NAGEL-Redaktion – Auszug aus einem Interview mit dem früheren ungarischen Ministerpräsidenten Gyula Horn

Guyla Horn, 72 Jahre alt, war von 1994 bis 1998 Ministerpräsident. 1989 „zerschnitt“ er als Außenminister den „Eisernen Vorhang“, die Grenze zwischen Ungarn und Österreich, und verhalf damit vielen DDR-Bürgern zur Ausreise. 1990 erhielt er den Karlspreis der Stadt Aachen.
? Im Jahr 2010 will das Ruhrgebiet Kulturhauptstadt Europas werden, möglicherweise gemeinsam mit Budapest. Wie finden Sie das?
Gyula Horn: Das Ruhrgebiet und Budapest? Davon habe ich noch nichts gehört. Oder Dortmund und Budapest? Es muss doch eine Stadt sein.
? Es bewirbt sich Essen für das Ruhrgebiet.
Gyula Horn: Essen? Nicht Dortmund?
? Dortmund ist auch dabei.
Gyula Horn: Aber nicht Düsseldorf?
? Nein, aber Gelsenkirchen, Duisburg, Oberhausen. Alle gemeinsam mit Essen.
Gyula Horn: Gut. Sie sagen, wen wir unterstützen sollen, und das machen wir dann. Eins steht fest, solche Freundschaften sind immer gut.

Verlagssonderbeilage „Zukunft Europa“ der WAZ vom 27. April 2004
 

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