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Der Startschuss ist gefallen! Unterstützung und Weiterentwicklung von Angeboten der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in Nordrhein-Westfalen für Neuzuwander*innen und Geflüchtete

© AGOT-NRW

© AGOT-NRW

Die Arbeitsgemeinschaft Offene Türen in NRW e.V. – AGOT-NRW – konnte Anfang März mit ihrem Projekt „Unterstützung und Weiterentwicklung von Angeboten der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in Nordrhein-Westfalen für Neuzuwander*innen und Geflüchtete – Feuerwehrtopf“ starten. Das Land Nordrhein-Westfalen hatte den Antrag zur Weiterleitung von Landesmittel in die Praxis, welchen die AGOT-NRW angesichts der neuen Herausforderungen gestellt hatte, bewilligt. Damit wurde eine noch nie da gewesene Form der „Soforthilfe“ für die Offene Kinder- und Jugendarbeit ermöglicht, welche Einrichtungen in die Lage versetzten wird, schnell und unkompliziert bestehende Aktivitäten für und mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen weiterzuentwickeln bzw. neue Projekte zu beginnen.

Enorme Bedarfssituation

Nach dem Aufruf zur Antragstellung gingen bei der AGOT-NRW innerhalb von 14 Tagen über 140 Anträge für Einzelprojekte mit einem Gesamtantragsvolumen von über 700.000 € ein. Die Antragssumme war auf 7.000 € begrenzt worden, um möglichst vielen Einrichtungen weiterhelfen zu können.

Die vorliegenden Anträge sprechen eine deutliche Sprache und signalisieren zweierlei: Einerseits hat die Zuwanderung von geflüchteten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu einem deutlichen Zuwachs der Anzahl von BesucherInnen der Einrichtungen geführt, andererseits vervielfältigen sich die Aufgaben, die sich aus den gesetzlichen Vorgaben des SGB VIII ableiten.

Die Zuteilung der Landesregierung reichte aus, knapp die Hälfte der Anträge zu bewilligen, was Anfang April erfolgte. „Wir müssen für das halb volle Glas dankbar sein“, kommentierte Willi Liebing, Vorsitzender der AGOT-NRW, angesichts der Tatsache, etwa 80 Einrichtungen bezüglich einer finanziellen Unterstützung bei der Umsetzung ihrer Ideen eine Absage erteilen zu müssen. „Wir bemühen uns derzeit beim Land um eine Aufstockung des Fördertopfes. Ich denke, das ist zurzeit recht aussichtsreich, da das Engagement der Offenen Kinder- und Jugendarbeit jugendpolitisch sehr wohlwollend bemerkt wird.“

In den nächsten Tagen und Wochen startet die Umsetzung in den Einrichtungen. Eine eigens für dieses Projekt eingestellte pädagogische Mitarbeiterin der AGOT-NRW begleitet und berät die Einrichtungen auch während der Umsetzung, unterstützt bei der Vernetzung, ermittelt Qualifizierungsbedarf, stellt Arbeits- und Informationsmaterial zusammen und dokumentiert das Gesamtprojekt.

Der Feuerwehrtopf ist ein Anfang, doch wohl eher ein(ige) Tropfen auf den heißen Stein, da er nur kurzfristig eine finanzielle Entlastung für dringend notwendige Aktivitäten und Angebote bietet. „Dauerhaft ist eine Arbeit auf dem derzeitig hohen Niveau jedoch nur mit einer Aufstockung der strukturellen Förderung möglich. Dafür setzen wir uns bei der Landesregierung mit aller Kraft ein“, so Liebing. Er bezieht sich damit auf die Förderpauschale für Offene Kinder- und Jugendarbeit, welche die Kommunen vom Land erhalten – seit über 10 Jahren in unveränderter Höhe.

Doch nun ist die AGOT-NRW erst einmal gespannt auf die vielen Ideen und Projekte vor Ort.

Fazit: Bei angemessener Ausstattung ist Offene Kinder- und Jugendarbeit fähig (und willens), flexibel auf aktuelle Herausforderungen kompetent zu reagieren.

Hier die regionale Verteilung der bislang beförderten Projekte:

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Gefördert durch das Land Nordrhein-Westfalen.

bewilligte

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