioversion präsentiert werden. Der Projektzeitraum ist bis Ende 2019 angesetzt. Die Konzertaufführung wird zum Beethoven – Jahr 2020 an einem dem Thema entsprechenden Lokalität stattfinden, lassen Sie überraschen. Die Projektdauer ergibt sich zum Einen aus den organisatorischen und Gruppenprozessen mit den Teilnehmenden, hier insbesondere Teambuilding, Kommunikation und künstlerische Entwicklung. Zum anderen erfordern die Suche des Materials, die Katalogisierung der Klangkörper und Tonfarben, sowie das Experimentieren und der Umgang mit den ungewöhnlichen Materialien und Instrumenten einen erheblichen Zeitaufwand. Nach der Aufführung des Konzertes im Dezember 2019 schließt eine Dokumentation das Projekt ab.

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Einladung zur 19. Spielplatzpatenkonferenz des ABA Fachverbandes (Landeskonferenz der Spielplatzpaten Nordrhein-Westfalen)

Hiermit laden wir herzlich zu unserer 19. Landeskonferenz der Spielplatzpaten NRW im ABA Fachverband Offene Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ein. Neben den ehrenamtlichen Paten sind selbstverständlich – wie üblich – auch die Organisatorinnen und Organisatoren der Projekte herzlich willkommen. Besonders freuen wir uns, dass unsere Botschafterin, die Schauspielerin Sandra Borgmann, diesmal wieder dabei sein wird. Aufgrund eines Drehtermins war sie bei der letzten Patenkonferenz kurzfristig verhindert.

Die diesjährige Konferenz findet statt am Samstag, 24. November 2018 u 10 Uhr. Wer Lust hat, sich zuvor mit Kolleginnen und Kollegen zu einem Pläuschen zu treffen, dem sei die Anreise ab 9.00 Uhr empfohlen.

Ort:
 Bürgerhaus Bilk (im Stadteilzentrum Bilk)
– Bürgersaal 1. Etage –
Bachstraße 145
40233 Düsseldorf

Örtlicher Kooperationspartner ist in diesem Jahr die Landeshauptstadt Düsseldorf.

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Kultur macht stark

Maßnahme A – Schau genau in Stadt und Wald

Kinder lernen ihren Stadtteil anhand von einfachen analogen Such- und Entdeckerspielen, wie Schnitzeljagd, Fotorallys, Forscher- bzw. Detektivaufgaben kennen. Mithilfe von Stadtteilplänen können die Kinder sich in ihrem Quartier zurechtfinden und gleichzeitig interessante, sehenswerte, spannende, schöne Punkte auf diesem markieren. So lernen Kinder zum Beispiel die Natur-/Waldareale, aber auch andere Plätze, Spielmöglichkeiten, Besonderheiten ihres Stadtteils kennen und präsentieren ihre Ergebnisse z.B. mit Landart Aktionen auf Spielplätzen oder im Naturraum (immer freitags). Je nachdem wie „fit“ die Kinder sind, könnte auch ein Quartiers-Stadtplan für Kinder erstellt werden. Neben der Statteilerkundung werden viele weitere Spielmöglichkeiten auf dem Platz angeboten. Erfahrungen aus den letzten Jahren zeigen, dass nicht immer alle Kinder die Spielfläche zur Erkundung der Umgebung verlassen dürfen. Mit einem erweiteren Spielmobilangebot fangen wir auch diese Kinder auf und ermöglichen ihnen Zeit (und Recht) zum Spielen.

Gefördert durch:

 

 

 

 

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Wir Kinder des Ruhrgebietes

© Abenteuerspielplatz Rahm, Dortmund

Ein Kooperationsprojekt zwischen drei Abenteuerspielplätzen zur kindgerechten Aufbereitung des historischen Wandels in den vergangenen Jahrhunderten im Ruhrgebiet.

Im Jahre 2018 wird mit der Schließung der Zeche Prosper Haniel in Bottrop ein historisches Kapitel geschlossen, das eine Region von ca. 4.400 qkm in gerade mal 200 Jahren aus einer ländlichen Struktur in den größten Ballungsraum Deutschlands und den fünftgrößten Europas wandelte. In wiederum lediglich ca. 50 Jahren wandelte sich das Ruhrgebiet von einer durch Schwerindustrie geprägten Region, die allein über die Bergbauindustrie über 600.00 Menschen Arbeit bot, in ein eher dienstleistungsgeprägtes dicht besiedeltes Gebiet. Renaturierungsmaßnahmen bilden vielerorts einen auch ökologisch wichtigen nächsten Schritt des Strukturwandels.

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