ABA-BLOG

Titelbilder des Kalenders im Wandel der Zeit

Seit 1995 gibt es den Interkulturellen Antirassismus- bzw. Menschenrechtekalender. Bis 2014 wurde er von Ralf-Erik Posselt im Namen der Initiative SOS Rassismus und dem Amt für Jugendarbeit der EKvW erstellt. Der Kalender 2015 war der erste, den der ABA Fachverband herausgab. Ralf-Erik Posselt  begleitete die Staffelübergabe an uns sehr engagiert und freut sich, dass der Kalender weiterhin viele Abnehmer_innen findet.

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Fotogalerie

Zebra-Postkarten

Das Antirassismus- und Menschenrechte-Zebra meldet sich auch außerhalb des Interkulturellen Menschenrechtekalenders zu Wort, zum Beispiel auf unseren Postkarten. Sie dürfen für nicht-kommerzielle Zwecke frei verwendet werden. Mit einem Doppelklick auf das entsprechende Foto öffnet sich dieses in Originalgröße.  Mit der rechten Maustaste können Sie es dann auf Ihrem Computer speichern.

Die Sammlung wird kontinuierlich erweitert. Gern nehmen wir auch Anregungen zu neuen Motiven entgegen.

Design: Ulrike Löw. Alle Rechte liegen beim ABA Fachverband und Ulrike Löw.

Fotogalerie

#un_gerecht – Ein Experiment: Die Unterlagen zum Planspiel

Hier finden Sie alle Unterlagen als PDF zum Download, die Sie zur Durchführung des Planspiels #un_gerecht benötigen.

Alle Rechte liegen beim ABA Fachverband Offene Arbeit mit Kindern und Jugendlichen e.V. und Ralf Brinkhoff. Für eine nicht-kommerzielle Nutzung ist die Verwendung der Unterlagen kostenfrei. Für eine kommerzielle Nutzung kontaktieren Sie bitte unsere Mitarbeiterin Dr. Ulrike Löw: ulrike.loew@aba-fachverband.org

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Wir Kinder des Ruhrgebietes

© Abenteuerspielplatz Rahm, Dortmund

Ein Kooperationsprojekt zwischen drei Abenteuerspielplätzen zur kindgerechten Aufbereitung des historischen Wandels in den vergangenen Jahrhunderten im Ruhrgebiet.

Im Jahre 2018 wird mit der Schließung der Zeche Prosper Haniel in Bottrop ein historisches Kapitel geschlossen, das eine Region von ca. 4.400 qkm in gerade mal 200 Jahren aus einer ländlichen Struktur in den größten Ballungsraum Deutschlands und den fünftgrößten Europas wandelte. In wiederum lediglich ca. 50 Jahren wandelte sich das Ruhrgebiet von einer durch Schwerindustrie geprägten Region, die allein über die Bergbauindustrie über 600.00 Menschen Arbeit bot, in ein eher dienstleistungsgeprägtes dicht besiedeltes Gebiet. Renaturierungsmaßnahmen bilden vielerorts einen auch ökologisch wichtigen nächsten Schritt des Strukturwandels. …

Spielplatzpatenfeste, BEMIL, Spielmobilkarawane NRW 2018 und Co.

Spielen, Bewegen, Experimentieren: Spielpädagogin Eva Hofmann ist auch in diesem Jahr im Auftrag des ABA Fachverband e.V. fleißig unterwegs. Vielleicht auch in Ihrer Nähe. Schauen Sie mit Ihren Kindern gerne vorbei.

Die Spielpatzaktivitäten des BEMIL werden mit freundlicher Unterstützung der Deutschen Postcode Lotterie ermöglicht.

 

Spielplatzpatenfeste

28. Mai 2018   15 – 18 Uhr Spielplatz „Auf dem Dudel“, Ruhranlagen in Mülheim a.d.R.

29. Juni 2018   15 – 18 Uhr Spielplatz „Vorrathsstrasse“, Essen

7. Juli 2018   11 – 14 Uhr  Mehrgenerationenspielplatz zwischen Flotow- und Silcherstraße, Düsseldorf

 

Einsätz mit dem BEMIL oder MAEB-Hänger

19. April 2018  16 – 18 Uhr Dilldorfer Höhe, Essen

4. Mai 2018  16 – 18 Uhr, Isingplatz, Essen

5. Mai 2018  11 – 18 Uhr, Wattenscheider Str., Essen

8. Mai 2018  16 – 18 Uhr, Storpplatz, Essen

15. Mai 2018  16 – 18 Uhr, Vollmerskamp, Essen

17. Mai 2018  16 – 18 Uhr, Assmannweg, Essen

24. Mai 2018  11 – 17 Uhr, Ehrenzeller Platz, Essen

25. Mai 2018  11 – 17 Uhr, Mitzmannweg, Essen

13. Juli 2018  15 – 18 Uhr, Mitzmannweg, Essen

3. August 2018   14 – 17 Uhr, Matktplatz Hüls-Süd, Marl (im Rahmen von Kultur macht stark II)

28. August 2018  11 – 17 Uhr Butzweg, Essen

 

Spielmobilkarawane NRW 2018

19. Juni 2018  14 – 18 Uhr, Johannes-Rau-/Apolloplatz, Düsseldorf

20. Juni 2018  14 – 18 Uhr, Kurt-Edelhagen-Platz, Herne

21. Juni 2018  14 – 18 Uhr, Martha Schneider-Bürger-Platz, Oberhausen

22. Juni 2018  15 – 18 Uhr, Marktplatz Hüls-Süd, Marl

23. Juni 2018  12 – 18 Uhr, Kennedyplatz, Essen

Grundsätze der Politikberatung für die kommunale Jugendlobby

Marco Althaus

Jugendpolitik ist ein Politikfeld wie andere auch: Politische Interessen werden organisiert, artikuliert, vermittelt und vertreten. Interessengruppen rangeln um Geld, Rechtsetzung und Aufmerksamkeit der Politik. Sie versuchen Schaden abzuwenden, der ihnen von der Politik droht, und Argumente für legitime Forderungen vorzubringen. Sie knüpfen Beziehungsnetze, bauen Druck auf und tun all das, was Lobbyisten1 in einem pluralistischen Gemeinwesen eben tun. Im besten Fall erledigen sie dies nicht ohne das Ziel, Politik substanziell zu beraten. Sie bieten handlungsrelevantes Expertenwissen an, das öffentliche Entscheidungen verbessern hilft. Ergo: Jugendpolitik wird besser, wenn die Jugendlobby gute Politikberatung liefert.

So einfach könnte es sein! In der Praxis hadern Träger der Jugendarbeit und ihr Personal mit dieser Aufgabe. Sie fühlen sich überfordert, unverstanden oder ausgegrenzt. Sie bescheinigen sich mitunter selbst öffentliche Wirkungslosigkeit und Politikunfähigkeit. Sie verdächtigen sich selbst unzulässiger Vermischung anwaltschaftlicher Interessenvertretung für die Jugend mit eigenen institutionellen, finanziellen und personellen Interessen. Sie zweifeln an ihrem fach- oder berufspolitischen „Mandat“ (als ob ihnen irgendwer eines geben könnte außer ihnen selbst). Im Hintergrund wabert die Evergreen-Kontroverse um die „Politisierung“ der Profession. All das erweckt den Eindruck, dass robuster Jugendpolitikarbeit vor allem der eigene Habitus im Weg steht. Nichts gegen Reflexion und Selbstkritik, im Gegenteil. Aber es gibt nur wenige Interessengruppen, die so viel an ihren Skrupeln leiden, statt Lobbyarbeit als Grundrecht zu begreifen und praktische Aufgaben in Angriff zu nehmen. Das Gemeinwohl wird zudem sicher keinen Schaden nehmen, wenn Jugendarbeit bessere Lobbyarbeit macht.

Den kompletten Text „Grundsätze der Politikberatung für die kommunale Jugendlobby“ von Marco Althaus finden Sie hier: Althaus_2017_Kommunale_Jugendlobby

Rede von Gerd Bollermann zum 40-jährigen Jubiläum des ABA Fachverbandes

Gerd Bollermann ist ehemaliger Regierungspräsident des Regierungsbezirks Arnsberg und Gründungsmitglied des ABA Fachverbandes. Darüber hinaus wurde ihm die ABA-Ehrenmitgliedschaft verliehen. Seine Rede zum 40-jährigen Bestehen des ABA Fachverbandes ist schon etwas älter, aber deswegen nicht weniger interessant. Wir haben sie nun online gestellt:

 

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Mehr Informationen

18. Landeskonferenz der Spielplatzpaten NRW im ABA Fachverband am Samstag, 18. November 2017, in Essen

© Emanuela Danielewicz

Sandra Borgmann, Schauspielerin aus Hamburg, ist ehrenamtliche Botschafterin der Spielplatzpaten im ABA Fachverband Offene Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Bei besagter Konferenz wollte sie gern anwesend sein, war leider aufgrund eines kurzfristig geplanten Drehtermins in Prag verhindert. Allerdings ließ sie es sich nicht nehmen, einen Brief an die Teilnehmer_innen der Konferenz zu schreiben. Dieser wurde während der Veranstaltung verlesen und stieß dort auf große Beachtung. Etliche Leute haben uns darum gebeten, den Brief zur Verfügung gestellt zu bekommen, zumal er hilfreiche fachliche und fachpolitische Inhalte enthält. In Absprache mit Sandra Borgmann kommen wir diesem Wunsch gern nach. Das Foto ist übrigens von Emanuela Danielewicz; zu finden ist es auch auf frisch produzierten Karten mit einem Zitat von Sandra Borgmann („Im Spiel wird das Leben geformt.“). Entworfen hat die Karten die Designerin Melanie Albers aus Münster. Dank von hier aus auch an Melanie Albers und Emanuela Danielewicz für ihre wunderbare Arbeiten!

Die Karten (unten abgebildet) können übrigens über den ABA Fachverband kostenlos bezogen werden (gewünschte Stückzahl nicht vergessen!): ABA Fachverband Offene Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, Clarenberg 24, 44263 Dortmund, 0231/985 20 53, oscar.borkowsky@ABA-Fachverband.org

Die Resolution „Kein Rückbau von Spielflächen“ (ursprünglich von der Deutschen Gartenamtsleiterkonferenz/GALK sowie des Beirats des Bündnisses „Recht auf Spiel“ verabschiedet) in der aktualisierten – durch ABA Anmerkungen ergänzten – Version, durch die 18. Spielplatzpatenkonferenz (18.11.2017) einstimmig beschlossen, findet sich hier: Kein Rückbau von Spielflächen.

Hier also nun die Zeilen, die uns Sandra Borgmann kurz vor der 18. Landeskonferenz der Spielplatzpaten aus Prag zugesandt hat: „Gerne wäre ich heute dabei – bei Vorträgen, Exkurs und Gesprächen über die Zukunft urbaner Spielräume, anstatt, wie es jetzt der Fall ist, in einem Prager Waldstück einen Mann umzubringen … Interessanterweise wenden wir uns in Prag dem anderen Ende der Leine zu: einer Gruppe von Delmenhorster Chormitgliedern, die im tschechischen Exil zusammenlebt, weil sie sich zu Hause von ihrer Rente keinen selbstbestimmten Lebensraum mehr leisten kann.

Neues Projekt Mobile Aktion Ernährung und Bewegung in Dortmund gestartet

Deutsches Kinderhilfswerk e.V. / J. Nobel

An der Uhland-Grundschule in Dortmund startete am 29.9. das Projekt „Mobile Aktion Ernährung und Bewegung“ (MAEB) des Deutschen Kinderhilfswerkes mit dem ABA Fachverband als Kooperationspartner für Nordrhein-Westfalen. Das Projekt wird gefördert durch die ALDI Nord Stiftungs GmbH.

Bei den mobilen Aktionen mit dem Bewegungs- und Ernährungsanhänger erleben Kinder und Jugendliche an Schulen, in einer Flüchtlingsunterkunft und im öffentlichen Raum spielerisch Grundlagen einer gesunden und nachhaltigen Ernährung ebenso wie die Freude an Bewegung. Auf spielerische und genussvolle Weise mit „Essperimenten“ vermittelt der ABA Fachverband in den kommenden Monaten den Kindern den Umgang mit frischen Lebensmitteln und so ganz nebenbei Wissen über gesunde Ernährung. An einer „Bewegungsbaustelle“ können die Kinder klettern und balancieren. Verschiedene Kästen, Bretter, Balken, Rundhölzer und Leitern lassen sich individuell kombinieren und nach den Wünschen der Kinder zu einer Bewegungslandschaft zusammenstellen.

Spielplatzinitiative Diepenpark verleiht Goldenen Conrad

© ABA Fachverband

Am Sonntag den 08.10.2017 feierte die Spielplatzinitiative Diepenpark ein kleines Erntedankfest im Nachbarschaftspark Diepental in Düsseldorf-Gerresheim. Das BEMIl (Bewegungs- und Ernährungsmobil) vom ABA Fachverband war zu Gast. Die Kinder konnten Äpfel mit der Apfelschälmaschine schälen und Gemüsespieße selber herstellen. Für große Begeisterung sorgte auch die Bewegungsbaustelle und verschiedene andere Spielmöglichkeiten des BEMIL. Seit einiger Zeit hat die Spielplatzinitiative ein Maskottchen , den Conrad.

Zum ersten Mal hat die Spielplatzinitiative jetzt den Goldenen Conrad verliehen . Er wird ab sofort jedes Jahr an Personen oder Gruppen verliehen, die die Initiative in besonderen Maße unterstützt haben. Der Goldene Conrad 2017 wurde an Karin Lehmann von der Kath. Kita St. Maria v. Frieden verliehen. Frau Lehmann unterstützt die Initiative seit der Gründung vor 17 Jahren, insbesondere bei Festen und bei der Organisation und Durchführung der Dreck-Weg-Woche.

NAGEL-Redaktion – Rauchen auf Spielplätzen

Foto: Andreas Morlok – Pixelio

 

Die Diskussion über die Durchsetzung des Rauchverbots in öffentlichen Räumen hat nun auch die Spielplätze erreicht. Die Einstellungen von Nichtrauchern und Rauchern stehen sich hier häufig kontrovers gegenüber. Eine einheitliche Lösung des Konflikts gestaltet sich als sehr schwierig. Es gibt in einigen Städten Ratsbeschlüsse, die das Rauchen auf Spielplätzen verbieten. In Essen gibt es keinen speziellen Beschluss und dementsprechend auch kein ausdrückliches Verbot, nur ein Verbot für Alkohol und für Tiere auf Spielplätzen.

Die ordnungsbehördliche Verordnung der Stadt Essen, die das Verhalten von Personen in öffentlichen Räumen regelt, gibt in § 10 (Kinderspielplätze) vor, dass die Benutzung von Spielplätzen sowie der Aufenthalt auf ihnen durch Hinweisschilder geregelt werden kann. Insofern kann davon ausgegangen werden, dass die Vorgaben auf diesen Schildern verbindlich sind, sofern vorhanden. Zuwiderhandlungen können mit Ordnungsstrafen verfolgt werden.

Hinter der Tatsache, dass durch die Verordnung nicht noch mehr geregelt wird, steht der Gedanke, dass ein Spielplatz ein offener, sozialer Raum ist, auf dem übertrieben viele maßregelnde Verbote unangemessen sind. Spielplätze werden nicht nur von Kindern aufgesucht. Sie werden meist von Erwachsenen begleitet, während Spielplatzfesten nicht selten von der ganzen Familie. Somit ist ein Spielplatz auch Treffpunkt für Mütter und Väter, die das Aufstellen von Verboten als übertriebene Maßregelung verstehen würden. Es besteht die Gefahr, dass Verbote die Atmosphäre auf Spielplätzen negativ beeinflussen, vor allem, wenn es um die Durchsetzung dieser Verbote geht.

Mit dem Aufstellen von Hinweisschildern beschreitet man aus meiner Sicht diplomatischere Wege. Erwachsene haben Kindern gegenüber eine Vorbildfunktion: Von daher ist es unangemessen, den Kindern das Rauchen vorzuleben. Deswegen sollte auf Spielplätzen auf jeden Fall nicht geraucht werden! Hinweisschilder appellieren an die Vernunft der Erwachsenen. Somit sollten sie auch in den meisten Fällen funktionieren.

Andrea Boegel, Deutscher Kinderschutzbund Essen


Anmerkung der NAGEL-Redaktion:
 Diese Stellungnahme hat Andrea Boegel freundlicherweise aufgrund einer Anregung während des 3. ABA-Fachtags der Organisator(inne)n der nordrhein-westfälischen Spielplatzpaten erstellt; dieser fand am 10. März 2009 in Bochum statt.

 

NAGEL-Redaktion – Vereinbarung über die Tätigkeit als ehrenamtliche/r Spielplatzpatin/-pate

Vereinbarung über die Tätigkeit als ehrenamtliche/r Spielplatzpatin/-pate

 

Frau/Herr _______________________________________

 

ist ehrenamtliche/r Spielplatzpatin/-pate des Spielplatzes _____________________________

 

Grundsätzlich sind Paten frei in der Ausgestaltung ihrer Tätigkeit.

Zu den Aufgaben können aber zum Beispiel gehören:

  • sich regelmäßig um den Spielplatz zu kümmern
  • bei Konflikten vermittelnd einzugreifen
  • Tierbesitzer freundlich auf ihr Fehlverhalten hinzuweisen
  • Kindern Anregungen zum Spielen zu geben oder ein kleines Spielfest zu veranstalten
  • Informationen über Beschädigungen oder Verunreinigungen zu melden.

 

Bei Unfällen, die die Patin/der Pate bei ihrer/seiner ehrenamtlichen Tätigkeit erleidet, besteht Versicherungsschutz bei der Eigenunfallversicherung der Stadt Dortmund.

Es besteht Haftpflichtdeckungsschutz, den die Stadt Dortmund als Mitglied des kommunalen Schadensausgleiches Westdeutscher Städte in Bochum genießt.

Spielplatzpatinnen/-paten erhalten eine finanzielle Aufwandsentschädigung von pauschal

55,- Euro. Jährlich, z. B. für Telefonate, Porto etc.

Diese Vereinbarung kann jederzeit sowohl von der Patin/dem Paten als auch vom Jugendamt aufgekündigt werden, wobei Ansprüche gegeneinander nicht geltend gemacht werden können.

 

Mit der Weitergabe der persönlichen Daten (Name, Anschrift, Telefon) ist die Patin/der Pate 
einverstanden/nicht einverstanden. (Nicht zutreffendes bitte streichen)

 

Mit freundlichen Grüßen                                                                  Patin/Pate

Im Auftrage

 

 

Dortmund, den _______________________

NAGEL-Redaktion – Beispiel Spielplatzsatzung Köln

1. Grundlage

Der Jugendhilfeausschuss – Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie – hat 1980 das Spielplatzpatenprojekt ins Leben gerufen.

2. Zielsetzung des Projekts

Ziel des Projektes ist es,

  • interessierte Bürgerinnen und Bürger verantwortlich an der Arbeit der Stadtverwaltung in Bezug auf Spielplätze teilhaben zu lassen,
  • eine Identifikation der Bürger mit den vorhandenen Spielplätzen und Spielanlagen zu fördern,
  • und den Kindern einen Ansprechpartner zur Seite zu stellen, der ihnen eine Hilfe bei der Vertretung ihrer Interessen ist.

3. Aufgaben der Spielplatzpaten

  • Die Aufgaben der Spielplatzpatinnen und Spielplatzpaten bestehen darin, Ansprechpartner für die Kinder zu sein, ihnen Anregung und Anleitung zum Spielen zu geben,
  • gemeinsam mit anderen Spielplatzbesuchern aufkommende Probleme, wie z. B. Streitigkeiten, Verunreinigungen und Beschädigungen für alle zufriedenstellend zu lösen,
  • Defekte an Spielgeräten der Verwaltung zu melden, damit sie umgehend repariert werden können
  • und eventuell Spielfeste und Spielaktionen durchzuführen, die den Kontakt der Nachbarn des Spielplatzes zu den Kindern und untereinander fördern.

4. Organisation

Spielplatzpaten können Bürgerinnen und Bürger der Stadt Köln werden, sowie Vereine und Initiativen, die eine Person als Ansprechpartner für die Verwaltung benennen. Die Übernahme einer Spielplatzpatenschaft erfolgt ausschließlich ehrenamtlich. Die Ausfüllung der Aufgaben liegt bei jedem Paten selbst. Haftungsrechtlich kann er nicht belangt werden.

Die Spielplatzpaten bekommen Unterstützung vom Amt für Kinderinteressen der Stadt Köln auch durch vierteljährliche Treffen mit gegenseitigem Gedanken- und Erfahrungsaustausch sowie Bearbeitung und Behebung der von den Spielplatzpaten genannten Mängel durch die hierfür zuständigen Fachämter.

Ein weiterer Austausch von Informationen zwischen den Paten untereinander und dem Amt für Kinderinteressen ist durch die vierteljährlich erscheinende Spielplatzpatenzeitung „Spielplatz aktuell“ gegeben, in denen u. a. Termine der Spielplatzpatentreffen, von Spielplatzfesten, Informationen über Ausleihmöglichkeiten von Spielen sowie allgemeine Informationen für Spielplatzpaten herausgegeben werden.

5. Kooperation mit der Kölner Polizei

1998 wurde eine Kooperation zwischen den Kölner Spielplatzpaten, der Kölner Polizei und dem Amt für Kinderinteressen gegründet. Die Bezirksbeamten der Polizei unterstützen die Spielplatzpaten vor Ort bei ihrem Bemühen um kindgerechtes Spielen auf dem Spielplatz.

6. Daten und Zahlen

In Köln gibt es derzeit rund 600 öffentliche Spielplätze. Mit Stand vom 01.08.2003 werden 203 Spielplätze von 197 Spielplatzpaten betreut.

7. Informationen zum Projekt

 

Weitere Informationen zum Projekt „Spielplatzpaten in Köln“ gibt die Stadt Köln, Amt für Kinder, Jugend und Familie, Abt. Amt für Kinderinteressen, Ottmar-Pohl-Platz 1, 51103 Köln, Telefon-Nr. (0221) 2 21-2 41 45 (Frau Arnoldi).

Mitglied werden

ABA-Mitglieder begreifen sich als Solidargemeinschaft. Sie setzen sich in besonderer Weise für die Belange der Offenen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ein.

Aktuelle Projekte

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