ABA-BLOG

17. Landeskonferenz der Spielplatzpaten NRW im ABA Fachverband in Monheim am Rhein

dsc_6457
© ABA Fachverband

Im Ratssaal des Monheimer Rathauses fand am Samstag, 12. November 2016 die 17. Landeskonferenz der Spielplatzpaten NRW im ABA Fachverband Offene Arbeit mit Kindern und Jugendlichen statt. Auch diesmal konnten die über 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus verschiedenen Kommunen im Land wieder äußerst zufrieden nach Hause fahren.

Für die Stadt Monheim übernahm die Jugendamtsleiterin Simone Feldmann die Begrüßung zu Beginn der Veranstaltung. Wunschgemäß nahm sie diese Gelegenheit auch zum Anlass, über die Entwicklung Monheims als „Hauptstadt für Kinder“ zu informieren. Im Rahmen dieses Projekts ist Monheim als Kommune bemüht, möglichst optimale Zukunftschancen für Kinder und Jugendliche zu schaffen. Nach diesem Begrüßungs- und Einstiegsreferat übernahm die Patenverantwortliche beim Jugendamt Monheim, Eva Heggemann, gemeinsam mit ihrem Kollegen Fabian Andrick einen kurzweiligen Einstieg in die Konferenzthemen. Um das fachliche Bild der Kommune bei den Konferenzteilnehmerinnen und -teilnehmern abzurunden, informierte der Abteilungsleiter der Kinder- und Jugendförderung, Achim Wieghardt, in einem kleinen Vortrag über die Arbeit des Aktionsmobils. Dieses bietet Spiel-, Sport- und Beschäftigungsangebote für Kinder und Jugendliche auf den Straßen und Plätzen der Stadt. Von April bis Oktober fährt das Aktionsmobil regelmäßig Spielflächen im Stadtgebiet an.

#un_gerecht – Ein Experiment

Durchführung in Leipzig
© Sarah Uhlemann, mit freundlicher Genehmigung

Kriege, Terror, Gewalt, Armut und große Fluchtbewegungen prägen unsere Nachrichten. Auch Deutschland bekommt die Folgen zu spüren. Und nicht nur in anderen Ländern herrschen Ungerechtigkeiten. Auch bei uns läuft nicht alles „rund“. Zeit für #un_gerecht, das Planspiel, in dem Jugendliche zeigen können, was in ihnen steckt! In diesem sozialpädagogischen Experiment bestimmen sie selber maßgeblich Richtung und Ziele und können zeigen, wie viel Gerechtigkeit ihrer Ansicht nach machbar wäre.

„Willkommenskultur durch Spiel – Spielmobile an Flüchtlingsunterkünften“

BEMIL Aufschrift
© ABA Fachverband

In Zusammenarbeit mit Akteuren des Caritasverbandes für die Stadt Essen e.V. fährt der ABA Fachverband mit seinem Bewegungs- und Ernährungsmobil (BEMIL) in 2016 erstmalig Flüchtlingsunterkünfte an. Das Projekt wird über die BAG Spielmobile durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Ansprecherpartnerin für das Projekt ist Eva Hofmann.

Das BEMIL schafft Bewegungsanreize sowie Raum und Zeit, sich auszuprobieren, etwas zu lernen, sich untereinander besser kennenzulernen und Möglichkeiten zum spielerischen Spracherwerb. Mit dem regelmäßigen, wöchentlich wiederkehrenden Einsatz möchten wir einen Raum schaffen, indem sich Kinder (und Jugendliche) entspannen, begegnen und beschäftigen, wo sie zusammen spielen, lachen, bewegen, basteln und/oder „kochen“ können. Positive Erlebnisse und Erfahrungen zu sammeln sind wichtig, um Erlebtes verarbeiten zu können Positive Erlebnisse und Erfahrungen zu sammeln sind wichtig, um Erlebtes verarbeiten zu können.

Deutsche Postcode Lotterie fördert BEMIL

Aktuell ist die Deutsche Postcode Lotterie dabei, sich auch in Deutschland zu etablieren. Interessanterweise wurde diese Organisation, deren Gründung auf Gemeinnützigkeit fußt, auf den ABA Fachverband aufmerksam; sie entdeckte dabei unser BEMIL, das Spiel- und Bewegungsmobil. Die Verantwortlichen der Deutschen Postcode Lotterie begeisterten sich dafür. Und wir bekommen freundlicherweise nunmehr von dort eine Förderung.

Natürlich freuen wir uns über alle, die sich bei der Deutschen Postcode Lotterie ein Los kaufen; immerhin unterstützt Ihr unsere Arbeit damit. Die Postcode Lotterie kommt ursprünglich aus den Niederlanden. Postcode steht dort übrigens für Postleitzahl. Und wer den Film zum BEMIL-Förderprojekt der Deutschen Postcode Lotterie sehen möchte, findet ihn hier:

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Masterstudiengang Schulsozialarbeit

An der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt wird mit dem Wintersemester 2016 ein innovatives Studiengangangebot etabliert, das geeignet ist, die Kooperation der Erziehungs- und Bildungssysteme „Jugendhilfe“ und „Schule“ zu beeinflussen. Der Masterstudiengang Schulsozialarbeit ist daraufhin angelegt, auch die wissenschaftliche Erforschung des Kooperationsfeldes „Schule“ und „Jugendhilfe“ zu intensivieren und einer beschleunigten Professionalisierung der Schulsozialarbeit zu dienen.

In diesem hat Herbert Bassarak, u.a. Vorsitzender der LAG Schulsozialarbeit Bayern sowie der BAG Schulsozialarbeit, den Artikel „Masterstudiengang Schulsozialarbeit“ verfasst.

Von Herbert Bassarak

Die Professionalisierung der Schulsozialarbeit und deren Implementation als verpflichtende Regeleinrichtung in unseren Erziehungs- und Bildungssystemen sind überfällig. Schon allein die Sozialisationsbedingungen unseres gesellschaftlichen Nachwuchses signalisieren das Erfordernis von Innovationen und generelle Entwicklungsbedarfe, von denen insbesondere unsere Erziehungs- und Bildungssysteme ‚Schule‘ und ‚Jugendhilfe‘ betroffen sind. Die Notwendigkeit einer systematischen Etablierung von Schulsozialarbeit in unseren Erziehungs- und Bildungssystemen sowie in den hochschulisch verankerten Studiengängen, die sich auch der Beforschung und Weiterentwicklung widmet, erhält immer mehr Zuspruch, auch aus der Politik (Bassarak 2004).

Zum kompletten Artikel Masterstudiengang Schulsozialarbeit …

Autorenangaben:

Herbert Bassarak
© ABA Fachverband

Bassarak, Herbert

Ausbildung: Verwaltungsfachkraft, Studium Sozialarbeit, Erziehungswissenschaft und Raumplanung, Jugendamtsleiter, Promotion, Professor für Sozialarbeit & Sozialpädagogik an TH Nürnberg (SS 1985 – WS 2014/15). Schwerpunkte: Schulsozialarbeit, Sozialmanagement, Sozialplanung; Vorsitzender LAG Schulsozialarbeit Bayern sowie BAG Schulsozialarbeit; Nürnberg. E-Mail herbert@bassarak.de

Abenteuerspielplätze in NRW online

© ABA Fachverband
© ABA Fachverband

Gemeinsam mit Bettina Schilling von Spielplatztreff.de arbeitet der ABA Fachverband daran, alle Abenteuerspielplätze in NRW online abzubilden. Die ersten Plätze sind schon auf der Internetpräsenz des ABA zu finden. Um diese Karte zu ermöglichen, werden zunächst alle Abenteuerspielplätze, die im ABA Mitglied sind, auf Spielplatztreff.de unter dem User-Account „ABA Fachverband“ eintragen. Wir würden uns freuen, wenn Euer Abenteuerspielplatz mit dazu käme!

Was ist zu tun? Entweder, Sie erhalten von Bettina Schilling die Zugangsdaten zum User-Account „ABA Fachverband“ und tragen selbst Ihr Angebot auf Spielplatztreff.de ein. Oder Bettina Schilling trägt Ihr Angebot auf Spielplatztreff.de ein und sendet Ihnen anschließend den Link zum Eintrag, inkl. Zugangsdaten. Dann können Sie draufschauen, ob Ihnen der Eintrag gefällt und ggf. selbst Änderungen vornehmen, um sich bestmöglichst zu präsentieren.

Mit Bettina Schilling Kontakt aufnehmen …

Zur Seite „Abenteuerspielplätze und Kinderbauernhöfe“ …

Impuls der Arbeitsgruppe Draußenkinder im ABA Fachverband zur Landtagswahl NRW 2017

draussenkinder-weblogo-005
© ABA Fachverband

Raus an die frische Luft. Draußen spielen, laufen, rennen, toben. Spuren im Sand, Schlamm unter den Füßen, Dreck unter den Fingernägeln, Bolzen auf der Wiese, eine Bude unter Büschen, Kreidebilder auf dem Asphalt, sich mit anderen Kindern treffen, Verstecken spielen, bis es dunkel wird … Kinder brauchen Freiraum. Kinder haben ein Recht auf Spiel. Wir wollen dazu beitragen, dass Kinder wieder selbstverständlich draußen spielen.

Kinder spielen zu wenig draußen

Kinder haben kaum noch Gelegenheit, ohne Anleitung und Zielvorgaben durch Erwachsenen draußen zu spielen. Interessante Spielräume vor der Haustür fehlen oder können nur schlecht erreicht werden. Zeitlich sind Kinder stark in pädagogisch gelenkte Aktivitäten, wie Schule, Kita, Sporttraining oder Musikunterricht eingebunden. Viele Eltern lassen selbstständige Erfahrungen nicht zu aus Sorge um die Sicherheit der Kinder. Zum kompletten Impuls der Arbeitsgruppe Draußenkinder im ABA Fachverband zur Landtagswahl NRW 2017 …

Der Startschuss ist gefallen! Unterstützung und Weiterentwicklung von Angeboten der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in Nordrhein-Westfalen für Neuzuwander*innen und Geflüchtete

© AGOT-NRW
© AGOT-NRW

Die Arbeitsgemeinschaft Offene Türen in NRW e.V. – AGOT-NRW – konnte Anfang März mit ihrem Projekt „Unterstützung und Weiterentwicklung von Angeboten der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in Nordrhein-Westfalen für Neuzuwander*innen und Geflüchtete – Feuerwehrtopf“ starten. Das Land Nordrhein-Westfalen hatte den Antrag zur Weiterleitung von Landesmittel in die Praxis, welchen die AGOT-NRW angesichts der neuen Herausforderungen gestellt hatte, bewilligt. Damit wurde eine noch nie da gewesene Form der „Soforthilfe“ für die Offene Kinder- und Jugendarbeit ermöglicht, welche Einrichtungen in die Lage versetzten wird, schnell und unkompliziert bestehende Aktivitäten für und mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen weiterzuentwickeln bzw. neue Projekte zu beginnen.

Refugeephrasebook.de | Sammlung von hilfreichen Phrasen, Vokabeln und Links für Geflüchtete und Helfer

Refugeephrasebook.de bietet eine Sammlung von hilfreichen Phrasen, Vokabeln und Links für Geflüchtete und Helfer, um Ankommende bei der Orientierung nach der Einreise zu unterstützen. Ein Netzwerk von Freiwilligen übersetzt Vokabular zur ersten Orientierung mit einem Grundwortschatz sowie medizinischen und juristischen Themen in 44 Sprachen. Die Übersetzungen und Ressourcen werden als offene Daten und als druckfertige Dateien zur Verfügung gestellt. Sämtliche Materialien sind unter einer offenen Lizenz verfügbar. Flüchtlingsinitiativen, Designer und Helfer können die Daten kostenfrei nutzen und anpassen, um eigene Versionen zu erstellen und diese für Hilfsprojekte verwenden. Ein hilfreiches Phrasenbuch für die Arbeit mit Geflüchteten von der UNESCO finden Sie hier.

Einführungsworkshop zum „BEMIL – Das Bewegungs- und Ernährungsmobil“

Das BEMIL des ABA Fachverbandes kann ab dem 17. März 2016 wieder ausgeliehen werden! Voraussetzung für das Ausleihen des BEMIL ist die Teilnahme am Einführungsworkshop; dieser findet am Donnerstag, den 17. März, von 13 Uhr bis 16 Uhr im Bildungswerk der RUHRWERKSTATT, Grevenstr. 36 in Oberhausen statt (Raum Roland, Teilnahmegebühr 20,- € pro Person).

Bewegung und Ernährung sind zwei grundlegende Bausteine für eine gesunde Entwicklung von Kindern. Mit dem BEMIL werden Kindern spielerisch Möglichkeiten eröffnet, eigene Bewegungsräume ohne Leistungsdruck zu entdecken und zu erfahren, wie viel Spaß eine einfache gesunde Ernährung machen kann.

Kursinhalte:

  • Theoretischer Hintergrund: Bewegung und Ernährung als wichtige Bausteine der Gesundheitsförderung für Kinder
  • Die Bewegungsbaustelle: Spiele, Spielketten und Tipps für die eigene Praxis
  • Gesunde Ernährung spielerisch
  • Bemil vor Ort: Technische, organisatorische und inhaltliche Voraussetzungen

Zielgruppe: Erzieher/innen aus Kindergärten, Kitas und OGS/OGATA, Lehrer/innen, Pädagog/innen in der Kinder- und Jugendarbeit, Spielplatzpaten, die BEMIL in ihrer Einrichtung/ihrem Spielplatz einsetzen möchten

Leitung: Eva Hofmann, ABA Fachverband e.V.

Zeit: Donnerstag 17. März 2016, 13.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Ort: Bildungswerk RUHRWERKSTATT, Grevenstr. 36 in 46045 Oberhausen

Programm „Angekommen?! (Offene) Kinder- und Jugendarbeit mit jungen Geflüchteten und Zuwander_innen – Impulse für die Praxis“ in Moers

Agot Logo FertigFachtag der AGOT-NRW e.V.

Kosten: keine

Mittwoch, 17. Februar 2016, Bollwerk, Am Bollwerk 107, Moers

Beschreibung

Kriege, Krisen und Arbeitslosigkeit veranlassen Menschen weltweit ihre Heimat zu verlassen. Geflüchtet oder ausgewandert befinden sich diese Menschen in schwierigen und teils menschenunwürdigen Situationen. Und so ist auch die Lebensrealität von geflüchteten und zugewanderten Kindern und Jugendlichen in Deutschland in der Regel von Ungewissheit, Perspektivlosigkeit und Ausgrenzung geprägt. Mit der Zunahme von Flucht und Zuwanderung wird auch die (Offene) Kinder- und Jugendarbeit herausgefordert, sich stärker einzumischen.

(Offene) Kinder- und Jugendarbeit hat aufgrund ihrer Prinzipien, Expertise und Methoden besonderes Potenzial, um den Umgang mit geflüchteten und zugewanderten Kindern und Jugendlichen in unserer Gesellschaft mitzugestalten. Zudem ist es für sie nicht ganz neu, mit geflüchteten und/oder zugewanderten Kindern und Jugendlichen zusammen zu arbeiten. Gleichzeitig wirken sozialpädagogische Angebote vielerorts vereinzelt oder nebeneinander her. Oder es gibt sie nicht. Wie kann es also gelingen, auch geflüchtete und zugewanderte Kinder und Jugendliche besser in ihrer Entwicklung zu fördern und sie gleichberechtigt zur Selbstbestimmung zu befähigen?

Die Fachtagung zielt darauf ab, Erfahrungen und Methoden der (Offenen) Kinder- und Jugendarbeit diesbezüglich zu bündeln und zu systematisieren. Das dadurch gewonnene Wissen soll dokumentiert und in die Debatte um den Umgang mit Geflüchteten und Zuwander_innen einfließen.

Tagesverlauf

9.30 Uhr Ankommen

10 Uhr Begrüßung

10.15 bis 11.30 Uhr Vortrag

Moderation: Anne Broden, IDA-NRW

Kochen, Kickern, Karaoke? Oder was Offene Jugendarbeit für Jugendliche Geflüchtete tun kann! 15 Punkte für eine Willkommensstruktur in Jugendeinrichtungen (Judith Rahner, Amadeu Antonio Stiftung)

Beschreibung folgt

11.30 bis 11.45 Uhr kurzer Austausch in Kleingruppen

11.45 bis 12.15 Uhr Pause

12.15 bis 13 Uhr Diskussion im Plenum

13 bis 13.45 Uhr Mittagspause

13.45 bis 15.15 Uhr Workshops

Workshop 1: Wie gelingt die Gestaltung unseres OT-Alltages mit jungen Geflüchteten, ohne die Stammbesucher_innen aus dem Blick zu verlieren? (Andrea Heinz, Landesarbeitsgemeinschaft Katholische Offene Kinder- und Jugendarbeit NRW)

Es ist seit jeher unsere tägliche Herausforderung in der Offenen Arbeit, dass sich in unseren Einrichtungen konkurrierende, sich voneinander abgrenzende Gruppen begegnen. Aktuell treffen unsere StammbesucherInnen vermehrt mit geflüchteten Jugendlichen aufeinander. Wie es uns gelingen kann, dass diese Gruppen friedlich miteinander auskommen, vielleicht sogar einander verstehen und aufeinander zugehen, das möchte ich anhand einiger Projekte, aber auch anhand von Materialien für die Praxis vorstellen.

Workshop 2: Netzwerkarbeit im Bereich schulische Bildung und Berufsausbildung für junge Flüchtlinge (Hayat Ketfi und Adell Sliwa, Bunter Tisch Moers e.V.)

Der „Bunte Tisch Moers e.V.“ wurde 1993 gegründet und befasst sich seitdem intensiv mit dem Thema „Flüchtlingsarbeit“. Im Februar 2015 wurden dem Verein die Aufgaben für die Koordinierungsstelle Flüchtlingshilfe von Seiten der Stadt Moers übergeben. Der Workshop umfasst einen kurzen inhaltlichen Input über das aktuelle Projekt zum Thema schulische Bildung/Berufsausbildung für junge Flüchtlinge mit anschließender Diskussion.

Workshop 3: Kreativangebote, Karten- & Brettspiele und mehr für die pädagogische Praxis im Umgang mit Geflüchteten (Nicole Riemer und Kenneth Ruiz Eiro, Falkenfamilie Recklinghausen, Marl)

Anhand der Arbeit des „Jungen Flüchtlingsforums Marl“ möchten wir euch die Praxis unserer Offenen Kinder- und Jugendarbeit mit Geflüchteten vorstellen – im Jugendzentrum und beim Spielmobil. Wir präsentieren euch vielfältige Kreativangebote sowie Karten- und Brettspiele, die ohne eine gemeinsame Sprache funktionieren, und geben euch die Gelegenheit diese auszuprobieren.

Workshop 4: Neue Wege und Projekte in der Arbeit mit jungen Flüchtlingen und Zuwander_innen (Sonja Knobloch, Vignaraj Shammugarajah, Jugendarbeit Hamm Westen)

Der Workshop bietet praxisnahe Erfahrungsberichte aus der Offenen Jugendarbeit im Umgang mit der steigenden Anzahl junger Geflüchteter und Zuwander_innen im Stadtteil Hamm Westen. Welche Besonderheiten weisen diese Kinder und Jugend-lichen auf, welche Anforderungen werden an die Pädagog_innen gestellt und in welchem Rahmen werden spezifische Angebote eingebettet?

Workshop 5: Projektvorstellung No Border – Refugees Welcome (Torsten Nagel, SJD – Die Falken Düsseldorf)

Das Projekt No Border wurde 2014 von SJD – Die Falken Düsseldorf initiiert und über Kultur Macht Stark Mittel in Kooperation mit der Flüchtlingsinitiative STAY! und dem soziokulturellem Zentrum zakk durchgeführt. Das in 2016 im dritten Jahr stattfindende Projekt hat einerseits das Ziel jugendlichen Refugees eine Stimme zu geben und mittels kultureller Bildung zu empowern, anderseits sich präventiv gegen Rassismus und Rechtspopulismus zu positionieren. Nach einer Projektvorstellung sollen im Workshop zwei Fragen diskutiert werden. Wie kann eine gleichberechtigte Arbeit mit Refugees auf Augenhöhe aussehen? Muss sich die offene Kinder – und Jugendarbeit politisch einmischen?

Workshop 6: Ankommen & Dasein: Welche Rolle(n) spielt das Geschlecht in der OKJA? (Andreas Haase, Kerstin Schachtsiek, FUMA Fachstelle Gender NRW Essen)
Im Workshop wird der Umgang mit vielfältigen Geschlechterleitbildern von jugendlichen Geflüchteten und Mitarbeiter_innen thematisiert. Zudem werden Möglichkeiten erörtert, wie die OKJA alle Geschlechter gleich(berechtigt) erreichen kann.

15.30 bis 16 Uhr: Abschluss

Fachkräfte stellen sich den Herausforderungen in der Arbeit mit jungen Geflüchteten und Zuwander_innen

Am 12. November 2015 hat der Fachtag „Angekommen?! (Offene) Kinder- und Jugendarbeit mit jungen Geflüchteten und Zuwander_innen – Impulse für die Praxis“ der Arbeitsgemeinschaft der Offenen Türen NRW e.V. (AGOT-NRW) im Jugendzentrum Multicult in Paderborn mit mehr als 100 Teilnehmenden stattgefunden.

Nach einem Übersichtsreferat zur rechtlichen Situation unbegleiteter minderjähriger Geflüchteter von Dr. Zübeyde Duyar des AK Asyl in Bielefeld gaben Sonja Knobloch und Vignaraj Shammugarajah einen Einblick in die Erfahrungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit mit jungen Geflüchteten und Zuwander_innen im Hammer Westen (Hamm-Westfalen).

Am Nachmittag nahmen die Fachkräfte aus Jugendämtern, Schulen, Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit, der kulturellen Jugendbildung und der Jugendverbandsarbeit sowie das Ministerium für Familien, Kinder, Jugend, Kultur und Sport an fünf verschiedenen Workshops teil. Diese beschäftigten sich mit praktischen Herangehensweisen in der Arbeit mit jungen Geflüchteten oder potentiellen Netzwerken auf kommunaler Ebene.

Deutlich wurde in den Diskussionsbeiträgen der Teilnehmenden, dass „es insbesondere einer Anerkennung der Offenen Kinder- und Jugendarbeit bedarf“, fasst Sabrina Broszeit, stellvertretende Vorsitzende der AGOT-NRW, zusammen. „Die Fachkräfte in den Jugendzentren vor Ort sind vielfach engagiert, da gerade die Prinzipien unserer Arbeit ein Willkommen ermöglichen.“

Willi Liebing, Vorsitzender der AGOT-NRW: „Da der Fachtag innerhalb einer Woche ausgebucht gewesen ist, wird die AGOT-NRW diesen in ähnlicher Form im Februar 2016 erneut anbieten. Die Fachkräfte aller Einrichtungen unserer freien Träger engagieren sich in besonderem Maße für die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen mit Fluchterfahrung. Hier gilt es, auch neue Methoden und Netzwerke zu finden. Gerade deshalb wird es von wesentlicher Bedeutung sein, die Strukturen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit zu stärken.“

Für Rückfragen steht Ihnen Christopher Roch, ABA Fachverband unter 0178-973 10 25 zur Verfügung.

© AGOT-NRW
© AGOT-NRW

Hintergrund

Die Arbeitsgemeinschaft Offene Türen Nordrhein-Westfalen e.V. – kurz AGOT-NRW – ist seit ihrer Gründung im Jahr 1971 die zentrale Interessenvertretung Offener Kinder- und Jugendeinrichtungen in Nordrhein-Westfalen, die sich aus folgenden Mitgliedern zusammensetzt:

ABA Fachverband (Fachverband für Offene Arbeit mit Kinder und Jugendlichen e.V.)
www.ABA-Fachverband.info

ELAGOT – NRW (Evangelische Landesarbeitsgemeinschaft Offene Türen NRW)
www.elagot-nrw.de

FBF – NRW (Falken Bildungs- und Freizeitwerk NRW e.V.)
www.fbf-nrw.de

LAG-Kath-OKJA-NRW (Landesarbeitsgemeinschaft Katholische Offene Kinder -und Jugendarbeit NRW e.V.)
http://www.lag-kath-okja-nrw.de

Spielmobil „Dicker Brummer“ erhält Innovationpreis der Bundesarbeitsgemeinschaft Spielmobile

Das Spielmobil der RUHRWERKSTATT wurde im Rahmen des Internationalen Spielmobilkongresses in Baunatal am 7.10. mit dem 2. Preis des Innovationspreises 2013-2015 ausgezeichnet. Der Dicke Brummer erhielt den Preis für das Projekt Expedition NUBIS, das er zusammen mit den Kooperationspartnern NaturAktiv e.V. und der Ruhruniversität Bochum durchführt.

Das Projekt im Programm Kultur macht stark hat sich zum Ziel gesetzt, Kindern in der Innenstadt und in Lirich, die eher weniger von Bildung profitieren, spielerisch zu vermitteln, dass der Stadtteil selbst jede Menge Bildungspotential bietet. Unter dem Motto „Bildung liegt zu unseren Füßen“ zog das Projektteam mit den Kindern los und erforschte seit 2013 jeweils in den Sommer- und Herbstferien die beiden Stadtteile.

ABA-Vorstand im Amt bestätigt | Zwei neue Vorstandsmitglieder

Alle zwei Jahre wählt die Mitgliederversammlung des ABA Fachverbandes Offene Arbeit mit Kindern und Jugendlichen e.V. den Vorstand des Verbandes. Auf der diesjährigen Versammlung am 1. Oktober 2015 in Wuppertal wurden die geschäftsführenden Vorstandsmitglieder Anne Tillmann (Dortmund) und Frank Klöckner (Siegen) in ihren Ämtern einstimmig bestätigt, ebenso das bisherige Vorstandsmitglied Anita Takyi (Oberhausen). Neu in den Vorstand gewählt wurden Christa Burghardt (Hagen) und Nicole Riemer (Marl); dies ebenso einstimmig.

Mitglieder und Mitarbeiter_innen beim Verband freuen sich auf die künftige Zusammenarbeit. Mit diesem fachlich hoch qualifizierten, ehrenamtlichen Personal sollte diese in den kommenden Jahre hervorragend gelingen.

Zum aktuellen ABA-Vorstand …

FIT FÜRS LEBEN – Die Spielmobilkarawane in Nordrhein-Westfalen 2015

2_Abschlußfoto Spielmobilkarawanenteam NRW 2015
© ABA Fachverband

Sechs Spielmobile aus sechs Kommunen in Nordrhein-Westfalen haben zusammen im Rahmen der gemeinsamen Karawane vom 11. – 16. Mai 2015 unter dem Motto „Fit fürs Leben“ Spielaktionen in den teilnehmenden sechs Städten veranstaltet. Die Karawane zog dabei von Ort zu Ort. Teilgenommen haben Spielmobile in freier oder städtischer Trägerschaft aus den Städten Bonn, Hilden, Solingen, Oberhausen, Marl und Bottrop sowie das Bewegungs- und Ernährungsmobil (kurz Bemil genannt) des ABA Fachverbandes Offene Arbeit mit Kindern und Jugendlichen e.V.

Zur Pressemappe der Spielmobilkarawane „Fit für´s Leben“ NRW 2015 …

Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit greifen Themen wie ungesunde Ernährung sowie Bewegungsmangel praxis- und handlungsorientiert auf. Dabei haben sie grundsätzlich die individuellen und sozialen Voraussetzungen im Blick, die die Kinder und Jugendlichen mitbringen. Sie bieten gemäß dem Prinzip „Man muss die Menschen da abholen, wo sie stehen“, Möglichkeiten, sich von dieser Stelle ohne vorgegebenes Leistungsziel weiterzuentwickeln.

Mitglied werden

ABA-Mitglieder begreifen sich als Solidargemeinschaft. Sie setzen sich in besonderer Weise für die Belange der Offenen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ein.

Aktuelle Projekte

Was macht der ABA Fachverband eigentlich? Hier stehts´s! Besuchen Sie die derzeitigen ABA-Baustellen.

Der i-Punkt Informationsdienst: handverlesene Infos aus der ABA-Welt, regelmäßig und kostenlos, direkt in Ihr Postfach.
Hinweis: Ihre E-Mail Adresse wird gespeichert und verarbeitet, damit wir Ihnen eine Bestätigungsmail schicken können. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Nach oben scrollen