ABA-BLOG

Deutsche Postcode Lotterie fördert BEMIL

Aktuell ist die Deutsche Postcode Lotterie dabei, sich auch in Deutschland zu etablieren. Interessanterweise wurde diese Organisation, deren Gründung auf Gemeinnützigkeit fußt, auf den ABA Fachverband aufmerksam; sie entdeckte dabei unser BEMIL, das Spiel- und Bewegungsmobil. Die Verantwortlichen der Deutschen Postcode Lotterie begeisterten sich dafür. Und wir bekommen freundlicherweise nunmehr von dort eine Förderung.

Natürlich freuen wir uns über alle, die sich bei der Deutschen Postcode Lotterie ein Los kaufen; immerhin unterstützt Ihr unsere Arbeit damit. Die Postcode Lotterie kommt ursprünglich aus den Niederlanden. Postcode steht dort übrigens für Postleitzahl. Und wer den Film zum BEMIL-Förderprojekt der Deutschen Postcode Lotterie sehen möchte, findet ihn hier:

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Mehr Informationen

Masterstudiengang Schulsozialarbeit

An der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt wird mit dem Wintersemester 2016 ein innovatives Studiengangangebot etabliert, das geeignet ist, die Kooperation der Erziehungs- und Bildungssysteme „Jugendhilfe“ und „Schule“ zu beeinflussen. Der Masterstudiengang Schulsozialarbeit ist daraufhin angelegt, auch die wissenschaftliche Erforschung des Kooperationsfeldes „Schule“ und „Jugendhilfe“ zu intensivieren und einer beschleunigten Professionalisierung der Schulsozialarbeit zu dienen.

In diesem hat Herbert Bassarak, u.a. Vorsitzender der LAG Schulsozialarbeit Bayern sowie der BAG Schulsozialarbeit, den Artikel „Masterstudiengang Schulsozialarbeit“ verfasst.

Von Herbert Bassarak

Die Professionalisierung der Schulsozialarbeit und deren Implementation als verpflichtende Regeleinrichtung in unseren Erziehungs- und Bildungssystemen sind überfällig. Schon allein die Sozialisationsbedingungen unseres gesellschaftlichen Nachwuchses signalisieren das Erfordernis von Innovationen und generelle Entwicklungsbedarfe, von denen insbesondere unsere Erziehungs- und Bildungssysteme ‚Schule‘ und ‚Jugendhilfe‘ betroffen sind. Die Notwendigkeit einer systematischen Etablierung von Schulsozialarbeit in unseren Erziehungs- und Bildungssystemen sowie in den hochschulisch verankerten Studiengängen, die sich auch der Beforschung und Weiterentwicklung widmet, erhält immer mehr Zuspruch, auch aus der Politik (Bassarak 2004).

Zum kompletten Artikel Masterstudiengang Schulsozialarbeit …

Autorenangaben:

Herbert Bassarak
© ABA Fachverband

Bassarak, Herbert

Ausbildung: Verwaltungsfachkraft, Studium Sozialarbeit, Erziehungswissenschaft und Raumplanung, Jugendamtsleiter, Promotion, Professor für Sozialarbeit & Sozialpädagogik an TH Nürnberg (SS 1985 – WS 2014/15). Schwerpunkte: Schulsozialarbeit, Sozialmanagement, Sozialplanung; Vorsitzender LAG Schulsozialarbeit Bayern sowie BAG Schulsozialarbeit; Nürnberg. E-Mail herbert@bassarak.de

Abenteuerspielplätze in NRW online

© ABA Fachverband
© ABA Fachverband

Gemeinsam mit Bettina Schilling von Spielplatztreff.de arbeitet der ABA Fachverband daran, alle Abenteuerspielplätze in NRW online abzubilden. Die ersten Plätze sind schon auf der Internetpräsenz des ABA zu finden. Um diese Karte zu ermöglichen, werden zunächst alle Abenteuerspielplätze, die im ABA Mitglied sind, auf Spielplatztreff.de unter dem User-Account „ABA Fachverband“ eintragen. Wir würden uns freuen, wenn Euer Abenteuerspielplatz mit dazu käme!

Was ist zu tun? Entweder, Sie erhalten von Bettina Schilling die Zugangsdaten zum User-Account „ABA Fachverband“ und tragen selbst Ihr Angebot auf Spielplatztreff.de ein. Oder Bettina Schilling trägt Ihr Angebot auf Spielplatztreff.de ein und sendet Ihnen anschließend den Link zum Eintrag, inkl. Zugangsdaten. Dann können Sie draufschauen, ob Ihnen der Eintrag gefällt und ggf. selbst Änderungen vornehmen, um sich bestmöglichst zu präsentieren.

Mit Bettina Schilling Kontakt aufnehmen …

Zur Seite „Abenteuerspielplätze und Kinderbauernhöfe“ …

Impuls der Arbeitsgruppe Draußenkinder im ABA Fachverband zur Landtagswahl NRW 2017

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© ABA Fachverband

Raus an die frische Luft. Draußen spielen, laufen, rennen, toben. Spuren im Sand, Schlamm unter den Füßen, Dreck unter den Fingernägeln, Bolzen auf der Wiese, eine Bude unter Büschen, Kreidebilder auf dem Asphalt, sich mit anderen Kindern treffen, Verstecken spielen, bis es dunkel wird … Kinder brauchen Freiraum. Kinder haben ein Recht auf Spiel. Wir wollen dazu beitragen, dass Kinder wieder selbstverständlich draußen spielen.

Kinder spielen zu wenig draußen

Kinder haben kaum noch Gelegenheit, ohne Anleitung und Zielvorgaben durch Erwachsenen draußen zu spielen. Interessante Spielräume vor der Haustür fehlen oder können nur schlecht erreicht werden. Zeitlich sind Kinder stark in pädagogisch gelenkte Aktivitäten, wie Schule, Kita, Sporttraining oder Musikunterricht eingebunden. Viele Eltern lassen selbstständige Erfahrungen nicht zu aus Sorge um die Sicherheit der Kinder. Zum kompletten Impuls der Arbeitsgruppe Draußenkinder im ABA Fachverband zur Landtagswahl NRW 2017 …

Der Startschuss ist gefallen! Unterstützung und Weiterentwicklung von Angeboten der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in Nordrhein-Westfalen für Neuzuwander*innen und Geflüchtete

© AGOT-NRW
© AGOT-NRW

Die Arbeitsgemeinschaft Offene Türen in NRW e.V. – AGOT-NRW – konnte Anfang März mit ihrem Projekt „Unterstützung und Weiterentwicklung von Angeboten der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in Nordrhein-Westfalen für Neuzuwander*innen und Geflüchtete – Feuerwehrtopf“ starten. Das Land Nordrhein-Westfalen hatte den Antrag zur Weiterleitung von Landesmittel in die Praxis, welchen die AGOT-NRW angesichts der neuen Herausforderungen gestellt hatte, bewilligt. Damit wurde eine noch nie da gewesene Form der „Soforthilfe“ für die Offene Kinder- und Jugendarbeit ermöglicht, welche Einrichtungen in die Lage versetzten wird, schnell und unkompliziert bestehende Aktivitäten für und mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen weiterzuentwickeln bzw. neue Projekte zu beginnen.

Refugeephrasebook.de | Sammlung von hilfreichen Phrasen, Vokabeln und Links für Geflüchtete und Helfer

Refugeephrasebook.de bietet eine Sammlung von hilfreichen Phrasen, Vokabeln und Links für Geflüchtete und Helfer, um Ankommende bei der Orientierung nach der Einreise zu unterstützen. Ein Netzwerk von Freiwilligen übersetzt Vokabular zur ersten Orientierung mit einem Grundwortschatz sowie medizinischen und juristischen Themen in 44 Sprachen. Die Übersetzungen und Ressourcen werden als offene Daten und als druckfertige Dateien zur Verfügung gestellt. Sämtliche Materialien sind unter einer offenen Lizenz verfügbar. Flüchtlingsinitiativen, Designer und Helfer können die Daten kostenfrei nutzen und anpassen, um eigene Versionen zu erstellen und diese für Hilfsprojekte verwenden. Ein hilfreiches Phrasenbuch für die Arbeit mit Geflüchteten von der UNESCO finden Sie hier.

Einführungsworkshop zum „BEMIL – Das Bewegungs- und Ernährungsmobil“

Das BEMIL des ABA Fachverbandes kann ab dem 17. März 2016 wieder ausgeliehen werden! Voraussetzung für das Ausleihen des BEMIL ist die Teilnahme am Einführungsworkshop; dieser findet am Donnerstag, den 17. März, von 13 Uhr bis 16 Uhr im Bildungswerk der RUHRWERKSTATT, Grevenstr. 36 in Oberhausen statt (Raum Roland, Teilnahmegebühr 20,- € pro Person).

Bewegung und Ernährung sind zwei grundlegende Bausteine für eine gesunde Entwicklung von Kindern. Mit dem BEMIL werden Kindern spielerisch Möglichkeiten eröffnet, eigene Bewegungsräume ohne Leistungsdruck zu entdecken und zu erfahren, wie viel Spaß eine einfache gesunde Ernährung machen kann.

Kursinhalte:

  • Theoretischer Hintergrund: Bewegung und Ernährung als wichtige Bausteine der Gesundheitsförderung für Kinder
  • Die Bewegungsbaustelle: Spiele, Spielketten und Tipps für die eigene Praxis
  • Gesunde Ernährung spielerisch
  • Bemil vor Ort: Technische, organisatorische und inhaltliche Voraussetzungen

Zielgruppe: Erzieher/innen aus Kindergärten, Kitas und OGS/OGATA, Lehrer/innen, Pädagog/innen in der Kinder- und Jugendarbeit, Spielplatzpaten, die BEMIL in ihrer Einrichtung/ihrem Spielplatz einsetzen möchten

Leitung: Eva Hofmann, ABA Fachverband e.V.

Zeit: Donnerstag 17. März 2016, 13.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Ort: Bildungswerk RUHRWERKSTATT, Grevenstr. 36 in 46045 Oberhausen

Programm „Angekommen?! (Offene) Kinder- und Jugendarbeit mit jungen Geflüchteten und Zuwander_innen – Impulse für die Praxis“ in Moers

Agot Logo FertigFachtag der AGOT-NRW e.V.

Kosten: keine

Mittwoch, 17. Februar 2016, Bollwerk, Am Bollwerk 107, Moers

Beschreibung

Kriege, Krisen und Arbeitslosigkeit veranlassen Menschen weltweit ihre Heimat zu verlassen. Geflüchtet oder ausgewandert befinden sich diese Menschen in schwierigen und teils menschenunwürdigen Situationen. Und so ist auch die Lebensrealität von geflüchteten und zugewanderten Kindern und Jugendlichen in Deutschland in der Regel von Ungewissheit, Perspektivlosigkeit und Ausgrenzung geprägt. Mit der Zunahme von Flucht und Zuwanderung wird auch die (Offene) Kinder- und Jugendarbeit herausgefordert, sich stärker einzumischen.

(Offene) Kinder- und Jugendarbeit hat aufgrund ihrer Prinzipien, Expertise und Methoden besonderes Potenzial, um den Umgang mit geflüchteten und zugewanderten Kindern und Jugendlichen in unserer Gesellschaft mitzugestalten. Zudem ist es für sie nicht ganz neu, mit geflüchteten und/oder zugewanderten Kindern und Jugendlichen zusammen zu arbeiten. Gleichzeitig wirken sozialpädagogische Angebote vielerorts vereinzelt oder nebeneinander her. Oder es gibt sie nicht. Wie kann es also gelingen, auch geflüchtete und zugewanderte Kinder und Jugendliche besser in ihrer Entwicklung zu fördern und sie gleichberechtigt zur Selbstbestimmung zu befähigen?

Die Fachtagung zielt darauf ab, Erfahrungen und Methoden der (Offenen) Kinder- und Jugendarbeit diesbezüglich zu bündeln und zu systematisieren. Das dadurch gewonnene Wissen soll dokumentiert und in die Debatte um den Umgang mit Geflüchteten und Zuwander_innen einfließen.

Tagesverlauf

9.30 Uhr Ankommen

10 Uhr Begrüßung

10.15 bis 11.30 Uhr Vortrag

Moderation: Anne Broden, IDA-NRW

Kochen, Kickern, Karaoke? Oder was Offene Jugendarbeit für Jugendliche Geflüchtete tun kann! 15 Punkte für eine Willkommensstruktur in Jugendeinrichtungen (Judith Rahner, Amadeu Antonio Stiftung)

Beschreibung folgt

11.30 bis 11.45 Uhr kurzer Austausch in Kleingruppen

11.45 bis 12.15 Uhr Pause

12.15 bis 13 Uhr Diskussion im Plenum

13 bis 13.45 Uhr Mittagspause

13.45 bis 15.15 Uhr Workshops

Workshop 1: Wie gelingt die Gestaltung unseres OT-Alltages mit jungen Geflüchteten, ohne die Stammbesucher_innen aus dem Blick zu verlieren? (Andrea Heinz, Landesarbeitsgemeinschaft Katholische Offene Kinder- und Jugendarbeit NRW)

Es ist seit jeher unsere tägliche Herausforderung in der Offenen Arbeit, dass sich in unseren Einrichtungen konkurrierende, sich voneinander abgrenzende Gruppen begegnen. Aktuell treffen unsere StammbesucherInnen vermehrt mit geflüchteten Jugendlichen aufeinander. Wie es uns gelingen kann, dass diese Gruppen friedlich miteinander auskommen, vielleicht sogar einander verstehen und aufeinander zugehen, das möchte ich anhand einiger Projekte, aber auch anhand von Materialien für die Praxis vorstellen.

Workshop 2: Netzwerkarbeit im Bereich schulische Bildung und Berufsausbildung für junge Flüchtlinge (Hayat Ketfi und Adell Sliwa, Bunter Tisch Moers e.V.)

Der „Bunte Tisch Moers e.V.“ wurde 1993 gegründet und befasst sich seitdem intensiv mit dem Thema „Flüchtlingsarbeit“. Im Februar 2015 wurden dem Verein die Aufgaben für die Koordinierungsstelle Flüchtlingshilfe von Seiten der Stadt Moers übergeben. Der Workshop umfasst einen kurzen inhaltlichen Input über das aktuelle Projekt zum Thema schulische Bildung/Berufsausbildung für junge Flüchtlinge mit anschließender Diskussion.

Workshop 3: Kreativangebote, Karten- & Brettspiele und mehr für die pädagogische Praxis im Umgang mit Geflüchteten (Nicole Riemer und Kenneth Ruiz Eiro, Falkenfamilie Recklinghausen, Marl)

Anhand der Arbeit des „Jungen Flüchtlingsforums Marl“ möchten wir euch die Praxis unserer Offenen Kinder- und Jugendarbeit mit Geflüchteten vorstellen – im Jugendzentrum und beim Spielmobil. Wir präsentieren euch vielfältige Kreativangebote sowie Karten- und Brettspiele, die ohne eine gemeinsame Sprache funktionieren, und geben euch die Gelegenheit diese auszuprobieren.

Workshop 4: Neue Wege und Projekte in der Arbeit mit jungen Flüchtlingen und Zuwander_innen (Sonja Knobloch, Vignaraj Shammugarajah, Jugendarbeit Hamm Westen)

Der Workshop bietet praxisnahe Erfahrungsberichte aus der Offenen Jugendarbeit im Umgang mit der steigenden Anzahl junger Geflüchteter und Zuwander_innen im Stadtteil Hamm Westen. Welche Besonderheiten weisen diese Kinder und Jugend-lichen auf, welche Anforderungen werden an die Pädagog_innen gestellt und in welchem Rahmen werden spezifische Angebote eingebettet?

Workshop 5: Projektvorstellung No Border – Refugees Welcome (Torsten Nagel, SJD – Die Falken Düsseldorf)

Das Projekt No Border wurde 2014 von SJD – Die Falken Düsseldorf initiiert und über Kultur Macht Stark Mittel in Kooperation mit der Flüchtlingsinitiative STAY! und dem soziokulturellem Zentrum zakk durchgeführt. Das in 2016 im dritten Jahr stattfindende Projekt hat einerseits das Ziel jugendlichen Refugees eine Stimme zu geben und mittels kultureller Bildung zu empowern, anderseits sich präventiv gegen Rassismus und Rechtspopulismus zu positionieren. Nach einer Projektvorstellung sollen im Workshop zwei Fragen diskutiert werden. Wie kann eine gleichberechtigte Arbeit mit Refugees auf Augenhöhe aussehen? Muss sich die offene Kinder – und Jugendarbeit politisch einmischen?

Workshop 6: Ankommen & Dasein: Welche Rolle(n) spielt das Geschlecht in der OKJA? (Andreas Haase, Kerstin Schachtsiek, FUMA Fachstelle Gender NRW Essen)
Im Workshop wird der Umgang mit vielfältigen Geschlechterleitbildern von jugendlichen Geflüchteten und Mitarbeiter_innen thematisiert. Zudem werden Möglichkeiten erörtert, wie die OKJA alle Geschlechter gleich(berechtigt) erreichen kann.

15.30 bis 16 Uhr: Abschluss

Fachkräfte stellen sich den Herausforderungen in der Arbeit mit jungen Geflüchteten und Zuwander_innen

Am 12. November 2015 hat der Fachtag „Angekommen?! (Offene) Kinder- und Jugendarbeit mit jungen Geflüchteten und Zuwander_innen – Impulse für die Praxis“ der Arbeitsgemeinschaft der Offenen Türen NRW e.V. (AGOT-NRW) im Jugendzentrum Multicult in Paderborn mit mehr als 100 Teilnehmenden stattgefunden.

Nach einem Übersichtsreferat zur rechtlichen Situation unbegleiteter minderjähriger Geflüchteter von Dr. Zübeyde Duyar des AK Asyl in Bielefeld gaben Sonja Knobloch und Vignaraj Shammugarajah einen Einblick in die Erfahrungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit mit jungen Geflüchteten und Zuwander_innen im Hammer Westen (Hamm-Westfalen).

Am Nachmittag nahmen die Fachkräfte aus Jugendämtern, Schulen, Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit, der kulturellen Jugendbildung und der Jugendverbandsarbeit sowie das Ministerium für Familien, Kinder, Jugend, Kultur und Sport an fünf verschiedenen Workshops teil. Diese beschäftigten sich mit praktischen Herangehensweisen in der Arbeit mit jungen Geflüchteten oder potentiellen Netzwerken auf kommunaler Ebene.

Deutlich wurde in den Diskussionsbeiträgen der Teilnehmenden, dass „es insbesondere einer Anerkennung der Offenen Kinder- und Jugendarbeit bedarf“, fasst Sabrina Broszeit, stellvertretende Vorsitzende der AGOT-NRW, zusammen. „Die Fachkräfte in den Jugendzentren vor Ort sind vielfach engagiert, da gerade die Prinzipien unserer Arbeit ein Willkommen ermöglichen.“

Willi Liebing, Vorsitzender der AGOT-NRW: „Da der Fachtag innerhalb einer Woche ausgebucht gewesen ist, wird die AGOT-NRW diesen in ähnlicher Form im Februar 2016 erneut anbieten. Die Fachkräfte aller Einrichtungen unserer freien Träger engagieren sich in besonderem Maße für die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen mit Fluchterfahrung. Hier gilt es, auch neue Methoden und Netzwerke zu finden. Gerade deshalb wird es von wesentlicher Bedeutung sein, die Strukturen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit zu stärken.“

Für Rückfragen steht Ihnen Christopher Roch, ABA Fachverband unter 0178-973 10 25 zur Verfügung.

© AGOT-NRW
© AGOT-NRW

Hintergrund

Die Arbeitsgemeinschaft Offene Türen Nordrhein-Westfalen e.V. – kurz AGOT-NRW – ist seit ihrer Gründung im Jahr 1971 die zentrale Interessenvertretung Offener Kinder- und Jugendeinrichtungen in Nordrhein-Westfalen, die sich aus folgenden Mitgliedern zusammensetzt:

ABA Fachverband (Fachverband für Offene Arbeit mit Kinder und Jugendlichen e.V.)
www.ABA-Fachverband.info

ELAGOT – NRW (Evangelische Landesarbeitsgemeinschaft Offene Türen NRW)
www.elagot-nrw.de

FBF – NRW (Falken Bildungs- und Freizeitwerk NRW e.V.)
www.fbf-nrw.de

LAG-Kath-OKJA-NRW (Landesarbeitsgemeinschaft Katholische Offene Kinder -und Jugendarbeit NRW e.V.)
http://www.lag-kath-okja-nrw.de

Spielmobil „Dicker Brummer“ erhält Innovationpreis der Bundesarbeitsgemeinschaft Spielmobile

Das Spielmobil der RUHRWERKSTATT wurde im Rahmen des Internationalen Spielmobilkongresses in Baunatal am 7.10. mit dem 2. Preis des Innovationspreises 2013-2015 ausgezeichnet. Der Dicke Brummer erhielt den Preis für das Projekt Expedition NUBIS, das er zusammen mit den Kooperationspartnern NaturAktiv e.V. und der Ruhruniversität Bochum durchführt.

Das Projekt im Programm Kultur macht stark hat sich zum Ziel gesetzt, Kindern in der Innenstadt und in Lirich, die eher weniger von Bildung profitieren, spielerisch zu vermitteln, dass der Stadtteil selbst jede Menge Bildungspotential bietet. Unter dem Motto „Bildung liegt zu unseren Füßen“ zog das Projektteam mit den Kindern los und erforschte seit 2013 jeweils in den Sommer- und Herbstferien die beiden Stadtteile.

ABA-Vorstand im Amt bestätigt | Zwei neue Vorstandsmitglieder

Alle zwei Jahre wählt die Mitgliederversammlung des ABA Fachverbandes Offene Arbeit mit Kindern und Jugendlichen e.V. den Vorstand des Verbandes. Auf der diesjährigen Versammlung am 1. Oktober 2015 in Wuppertal wurden die geschäftsführenden Vorstandsmitglieder Anne Tillmann (Dortmund) und Frank Klöckner (Siegen) in ihren Ämtern einstimmig bestätigt, ebenso das bisherige Vorstandsmitglied Anita Takyi (Oberhausen). Neu in den Vorstand gewählt wurden Christa Burghardt (Hagen) und Nicole Riemer (Marl); dies ebenso einstimmig.

Mitglieder und Mitarbeiter_innen beim Verband freuen sich auf die künftige Zusammenarbeit. Mit diesem fachlich hoch qualifizierten, ehrenamtlichen Personal sollte diese in den kommenden Jahre hervorragend gelingen.

Zum aktuellen ABA-Vorstand …

FIT FÜRS LEBEN – Die Spielmobilkarawane in Nordrhein-Westfalen 2015

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© ABA Fachverband

Sechs Spielmobile aus sechs Kommunen in Nordrhein-Westfalen haben zusammen im Rahmen der gemeinsamen Karawane vom 11. – 16. Mai 2015 unter dem Motto „Fit fürs Leben“ Spielaktionen in den teilnehmenden sechs Städten veranstaltet. Die Karawane zog dabei von Ort zu Ort. Teilgenommen haben Spielmobile in freier oder städtischer Trägerschaft aus den Städten Bonn, Hilden, Solingen, Oberhausen, Marl und Bottrop sowie das Bewegungs- und Ernährungsmobil (kurz Bemil genannt) des ABA Fachverbandes Offene Arbeit mit Kindern und Jugendlichen e.V.

Zur Pressemappe der Spielmobilkarawane „Fit für´s Leben“ NRW 2015 …

Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit greifen Themen wie ungesunde Ernährung sowie Bewegungsmangel praxis- und handlungsorientiert auf. Dabei haben sie grundsätzlich die individuellen und sozialen Voraussetzungen im Blick, die die Kinder und Jugendlichen mitbringen. Sie bieten gemäß dem Prinzip „Man muss die Menschen da abholen, wo sie stehen“, Möglichkeiten, sich von dieser Stelle ohne vorgegebenes Leistungsziel weiterzuentwickeln.

5 Jahre Offener Kinder- und Jugendtreff WiLmA Recklinghausen Süd

Ⓒ ABA Fachverband
Ⓒ ABA Fachverband

Es begann mit einer Idee und einem Ladenlokal in desaströsem Zustand. Mittlerweile hat sich WiLmA Recklinghausen zu einem herausragendem Treffpunkt für Kinder und Jugendliche entwickelt. Während vor 5 Jahren noch Elektrik, Sanitäranlagen und Wände des Treffpunktes vollständig erneuert werden mussten, fand am 28. August 2015 das glanzvolle Jubiläum von WiLmA statt. Rund 100 Förderer, Freunde, Helfer und junge Menschen fanden sich ein, um gemeinsam zu feiern.

PferdeStärken

PferdeStärken

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Aufbau und Entwicklung freizeitpädagogischer Angebote für Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderungen unter besonderer Berücksichtigung des Einsatzes von Pferden

Ein Projekt des

NaBeBa e.V. (Naturwerkstatt)
Heidebusch 1c
45731 Waltrop

Finanziert aus Mitteln des Kinder- und Jugendförderplans des Landes Nordrhein-Westfalen

In Kooperation mit dem

ABA Fachverband Offene Arbeit mit Kindern und Jugendlichen e.V.
Clarenberg 24
44263 Dortmund

Ausgangslage

Der Verein NaBeBa e.V. wurde 2006 gegründet. Unter ausschließlich ehrenamtlicher Initiative wurde ein verwahrlostes Gelände hergerichtet und zu einem Natur- und Begegnungsbauernhof für Kinder und Jugendliche mir und ohne Behinderungen ausgebaut.

Mit Beginn des Jahres wurde dem Verein ein weiteres großes Stück Weideland zur Verfügung gestellt. Im Weiteren wurden 2 Pferde kostenlos an den Verein übergeb.

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Neben dem bisher bereits auf dem Gelände bestehenden Angebot für die Kinder und Jugendlichen Erfahrungen im Umgang mit Kleintieren zu sammeln und über diesen Weg auch soziale Kompetenzen zu erwerben, wollte der Verein nunmehr auch den Umgang und die Pflege von Pferden mit in sein Angebot aufnehmen.

Gerade Pferde strahlen durch ihre eigenen Charaktereigenschaften und ihre Intelligenz eine besondere Anziehung auf Kinder aus. Dies trifft für Kinder und Jugendliche mit geistigen Behinderungen besonders zu.

Kinder und Jugendliche mit Behinderungen oder sozialen Verhaltensstörungen können nachgewiesenermaßen in ihren körperlichen, geistigen und sozialen Kompetenzen durch den Umgang mit Pferden gefördert werden.

Ein entsprechendes Angebot als Bestandteil der Offenen Kinder- und Jugendarbeit ist in der weiteren Umgebung nicht vorhanden.

Als dringlichste Aufgabe stand nunmehr im Vordergrund, die vorhandene Weidefläche für die Pferde „bewohnbar“ und für ein solches Angebot nutzbar zu machen. So mussten Unterstellmöglichkeiten für die Pferde, Sitzgelegenheiten für die Kinder hergestellt und Erstausstattungsmaterialien für das Reitangebot angeschafft werden.

Zu den grundsätzlichen Herangehensweisen des Vereins gehört immer, die Kinder und Jugendlichen mit ihren individuellen Fähigkeiten von Anfang an mit einzubeziehen. Dabei kann der Verein auch immer auf die Hilfe seiner zahlreichen ehrenamtlich tätigen Mitarbeiter zählen, die aus ihrem früheren Berufsleben ein großes handwerkliches Geschick mitbringen. Dies war auch bei diesem Projekt der Fall.

In diesem Sinne wurde Ende Juni ein Antrag auf Finanzierung der Sachkosten und notwendigen Honorarkosten zur pädagogischen Umsetzung des Projektes beantragt und seitens des Landes Nordrhein-Westfalen (LWL-Landesjugendamt Münster) Anfang August bewilligt.

Das Projekt wurde fachlich durch den ABA Fachverband Offene Arbeit mit Kindern und Jugendlichen begleitet und dokumentiert. Wir danken dem Verband für seine fachliche Unterstützung und die Erstellung dieser gelungenen Dokumentation.

Realisierungsphase

Mitte September 2011 wurde der offizielle Startschuss des Projektes im Wege einer pressewirksamen Eröffnungsveranstaltung gegeben.

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Zahlreiche Besucher aus dem Umfeld des Vereins gratulierten diesem zu dieser Idee und der Möglichkeit, nunmehr ein solches Angebot zu etablieren.
Zahlreiche Besucher aus dem Umfeld des Vereins gratulierten diesem zu dieser Idee und der Möglichkeit, nunmehr ein solches Angebot zu etablieren.

Nachfolgend wurde  mit dem Bau der Unterstände (Offenstall) begonnen.

Grundlagen für die Befestigung der tragenden Pfosten
Grundlagen für die Befestigung der tragenden Pfosten
Materialnachschub
Materialnachschub
Materialnachschub
Materialnachschub
Wo immer möglich...
Wo immer möglich…
... wurden auch jüngere Kinder mit in die Arbeiten einbezogen.
… wurden auch jüngere Kinder mit in die Arbeiten einbezogen.
Mehr und mehr nahm der Pferdeunterstand nun Kontur an.
Mehr und mehr nahm der Pferdeunterstand nun Kontur an.
Natürlich durfte auch der Richtkranz nicht fehlen.
Natürlich durfte auch der Richtkranz nicht fehlen.

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Dann war es endlich soweit: Die Pferde durften Einzug nehmen! Die jugendlichen Helfer durften stolz ihr Werk präsentieren.

Der Verein NaBeBa e.V. ist stolz und hoch erfreut, dass er nunmehr in der Lage ist, den Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderungen vielfältige auch therapeutische Angebote mit Hilfe der Pferde unterbreiten zu können.

Das Interesse von Kindern, Jugendlichen und Eltern ist groß und wächst stetig.

Impressum

Text und Layout

ABA Fachverband Offene Arbeit mit Kindern und Jugendlichen e.V.

Fotos

Horst Oesterwind-Stiller, Dorothee Zijp und Farina Meurer

© NaBeBa e.V., Heidebusch 1c, 45731 Waltrop. Weiter unten gibt es einen Link, über den die Dokumentation für eigene nichtkommerzielle Zwecke als druck- und speicherfähige PDF heruntergeladen werden kann.

Presseberichte

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Dokumentation herunterladen

Weitere Eindrücke von der NaBeBa-Naturwerkstatt

Arbeiten im Garten (Foto: Rainer Deimel)
Arbeiten im Garten (Foto: Rainer Deimel)
Überraschende Entdeckung (Foto: Rainer Deimel)
Überraschende Entdeckung (Foto: Rainer Deimel)
Feuer: nützlich, hilfreich und sehr spannend (Foto: Rainer Deimel)
Feuer: nützlich, hilfreich und sehr spannend (Foto: Rainer Deimel)
Alle Mann, nix wie ran ... (Foto: Rainer Deimel)
Alle Mann, nix wie ran … (Foto: Rainer Deimel)
Freude bei der Zubereitung (Foto: Rainer Deimel)
Freude bei der Zubereitung (Foto: Rainer Deimel)
Gut, dass nachher alle mitessen können! (Foto: Rainer Deimel)
Gut, dass nachher alle mitessen können! (Foto: Rainer Deimel)
Ist das wohl lecker?! Wer isst lecker? Alle natürlich! (Foto: Rainer Deimel)
Ist das wohl lecker?! Wer isst lecker? Alle natürlich! (Foto: Rainer Deimel)
Es gibt immer was zu tun! (Foto: Rainer Deimel)
Es gibt immer was zu tun! (Foto: Rainer Deimel)
Bitte nicht stören! (Foto: Rainer Deimel)
Bitte nicht stören! (Foto: Rainer Deimel)
Am Waldrand und dennoch mittendrin: Schwingen - macht Spaß und ist "heilsam" (Foto: Rainer Deimel)
Am Waldrand und dennoch mittendrin: Schwingen – macht Spaß und ist „heilsam“ (Foto: Rainer Deimel)
Kunst selbermachen kommt natürlich auch nicht zu kurz (Foto: Rainer Deimel)
Kunst selbermachen kommt natürlich auch nicht zu kurz (Foto: Rainer Deimel)
Vorsicht! Verkehr! (Foto: Rainer Deimel)
Vorsicht! Verkehr! (Foto: Rainer Deimel)
Lustvolles Erleben (Foto: Rainer Deimel)
Lustvolles Erleben (Foto: Rainer Deimel)
Kinderarbeit ... (Foto: Rainer Deimel)
Kinderarbeit … (Foto: Rainer Deimel)
... klappt ohne Vorarbeiter (Foto: Rainer Deimel)
… klappt ohne Vorarbeiter (Foto: Rainer Deimel)
Auch Kapitäne können im "Spiel versinken" (Foto: Rainer Deimel)
Auch Kapitäne können im „Spiel versinken“ (Foto: Rainer Deimel)
Und immer wieder das unvermeidliche Reiten (Foto: Rainer Deimel)
Und immer wieder das unvermeidliche Reiten (Foto: Rainer Deimel)
Pferde sind nicht die einzigen, die Kontakte lieben (Foto: Rainer Deimel)
Pferde sind nicht die einzigen, die Kontakte lieben (Foto: Rainer Deimel)
Manche Tiere sind sehr klein - aber zahlreich und spannend (Bienenstock) (Foto: Rainer Deimel)
Manche Tiere sind sehr klein – aber zahlreich und spannend (Bienenstock) (Foto: Rainer Deimel)
Wir lassen uns das Spielen nicht verbieten ... (Foto: Rainer Deimel)
Wir lassen uns das Spielen nicht verbieten … (Foto: Rainer Deimel)
... und die Feste muss man feiern, wie sie fallen! (Foto: Rainer Deimel)
… und die Feste muss man feiern, wie sie fallen! (Foto: Rainer Deimel)

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