ABA-BLOG

NAGEL-Redaktion – Denglisch: Nicht selten fehlt der Sense jeder Sinn

Der Verein Deutsche Sprache e.V. macht sich seit Jahren mit nicht selten erfrischenden Polemiken gegen eine zum Teil unerträglich gewordene Flut von Anglizismen im Alltag stark.

Das Thema „Anglizismen in der Werbung“ wurde inzwischen auch von der Presse aufgegriffen. So veröffentlichte die WAZ in ihrer Wochenendeausgabe am 4. September 2004 unter dem Titel „Quell großer Missverständnisse: Werbebotschaften auf Englisch – Nicht selten fehlt der Sense der Sinn“ einen Artikel von Aeneas Rooch: „Finden Sie, Deutsch klingt cool? Viele Unternehmen werben lieber in Englisch, denn das klingt frisch, modern und transportiert die Werbebotschaft besser zu den Kunden. Ob diese Ansicht richtig ist, wurde jetzt einmal näher untersucht. Die Endmark AG in Köln, spezialisiert auf die Entwicklung von Markennamen und Werbeslogans, so genannten Claims, hat den Test gemacht und in einer repräsentativen Studie untersucht, inwieweit deutsche Kunden die englischen Claims überhaupt verstehen. Rund 1100 Verbraucher hat Endmark dazu zwölf bekannte englische Werbeslogans zum Übersetzen vorgelegt. Das Ergebnis ist erschütternd: Die meisten der Verbraucher haben die Slogans gar nicht oder zumindest nicht im Sinne des jeweiligen Absenders verstanden. Lediglich „Every time a good time“ (McDonald’s früher) und „There is no better way to fly“ (Lufthansa) konnten über 50 Prozent korrekt übersetzen, die anderen zehn Slogans verstanden nur weniger als die Hälfte der befragten 14- bis 49-Jährigen in vollem Umfang. In einigen Fällen glaubten die Probanden, den Slogan zu verstehen, lagen aber weit neben der Botschaft. So meinten 54 Prozent zu wissen, was „Come in and find out“ (Douglas) bedeutet, aber viele übersetzten es mit „Komm herein und finde wieder heraus“, nur 34 Prozent konnten ihn korrekt auslegen. Sat.1 überschätzt die Zuschauer. Nur zwei Drittel derjenigen, die glaubten „Powered by emotion“ zu verstehen, tun es wirklich, denn es heißt weder „Kraft durch Freude“ noch „Sexuell erregt sein“. Dieses Los teilt der Elektronik-Riese Loewe mit dem Slogan „Stimulate your senses“, was Testpersonen mit „Die Sense stimulieren“ übersetzten. Dennoch werben einige deutsche Unternehmen in Frankreich französisch, in Spanien spanisch – aber in Deutschland englisch. Bernd M. Samland, Vorstand der Endmark AG, sieht mehrere Ursachen, warum die Unternehmen an ihrer Strategie festhalten: „Englisch gilt als modern und soll auch dort Internationalität suggerieren, wo sie gar nicht vorhanden ist.“ Hinzu kommt, dass die Sprache der Marketing-Macher Englisch ist. „Ich habe schon Meetings in Englisch, insbesondere in großen Konzernen, mitgemacht, bei denen sich am Ende der Sitzung herausstellte, dass alle Teilnehmer Deutsche waren“, so Samland. Die Profis hat das Ergebnis der Untersuchung überrascht, dennoch bedeutet es kein Aus für Anglizismen, zumal sich das Verhältnis von Sprache und Markterfolg schlecht ermitteln lässt. Für bestimmte Zielgruppen kann Englisch sinnvoll sein, etwa bei den Trendsportarten oder bei einer Fluggesellschaft. Doch der Grat ist schmal, auf dem Werbetexter zwischen „simple English“ (wie „Test the West“) und „sophisticated English“ mit selten Vokabeln oder Wortspielen balancieren. Denn dass Verbraucher denken, „Drive alive“ (Mitsubishi) bedeute „Die Fahrt überleben“, gibt immerhin zu denken.“
i-Punkt 12-2004

NAGEL-Redaktion – Klopapier hilft dem Staat beim Sparen

Geld ist knapp – auch an der englischen Grundschule in Basildon in der Grafschaft Essex. Die britische Online-Agentur Ananova berichtete über eine Mitteilung der Verantwortlichen an die Eltern, wonach im Budget eine Lücke von 15.000 Euro klafft. Deshalb müsse man sich bis zum Herbst von zwei Mitarbeitern trennen und auch sonst zu Sparmaßnahmen greifen. Eine davon war die Bitte an die Eltern, außer dem Pausenbrot den Kindern doch bitte Klopapier mit in die Schule zu geben. Das eingesparte Geld könne dann wieder in die Klassenräume investiert werden (aus: Die Krankenhaus-Zeitung 29/2004). Eine nette Idee! Und alle – auch die Eltern – könnten sparen, wenn man sich den Arsch wieder mit Blättern oder anderem Laub abputzte (vielleicht eine Anregung für „Hartz V“?). Nur könnte es (nach PISA – die doofen Kinder!) kleine Probleme geben. Da fiel mir die Geschichte von dem russischen Soldaten nach der erfolgreichen Befreiung Deutschlands 1945 ein: Er benutzte eine Brennnessel und fluchte: „Verdammt! In Njemacka (Germani) alles elektrisch!“
i-Punkt 11-2004

NAGEL-Redaktion – Bizarrer Kulturkampf in den USA ums Stillen

Öffentliches Protest-Stillen bei Starbucks – Das ‚An die Brust anlegen’ von Säuglingen führt in Washington zu einem bizarren Kulturkampf“. So titelt die WAZ vom 28. August 2004 einen Artikel in der Rubrik „Aus aller Welt“. Und der Korrespondent Markus Günther schreibt: „Als Lorig Charkoudian (31) bei Starbucks ein Päuschen einlegte, kam es wieder einmal zum Eklat. Gerade hatte sie ihre 15 Monate alte Tochter Aline an die Brust angelegt, da liefen auch schon empörte Gäste des Cafés zum Chef und beschwerten sich. Wenig später wurde sie aufgefordert, ihr Kind in der Damentoilette (*) zu stillen oder das Lokal zu verlassen. Doch zwei Tage später kam Lorig Charkoudian wieder, diesmal mit 40 anderen Müttern, und veranstaltete ein öffentliches „Protest-Stillen“ im Café. Seither tobt in Washington ein bizarrer Kulturkampf: Haben Mütter das Recht, ihre Kinder in der Öffentlichkeit zu stillen? Die „Washington Post“ widmete der heiß umstrittenen Frage gar einen Leitartikel. Antwort: Theoretisch ja, praktisch nein. Denn auch wenn Stillen in der Öffentlichkeit nicht verboten sei, gebiete der Anstand doch, darauf zu verzichten oder das Unziemliche wenigstens mit einem Tuch zu verhüllen. Das war noch der sachlichste Kommentar in der ganzen Debatte. Die Reporterin Roxanne Roberts beschimpfte dagegen die stillenden Protest-Mütter als „Busen-Nazis“, die einen „Kreuzzug“ führten und unbescholtenen Bürgern die Kaffeepause versauten, weil sie unbedingt „alles raushängen lassen“ wollten. Davon, sagt Lorig Charkoudian, könne gar keine Rede sein. Sie habe diskret ihr Kind gestillt, und hinsehen müsse ja niemand. Doch immer wieder beschwerten sich Gäste, wenn sie ihr Kind im Restaurant oder im Café anlegt. Die „Bürgerinitiative für das generelle Verbot des Stillens“ (nicht nur öffentlich, sondern überhaupt), deren Flugblätter ein paar Tage lang für Aufsehen sorgten, hat sich zwar als böser Scherz entpuppt. Doch Dutzende von Leserbriefen zeigen, dass der Widerstand gegen das Stillen in der Öffentlichkeit massiv ist. Geschmacklos, peinlich, unangenehm – so beschreiben viele das Stillen in der Öffentlichkeit. Einige sehen sogar die Gefahr, dass „Kinder von dem Anblick verstört werden“. „Wir sind keine Exhibitionistinnen, die Fremden unbedingt ihre Brüste zeigen wollen“, schrieb Helen Zubaly zur Verteidigung der stillenden Mütter. Und Catherine McCubbin fragte zynisch: „Wo genau sieht man denn die vielen nackten Mütter, über die sich alle beschweren?“ Von der Vereinigung amerikanischer Kinderärzte wird das Stillen inzwischen dringend empfohlen, und tatsächlich steigt auch in den USA der Anteil der Kinder, die erst einmal mit Muttermilch ernährt werden, weiter an. Doch mit deutlich unter 50 Prozent werden in Amerika weit weniger Kinder gestillt als in vielen europäischen Ländern. „Solange die Öffentlichkeit uns nicht akzeptiert, wird sich an diesen Zahlen nichts ändern“, meint Lorig Charkoudian. Tatsächlich sind Kommentare wie die in der „Washington Post“ nicht gerade eine Ermutigung: „Stillen ist zwar eine natürliche Sache, aber auch rülpsen, furzen und in der Nase bohren sind ganz natürliche Dinge, die man anständigerweise nicht in der Öffentlichkeit macht.“
i-Punkt 10-2004

(*) Durchschnitts-Amerikaner betrachten im Übrigen den Begriff „Toilette“ als anstößig. In der Regel wird ein Klosett als „Bath Room“ umschrieben. Es kann auch als „Rest Room“ oder bei Damen als „Powder Room“ bezeichnet werden (vgl. Paul Watzlawick: Gebrauchsanweisung für Amerika, München/Zürich 2002, S. 80 f.)

NAGEL-Redaktion – Gebrauchsanweisungen

Ein kürzlich erhaltenes Geschenk war in einem wertvollen „Stadtkoffer“ untergebracht. Diesen kann man selbstverständlich repräsentativ weiterverwenden. Hier die Gebrauchsanweisung:

„DAS KOMBINATIONS SCHLOSS STADTKOFFER. the kombinations schloss wird in der fabrik’so etinge stellt dass es sich bei ooo offnet sie konnen es bei dieser Einstelung lassen oder sie konnen HRE EGENE GEHEME
KOMBINATION auf den drei ziherbiattern wie folgeng ensteten stufe 1. Machen sie bitten hren Stactkoffer auf und schauen she auf den wechsclhebel der sich von oben gesehen auf der linken Halfte des schosses befindet. 
Der wechsethebel (Nun folgt eine Abbildung, die wir hier aus Geheimhaltungsgründen nicht wiedergeben wollen!)
Stufe 2. der wechselhebel wird nach rechts und cben vers choben bis er sich hinter der kerbe einhakt.
Stufe 3. Mit hihe der Zahlenreihen stellen sie die von hnen gewahlte code Nummer ein die sie gut notieren soliten falls sie die Nummer vergassen Es empfichit sich ziffern zu wahlen die sich leicht einpragenwie z. B Telfon-Nr Gebultsdatum Hausnummer oder versicherungs-Nr
stufe 4 One die Einsteilung des Codes zu Verandem schie ben sie den wechsethebel in seine ursprungliche stellung (Normalstellung) zurück vor Schliessen des koffers sollten sie sich unbedingt vergewissern dass der wechselhebel wieder auf Normal steht
ihr kann jetzt nur nach Einstellun threr kom binaficn geoffnet werden. Falls sie eine neue kombination wollen wiederhofen sie stufe 2 3 und 4 inre eigene komtination: (Jetzt folgen die Kästchen zum Eintragen, damit man zur Not darauf zurückgreifen kann)“

Liebe Leserinnen und Leser, Sie werden nicht glauben, wie schwer ein solcher Text, wenn man ihn abschreibt, zu korrigieren ist! Für Fans teuer erworbener Produkte sei das Buch „Jetzt zieh den Zipfel durch die Masche“ von Jürgen H. Hahn (dtv, 2. Auflage 1998) empfohlen. Es sei versichert, dass das vorstehende Beispiel ganz frisch und in jenem Buch nicht zu finden ist. Ein nettes Beispiel (Gebrauchsanweisung zur „Luftmatrotze ES 223“) aus dem Buch:

„Wenn das Wetter kalt ist, wird die Puff Unterlage sich langsam puffen. Entrollen die Puff Unterlage und liegen auf ihr, dann sie wird von der Wärme sich Inflationen bekommen.“

i-Punkt 9-2004

NAGEL-Redaktion – Auszug aus einem Interview mit dem früheren ungarischen Ministerpräsidenten Gyula Horn

Guyla Horn, 72 Jahre alt, war von 1994 bis 1998 Ministerpräsident. 1989 „zerschnitt“ er als Außenminister den „Eisernen Vorhang“, die Grenze zwischen Ungarn und Österreich, und verhalf damit vielen DDR-Bürgern zur Ausreise. 1990 erhielt er den Karlspreis der Stadt Aachen.
? Im Jahr 2010 will das Ruhrgebiet Kulturhauptstadt Europas werden, möglicherweise gemeinsam mit Budapest. Wie finden Sie das?
Gyula Horn: Das Ruhrgebiet und Budapest? Davon habe ich noch nichts gehört. Oder Dortmund und Budapest? Es muss doch eine Stadt sein.
? Es bewirbt sich Essen für das Ruhrgebiet.
Gyula Horn: Essen? Nicht Dortmund?
? Dortmund ist auch dabei.
Gyula Horn: Aber nicht Düsseldorf?
? Nein, aber Gelsenkirchen, Duisburg, Oberhausen. Alle gemeinsam mit Essen.
Gyula Horn: Gut. Sie sagen, wen wir unterstützen sollen, und das machen wir dann. Eins steht fest, solche Freundschaften sind immer gut.

Verlagssonderbeilage „Zukunft Europa“ der WAZ vom 27. April 2004
 

i-Punkt 7-2004

NAGEL-Redaktion – Gewalttätige Schäferhunde

Seine Besorgnis über die zunehmende Gewaltbereitschaft Jugendlicher und junger Erwachsener äußerte der nordrhein-westfälische Justizminister, Wolfgang Gerhards, bereits Anfang März in den Medien. Schön, wie er es gesagt hat, und schön zu sehen, wie wir offensichtlich offiziell „auf den Arm“ genommen werden: „Die Bereitschaft, Konflikte gewaltfrei zu lösen, nimmt immer mehr ab, vor allem bei denen, die am Rande der Gesellschaft stehen. Das hat auch mit der wirtschaftlichen Lage zu tun: Wer keine Chancen in seinem Leben sieht, der haut eher zu. Viele denken, so wie im Fernsehen laufe das eigentliche Leben ab. Im wirklichen Leben wundern sich dann einige, dass das Opfer nicht sofort wieder aufspringt, sondern blutend in der Pfütze liegt, wenn sie ihm eine auf den Kopf gehauen haben.“ So Gerhards in einem Interview mit der WAZ, veröffentlicht am 2. März 2004. Versuchen wir eine Übersetzung: „Die rasant zunehmende Ungerechtigkeit in dieser Gesellschaft, solche Leute wie Ackermann und Esser und ihre politischen Büttel in den Parlamenten und Regierungen, haben es erreicht, dass die gewöhnlichen Leute gemerkt haben, dass sie keine Chance haben. Deshalb würden sie denen gern die Schnauze einschlagen. Weil sie nicht an die dran kommen, schlagen sie denen die Schnauze ein, die ihnen blöd kommen.“ Und wunderbar: „Die Bereitschaft, Konflikte gewaltfrei zu lösen, nimmt immer mehr ab, vor allem bei denen, die am Rande der Gesellschaft stehen.“ Wie kann man „am Rande der Gesellschaft stehen“? Angela Merkel hat Glück gehabt. Im Grunde steht die dort zufällig nicht mehr, will aber möglichst viele dorthin befördern. Was führt sie im Schilde (Sigmund Freud, hilf uns!)? Alle wissen es: Wenn sie ran kommt, wird der Rand breit, ziemlich breit! Sie hat vermutlich niemandem die Schnauze eingeschlagen, aber aus ihrer „Randständigkeit“ was gemacht. Ich höre ihn noch, den Altkanzler Helmut: „Mädchen!“ Zurück zu Herrn Gerhards: „Die Bereitschaft, Konflikte gewaltfrei zu lösen, nimmt immer mehr ab.“ Lieber Justizminister in NRW: Dreimal musste ich das lesen, bevor ich begriffen habe, was vermutlich gemeint sein sollte! Die Prolls schlagen sich also immer öfter die Schnauze ein. Und denken, es wär´ wie im Fernsehen. „Superstars“, berufen von sich selbst – Geiz ist geil! -, „gefördert“ von Krücken wie Dieter Bohlen, placken sich den Hintern wund, während ihre feinen, sie scheinbar tragenden Gönner wie Ackermann und Esser, aber auch Gerhards und all die anderen, zumindest ihre Altersversorgung fein hinbekommen haben. Das haben die Russen, die sich deutsch nennen und uns kriminalstatistisch in Atem halten und die Gerhards besonders im Interview hervorhebt, (noch) nicht geschafft. Mir sagte ein deutscher Russe kürzlich: „Ich bin Deutscher, und wenn mir einer sagt, meine Vorfahren waren Deutsche Schäferhunde, dem schlage ich die Schnauze ein!“ Und jetzt?
i-Punkt 6-2004

NAGEL-Redaktion – Politische Überraschungseier

Der Vorstoß des britischen EU-Labour-Abgeordneten Glyn Ford, Überraschungseier verbieten zu lassen, hat anscheinend nicht ausreichende Resonanz erzeugt. Sein Vorstoß von Anfang März 2004, dies wegen der lebensgefährlichen Inhalte der Eier erreichen zu wollen, zeugt einmal mehr von mangelnder Kompetenz in Sachen Kinder und Familien auf Seiten der Politik. Nach Auffassung des ABA Fachverbandes sind Überraschungseier ebenso wenig Kult, wie ihr Inhalt per se kindergefährdend sein könnte. Aus fachlicher Sicht kann abschließend festgestellt werden, dass PolitikerInnen, wenn ihnen die Felle wegzuschwimmen drohen, nichts auslassen, sich ins Gespräch zu bringen, lebende Überraschungseier quasi. Kinder brauchen keine Überraschungseier, sie brauchen allerdings die Herausforderung, das Üben, das Lernen, die Auseinandersetzung mit Existierendem – seien es Überraschungseier! Übrigens, die aufgeregte Reaktion anderer EU-Abgeordneter, beispielsweise des Deutschen Peter Liese aus Meschede – im Hauptberuf Kinderarzt – wirft entsprechendes Licht auf die politische Klasse. Fachlich korrekt weist er darauf hin, dass Kinder beim Verschlucken am ehesten an Nüssen ersticken („Nie mit Spielzeugen!“). Seine größte Sorge allerdings gilt der Firma Ferrero, die einen ernsthaften Schaden erleiden könnte. Sollte Ferrero allen Eltern gefährdeter Kinder einen Arbeitsplatz garantieren, würden wir hier regelmäßig eine kostenlose Werbung zusagen.
i-Punkt 5-2004

NAGEL-Redaktion – Benutzung von Aborten in Sachsen-Anhalt

Gesetzes- und Verordnungsblatt für das Land Sachsen-Anhalt

  1. Jahrgang, ausgegeben in Magdeburg am 1. April 1993, Nummer 15

Benutzungsordnung für Aborte (BoA)

 

  • 1 Definition: Der Abort, umgangssprachlich auch Toilette genannt, besteht aus einem trichterförmigen Porzellanbecken zur Aufnahme der Exkremente mit einem klappbaren, auf dem Sitzrand angebrachten Sitzstück.
  • 2 Anwendungsbereich: Diese Benutzungsordnung gilt für die Darmentleerung in allen Aborten in Behörden, Dienststellen und öffentlichen Gebäuden des Landes Sachsen-Anhalt.
  • 3 Sitzgebot: Die Toilette darf nur im Sitzen benutzt werden. Die stehende Benutzung ist nur an Urinalen erlaubt. Deren Benutzung ist in der Benutzungsordnung für Urinale (BoU) geregelt.
  • 4 Vorbereitungen: Vorm dem Hinsetzen auf das Sitzstück sind die Beinkleider bis zu den Knien herunterzuschieben.
  • 5 Sitzposition: Der Benutzer setzt sich unter gleichzeitigem Anheben der Oberbekleidungsstücke so tief in die Hocke, bis das Gesäß in der Sitzaufnahme einrastet. Das Gewicht des Körpers ist gleichmäßig gleichseitig verteilt, der Oberkörper leicht nach vorn geneigt. Die Ellenbogen ruhen auf dem Muskelfleisch der Oberschenkel, der Blick ist geradeaus gerichtet.
  • 6 Darmentleerung: Unter ruhigem Ein- und Ausatmen drängt der Benutzer unter gleichmäßigem Anspannen der Bauchmuskulatur den ausscheidungsreifen Inhalt des Mastdarms bei gleichzeitigem Entspannen des Afterschließmuskels in den dafür vorgesehenen Durchbruch des Porzellanbeckens. Die Äußerung von gutturalen Stimmlauten, umgangsprachlich auch als Ächzen oder Stöhnen bezeichnet, ist auf das absolut notwendige Maß zu beschränken.
  • 7 Sichtkontrolle: Nach beendeter Prozedur steht der Benutzer auf, macht eine Drehung um 180 Grad nach links und nimmt eine Sichtkontrolle der Exkremente vor. Bei Auffälligkeiten ist eine Stuhlprobe sicherzustellen und an das nächstliegende Gesundheitsamt zu übersenden.
  • 8 Reinigung des Rektums: Der dafür vorgesehenen Vorrichtung sind Reinigungsfähnchen (14×10 cm, einlagig) in ausreichender Stückzahl, höchstens jedoch fünf, zu entnehmen. Das Reinigungsfähnchen wird mit dem Daumen und Zeigefinger der rechten Hand erfasst und von hinten der Reinigungszone, das ist der Bereich zwischen den Gesäßbacken, zugeführt. Das Reinigungsfähnchen wird unmittelbar vor den hinteren Geschlechtsorganen fest an den Körper gedrückt und mit einer ziehenden Bewegung bis unmittelbar vor das Steißbein geführt. Dieser Vorgang wird so lange wiederholt, bis mindestens ein Blatt sauber erscheint, sofern dazu nicht die Verwendung von mehr als fünf Reinigungsfähnchen erforderlich ist. Im Bedarfsfall sind die Reinigungsfähnchen beidseitig zu benützen. Die benutzten Reinigungsfähnchen dürfen nicht mitgenommen werden, sondern sind ebenfalls in das Porzellanbecken zu entsorgen.
  • 9 Reinigung des Aborts: Nach der Benützung des Abortes ist zwingend die Spülung zu betätigen. Eine Delegierung dieser Tätigkeit ist ausdrücklich verboten. Nach dem Spülvorgang verbleibende Exkrementanhaftungen sind mit der dafür vorgesehenen Reinigungsbürste manuell zu entfernen.
  • 10 Verlassen des Aborts: Vor dem Verlassen der Entleerungskabine sind die Beinkleider wieder in Ausgangsposition zu bringen. Bei Auftreten unangenehmer Gerüche ist das Öffnen einer Lüftungsklappe angezeigt. Eine abschließende Reinigung der Handinnenflächen wird anheimgestellt.
  • 11 Inkrafttreten: Diese Benutzungsordnung tritt am Tage nach ihrer Veröffentlichung in Kraft.

Vorstehende Verordnung ist hier und an diversen anderen Stellen im Internet zu finden.

i-punkt 3-2004

NAGEL-Redaktion – Fette

Wer fett wird, ist selber Schuld. Die Fastfood-Kette McDonalds erwirkte im Januar 2003 die Abweisung einer Klage, nach der der Konzern für Probleme dicker Kinder verantwortlich sei. Augenblicklich streiten sich die Konzerne und die politische Fachwelt darüber, wie groß der Einfluss von Wirtschaftsunternehmen in einer Stiftung in Deutschland sein darf, die sich zum Ziel gesetzt hat, die Kleinen nicht mehr so fett werden zu lassen.
i-Punkt 2-2004

NAGEL-Redaktion – Kinder an der Leine

Laut dpa (WAZ vom 22. November 2004) müssen die Kindergärtnerinnen im südfranzösischen Albi (nahe Toulouse) die Kinder künftig an die Leine legen, damit Kinder vor Autounfällen geschützt werden. dpa bezieht sich dabei auf einen Bericht der Zeitung „Libération“. Die Erziehrinnen sind laut einer Aufforderung des Bürgermeisteramtes von Albi aufgefordert, den Kindern Halsbänder und Leinen anzulegen, wenn sie mit drei oder mehr Kindern an die frische Luft gehen. Ohne nach Albi fahren zu müssen, kommt mir (R.D.) „die Szenerie“ sehr lebendig – wie soeben erst passiert – vor. Meine späte Rache am Kindergarten meiner sauerländischen Heimat: In den fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts war es: Mit Gebimmel, Gemuhe und Gemecker zog allmorgendlich der Kuhhirt durchs Städtchen: Eingesammelt wurden die Kühe und Ziegen, die die seinerzeitigen Nebenerwerbs-Landwirte im kargen Sauerland hielten; mit dabei ein Schäferhund, der die Tiere bis zur sicheren Ankunft auf der Hude beisammenhielt. Verhindern konnte der Hund nicht, dass sich die Ziegen bisweilen an den Andenken vor den „Touristen-Fachgeschäften“ gütlich hielten. Kurz danach marschierte gegen acht Uhr eine zweite Herde durch die Gemeinde, die einzusammelnden Kinder, die den Kindergarten besuchten, fest am Seil von Tante Anita und Tante Hildegard vertäut, die peinlich darauf achteten, dass niemand aus der Reihe geriet. (1) Autos fuhren in diesen Jahren im Sauerland noch nicht so häufig. Und ich stand mit Tränen in den Augen am Fenster, weil die Leiterin des Kindergartens, eine Braut Christi, Schwester Ursulana, erfolgreich damit war, mich als Kindergartenbesucher abzuweisen. Also durfte ich immer nur die angeleinten Kinder – wie gesagt, mit Tränen in den Augen – anschauen, kurz nachdem die Kühe durchwaren. Albi im Jahre 2003. Ich glaube, es war vielleicht ein Glück, nicht unter Schwester Ursulana und Tante Anita und Tante Hildegard in den Kindergarten gehen zu müssen. P.S.: Die Namen sind nicht gefälscht. Die Personen sind authentisch. Und dass mein Sauerland in Winterberg/Westfalen lag, verrate ich hier nicht.
i-Punkt 1-2004

(1) An sich war es ein Wahnsinns-Service – von heute aus betrachtet -, die Kleinen auch noch von zu Hause aus abzuholen. Heute werden sie damit bestraft, überall hingefahren zu werden.

NAGEL-Redaktion – Extra: Ein Spezial aus dem „i-Punkt“

 

“ … wir müssen den Kindern mehr Deutsch lernen.“   Edmund Stoiber

„Ich mache nicht nur leere Versprechungen, ich halte mich auch daran.“    Edmund Stoiber

„Wer für alles offen ist, ist nicht ganz dicht.“    Edmund Stoiber

„Dann hätte man eine Bundesregelung, man hätte für Deutschland eine Regelung, äh hätte keine regellose Regelung, und die Länder, die das nicht regeln wollen, haben dann die Bundesregelung und die Länder, die das regeln wollen, können dann das für sich regeln.“    Edmund Stoiber

„Das ist wiederum einfach so aus der hohlen Hand gerissen.“    Edmund Stoiber

„Die Mitte hat keine Farbe. Aber rot ist sie mit Sicherheit nicht.“    Edmund Stoiber

„Die durchrasste und durchmischte Gesellschaft ist eine Gefahr für Deutschland.“    Edmund Stoiber

„Wer randaliert, fliegt raus, und wer kein Deutsch kann, kommt nicht rein, meine sehr verehrten Damen und Herren!“    Edmund Stoiber

„Ich will nicht, dass unser Land sowjioniert wird.“    Edmund Stoiber

„Wenn Sie vom Hauptbahnhof in München mit zehn Minuten ohne dass Sie am Flughafen noch einchecken müssen, dann starten Sie im Grunde genommen am Flughafen am … am Hauptbahnhof in München starten Sie ihren Flug zehn Minuten – schauen Sie sich mal die großen Flughäfen an wenn Sie in Heathrow in London oder sonstwo meine s Charles de Gaulle in äh Frankreich oder in äh in … in Rom wenn Sie sich mal die Entfernungen ansehen, wenn Sie Frankfurt sich ansehen dann werden Sie feststellen dass zehn Minuten Sie jederzeit locker in Frankfurt brauchen um ihr Gate zu finden – Wenn Sie vom Flug – äh vom Hauptbahnhof starten Sie steigen in den Hauptbahnhof ein Sie fahren mit dem Transrapid in zehn Minuten an den Flughafen in an den Flughafen Franz-Josef Strauß dann starten Sie praktisch hier am Hauptbahnhof in München – das bedeutet natürlich dass der Hauptbahnhof im Grunde genommen näher an Bayern an die bayerischen Städte heranwächst weil das ja klar ist weil aus dem Hauptbahnhof viele Linien aus Bayern zusammenlaufen.“    Edmund Stoiber

„Ich liebe Deutschland, meine verehrten Damen und Herren. Und wenn man dieses Land liebt, dann muss man mehr tun, als bei einem Sieg der deutschen Fußballmannschaft sozusagen aufzuspringen und sich zu freuen.“     Edmund Stoiber

„Äh, natürlich freuen wir uns, das ist keine Frage, freuen mich uns, und die Reaktion war völlig richtig, einen … äh … sich normal verhaltenden Bär in Bayern zu haben … äh … ja, das ist gar net zum Lachen. Äh, und der Bär im Normalfall, ich muss mich ja auch, äh, Werner Schnappauf hat sich hier intensiv mit so genannten Experten ausgetauscht und austauschen … äh … müssen. Nun haben wir, der normal verhaltende Bär lebt im Wald, geht niemals raus und reißt vielleicht ein bis zwei Schafe im Jahr. Äh, wir haben dann einen Unterschied zwischen dem normal sich verhaltenden Bären, dem Schadbär und dem Problembär. Und … äh … es ist ganz klar, dass, äh … dieser Bär … äh … ein Problembär ist, und es ist übrigens auch, im Grunde genommen, durchaus ein gewisses Glück gewesen, er hat um ein Uhr nachts praktisch diese Hühner gerissen. Und Gott sei Dank war in dem Haus … äh … war, also jedenfalls ist das nicht bemerkt worden. Auf Grund von … äh … es ist nicht bemerkt worden. Stellen Sie sich mal vor, der war ja mittendrin, stellen Sie sich mal vor, die Leute wären raus und hätten praktisch jetzt … äh … dem Bär praktisch begegnet. Äh … was da hätte passieren können.“    Edmund Stoibär

„Ich habe natürlich dargelegt, dass ich als Parteivorsitzender, der auch ein Stück seines Lebens der Idee der CSU gewidmet hat und es auch weiter tut, ja wie ein Hund darunter leide, dass jetzt gegenwärtig das Ansehen der Partei ein Stück weit Schaden genommen hat.“    Edmund Stoiber

„Wir beide, wir haben Humor. Sie … in der Praxis! Ich … in der Theorie.“    Edmund Stoiber

„Relativ große Worte, relativ kleine Taten. Von allem bleibt nur eines übrig: relativ wenig!“    Edmund Stoiber

„Edmund Stoiber und ich sind auch Menschen mit Herz.“    Angela Merkel

„Über seine Rolle haben wir gemeinsam – und jeder für sich alleine – oft gesprochen.“    Angela Merkel

„Edmund Stoiber ist vor allem sexy, dies ist für uns Frauen besonders wichtig.“    Gloria Fürstin von Thurn und Taxis

Hoffentlich bleiben uns solch nette Zitate auch noch erhalten, wenn Edmund Stoiber Bayern nicht mehr regiert!

Wir danken Edmund Stoiber ausdrücklich für die Bereicherungen, die er uns hier geboten hat! Speziell „Extra“-würdig!

Wer an weiteren Zitaten interessiert ist, findet diese in dem Büchlein „‚Wer für alles offen ist, ist nicht ganz dicht.‘ –  Weisheiten des Edmund Stoiber von Jule Philippi, Linguistin aus Hamburg. Reinbek 2007, Rowohlt Taschenbuch Verlag. Außerdem gibt es inzwischen den ersten offiziellen Edmund Stoiber-Fanclub.

Wir haben uns selbstverständlich gefragt, was Edmund Stoiber macht, wenn er uns keine Zitate mehr liefert. Wir haben recherchiert und es herausgefunden. Hier ist der Beleg:


Haderer im „Stern“ 15/2008

Klein-Edmund und der Transrapid

 

Extra – Ein Spezial aus dem i-Punkt

Hier finden unsere Leserinnen und Leser Sachen, die wir uns nicht selbst ausdenken konnten. Dafür sind sie zu normal, eben keine Visionen. Sie finden das „Extra“, das ursprünglich als sporadisch in den seinerzeitigen „Informationsdienst“ eingefügt wurde, inzwischen als regelmäßige Rubrik im „i-Punkt“. Unser „Extra“ hat dem Vernehmen nach eine erkleckliche Anhängergemeinde. Im Gegensatz zu anderen Seiten, die wir regelmäßig aktualisieren, findet hier eine Generierung nur in Etappen statt.

Gute Unterhaltung!

ABA Fachverband

Titel zum Lesen einfach anklicken!

Kinder an der Leine
Fette
Benutzung von Aborten in Sachsen-Anhalt
Politische Überraschungseier
Gewalttätige Schäferhunde
Auszug aus einem Interview mit Gyula Horn
Gebrauchsanweisungen
Bizarrer Kulturkampf in den USA
Klopapier hilft dem Staat beim Sparen
Denglisch: Nicht selten fehlt der Sense jeder Sinn
Lateinwörterbuch im Internet
Vorurteil bestätigt: Beamte schlafen am besten
Villahermosa/Mexiko schafft neue Werte
Linientreu bis in die Haarspitzen
Schwein??? Nein!!!
Die Sonntagsmediendemokratie
Panische Eltern: Warnhinweise
Regenbogen und amerikanische Kultur
Ist Ehe ungesund?
Geschlechterkampf
Kultur-Allerlei
Österreicherin zum Deutschtest aufgefordert
Sippenhaft
Die erste Kanzlerin vor der echten Kanzlerin
Die Zielscheiben der Vögel
Terminus mortem: Shop
Fernsehen 2006
Funkspruch in Galicien
Erbschaft für die ABA-Mitglieder
Von Schlaukindern und Problembären
Die Fußball-WM ist vorbei
Nicht wirklich
Fernsehen: Der Kasten, der krank macht
Vorbilder
Warum der „Girl’s Day“ beim ABA Fachverband nicht vorkommt
Todesstrafe
Fernsehen und Humor

Scherz am Rande: Schilder in Europa

Fußgänger (Deutschland)

Fußgänger (Belgien?)

NAGEL-Redaktion – Vernetzung des Verbandes – Mitgliedschaften des ABA Fachverbandes

 Foto: pixelio

Der ABA Fachverband ist Mitglied

(die jeweiligen Organisationen erreichen Sie über einen Mausklick auf die Logos, sofern einer empfehlenswerter Internet-Auftritt vorhanden)

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im PARITÄTISCHEN

im Bund der Jugendfarmen und Aktivspielplätze

in der Bundesarbeitsgemeinschaft Spielmobile

im Bundesverband Individual- und Erlebnispädagogik

im Deutschen Kinderschutzbund 

Zum  Ergänzungsmaterial “Kinderschutz und offene Kinder- und Jugendarbeit”

im Deutschen Kinderhilfswerk

im bundesweiten Arbeitskreis Städtische Naturerfahrungsräume

Berufenes Mitglied im Arbeitskreis: Rainer Deimel

im Bündnis „Recht auf Spiel“


Der ABA Fachverband wird im Bündnis vertreten durch Dr. Christiane Richard-Elsner und Rainer Deimel

im NRW-Bündnis „Eine Schule für alle“

in der Landesarbeitsgemeinschaft Mädchenarbeit NRW

Zur Seite mit den aktuellen Infobriefen der LAG Mädchenarbeit NRW

in der Landesarbeitsgemeinschaft Jungenarbeit NRW

Vertreten durch Rainer Deimel (persönliches Gründungsmitglied)

Zu den Rundbriefen der LAG Jungenarbeit NRW

im Forum Förderung von Kindern NRW

in der Landesarbeitsgemeinschaft Zirkuspädagogik NRW

im Aktionsbündnis Kinderrechte ins Grundgesetz

 

im Bündnis für Toleranz und Zivilcourage NRW

Link

im Paritätischen Bildungswerk NRW


Vertreten durch Rainer Deimel und Nicola Hengst-Gohlke 

im Progressiven Eltern- und Erzieherverband NRW (PEV)


in der Pro Familia (NRW)

 

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Zugunsten einer verstärkten Internetpräsenz wurde die regelmäßige Publizierung gedruckter Schriften inzwischen sinnvollerweise weitgehend aufgegeben.

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Kontakt

ABA Fachverband Offene Arbeit mit Kindern und Jugendlichen e.V.
Clarenberg 24
44263 Dortmund
Tel. 0231/985 20 53 – 02363/56 96 80
Mobil 0179.211 04 73
Fax 0231/985 20 55- 02363/56 96 81
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NAGEL-Redaktion – Arbeitsgrundlagen und Ziele

ABA Fachverband Offene Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

Der ABA Fachverband betrachtet als Hauptgrundlage seines Tätigwerdens den Paragraphen 11 des SGB VIII:

(1) Jungen Menschen sind die zur Förderung ihrer Entwicklung erforderlichen Angebote der Jugendarbeit zur Verfügung zu stellen. Sie sollen an den Interessen junger Menschen anknüpfen und von ihnen mitbestimmt und mitgestaltet werden, sie zur Selbstbestimmung befähigen und zu gesellschaftlicher Mitverantwortung und zu sozialem Engagement anregen und hinführen.

(2) Jugendarbeit wird angeboten von Verbänden, Gruppen und Initiativen der Jugend, von anderen Trägern der Jugendarbeit und den Trägern der öffentlichen Jugendhilfe. Sie umfasst für Mitglieder bestimmte Angebote, die offene Jugendarbeit und gemeinwesenorientierte Angebote.

(3) Zu den Schwerpunkten der Jugendarbeit gehören:
1. außerschulische Jugendbildung mit allgemeiner, politischer, sozialer, gesundheitlicher, kultureller, naturkundlicher und technischer Bildung,
2. Jugendarbeit in Sport, Spiel und Geselligkeit,
3. arbeitswelt-, schul- und familienbezogene Jugendarbeit,
4. internationale Jugendarbeit,
5. Kinder- und Jugenderholung,
6. Jugendberatung.

(4) Angebote der Jugendarbeit können auch Personen, die das 27. Lebensjahr vollendet haben, in angemessenem Umfang einbeziehen.

Ferner handelt er im Auftrag des Gesetzes zur Förderung der Jugendarbeit, der Jugendsozialarbeit und des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes des Landes Nordhrein-Westfalen vom 12. Oktober 2004 (Gesetzestext herunterladen).

Er sieht sich in Übereinstimmung mit dem jugendpolitischen Grundverständnis des Landes NRW. Dies ist im Wesentlichen gekennzeichnet durch

● die Bedeutung der Selbstorganisation der Interessenvertretung von Kindern und Jugendlichen und des ehrenamtlichen Engagements;

● die allgemeine Förderung junger Menschen durch Angebote der Freizeit und Bildung und Kinder- und Jugenderholung;

● die Überwindung sozialer Benachteiligung durch eine gezielte Förderung betroffener junger Menschen;

● das gleichberechtigte Miteinander zu fördern und Diskriminierungen abzubauen;

● die Gewährleistung einer pluralen, vielfältigen und fachlich kompetenten Angebotsstruktur von Trägern der freien und öffentlichen Jugendhilfe.

Der ABA Fachverband begreift sich im Einklang mit den Prinzipien des Kinder- und Jugendplanes des Landes NRW:

● Emanzipation
● Partizipation
● Integration

Der ABA Fachverband unterstützt Konzeptionen, die von den Prämissen

● Bildung
● Gesundheitsförderung (Salutogenese)
● Familienunterstützung und -begleitung

getragen werden.

Ziele des Verbandes

● Förderung der individuellen Entwicklung junger Menschen, ihrer Phantasie und Kreativität

● Eintreten für die politische Umsetzung der Rechte junger Menschen

● Entwicklung sozialer Kompetenz

● Vermittlung kultureller und künstlerischer Fähigkeiten

● Förderung der Identitätsbildung in unterschiedlichen Gruppen und Milieus

● Unterstützung der Auseinandersetzung mit Fremden im Sinne interkultureller Arbeit

● Erweiterung gesellschaftlicher Partizipationschancen

● Verbesserung der Kommunikation und Interaktion

● Sensibilisierung für das Verhältnis zwischen Mensch und Umwelt

● Stärkung der Wahrnehmung für gesellschaftliche und politische Entwicklungen

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