ABA-BLOG

NAGEL-Redaktion – Abwehrkräfte bei Kindern

Armin Heils von der Klinik für Epileptologie an der Uni Bonn weist darauf hin, dass Fieberkrämpfe bei Kindern meist harmlos sind. Dass sie auftreten, hänge vermutlich mit dem Stadium der Hirnreifung im Alter von unter sechs Jahren zusammen. Wiederholte Fieberkämpfe mit rasch steigendem Fieber, zuckenden Gliedmaßen, Bewusstlosigkeit und Schaum vor dem Mund werden eher als bedenklich eingeschätzt. (ap) Dies bestätigt die auch vom ABA Fachverband vertretene Position, dass man dem kindlichen Organismus nach Möglichkeit die Chance geben sollte, Abwehrkräfte aufzubauen, sein Immunsystem zu stärken. In eine vergleichbare Richtung geht auch eine Verlautbarung des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen im Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte, die diese am 10. April 2003 in Düsseldorf abgegeben haben: Übermäßige Reinheit schadet Kindern. Angesprochen wird unter anderem die Verwendung von desinfizierendem Haushaltsreiniger. Das Gegenteil der elterlichen Absichten werde erreicht: Das Training des Immunsystems, sich gegen Keime von außen zu Wehr zu setzen, wird unterbunden. Damit werden die Grundsteine für künftige Allergien gelegt. In den Reinigungsmitteln selbst könnten ebenfalls allergieauslösende Stoffe vorhanden sein. Ab und zu die Händewaschen reicht aus. (ap/dpa) Eine bundesweite ?Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen?, an der 18.000 junge Leute unter 18 Jahren beteiligt sind, hat das Robert-Koch-Institut (Berlin) im Auftrag der Bundesregierung begonnen. Die Untersuchung läuft über drei Jahre. Nähere Informationen gibt es unter www.kinder-jugend-gesundheit21.de. 

NAGEL-Redaktion – Kopfläuse

Berichte aus dem „i-Punkt“

Kopfläuse sind seit Jahrzehnten in Einrichtungen, in denen sich Kinder aufhalten, ein Thema. Der Leiter der Hygieneabteilung im Kasseler Gesundheitsamt geht beispielsweise davon aus, dass keine Schule läusefrei sei. In diesem Zusammenhang sei daran erinnert, dass Kopfläuse vor allem Ekel bewirken. Dies wird besonders deutlich, wenn man sich einen so genannten „Weichselzopf“ vorstellt. So wird die Verfilzung des Haares durch Nissen bei hochgradiger Verlausung bezeichnet. Läusefall ist nicht frei von Mythen: Läuse können zwar in Ausnahmefällen Wundinfektionen (als Folge des Kratzens bei Jucken) und möglicherweise Allergien, nicht aber gefährliche Krankheiten auslösen. Der Befall mit Läusen geschieht zumeist über nahen körperlichen Kontakt, die Nutzung gemeinschaftlicher Bettwäsche, Kuscheltiere, Kämme, Bürsten oder auch das Übereinanderhängen von Kopfbedeckungen an der Garderobe und hat nichts mit mangelnder Hygiene zu tun. Im Gegenteil: Läuse bevorzugen Köpfe, die oft gewaschen werden, da eine saubere Kopfhaut von den Tierchen viel besser anzuzapfen ist. Um zu überleben, benötigen Läuse in ihrem drei bis vier Wochen dauernden Leben Blut, das sie ihren Wirten entsaugen. Bereits nach 48 Stunden ohne Blut sind sie verhungert. Ein Lausweibchen legt bis zu 200 Eier. Durch die genannten Übertragungswege ist erklärbar, warum Kopfläuse im Winter zahlreicher auftreten als zu wärmeren Zeiten. Grundsätzlich ist Verlausung gesundheitsbehördlich meldepflichtig. Befallene Kinder dürfen erst wieder in die Einrichtung (z.B. die Schule), wenn sie lausfrei sind. Mittel gegen Kopfläuse gibt es in der Apotheke. Hilfreich sollen vor allem Mittel sein, die auf Chysanthemen-Blüten basieren. Diese töten nicht nur die Läuse, sondern auch die Nissen, die Verursacher des Weichselzopfes. Auch die Wäsche ist im Betroffenheitsfall bei 60 Grad zu waschen.

InformationsDienst 12/2002

 

Das Thema „Läuse“ hatten wir bereits vor einiger Zeit schon einmal im i-Punkt aufgegriffen. Da die Kopfläuse-Saison sich wieder einmal ihrem Höhepunkt nähert, hier erneut ein paar Informationen. Wir übernehmen einen Bericht der WAZ vom 20. Oktober 2003. Nach den Ferien eingeschleppt, haben Läuse in Kindergärten und Grundschulen (sowie anderen Einrichtungen, die Redaktion) leichtes Spiel: Dort stecken Kinder ihre Köpfe zusammen, tauschen Kleidung aus – ruck zuck ist eine Laus übergelaufen. „In unseren Breiten sind Läuse keine Krankheitsüberträger“, betont Dr. Petra Freynik, beim Gesundheitsamt Essen zuständig für den Kinder- und Jugendgesundheitsdienst. Läuse sind lästig – und bedeuten viel Arbeit. Denn nicht nur die Haare müssen mit abtötenden Substanzen behandelt werden. Auch Kleidung, Bettwäsche, Kuscheltiere, Haarbürsten, Teppiche, Polster und das Auto müssen lausfrei sein. Denn wenn nur wenige Tiere überleben – oder auch die Lauseier, die Nissen, nicht komplett getötet werden – vermehren sich die Plagegeister wieder. Dr. Freynik rät, nach acht Tagen zu kontrollieren – vor allem in der Nackengegend, hinter den Ohren und an den Schläfen. Läuse vertragen starke Kälte und Wärme nicht; wenn sie kein Blut saugen können, verhungern sie. Das hilft: Textilien mit mindestens 60 Grad waschen, Kissen und alles, was nicht waschbar ist, im Plastikbeutel verschließen und drei bis vier Wochen lagern. Polster und Teppiche oft saugen. Stichwort Hygiene: Läuse besiedeln auch supersaubere Köpfe (Hierauf hatten wir bereits schon in einem frühren i-Punkt hingewiesen: Je häufiger die Kopfhaut gewaschen wird, um so attraktiver ist sie für das lausige Mahl. Die Redaktion), und wer sie schon hat, kriegt sie durch Waschen allein nicht mehr weg. Die drei Millimeter großen Insekten können sich mit einer 2000fachen Zugkraft ihres Gewichtes ans Haar klammern. Ihre Eier kleben bombenfest und lassen sich nur durch Auskämmen mit dem Nissenkamm entfernen. Dazu rät Dr. Freynik, um kein Risiko einzugehen, Essigwasser (ein Teil Essig auf zwei Teile Wasser) macht die Aktion leichter. Man kann auch die weichen Haare an den zumeist betroffenen Stellen (Schläfen, Ohren, Nacken) wegschneiden. Von dem Tipp, Läuse mit einem Saunabesuch oder unter der Trockenhaube den Garaus zu machen, rät Dr. Freynik ab: „Unter dem Hygieneaspekt ist ein Saunabesuch nicht witzig“, meint sie, und warnt vor Trockenhauben: „Bei Kindern kann die Kopfhaut geschädigt werden.“ Schwangere sollten vor der Anwendung eines Antiparasitikums mit ihrem Arzt sprechen. Bettina Kutzner in der WAZ

i-Punkt 11/2003

 

Foto: WAZ

 

Angesichts des mehr oder weniger fragwürdigen „Läuseatlasses“ eines Arzneimittelherstellers, der in diesen Tagen durch die Medien „geistert“, haben wir uns dazu entschlossen, diese Seite zu aktualisieren, um unseren Leser(inne)n eine einigermaßen brauchbare Hilfestellung zu geben.

ABA Fachverband Offene Arbeit mit Kindern und Jugendlichen (Oktober 2008)

 

Befall erkennen und bekämpfen

Erste Kennzeichen eines Läusebefalls sind Pusteln hinter den Ohren, die als Reizung vom Speichel der Läuse auftreten. später entwickelt sich ein Ekzem im Nacken, und Juckreiz tritt auf. Beweis für die Anwesenheit der Parasiten sind dann die Läuseeier, die nahe der Haarwurzeln zu finden sind. Sie ähneln Schuppen, lassen sich aber nicht wegschütteln, sondern kleben fest. Die Läuse sollten möglichst rasch bekämpft werden. Chemische Mittel schädigen das Nervensystem der Tiere, physikalische verstpopfen etwa ihre Atmewege: Die Läsue ersticken. Mittel gegen Läusebefall sind – wenn von Arzt verordnet – für Kinder bis zwölf Jahren eine Kassenleistung.

Quelle: WAZ vom 10. Oktober 2008

 

 Foto: WAZ

 

Sensible Blutsauger

Ein Interview mit dem Läuseexperten Michael Forßbohm über die angebliche Zunahme des Läusebefalls

Jedes Jahr zehn Prozent mehr Läuse, meldet der Arzneimittelhersteller Dr. Wolff. Können Sie das bestätigen?

Forßbohm: Nein. Es gibt keine belastbaren Daten, dass es mehr werden. Denn es gibt ja keine Meldepflicht bei Ärzten. Auch der Verkauf von Mitteln ist überhaupt kein verlässlichen Indiz.

Aber viele Eltern sagen, bei uns hat es das früher nicht gegeben …

Forßbohm: Mit Sicherheit hat es in früheren Zeiten genauso viele Läuse gegeben wie heute. Nur früher wurde das bewusst vertuscht. Heute wird zum Glück darüber gesprochen. Das kommt in der Öffentlichkeit als Zunahme an.

Viele schämen sich aber auch heute noch für Läuse.

Forßbohm: Die Laus ernährt sich von menschlichem Blut. Nicht von Schmutz, auch nicht von Teddyhaar. Sie kann weder fliegen noch springen, und geht sie auf einem Teddy verloren, dann blüht ihr am dritten Tag das sichere Ende.

Aber man hört doch immer wieder, dass man sich Läuse auch dort holt, wo der hygienische Standard noch nicht so hoch ist?

Forßbohm: Nochmal: Läuse sind keine Urlaubsmitbringsel. Sie kommen in den besten Vierteln vor, gedeihen dort am besten, wo man nicht drüber redet. Läuse und Dreck haben nichts miteinander zu tun, weder von Körperpflege noch von Putzmitteln lassen sie sich schrecken. Und: Sie sind auch keine Krankheitserreger, es handelt sich schlicht um Insektenbefall.

Was also tun, wenn man befallen ist?

Forßbohm: Fakt ist: Ist ein Läusemittel einmal richtig angewendet worden, sind alle Läuse vernichtet. Und das heißt: Es kann keine Laus übertragen werden. Die Eier werden von den Mitteln aber nicht angegriffen, deswegen sollte man nach einer Woche etwa die Anwendung wiederholen. So lange dauert es, bis die Larven schlüpfen. Die müssen sich drei Mal häuten, können in dieser ganzen Zeit den Kopf nicht verlassen, stellen also keine Ansteckungsgefahr dar. Übertragen werden nur erwachsene Läuse, sonst nichts! Außerdem muss gewaschen werden: die Bett- und die Leibwäsche, alles was mit dem Kopf in Berührung gekommen ist – oder man packt es mindestens drei Tage in eine Tüte.

Was ist dann mit der oft geforderten Nissenfreiheit?

Forßbohm: Das ist schlimm: Die Nisse ist nur die Hülle, nicht das Ei! Dennoch hält sich die Forderung hartnäckig. Dabei gilt: Alles was weiter als ein Zentimeter von der Kopfhaut entfernt an den Haaren klebt, muss leer sein – das ist biologisch anders gar nicht möglich. Es gehört zu den Abstrusitäten in unserem Land, dass Kinder nach Hause geschickt werden, weil irgendwo in ihren Haaren eine Nisse entdeckt wurde.

Was ist also Ihre Empfehlung gegen Läuse?

Forßbohm: Reden! Es den anderen sagen, mit denen man zusammen war, das ist das Allerwichtigste. Dann alle umgehend untersuchen, die Betroffenen behandeln, so bekommt man jede Gruppe lausfrei. Außerdem fordere ich die Gesundheitsämter auf, ihrer Beratungs- und Aufkärungspflicht nachzukommen. Das ist eine richtige und wichtige Aufgabe. Wer sich hier wegduckt, entzieht Hilfe.

Dr. Michael Forßbohm ist Leiter der Abteilung für Infektionsschutz im Gesundheitsamt Wiesbaden und war als Läuseexperte mehrfach für die Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung (BZgA) tätig.

Quelle: WAZ vom 10. Oktober 2008 – Das Interview führt Britta Bingmann

 

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Zur Seite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) zum Thema gelangt man hier. Eine PDF-Broschüre der BzgA kann hier geladen werden.

NAGEL-Redaktion – Was Kinder brauchen

Gesundheit ist nicht konsumierbar

Kinder und Jugendliche von heute erleben vielfach ein Wechselbad zwischen Über- und Unterforderung, Überfluss und Mangel. Immer mehr Kinder reagieren darauf mit psychosomatischen und mentalen Störungen. Der Einsatz von Medikamenten dagegen sollte kritischer hinterfragt werden. Der Schlüssel zu mehr Gesundheit und Wohlbefinden liegt im Elternhaus, im Kindergarten und in der Schule

Von Prof. Dr. Klaus Hurrelmann

Gesundheit ist viel mehr als die Abwesenheit von Krankheit. Gesundheit und Krankheit haben neben der körperlichen auch eine psychische und soziale Komponente. Die Weltgesundheitsorganisation drängt seit 50 Jahren auf diese umfassende Betrachtung, die im Bewusstsein der Menschen noch wenig verankert ist. In der gesundheitswissenschaftlichen Forschung hat sie sich inzwischen durchgesetzt. Danach bildet Gesundheit ein Gleichgewicht von störenden und schützenden körperlichen und geistigen Faktoren, die täglich ins Gleichgewicht zu bringen sind. Das gelingt nur, wenn der Mensch seinen Körper, seine genetische Ausstattung und seine Persönlichkeit akzeptiert und souverän damit umgehen kann. Aber auch die allgemeine Lebenssituation trägt maßgeblich zu Wohlbefnden und Lebensfreude bei: Familie und Freundschaften, Wohn- und Ernährungsbedingungen, der Ausgleich zwischen Leistungsanforderungen und entspannenden Freizeitaktivitäten.

Genau hier haben Kinder und Jugendliche heute die größten Probleme. Gesundheitliche Störungen liegen im Schnittbereich zwischen Körper, Psyche und Umwelt. Die Alarmsignale sind nicht zu übersehen.

Alarmsignal 1: Bei immer mehr Kindern und Jugendlichen streikt das Immunsystem

Etwa 20 Prozent aller Kinder leiden unter allergischen Erkrankungen. Darunter sind eher harmlose Beeinträchtigungen wie zum Beispiel leichter Heuschnupfen oder eine gelegentliche Bindehautentzündung. Es treten aber auch gefährliche, teils lebensbedrohliche Atemwegsstörungen vom Typ Asthma sowie schwere Hauterkrankungen vom Typ Neurodermitis auf. Ganz offensichtlich hat ein mangelhaft trainiertes Immunsystem mit der sprunghaften Ausbreitung dieser Krankheiten zu tun.

Es rächt sich, dass Kinder in klimatisierten Räumen mit kuscheligen Teppichböden groß werden und nur noch in hygienisch einwandfreien Sandkästen spielen. Die Widerstandskräfte des Körpers werden nicht trainiert, Belastungen durch psychischen Druck können nicht richtig abgewehrt werden. Dabei fällt auf, dass von Asthma und Neurodermitis verstärkt Kinder aus den wohlhabenden Familien heimgesucht werden – es handelt sich um echte Zivilisationskrankheiten. 

Alarmsignal 2: Fehlsteuerungen in der Ernährung

Hier sind es vor allem Kinder und Jugendliche aus sozial schlechter gestellten Familien, die preiswerte, kalorienreiche Fast-Food-Gerichte zu essen bekommen. Diese Produkte sind zu fett, zu süß, zu salzig und enthalten zu wenig Ballaststoffe. Der Darm wird gerade noch zu „Teilzeitarbeit“ ermuntert. Die Folge von überschüssigen Kalorien bei gleichzeitigem Bewegungsmangel ist Übergewicht. Der Haltungsapparat wird völlig überlastet, die Blutfettwerte übersteigen den Normbereich. In Deutschland weisen inzwischen rund zehn Prozent der Kinder und Jugendlichen erschreckendes Übergewicht auf.

Alarmsignal 3: Fehlende Anregung und Schulung der Sinne

Bewegungsmangel und eine einseitige Anregung des Hör- und Sehsinns treten oft zusammen auf. Riechen, Fühlen und Sprechen werden vernachlässigt und verkümmern immer mehr. Gameboy und Bildschirm, teils aber auch Familie, Kindergarten und Schule bieten eine unausgewogene „Sinneskost“. Dieser Mangel führt bei Kindern und Jugendlichen verstärkt zu motorischen Koordinationsproblemen. Erzieherinnen und Grundschullehrerinnen klagen bereits bei kleinen Kindern über eine schlechte Feinmotorik. Die Verbindungen zwischen den Schaltzentren im Gehirn werden nicht hergestellt, es kommt zu Unsicherheiten und Ungeschicklichkeiten. Bereits bei zehn Prozent aller Kinder und Jugendlichen. Viele können nicht sicher mit einem Bleistift zeichnen, andere können kaum richtig gehen. Überschneiden sich diese Probleme mit schlechtem Ernährungsverhalten und mangelnder Bewegung, wird die Entwicklung mehrfach beeinträchtigt. 

Alarmsignal 4: Aufmerksamkeitsdefzite und Hyperaktivität steigen

An und für sich hoch intelligente Kinder können sich nicht konzentrieren, sind unruhig und außerstande, eine Arbeit oder eine Aktivität zu Ende zu führen – man schätzt bis zu vier Prozent eines Jahrgangs. Zugrunde liegt eine Stoffwechselstörung im Gehirn, die aber offensichtlich durch hektischen Lebensstil und unsichere Beziehungen zu den Eltern erst freigelegt wird. Mitunter neigen Ärzte zu einer Behandlung mit Psychostimulanzien (z. B. Ritalin), vergessen aber die psychische und soziale Einbettung dieser Störung, die nach ruhiger und konsequenter Erziehung und zumindest zeitweiser psychotherapeutischer Begleitung verlangt.

Alarmsignal 5: „Bewältigungsverhalten“ mangelhaft

Viele Kinder und Jugendliche können mit seelischen Konflikten und sozialen Anspannungen nicht richtig umgehen. Sie haben nicht gelernt, Enttäuschungen hinzunehmen, einen Misserfolg wegzustecken oder mal ein kritisches Wort zu verdauen: Sie knicken bei den kleinsten Irritationen ein. So ist es wohl zu erklären, dass in allen Untersuchungen immer mehr psychosomatische Störungen wie Verdauungsprobleme, Kopf-, Magen- und Rücken schmerzen, bis hin zu Depressionen und Suizidversuchen festgestellt werden, vor allem bei den Mädchen. Jungen reagieren ihre innere Anspannung häufiger mit Überaktivität, Gereiztheit und Aggressivität nach außen ab, bis hin zu gewalttätigem und kriminellem Verhalten. Bei fünf Prozent der Mädchen und zehn Prozent der Jungen ist diese nach innen oder nach außen gerichtete krankhafte Form der Spannungsbewältigung zu beobachten – Tendenz steigend.

Alarmsignal 6: Druckabbau durch Drogen und Medikamente

Eine weitere Variante dieses krankhaften Spannungsausgleichs ist der Konsum von Medikamenten und psychoaktiven Substanzen. Schmerzstillende Arzneimittel, Zigaretten und Alkohol werden in immer jüngerem Alter genutzt, in einer so intensiven Form, dass schon früh körperliche und psychische Schäden entstehen. Die Kinder weichen den Problemen und Konfikten in Familie und Schule damit aus und flüchten in die Clique, die oft nur durch Tabak und Alkohol, später auch illegale Drogen zusammengehalten wird. In den letzten Jahren macht vor allem der früh einsetzende unkontrollierte Alkoholkonsum große Sorgen, der zu regelrechten Vergiftungserscheinungen vorwiegend bei Jugendlichen zwischen 12 und 16 Jahren führt.

Diese Alarmsignale zeigen, wodurch heute die meisten Krankheiten von Kindern und Jugendlichen entstehen: Der elementare Ausgleich zwischen den Anforderungen der inneren und äußeren Welt gelingt nicht, es kommt zu keinem befriedigenden Gleichgewicht von Risiko- und Schutzfaktoren. Die Folgen können die genannten Gesundheitsstörungen sein, Vorboten oftmals chronischer Krankheiten mit immer mehr psychischen und mentalen Komponenten. Viele Kinder leben heute wie kleine Erwachsene: Sie sind viel allein und müssen sich selbst managen. Sie haben häufig den gleichen Zugang zu Medien und Konsumartikeln wie ihre Eltern. Sie sind schon früh verantwortlich für ihre Schullaufbahn mit allen Folgen für die spätere Berufskarriere. Den Wertekompass, den sie in dieser komplex gewordenen Gesellschaft brauchen, müssen sie sich selbst entwickeln. Das ist zu viel für manche kleine Seele. In der stürmischen Phase der Pubertät spitzen sich diese Überforderungen dann noch weiter zu.

Wie können Eltern auf diese Herausforderung reagieren?

Meist fühlen Eltern sich entlastet, wenn sie einen Arzt finden, der auf die psychosomatische und mentale Gesundheitsstörung ihres Kindes mit medizinischer Behandlung und geeigneten Arzneimitteln einwirkt. Aber Eltern spüren zugleich, dass sie damit nicht aus der Verantwortung entlassen sind. Die eigentliche Antwort liegt darin, in die Beziehung zu ihrem Kind und in die Erziehung immer neu zu investieren.

Diese Beziehungsgestaltung ist in einer Gesellschaft mit viel Individualität und Freiheit eine komplizierte Gratwanderung zwischen Ausübung gesunder Autorität als Mutter oder als Vater und Berücksichtigung der kindlichen Bedürfnisse. Das „Erziehungsdreieck“, das jeder Vater und jede Mutter zu lösen hat, hat es in sich: Es besteht aus der richtigen Dosierung von Anerkennung, Anregung und Anleitung.

Das richtige Maß Anerkennung mit Wärme und Zuwendung ist zu finden. Nicht leicht, wenn eine Mutter oder ein Vater selbst unter voller Anspannung steht und durch das Kind beansprucht wird – aber auch dann, wenn das Kind ein geliebtes Einzelkind und die Projektion aller eigenen Wünsche ist. Erziehungsprobleme entstehen heute durch Beziehungen, in denen es einfach nicht zu der notwendigen Anerkennung und Würdigung der Persönlichkeit des Kindes kommt, aber auch durch eine „Überhitzung“ oder eine Überidentifzierung mit dem Kind, die keine emotionale Distanz für eine selbstständige Entwicklung lässt.

Das richtige Maß Anregung soll die Selbstständigkeit fördern und Impulse setzen, die dem Kind zur Weiterentwicklung helfen. Hier machen fast alle Eltern heute den Fehler, überehrgeizig auf die schulische Entwicklung zu achten und nervös auf jedes kleine Versagen zu reagieren. Überforderung und viel innerer Entwicklungsdruck entstehen deshalb schon bei Grundschulkindern. Stattdessen brauchen sie Mitdenken und Mitfühlen und ganz individuelle Unterstützung.

Die richtige Anleitung bildet den dritten Pol. Hier geht es um das Setzen von Regeln, Grenzen und Vereinbarungen, und das fällt Vätern und Müttern heute ebenfalls schwer. Die meisten versuchen, einem autoritären Stil auszuweichen und ohne feste Vereinbarungen und Sanktionen auszukommen. Dabei übersehen sie aber, dass sie damit das Kind ins Leere laufen lassen und eine verbindliche Beziehung verweigern. Richtig strafen zu lernen, wenn Vereinbarungen gebrochen wurden, das gelingt vielen Eltern nicht.

Werden diese drei Pole des „Erziehungsdreieckes“ nicht richtig eingestellt, dann leidet die Beziehung. Viele gesundheitliche Störungen der Kinder haben hier ihre Ursachen. Deshalb brauchen wir nicht nur einfühlsame Ärzte und Psychologen und gute Medikamente, sondern vor allem kompetente Eltern. Wichtig sind Elternseminare, die Tipps und Anleitungen geben, wie sie Persönlichkeit und Gesundheit ihrer Kinder fördern können.

Alle müssen mithelfen – auch in Kindergärten und Schulen sind mehr Aktivitäten zur Gesundheitserziehung und Persönlichkeitsbildung notwendig.

Viele Schulen machen bereits ermutigende Erfahrungen, indem sie Ernährung, Bewegung, Sinneskoordination und Stressbewältigung, Gewalt- und Drogenprävention in ihre Lehrpläne einbeziehen. Die Vorstellung von Gesundheit als einer gelungenen Auseinandersetzung mit den inneren und äußeren Lebensanforderungen hat sich pädagogisch durchgesetzt.

Es wird Zeit, neben den Pädagoginnen und Pädagogen auch die Eltern und dann andere Berufe in die Gesundheitsförderung für Kinder und Jugendliche mit einzubeziehen: Ärzte, Psychologen, Sozialarbeiter, Arbeitstherapeuten, Architekten, Raumgestalter, Physiotherapeuten. Besonders wichtig bei der Gesundheitsförderung sind Kindergärten, Schulen und auch Jugendzentren. Dort müssen Ärzte, Psychologen und andere Fachleute in Beratungsstunden gezielt mit den Kindern und Jugendlichen arbeiten.

Klaus Hurrelmann ist seit 2009 Senior Professor of Public Health and Education an der Hertie School of Governance in Berlin. Zuvor war es als Professor für Sozial- und Gesundheitswissenschaften lange Jahre in Lehre und Forschung an der Universität Bielefeld tätig sowie u. a. Leiter des Kooperationszentrums für Kinder- und Jugendgesundheit der Weltgesundheitsorganisation.

Prof. Dr. Klaus Hurrelmann ist Mitglied im Beirat des ABA Fachverbandes Offene Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Sein Beitrag wurde von der „GESUNDHEIT konkret 3/2010“, dem Versichertenmagazin der BARMER GEK, veröffentlicht. Die Veröffentlichung im ABA-Netz erfolgte mit freundlicher Genehmigung der leitenden Redakteurin Doris Goedecke-Vorberg. Wir bedanken uns sehr.

NAGEL-Redaktion – Allergieschützender Stoff im Stallstaub identifiziert

Zuckermolekül aus Futterpflanzen dämpft Überreaktion des Immunsystems

Forscher haben im Stallstaub den Stoff identifiziert, der Landkinder möglicherweise vor Allergien und allergischem Asthma schützt: Arabinogalaktan, ein pflanzliches Zuckermolekül, hindert das Immunsystem an überschießenden Abwehrreaktionen, wenn es im ersten Lebensjahr in hoher Konzentration eingeatmet wird. Das Molekül kommt in großen Mengen in Futterpflanzen vor, wie Wissenschaftler im „Journal of Allergy and Clinical Immunology“ berichten.

Dass Kinder, die auf Bauernhöfen aufwachsen, seltener an Allergien und allergischem Asthma leiden, ist lange bekannt. Was sie allerdings davor schützt, war lange rätselhaft. „Die Suche nach der schützenden Substanz war wie die Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen“, erklärt Marcus Peters, Pneumologe an der Ruhr-Universität Bochum. Gemeinsam mit Kollegen aus München und Borstel analysierte er Stallstaub, der in den Stallungen von verschiedenen Bauernhöfen in Deutschland, Österreich und der Schweiz eingesammelt worden war.

Zuckermolekül Arabinogalaktan entscheidend

Die Analyse des Staubs ergab, dass er sich hauptsächlich aus pflanzlichen Bestandteilen zusammensetzt, darunter mehr als zehn Prozent Arabinogalaktan, einem großen Zuckermolekül, das sich somit als verdächtig qualifizierte. Die Forscher prüften nun, wie sich das Immunsystem von Mäusen gegenüber potenziellen Allergenen verhält, wenn Arabinogalaktan-Moleküle anwesend sind. „Es hat sich gezeigt, dass die dendritischen Zellen, die den Immunzellen schädliche Eindringlinge präsentieren, so dass diese dagegen vorgehen, in Anwesenheit von Arabinogalaktan ihr Verhalten ändern“, beschreibt Peters. „Sie produzieren dann einen bestimmten Botenstoff, der die Immunreaktion dämpft.“

Überreaktion des Immunsystems verhindert

Welche Rezeptoren der dendritischen Zellen für den Mechanismus verantwortlich sind, muss noch untersucht werden. Zuckerrezeptoren sind generell wichtig für die Erkennung von fremden Partikeln durch das Immunsystem. „Die Abschwächung der Immunreaktion auf diesem Wege ist uns nicht neu“, erklärt Peters. „Auch manche Bakterien machen sich den Mechanismus gezielt zunutze, um die Immunantwort des Wirts abzuschwächen.“ Durch Arabinogalaktan wird aber nur die übersteigerte Wachsamkeit des Immunsystems verhindert – die Abwehr von Krankheitserregern funktioniert weiterhin normal.

Dass ausgerechnet ein Gras-Bestandteil vor Heuschnupfen schützt, wundert die Forscher nicht: „Das ist eine Konzentrationsfrage“, meint Peters. „In kleineren Konzentrationen können die Pollen des Wiesenfuchsschwanzes Allergien auslösen, in großen Dosen und sehr früh im Leben aber auch verhindern. Nichts anderes als eine Dosissteigerung ist ja auch die Strategie bei der Hyposensibilisierung.“

Ob sich Arabinogalaktan zur Prophylaxe oder auch zur Therapie von Allergien und allergischem Asthma einsetzen lässt, werden die Forscher jetzt untersuchen. Denkbar wäre eine Anwendung als Spray oder Nasentropfen, da die Substanz gut wasserlöslich ist.

Ruhr-Universität Bochum vom 20. Juli 2010

 

NAGEL-Redaktion – Zitate und Aphorismen


Lichtenberg-Grab in Göttingen (Foto: Dirk Makoschey)

2002 haben wir angefangen, den ABA-Informationsdienst als Internetmedium herauszugeben. Seit März 2003 heißt er übrigens i-Punkt.
 

In zahlreichen Rückmeldungen wurde uns bestätigt, häufig Zitate zu veröffentlichen, die der Fortentwicklung der Praxis und der Reflexion über selbige dienlich sind. Deshalb haben wir begonnen, hier eine Sammlung von Zitaten anzulegen; die meisten standen zuvor im i-Punkt oder auf unserer Startseite im Internet. So hat man die Möglichkeit, hilfreiche Aphorismen und Lebensweisheiten bei Bedarf wiederzufinden. Die Zitate wurden nach Stichworten, die jeweils fett abgebildet sind, geordnet. 

Übrigens: Unten auf dieser Seite finden Sie erbauliche Pädagogensprüche und Zuchtreime aus Zeiten der sogenannten „Schwarzen Pädagogik“.

Viel Freude!

ABA Fachverband
NAGEL-Redaktion

Begonnen wurde diese Sammlung am 28. November 2007.

Ein guter Aphorismus ist die Weisheit eines ganzen Romans in einem einzigen Satz.
Theodor Fontane

Wer Abenteuer sucht, findet nicht immer das Angenehme.
Jeremias Gotthelf

Abrüstungskonferenzen sind die Feuerwehrübungen der Brandstifter.
John Osborne

Das Ärgerliche am Ärger ist, dass man sich schadet, ohne anderen zu nützen.
Kurt Tucholsky

Ahnungslosigkeit ist eine gute Waffe.
Nathalie Sarraute

Die Amis haben den Fehler gemacht, den Irak und Bochum anzugreifen. In Bochum werden sie verlieren.
Bochumer Opel-Arbeiter im Oktober 2004

Alle leeren Seelen neigen zu extremen Ansichten.
William Butler Yeats

Ein Arbeitsloser kommt ins Job-Center,
trifft am Front Desk auf den Case-Manager,
der auf Grundlage eines Tiefenprofilings
mit Unterstützung des Back Office
ein Vermittlungsangebot an die PSA macht.
Günter Kunert

Armut ist nicht nur Elend, Armut ist auch strafwürdig. Armut ist Makel, Armut ist Verdacht.
Hans Fallada

Armut ist politisch gewollt.
Michaela Hofmann

Das größte Übel und das schlimmste Verbrechen ist Armut.
George Bernard Shaw

Auswandern ist schwer. Einwandern ist schwerer.
Ephraim Kishon

Wenn es überall so wäre wie in Bayern, hätten wir überhaupt keine Probleme. Leider haben wir nicht überall so kluge Bevölkerungsteile wie in Bayern.
Edmund Stoiber

Jede einem Menschen zugefügte Beleidigung, gleichgültig, welcher Rasse er angehört, ist eine Herabwürdigung der ganzen Menschheit.
Albert Camus 

Ich verliere nie die Beherrschung, nur manchmal kann ich sie nicht finden.
Jack Nicholson

Wenn man ein Unternehmen zerstören will, muss man nur versuchen, es mit externen Beratern in Ordnung zu bringen.
Ferdinand Piëch

In jedem Beruf ist der erste Schritt zum Erfolg, sich dafür zu interessieren.
Sir William Osler

Die Bescheidenheit des menschlichen Geistes ist unersättlich.
Karl Kraus

Es ist schon so, dass wir selbst die Scheibe beschlagen, durch die wir sehen wollen.
Heinz Ludwig Greve

Ob ob es besser wird, wenn es anders wird, weiß ich nicht. Dass es anders werden muss, wenn es besser werden soll, ist gewiss.
Georg Christoph Lichtenberg

Es kann sich nur etwas bewegen, wenn Leute etwas tun wollen und aktiv werden.
Siegfried Woldhek

Ich bin weniger daran interessiert, wie sich die Menschen bewegen, als was sie bewegt.
Pina Bausch

Wer auf großen Fuße lebt, dem bezahlt man auch die größeren Stiefel.
Bert Brecht

Ich ließ mir meine Bildung nie durch die Schule beeinträchtigen.
Mark Twain

Mit Bildung haben Schulen ebenso wenig zu tun, wie Autofriedhöfe mit dem ewigen Leben.
Klaus H. Sindern

Ich würde mir gern mehr Wissen und mehr Allgemeinbildung aneignen. Schlau zu sein ist im Leben die beste Waffe.
Renée Zellweger

Diejenigen, die meist davon reden, dass wir doch alle in einem Boot sitzen, sind meist diejenigen, die sich rudern lassen.
Helmut Ruge

In dir muss brennen, was du in anderen entzünden willst.
Aurelius Augustinus

Das Land wird heute von einem Menschen regiert, der gefährlich und dumm ist. George Bush fällt aus dem Rahmen dessen, was wir unter einem sozialisierten Menschen verstehen. Er kann nicht reden. Er kann nicht lesen. Er ist Legastheniker. Und jetzt kommt das Beste: Er ist unser Präsident.
Larry Hagman (alias J.R. Ewing)

Es sind wirklich dunkle Zeiten. Ronald Reagan war geradezu ein Ausbund an Großzügigkeit und Menschenfreundlichkeit, verglichen mit der Bush-Administration. Der Druck gegen Andersdenkende ist noch immer enorm. Es ist schlimmer als unter Richard Nixon.
John Cusack

Durch Ruhe und Ordnung kann die Demokratie ebenso gefährdet werden wie durch Unruhe und Unordnung.
Hildegard Hamm-Brücher

Wie mir scheint, haben wir gar keine Demokratie, sondern eine Demoskopie.
Hans Dieter Hüsch

Demokratie ist mehr als die Erlaubnis, sich auszusuchen, wer einen verarscht.
Hagen Rether

Demokratie bedeutet Regierung mittels Gespräch – aber sie funktioniert nur, wenn du die Leute zum Schweigen bringst.
Clement Attlee

Hass und Gewalt sind immer das Ergebnis einer Demütigung, die ein Mensch bereits in der eigenen Kindheit erlebt hat. Menschen, die als Kinder Liebe und Entgegenkommen erfahren haben, werden nicht zu Attentätern, die sich der Zerstörung verschreiben.
Arno Gruen 

Auf seine eigene Art zu denken, ist nicht selbstsüchtig. Wer nicht auf seine Art denkt, denkt überhaupt nicht.
Oscar Wilde

Wie kommt es, dass gerade dumme Menschen von ihren Fähigkeiten so ganz besonders überzeugt sind? Die Fähigkeiten, die Kompetenz ausmachen, sind dieselben, die auch die Grenzen der eigenen Kompetenz erkennen lassen. Wer sich also für besonders fähig hält, ist zu dumm, seine eigene Unfähigkeit zu erkennen.
Martin Urban

Ohne Geld ist die Ehre nur eine Krankheit.
Jean Baptiste Racine

Der Eigennutz spricht alle Arten von Sprachen und spielt alle Rollen, selbst die der Selbstlosigkeit.
François de La Rochefoucauld

Was aber eine Einheit bilden soll, muss der Art nach verschieden sein.
Aristoteles

Nichteinmischung ist Einmischung auf der Seite des Stärkeren.
Gabriel Laub

Es wäre besser, an der Verhütung des Elends zu arbeiten, als die Zufluchtsplätze für die elenden zu vermehren.
Denis Diderot

Auch in einem Königshaus lernt man wie die Affen: indem man die Eltern beobachtet.
Prinz Charles

Wer dauernd Endgültiges zu sagen hat, kommt über Plattitüden nicht hinaus.
Günter Grass

Wenn es so weiter geht, dann können die Deutschen in zehn Jahren nicht mehr richtig Deutsch und noch nicht richtig Englisch.
Walter Jens

Die wahre Entdeckungsreise besteht nicht darin, neue Landschaften zu suchen, sondern mit neuen Augen zu sehen.
Marcel Proust

Im Fasching pflegen sich bereits viele zu entlarven, wenn sie in ein Kostüm schlüpfen.
Sigmund Graff

Alles Wissen stammt aus der Erfahrung.
Immanuel Kant

Der größte Feind der Erkenntnis ist nicht die Unwissenheit. es ist vielmehr die Illusion von Erkenntnis.
Stephen Hawking

Der Wissenschaftler ist verantwortlich für die Erklärung seines Wissens, nicht aber dafür, wie dieses Wissen angewendet wird.
Edward Teller

Erziehen kann man einen Menschen zu einem guten Bürger, zu einem tapferen Soldaten, zu einem frommen Juden, Katholiken, Protestanten, Atheisten, ja sogar zu einem frommen Psychoanalytiker, nicht aber zu einem lebendigen und freien Menschen.
Alice Miller

Ich fürchte, unsere allzu sorgfältige Erziehung liefert uns nur Zwergobst.
Georg Christoph Lichtenberg

Es gibt keine andere vernünftige Erziehung als Vorbild sein, wenn’s nicht anders geht – ein abschreckendes.
Albert Einstein

Ruhig und langsam die Natur sich selbst helfen lassen und nur sehen, dass die umgebenden Verhältnisse die Arbeit der Natur unterstützen, das ist Erziehung.
Ellen Key

Jede Kindererziehungspraxis in der Geschichte wird im erwachsenen politischen Verhalten wieder aufgeführt. 
Lloyd deMause

Manch einer gelangt deshalb an die Spitze, weil er keine Fähigkeiten besitzt, derentwegen man ihn unten behalten möchte.
Peter Ustinov

Vergib deinen Feinden, aber vergiss niemals ihre Namen!
John F. Kennedy

Leute, die sich die Finger verbrennen, verstehen nichts von Spiel mit dem Feuer.
Oscar Wilde

Wer fliegen lernen will, muss zuerst mit beiden Beinen auf dem Boden stehen.
Friedrich Nietzsche

Egal, wie gut du bist, wenn du nicht richtig gefördert wirst, wird dein Name nicht zu denen gehören, an die man sich erinnern wird.
Andy Warhol

Der Mensch ist nicht frei, wenn er einen leeren Geldbeutel hat.
Lech Walesa

Freiheit ist immer Freiheit der anders Denkenden.
Rosa Luxemburg

Falls Freiheit überhaupt irgendetwas bedeutet, dann bedeutet sie das Recht darauf, den Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen.
George Orwell 

Das Leben zwingt den Menschen zu allerlei freiwilligen Handlungen.
Stanisław Jerzy Lec

Fremd ist für mich nicht das Gegenteil von bekannt, sondern das Gegenteil von vertraut.
Herta Müller 

Das Land, das die Fremden nicht beschützt, geht bald unter.
Johann Wolfgang von Goethe

Friede ist niemals durch Koexistenz, sondern nur in Kooperation.
Karl Jaspers

Ich möchte mich oft so gern in einen Ozean von Gedanken verlieren, und immer bleibt es nur ein kleiner Bach, den ich mit einem Schritte überspannen kann.
Karl Philipp Moritz

Selbst im Falle einer Revolution würden die Deutschen sich nur Steuerfreiheit, nie Gedankenfreiheit zu erkämpfen suchen.
Friedrich Hebbel

Die größte Gefahr im Leben ist, dass man zu vorsichtig wird.
Alfred Adler

Keiner hat das Recht, zu gehorchen.
Hannah Arendt

Der Maßstab, den wir an die Dinge legen, ist das Maß unseres eigenen Geistes.
Marie von Ebner-Eschenbach

Woher das Geld kommt, ist unbekannt. Es ist da oder nicht da. Meistens nicht da.
Kurt Tucholsky

Wie handle ich gerecht und fair in einem ungerechten und unfairen System?
Hartmut von Hentig

Das Leben ist nie gerecht, und für die meisten von uns ist das auch gut so.
Oscar Wilde

Seien Sie vorsichtig mit Gesundheitsbüchern – Sie könnten an einem Druckfehler sterben.
Mark Twain

Gewalt bringt vergängliche Siege; Gewalt hat mehr soziale Probleme zur Folge als sie löst und schafft niemals dauerhaften Frieden.
Martin Luther King

Denke nicht ans Gewinnen, doch denke darüber nach, wie man nicht verliert.
Gichin Funakoshi

Handle niemals gegen das Gewissen, selbst wenn der Staat es fordert. 
Albert Einstein

Wer nichts weiß, muss alles glauben.
Marie von Ebner-Eschenbach

Wenn wir von Glück oder Unglück sprechen, so täuschen wir uns stets, weil wir nach den Verhältnissen und nicht nach den Personen urteilen. Eine Lage ist nie unglücklich, wenn man Gefallen an ihr findet. Und wenn wir von einem Menschen sagen, er sei unglücklich in seiner Lage, so meint dies nichts anderes, als dass wir unglücklich wären, wenn wir bei unserer organischen Beschaffenheit an seiner Stelle wären.
Charles de Montesquieu

Glücksfälle sind nur möglich, wenn ihnen keine Prinzipien im Weg stehen.
Chuang-tzu

Wenn wir mit Gott sprechen, beten wir. Wenn Gott zu uns spricht, sind wir schizophren.
Lily Tomlin

Der einzige Weg zur Erlösung ist der gerade, göttliche Weg. Anderenfalls wird Gottes machtvolle Hand aus dem Ärmel der unterdrückten Völker kommen und Euch das Leben schwermachen.
Mahmud Achmadinedschad

Unsere Generation wird nicht so sehr die Untaten böser Menschen zu beklagen haben als vielmehr das erschreckende Schweigen der Guten.
Martin Luther King

Wer auf großem Fuße lebt, dem bezahlt man auch die größeren Stiefel.
Bert Brecht

Wer aufhört, besser sein zu wollen, hat aufgehört, gut zu sein.
Oliver Cromwell

Das Gegenteil der Heiligen sind nicht die Sünder, sondern die Scheinheiligen.
Glenn Close

Man sollte seinen Helden nie begegnen; nicht, weil sie einen enttäuschen, sondern weil man selbst sie verraten wird. Judas war der erste Fan.
Julie Burchill

Den Himmel überlassen wir den Engeln und den Spatzen.
Heinrich Heine

Verbringe die Zeit nicht mit der Suche nach einem Hindernis, vielleicht ist keines da.
Franz Kafka

Wenn eine Idee nicht auf den ersten Augenblick absurd erscheint, taugt sie nichts.
Albert Einstein

Wenn es eine gute Idee ist, dann mach es einfach. Es ist viel einfacher, sich nachher zu entschuldigen, als vorher die Genehmigung zu bekommen.
Grace Hopper

Wenn ich 1.000 Ideen hätte und nur eine sich als gut erweisen würde, wäre ich zufrieden.
Alfred Nobel

Ich brauche Informationen. Eine Meinung bilde ich mr selbst.
Charles Dickens

Gute Informationen sind schwer zu bekommen. Noch schwerer ist es, mit ihnen etwas anzufangen.
Arthur Conan Doyle

Intelligenz ist die Fähigkeit, seine Umgebung zu akzeptieren.
William Faulkner

Der Nachteil der Intelligenz besteht darin, dass man ununterbrochen gezwungen ist, dazuzulernen.
George Bernard Shaw

Die Jugend liebt heutzutage den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor den älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten sollte. Die jungen Leute stehen nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer betreten. Sie widersprechen ihren Eltern, schwadronieren in der Gesellschaft, verschlingen bei Tisch die Süßspeisen, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.
Sokrates (ca. 400 v. Chr.)

Das Wunderbare an dieser Jugend: dass sie mit dieser Welt, die wir ihnen präsentieren, nicht zufrieden ist.
Erwin Ringel

Jugend kann nicht wissen, wie Alter sich fühlt, aber wir machen uns schuldig, wenn wir vergessen, wie man sich als Kind oder Jugendlicher fühlt.
Joanne K. Rowling

Spätestens mit 60 Jahren muss sich der Mensch entscheiden, ob er seine Jugend oder sein Leben verlängern will.
Alfred Charles Kinsey

Die Zukunft gehört der Jugend – sobald diese alt ist.
Stanisław Jerzy Lec

Es ist absurd, von der Unwissenheit der Jugend zu sprechen. Die einzigen, deren Ansichten ich mir noch mit einer gewissen Achtung anhöre, sind Leute, die viel jünger sind als ich. Sie scheinen mir voraus zu sein.
Oscar Wilde

Das Recht des Stärkeren wird ihnen doch in der Gesellschaft vorgelebt, sodass man schon die Frage stellen darf, wer eigentlich brutaler ist, die Jugendlichen in Neukölln oder so mancher Manager, wo es oft gleichzeitig um Aktiengewinne in Millionenhöhe und um Vernichtung von Arbeitsplätzen geht. Das ist doch das große Thema in unserer Gesellschaft, da wird Radikalität vorgelebt bis zum Exzess.
 Detlev Buck

Der Kapitalismus basiert auf der merkwürdigen Überzeugung, dass widerwärtige Menschen aus widerwärtigen Motiven irgendwie für das allgemeine Wohl sorgen werden.
John Maynard Keynes

Der Kapitalismus ist ungesund, sogar für Kapitalisten.
Ernst Bloch

Das Ich in der Westwelt hat zu jenem Kapitalismus geführt, der in seiner gefährlichen und verblödeten Form derzeit scheinbar alternativlos vor sich hin wütet.
Ulla Unseld-Berkéwicz

Das Mindeste, was ich von einem Kind erwarte, ist, dass es Unsinn macht.
Gerhard Polt

Als Kind ist jeder ein Künstler. Die Schwierigkeit liegt darin, als Erwachsener einer zu bleiben.
Pablo Picasso

Dein Kind ist nicht dein Besitz. Das wirst du spätestens feststellen, wenn du versuchst, es zu verkaufen.
Ruth Rendell

Es gibt kein problematisches Kind, es gibt nur problematische Eltern.
Alexander Sutherland Neill

Gib Kindern Bretter, und sie bauen eine Hütte. Gib Kindern eine Hütte, so machen sie daraus Bretter.
Toni Anderfuhren

Kinder sind weise. Auf Liebe antworten sie mit Liebe und auf Hass mit Hass.
Alexander S. Neill

Alle unsere Irrtümer übertragen wir auf unsere Kinder, in denen sie untilgbare Spuren hinterlassen.
Maria Montessori

Kinder müssen die Dummheiten der Erwachsenen ertragen, bis sie groß genug sind, sie selbst zu machen.
Jean Anouilh

Ich glaube nicht, dass Gefahr besteht, dass freie Kinder sich so schlecht benehmen wie die heutigen Erwachsenen, die sich schlecht benehmen, weil sie niemals frei waren.
George Bernard Shaw

An den Frieden denken heißt, an die Kinder denken.
Michail Gorbatschow

Die Annahme, die Kinder des elektronischen Zeitalters würden die Regeln des zivilen Zusammenlebens per Mausklick lernen, ist absurd.
Peter Schneider

Kinder, wenn sie sich Geschichten ausdenken, sind Regisseure, die sich vom „Sinn“ nicht zensieren lassen.
Walter Benjamin

Wir können die Kinder nach unserm Sinne nicht formen.
Johann Wolfgang von Goethe

Kinder sind ein guter Hundeersatz.
Katharina Rutschky

Gestern ist etwas Furchtbares geschehen: 16.000 Kinder sind gestorben. Die Todesursache: Sie hatten nichts zu essen. Und warum kam das noch nicht durch die Nachrichten? Weil das jeden Tag passiert.
Werner Thissen

Wir reden viel über Kinder, die nicht da sind, und kümmern uns zu wenig um die, die wir haben.
Karl-Josef Laumann

Wir müssen uns darum bemühen, das wahre menschliche Niveau wiederzufinden, indem wir den Kindern erlauben, sich ihrer schöpferischen Kräfte zu bedienen.
Maria Montessori

Dass wir wieder wie Kinder werden, ist wohl eine unerfüllbare Forderung. Aber wir können zu verhüten versuchen, dass die Kinder werden wie wir.
Erich Kästner

Alles, was mit Kindern zu tun hat, soll billig sein und aus reiner Menschenliebe angeboten werden.
Andreas Steinhöfel

Einem Menschen, den Kinder und Hunde nicht leiden können, ist nicht zu trauen.
Carl Hilty

„Man erstickt den Verstand der Kinder unter einem Ballast unnützer Kenntnisse.“
Voltaire

In meiner Kindheit bin ich durch Karl May an Kanada gekommen. Damals war ich sieben Jahre alt. Heute ist das anders.
Heinrich Lübke

Bevor ich heiratete, hatte ich sechs Theorien über Kindererziehung. Jetzt habe ich sechs Kinder und keine Theorie.
John Wilmot, 2. Earl of Rochester

Einer der großen Mythen des Lebens ist, dass die Kindheit schnell vergeht. In Wirklichkeit vergeht die Zeit in der Welt des Kindes langsamer – fünfmal langsamer in einem Klassenzimmer an einem heißen Nachmittag, achtmal langsamer auf einer über sieben Kilometer langen Autofahrt, und während der letzten Woche vor Geburtstagen, Weihnachten und den Sommerferien vergeht die Zeit sogar so langsam, dass sie praktisch gar nicht mehr messbar ist. Die Kindheit dauert Jahrzehnte. Das Erwachsenenleben dagegen, das ist im Handumdrehen vorbei.
Bill Bryson

In strukturschwachen Gebieten stehen am Sonntag zur besten Gottesdienstzeit noch genau drei Fahrzeuge vor der Kirche: ein älterer Kombi des Organisten, ein Fahrrad des Pfarrers und ein Rollator für die Gemeinde.
Robert Niemann

Ein Kluger bemerkt alles. Ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.
Heinrich Heine

Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger.
Kurt Tucholsky

Die größte Kraft auf der Welt ist das Pianissimo. 
Maurice Ravel

Jeder Mensch braucht nicht nur Wissen, sondern er braucht auch Kreativität; er muss lernen, eigene Einfälle zu haben, Dinge zu tun, die man ihm nicht beigebracht hat. Man muss ihm eine Haltung vermitteln, selbst Lösungen zu finden.
Robert Jungk

Krieg ist nicht – und ich wiederhole – Krieg ist nicht die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln. Im Gegenteil, er stellt immer ein katastrophales Versagen politischen Könnens und Vorstellungsvermögens dar.
Kofi Annan

Eine Krise kann jeder Idiot haben. Was uns zu schaffen macht, ist der Alltag.
Anton Tschechow

Mit Politik kann man keine Kultur machen, aber vielleicht mit Kultur Politik.
Theodor Heuss

Aufgabe von Kunst heute ist es, Chaos in die Ordnung zu bringen.
Theodor W. Adorno

Solange ich lebe, muss ich damit rechnen, dass ich weiterlebe.
Edgar Reitz

Wer leben will, der muss was tun.
Wilhelm Busch

Wo alles auf Leistung eingestellt ist, wird selbst das Vergnügen zur Schwerstarbeit.
Martin Kessel

Lernen ist wie Rudern gegen den Strom. Hört man damit auf, treibt man zurück.
Laotse (Laozi)

So mancher meint, er sei liberal geworden, nur weil sich die Richtung seiner Intoleranz geändert hat.
Wieslaw Brudzinski 

Liebe ist die Fähigkeit, Ähnliches an Unähnlichem wahrzunehmen.
Theodor W. Adorno 

Es gibt keine einfachen Lösungen für sehr komplizierte Probleme. Man muss den Faden geduldig entwirren, damit er nicht reißt.
Michail Gorbatschow

Der Zweck der Verfolgung ist die Verfolgung. Der Zweck der Folter ist die Folter. Der Zweck der Macht ist die Macht.
George Orwell

Was man nicht liebt, kann man nicht machen.
Johann Wolfgang von Goethe

Der ideale Manager ist ein Mann, der genau weiß, was er nicht kann, und sich dafür die richtigen Leute holt.
Philip Rosenthal

Wer im Verkehr mit Menschen die Manieren einhält, lebt von seinen Zinsen, wer sich über sie hinwegsetzt, greift sein Kapital an.
Hugo von Hofmannsthal

Jeder muss den Mut zu seiner eigenen Meinung haben.
Wilhelm von Humboldt 

Sieh, dass du Mensch bleibst. Menschsein ist die Hauptsache. Und das heißt fest und klar und heiter sein, ja heiter, trotz alledem.
Rosa Luxemburg

Der Mensch wird als Genie geboren und stirbt als Idiot.
Charles Bukowski

Der junge Mensch braucht seinesgleichen, nämlich Tiere, überhaupt Elementares, Wasser, Dreck, Gebüsch, Spielraum. Man kann ihn auch ohne das alles aufwachsen lassen, mit Teppichen, Stofftieren oder auf asphaltierten Straßen und Höfen. Er überlebt es, doch man soll sich dann nicht wundern, wenn er später bestimmte soziale Grundleistungen nie mehr erlernt, zum Beispiel ein Zugehörigkeitsgefühl zu einem Ort und einer Initiative.
Alexander Mitscherlich

Seltsam ist unsere Situation hier auf Erden. Jeder von uns kommt zu einem kurzen Besuch, ohne zu wissen, warum, und doch anscheinend manchmal, um einen Zweck zu erfüllen. Es gibt jedoch eines, das wir mit Sicherheit wissen: Der Mensch ist hier um der anderen Menschen willen – vor allem für jene, von deren Lächeln und Wohlergehen unser eigenes Glück abhängt.
Albert Einstein

Es ist richtig, wenn Politiker immer wieder behaupten: „Der Mensch ist Mittelpunkt.“ Falsch ist nur die Schreibweise. Gemeint ist: Der Mensch ist Mittel.-Punkt.
Dieter Hildebrandt

Nicht alles Moderne ist gut, aber was gut ist, ist auch modern.
Marcel Reich-Ranicki

Mögen täten wir schon wollen, aber dürfen  haben wir uns nicht getraut.
Karl Valentin

Der Moralist pflegt seiner Epoche keinen Spiegel vorzuhalten, sondern einen Zerrspiegel.
Erich Kästner

Die Kunst der Mitarbeiterführung ist es, den Mitarbeiter so schnell über den Tisch zu ziehen, dass er die Reibungswärme als Nestwärme empfindet.
Autor leider unbekannt

Nachrichtensprecher fangen stets mit einem „Guten Abend“ an und brauchen dann 15 Minuten, um zu erklären, dass es kein guter Abend ist.
Rudi Carrell

Das Nein, das ich endlich sagen will, ist hundertmal gedacht, still formuliert, nie ausgesprochen. Es brennt im Magen, nimmt mir den Atem, wird zwischen meinen Zähnen zermalmt und verlässt als freundliches Ja meinen Mund.
Peter Turrini

Ich habe keine besondere Begabung, ich bin nur leidenschaftlich neugierig.
Albert Einstein 

Objektivität ist die Wahnvorstellung, Beobachtungen könnten ohne Beobachter gemacht werden.
Heinz von Foerster

Patriotismus ist eine gefährliche, psychopathische Form des Schwachsinns.
George Bernard Shaw

Die Voraussetzung für einen freien Staat ist ein Maximum an Öffentlichkeit.
Karl Jaspers

Ich bin Pessimist für die Gegenwart, aber Optimist für die Zukunft.
Wilhelm Busch

Pessimisten sind die wahren Lebenskünstler. Sie erleben dauernd angenehme Überraschungen.
Marcel Proust

Politik ist die Unterhaltungsabteilung der Wirtschaft.
Frank Zappa

Probleme sind Gelegenheiten, zu zeigen, was man kann.
Duke Ellington

Am meisten Energie vergeudet der Mensch mit der Lösung von Problemen, die niemals auftreten werden.
William Somerset Maugham

Wie vieles wurde schon ruiniert, um eine Handvoll Propheten zufriedenzustellen.
Peter Härtling

Die Abneigung der Deutschen gegen Provinzialismus, gegen das Alltägliche, das eigentlich das Soziale und Humane ist, ist eben provinzlerisch.
Heinrich Böll

Provokation ist das Prinzip der Lebendigkeit.
Michel Piccoli

Puritaner handeln nach dem Motto: Keinmal und nicht wieder.
Harold Pinter

Man kann nur dann große Mengen von Menschen umbringen, wenn man es im Namen absoluter Rechtschaffenheit tut.
Robert Jay Lifton

Regieren ist keine Sache für Leute von Charakter und Erziehung.
Aristophanes

Nicht, was du bisher wussest, kann dich bereichern, sondern nur das, was du bisher nicht wussest!
Peter Altenberg

Leidet ein Mensch an einer Wahnvorstellung, so nennt man es Geisteskrankheit. Leiden viele Menschen an einer Wahnvorstellung, dann nennt man es Religion.
Robert Maynard Pirsig

Der Religion ist nur das Heilige wahr, der Philosophie nur das Wahre heilig.
Ludwig Feuerbach

Es ist viel wertvoller, stets den Respekt der Menschen als gelegentlich ihre Bewunderung zu haben.
Jean Jacques Rousseau

Diejenigen, die friedfertige Revolutionen verhindern, machen gewalttätige unausweichlich.
John F. Kennedy

Das größte Risiko auf Erden laufen die Menschen, die nie das kleinste Risiko eingehen wollen.
Bertrand Russell 

Wenn der Deutsche hinfällt, dann steht er nicht auf, sondern schaut, wer schadenersatzpflichtig ist.
Kurt Tucholsky

Schaun mer mal!
Franz Beckenbauer

Jeder Mensch hat die Anlage, schöpferisch zu arbeiten. Die meisten merken es nur nicht.
Truman Capote

Alles Schöpferische ist unvoraussehbar.
Karl Jaspers

Alles, was man dir in der Schule beigebracht hat, ist Blödsinn.
Orson Welles

Als ich fünf Jahre alt war, hat meine Mutter immer gesagt, dass Glücklichsein das wichtigste im Leben sei. Als ich in die Schule kam, wurde ich gefragt, was ich sein will, wenn ich groß bin. Ich schrieb: „Glücklich!“ Sie meinten, ich hätte den Arbeitsauftrag nicht verstanden. Ich sagte ihnen, sie hätten das Leben nicht verstanden.
John Lennon

Wer das Leben für eine Schule hält, braucht Nachhilfe.
Heinrich Zille

Sollte ich jemals wieder unterrichten, dann in keiner deutschen Schule!
Lea Fleischmann

Eine gute Schwäche ist besser als eine schlechte Stärke.
Charles Aznavour

Schweigen ist das einzige Argument, das sich nicht widerlegen lässt.
Christine Brückner

Wovon man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen.
Ludwig Wittgenstein

Es ist schon so, dass wir selbst die Scheibe beschlagen, durch die wir sehen wollen.
Heinz Ludwig Greve

Wir haben einen Begriff ins Wörterbuch geschmuggelt, der nicht hineingehört: Selbstaufopferung. Er beschreibt etwas, das es gar nicht gibt.
Mark Twain

Sicher ist, dass nichts sicher ist. Und das ist nicht sicher.
Joachim Ringelnatz

Sicherheit erreicht man nicht, indem man Zäune errichtet, sondern indem man Tore öffnet.
Urho Kaleva Kekkonen

Die Sinne sind uns Brücke vom Unfassbaren zum Fassbaren.
August Macke

Sie werden es nicht glauben, aber es gibt soziale Staaten, die von den Klügsten regiert werden; das ist bei den Pavianen der Fall. 
Konrad Lorenz

Gute Spiele kann man nicht im Voraus planen, sie entstehen nur, wenn wir ohne Absicht und zum Spaß mit den Kindern spielen.
John Holt

Ich bin mit der Vorstellung aufgewachsen, dass Spielen synonym mit Arbeiten ist.
Sacha Guitry

Etwas Gescheiteres kann einer doch nicht treiben in dieser schönen Welt, als zu spielen.
Henrik Ibsen

Bäume und Blumen sprechen zu uns, aber viel zu sagen haben sie nicht.
Camilla Mountbatten-Windsor, Herzogin von Cornwall und Rothesay, geschiedene Parker Bowles

Die perfekte Stadt wäre diejenige, die der Umwelt ebenso viel gibt, wie sie von ihr nimmt.
Richard Rogers

Statistiken haben für Politiker die gleiche Bedeutung wie Straßenlaternen für Betrunkene: Sie dienen weniger der Erleuchtung als vielmehr der Aufrechterhaltung des eigenen Standpunkts.
Roland Koch

Jetzt ist es zu spät, um jung zu sterben.
Annette Humpe (zum 60. Geburtstag)

Bei jedem Streit ziehe die Versöhnung selbst dem leichtesten Siege vor.
Georg Christoph Lichtenberg

Taktik ist so etwas wie auf den Hund gekommene Intelligenz.
François de La Rochefoucauld

Der Homo sapiens ist praktisch einzigartig im Reich der Lebewesen, was das Fehlen instinktiver Schutzvorkehrungen gegen das Töten von Artgenossen betrifft.
Arthur Koestler

Toleranz ist das unbehagliche Gefühl, der Andere könnte am Ende vielleicht doch noch recht haben.
Robert Lee Frost

Die sieben Todsünden der modernen Gesellschaft: 1. Reichtum ohne Arbeit, 2. Genuss ohne Gewissen, 3. Wissen ohne Charakter, 4. Geschäft ohne Moral, 5. Wissenschaft ohne Menschlichkeit, 6. Religion ohne Opferbereitschaft und 7. Politik ohne Prinzipien.
Mahatma Gandhi

Unsere Träume können wir erst dann verwirklichen, wenn wir uns entschließen, daraus zu erwachen.
Josephine Baker

Wenn einer allein träumt, ist es nur ein Traum. Wenn viele gemeinsam träumen, ist es der Anfang einer neuen Wirklichkeit.
Friedensreich Hundertwasser

Man soll die Dinge nicht so tragisch nehmen, wie sie sind.
Karl Valentin

Ängstlich zu sinnen und zu denken, was man hätte tun können, ist das Übelste, was man tun kann.
Georg Christoph Lichtenberg

Ich begreife, wie man ein Tyrann sein kann; aber nicht, wie das einer einen ganzen Tag lang sein kann.
Jean Paul

Allein mit SMS kann man heute auch nicht mehr überleben. Auch das muss ich noch lernen.
Angela Merkel

Der Versuch, jemanden von etwas zu überzeugen, ist ein guter Weg, ihn ganz davon abzubringen.
Michael Kahn

Wir können froh sein, dass so viel Unterricht ausfällt, sonst wäre die Zahl der Schülerselbstmorde noch höher.
Marga Bayerwaltes

Vegetarier leiden nur deshalb an keinem Eiweißmangel, weil beim Mähen und Dreschen so viele Hasen, Mäuse und Schnecken mitverarbeitet werden.
Nikolaas Tinbergen

In einer sich so schnell verändernden Welt kann nur bewahren, wer zum Verändern bereit ist. Wer nichts verändern will, wird auch das verlieren, was er bewahren möchte.
Gustav Heinemann

Das Zeichen des Untertans bildet der Verzicht auf eigene Verantwortung.
Heinrich Mann

Verantwortung ist der Preis, den wir alle für unsere Freiheit bezahlen müssen.
Edith Hamilton

Uns etwas zu verbieten heißt uns danach lüstern machen.
Michel de Montaigne

Ich vergesse das meiste, was ich gelesen habe, so wie das, was ich gegessen habe, ich weiß aber soviel, beides trägt nichtsdestoweniger zur Erhaltung meines Geistes und meines Leibes bei.
Georg Christoph Lichtenberg

Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon vorher verloren.
Max Schmeling

Eine Versicherung ist etwas, was man eigentlich nie brauchen müssen möchte, aber doch einfach wollen muss, weil man sie immer brauchen tun könnte.
Karl Valentin

Ich mache nicht nur leere Versprechungen, ich halte mich auch daran. (*)
Edmund Stoiber

Das Kind hat seinen Verstand meistens vom Vater, weil die Mutter ihren noch besitzt.
Gloria Seymour

Vieles hätte ich verstanden, wenn man es mir nicht erklärt hätte.
Stanisław Jerzy Lec

Erkläre mir, und ich vergesse. Zeige mir, und ich erinnere. Lass es mich tun, und ich verstehe.
Konfuzius

Es fällt immer auf, wenn jemand über Dinge redet, die er versteht.
Helmut Käutner

Die Aufgabe, ihr Volk zu vertreten, fällt den Mittelmäßigen zu, nicht den Genies.
Curzio Malaparte

Nachdenken, Reden, Schreiben sind und bleiben Behelfsmäßigkeiten, das Vorgefallene treffen werden sie nie, nicht einmal ungefähr.
Herta Müller

Ein Mensch bekommt Schuldgefühle, wenn er Menschen verletzt. Aber ein Bürokrat bekommt nur Schuldgefühle, wenn er Vorschriften verletzt.
Regine Hildebrandt

Es ist schwieriger ein Vorurteil als ein Atom zu zerstören.
Albert Einstein

Wahrheit ist die Erfindung eines Lügners.
Heinz von Foerster

Die Wahrheit ist selten so oder so. Meistens ist sie so und so. 
Geraldine Chaplin

Keiner, der für eine Lüge geschlagen wurde, hat dadurch die Wahrheit lieben gelernt.
Ellen Key

Nichts ist verblüffender als die einfache Wahrheit, nichts exotischer als unsere Umwelt, nichts ist phantasievoller als die Sachlichkeit. Und nichts Sensationelleres gibt es in der Welt als die Zeit, in der man lebt!
Egon Erwin Kisch

Scherz ist die drittbeste Tarnung. Die zweitbeste: Sentimentalität. Was unser Sepp so erzählt: Kindheit bei Köhlern im Wald, Waisenhaus, Zirkus und so. Aber die beste und sicherste Tarnung ist immer noch die nackte und blanke Wahrheit. Komischerweise. Die glaubt niemand.
Max Frisch

Bei fast allen Konflikten in der Welt, wo Leute einander die Köpfe einschlagen, geht es um einzige Wahrheiten. Ich möchte Wahrheit im Plural finden, das versuche ich immer wieder.
Alfred Brendel

Ein Mensch ist immer das Opfer seiner Wahrheiten.
Albert Camus

Wir sind auf dem Weg zum Mond. Das ist nicht weit. Der Mensch muss auf dem Weg in sich selbst sehr viel weiter gehen.
Anaïs Nin

Kein vernünftiger Mensch ist ohne einen Funken von Wahnsinn.
François de La Rochefoucauld

„Wenn wir uns nicht verlaufen, werden wir nie einen neuen Weg finden.“
Joan Littlewood

Wein saufen ist Sünde, Wein trinken ist beten. Lasset uns beten!
Theodor Heuss

Weise ist, wer seine Existenz eintönig gestaltet, denn dann besitzt jeder kleine Zwischenfall das Privileg eines Wunders.
Fernando Pessoa

Die gründlich gewandelten Lebensverhältnisse bringen keine neuen Werte hervor, sondern machen die gewohnten und eingeübten Mittel zu ihrer Erreichung und Sicherung untauglich.
Hartmut von Hentig

Was wir wissen ist ein Tropfen, was wir nicht wissen – ein Ozean.
Sir Isaac Newton

Das menschliche Wissen ist dem menschlichen Tun davongelaufen, das ist unsere Tragik.
Friedrich Dürrenmatt

Wissenschaftler neigen manchmal dazu, die Ostereier zu suchen, die sie zuvor selbst versteckt haben.
Joachim Bauer

Nichts ist unsozialer als der Wohlfahrtsstaat, der die menschliche Verantwortung erschlaffen und die individuelle Leistung sinken lässt.
Ludwig Erhard

Verwende nie ein neues Wort, sofern es nicht drei Eigenschaften besitzt: Es muss notwendig, es muss verständlich und es muss wohlklingend sein.
 Voltaire

Selig der Mann, der nichts zu sagen hat und davon absieht, diese Tatsache durch Worte zu beweisen.
George Eliot

Man kann mit Worten allein die Realitäten nicht verändern, aber erhebliche Dynamik erzeugen in Richtung einer Veränderung.
Günter Verheugen

Die Zensur ist die jüngere von zwei schändlichen Schwestern, die ältere heißt Inquisition.
Johann Nestroy

Die gefährlichste Form der Zensur ist die Schere im eigenen Kopf.
Curzio Malaparte

Fleiß für die falschen Ziele ist noch schädlicher als Faulheit für die richtigen.
Peter Bamm

Je mehr Bürger mit Zivilcourage ein Land hat, desto weniger Helden wird es einmal brauchen.
Franca Magnani

Kopie und Zitat bleiben die höchste Form der Anerkennung.
David („Dave“) Gahan

Manche Leute braucht man nicht zu parodieren. Es genügt, dass man sie zitiert.
Robert Neumann

Zuhören ist eine leise, aber elementare Äußerung guten Benehmens.
Thaddäus Troll

 

(*) Die schönsten Zitate von Edmund Stoiber

Lesen liecht gmeacht

Nach eienr Stidue der Cmabrigde Uinverstiaet ist es eagl, in wlehcer Reiehnfogle die Bchustebaen in Woeretrn vokrmomen. Es ist nur withcig, dsas der ertse und lettze Bchusatbe an der ricthgien Stlele snid. Das ist, wiel das mneschilche Geihrn nicht jeden Bchustbaen liset, sodnern das gazne Wort. Krsas, oedr?

Emial ubnkaennter Hekrufnt – verberitet von der Farnfkutrer Rnduhscau am 20. Setpebmer 2003. Die FR üebrmnimt für die Rihtcikgiet kniee Gweähr. Wir acuh nhcit.

i-Punkt 10/2003

 

(*) Die schönsten Zitate von Edmund Stoiber

Pädagogensprüche und Zuchtreime


Repro: Rainer Deimel

1977 veröffentlichte Katharina Rutschky das Buch „Schwarze Pädagogik: Quellen zur Naturgeschichte der bürgerlichen Erziehung“. Seitdem werden unter dem Begriff Schwarze Pädagogik Erziehungsmethoden gemeint, die gewalttätig und einschüchternd eingesetzt werden. Weitergehend beschäftigte sich auch Alice Miller mit den Methoden der Schwarzen Pädagogik. 


Repro: Rainer Deimel

Ob die Schwarze Pädagogik zwischenzeitlich überwunden wurde, scheint zumindest zweifelhaft. Neben nach wie vor zu beobachtenden Demütigungen von Kindern in der Schule, Misshandlungen zu Hause oder der Versuch „wohlmeindender“ Eltern, ihre Kinder in ihren lebensnotwendigen Erfahrungen massiv zu behindern („Geh‘ da nicht dran!“, „Lass das, du kannst das nicht!“, „Sei vorsichtig!“ pp.), sind solche Zweifel indiziert. Vor allem der letztgenannte Hinweis darauf, dass Kinder in zunehmendem Maße die Botschaft entgegen zu nehmen haben, sie seien inkompetent, muss geradezu zwangsläufig verheerende Wirkungen zeitigen. Solche Phänomene wollen wir an dieser Stelle nicht weiter vertiefen. Allerdings wollen wir Ihnen die „schönsten“ uns bekannten Pädagogensprüche und Zuchtreime hier nicht vorenthalten. Vielleicht kennen Sie sie ja auch noch, möglicherweise aus dem gegenwärtigen Alltag.


Repro: Rainer Deimel

 

● „Morgen, Morgen, nur nicht heute“, sagen alle faulen Leute.

● Wer nicht hören will, muss fühlen!

● Trocken Brot macht Backen rot.

● Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.

● Messer, Schere, Gabel, Licht ist für kleine Kinder nicht.

● Wer beim Glockenläuten eine Fratze schneidet, behält sie sein Lebtag.

● Wer nicht kommt zur rechten Zeit, der muss essen, was übrig bleibt.

● Geschenkt bleibt geschenkt, abgenommen in die Hölle gekommen.

● Es stieg ein Büblein auf einen Baum, oh so hoch, man sah es kaum, schlüpfte von Ast zu Ästchen, hüpft zum Vogelnestchen, hei, da lacht es, ei, da kracht es, plumps, da lag es unten.

● Fragt das neugierige Kind: „Warum?“, antwortet man kurz: „Darum!“

● Mädchen, die pfeifen, und Hähnen, die krähen, denen soll man beizeiten die Hälse umdrehen.

● Wenn die Mädchen pfeifen, dann weinen die Engel im Himmel.

● Ene dene Tintenfaß, geh in die Schule und lerne was, wenn du was gelernet hast, komm nach Haus und sag mir was. Kommst du heim und kannst du nix, kriegst du mit der Rute Wichs. 

● Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, und wenn er auch die Wahrheit spricht!

 
Repros: Rainer Deimel

Die vorstehenden Repros entstammen einem handgefertigten Büchlein, einem Unikat, produziert von einer Tante des Redakteurs während ihrer Schulzeit in den 1950er-Jahren. Das Büchlein konnte erfreulicherweise bis heute „gerettet“ werden.

NAGEL-Redaktion – Wohnen mit Kindern


Grafik: Daniel Fritsche, Dortmund

Bereits im vergangenen Jahr hatten wir angekündigt, das Thema „Wohnen mit Kindern“ ab 2010 zugänglich zu machen. Bearbeitet haben wir das Thema auf mehreren Arbeitstagungen des ABA-Sprecherrats. In den letzten Jahren spielte es auf breiter Ebene kaum eine Rolle. Das wollen wir mit Hilfe dieses Angebots ändern. Umso interessanter finden wir dies, zumal sich inzwischen auch Wohnungsgesellschaften dem ABA Fachverband als Mitglieder angeschlossen haben. Diese legen grundsätzlichen Wert auf eine kinder- und familienfreundliche Gestaltung ihrer Wohnanlagen. Gute Beispiele von deren Seite werden Sie nach und nach auch auf dieser Seite finden.

ABA Fachverband Offene Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

 

Diese Seite ging am 13. Januar 2010 an den Start.

 

Uta Schütte-Haermeyer, Moderation und Management in der Stadt(teil)entwicklung

 

Uta Schütte-Haermeyer ist Dipl. Erziehungswissenschaftlerin, Dipl. Sozialarbeiterin, Erzieherin und Gestaltberaterin (Fritz Perls Institut). Sie ist seit 2007 selbständig tätig. Von 1994 bis 2007 war sie bei der Ruhr-Lippe Wohnungsgesellschaft mbH in Dortmund tätig. Dort hat sie die Bereiche Soziales Management und wohnungswirtschaftliches Quartiermanagement aufgebaut und verantwortlich geleitet. In dieser Zeit hat sie zahlreiche Projekte im Handlungsprogramm „Soziale Stadt“ entwickelt und projektverantwortlich umgesetzt. „Prominentestes“ Beispiel ist die Großsiedlung Clarenberg in Dortmund-Hörde (siehe weiter unten). 

Weiter lässt sich Umsetzung zahlreicher Projekte mit dem Ziel der Stärkung der Kundenbindung nennen. Uta Schütte-Haermeyer verfügt über umfangreiche Erfahrungen in den angewandten Sozialwissenschaften und der Fördermittelakquise. Von 2002 bis 2004 war sie an der Konzeptentwicklung und Beratung für die GWG Viersen für das Projekt Viersen-Höhenstraße im Handlungsprogramm „Stadtumbau West“ beteiligt. Unter ihrer Mitwirkung erfolgte 2003 die Gründung des Arbeitskreises „Wohnungswirtschaftliches Quartiermanagement“. Daran beteiligt waren mehrere Wohnungsgesellschaften, nämlich THS, LEG, Allbau AG, Glückauf Wohnungsgesellschaft und der Ruhr-Lippe Wohnungsgesellschaft. (1)
Bei der Erneuerung der zuvor genannten Großsiedlung Clarenberg in Dortmund oblag ihr zwischen 1998 und 2006 die Projektleitung.

Schließlich soll nicht verschwiegen werden, dass sie sich seit geraumer Zeit ehrenamtlich im ABA Fachverband engagiert. Von 1998 bis 2005 gehörte sie dem Fachbeirat des Verbandes an. Seit 2005 ist sie im Vorstand aktiv.
Seit der letzten Kommunalwahl ist sie Mitglied im Rat der Stadt Dortmund.

Wir empfehlen für den Bedarfsfall die Kooperation mit Uta Schütte-Haermeyer und sind sicher, dass Sie mit ihren Leistungen zufrieden sein werden.

E-Mail

********
(1) Die Wohnungsgesellschaften, die Mitglieder im ABA Fachverband sind, können mit den zuvor angebrachten Links direkt aufgerufen werden.

 

Städtisches Wohnen mit Kindern

Ein Überblick über den aktuellen Stand des Themas mit einer Analyse guter Praxisbeispiele (© Sylvia Monzel, Münster)

 

Die Ausarbeitung wurde von Sylvia Monzel, Dipl. Geographin aus Münster erstellt. Sie betreibt dort das Büro für kinderfreundliche Stadtgestaltung und Partiziapationsverfahren. Ehrenamtlich engiert sie sich als Beauftragte für Partizipationsfragen sowie kindgerechte Stadt- und Raumplanung im Sprecherrat des ABA Fachverbandes. Das vom Sprecherrat 2009 intensiv bearbeitete Thema „Wohnen mit Kindern“ wurde von ihr maßgeblich vorangetrieben.

Eine Präsentation der Ausarbeitung können Sie mittels Klicks auf vorstehende Abbildung herunterladen. Wir bitten um Beachtung des Copyrights (©).

Literaturliste (Zusammenstellung: Sylivia Monzel)

Ergänzend zum Thema gib es hier eine Literaturliste. Von dieser Seite aus können Sie die angebenen Hinweise zum Teil in Broschürenform herunterladen. Darüber hinaus gibt es diverse weiterführende Literatur und Hinweise zum Herunterladen.

Zur Seite Literaturliste „Kinderfreundliches Wohnen“

 

Allbau: Ein nachahmenswertes Beispiel aus Essen

Kinder sind die Zukunft! Deshalb setzt sich der Allbau auch kontinuierlich dafür ein, dass Kinder ein bestmögliches Wohn- und Lebensumfeld vorfinden. So unterstützt der Allbau auch aktiv die Aktionsgemeinschaft „Essen. Großstadt für Kinder“, die sich seit Anfang der 1990-Jahre richtungweisend für Kinderinteressen in Essen einsetzt. Im Jahre 2006 unterstützte der Allbau die neu gegründete Stiftung „Essen. Großstadt für Kinder“ mit einer Einlage in das Kapital.

Um ihre Ziele besser erreichen zu können hat der Allbau eigene Kinderbeauftragteeingesetzt. Der Allbau ist Mitglied im ABA Fachverband. Inhaltlich wird die Mitgliedschaft aktiv durch die Kinderbeauftragten vertreten. So ist beispielsweise Annette Giesen(0201/2207-361) inzwischen regelmäßig bei den Angeboten für Spielplatzpaten im ABA Fachverband dabei. Beteiligt hat sich der Allbau 2009 auch bei den vom ABA Fachverband im Rahmen des Pakts mit der Jugend organisierten Tage der Spielplatzpaten NRW 2009. Zur Veranstaltung am 21. September 2009 gibt es im ABA-Netz auch spezielle Seiten.

Erwähnenswert sicherlich auch noch die seit 1999 geltende kinderfreundliche Hausordnung, die Bestandteil jedes Mietvertrags beim Allbau ist. Bei allen Themen, die insbesondere Kinder und Jugendliche betreffen, helfen Annette Giesen und Wolfgang Telöken gerne weiter. Sie sind Kinderbeauftragte und Betreuer der Spielplatzpaten der Allbau AG. 

 

Clarenberg: Ein Beispiel aus Dortmund

Die Ruhr-Lippe Wohnungsgesellschaft hat von sich reden gemacht – unsere Anliegen betreffend vor allem hinsichtlich ihrer beachtlichen Partizipationsverfahren, mit der alleBewohner – einschließlich der Kinder und Jugendlichen – die Möglichkeit hatten sich an Wohnumfeldverbesserungsmaßnahmen zu beteiligen. Ein gelungenes Beispiel, nämlich die Umgestaltung des Wohngebiets Clatrenberg in Dortmund, kann man mittels eines Mausklicks auf vorstehende Abbildung (Clarenberg: Mut, Vision und Zuversicht) herunterladen. 

Für das Aufgabenfeld „Wohnsoziale Projekte“ ist bei der Ruhr-Lippe Wohnungsgesellschaft Tanja Peselmann zuständig. Sie erreichen sie über 0231/419 02 658 oder per E-Mail.

Übrigens war an dem vorstellten Projekt (Clarenberg) seinerzeit maßgeblich Uta Schütte-Haermeyer beteiligt. Mehr über sie und ihre Tätigkeiten finden Sie weiter oben auf dieser Seite.

 

 

NAGEL-Redaktion – Werk- und Bastelanregungen

Mit der Firma Wehrfritz GmbH – Spezialversandhaus für soziale Einrichtungen – haben wir im Juli 2006 vereinbart, dass wir auf dieser Seite unter anderem Werk- und Bastelanregungen, die Wehrfritz zur Verfügung stellt, als Arbeitshilfen hier einzustellen. Besonders bedanken möchten wir uns hier bei Marcella Weiß von der Firma Wehrfritz, mit der wir diese Vereinbarung getroffen haben.

Wir empfehlen einen Besuch auf der Internet-Seite von Wehrfritz. Diese erreichen Sie durch einfaches Anklicken des Logos.

Manche Fortbildungen des ABA Fachverbandes haben zum Ziel, die unten dargestellten Werk- und Bastelanregungen praktisch zu erlernen. Wir bitten um Beachtung unserer Ausschreibungen. Diese finden Sie als Verzeichnis Veranstaltungen bei uns im Netz.

ABA Fachverband Offene Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

 

Die nachfolgenden Anregungen der Firma Wehrfritz können Sie durch Anklicken der Links herunterladen.

 

Biene

Blumen

Buchbinden

Duftkränzchen

Eiersäckchen

Fackeln

Filzen

Filzeier

Flaschenfiguren aus Modelliermasse

Flaschenvögel

Fledermauslaterne

Fröbelsterne

Fußmatte

Gipsbilder/Mosaikbilder

Girlande

Häkelbälle – Auf „Jugendeutsch“ auch „Foot Bags“ genannt

Häkelmütze

Häkeltäschchen

Kleisterpapier

Körbe flechten mit Peddigrohr

Kuhkörbchen und Flaschendeko

Leisten-Untersetzer

Lesometer

Märchenwolle

Peddigrohrflechten

Relieftechnik

Riesenschnecke

Sockenstricken

Steine

Sternenmanschette

Stricken

Tauchkerzen

Übertopf

Weihnachtliche Windlichter

Windlicht

Wohlfühl-Windlicht

 

NAGEL-Redaktion – Tendenzen

Auf dieser Seite gibt es Beiträge, die zuvor in unserer früheren Zeitschrift DER NAGEL in der Rubrik „Tendenzen“ zu finden waren. Möglicherweise sind sie für Sie noch von Interesse. Die Seite wird nicht fortgesetzt, da wir inzwischen eine andere inhaltliche Systematik entwickelt haben. Viel Spaß beim Stöbern!

Keyboard, Pferd und Spielmobil… (Zum Thema „Integration von Behinderten)

Mädchen und Ponys

Tübinger Erklärung – „Kinder brauchen Stadt“

Kinder brauchen Stadt

Hagener Erklärung zum Thema „Risiko als Spielwert“

Armut und Bildungschancen

NAGEL-Redaktion – Generationen-Spielräume – Systemische Pädagogik


Foto: Rainer Deimel

Systemische Pädagogik ist ein Modell, das systemtheoretische Erkenntnisse sowie systemische und konstruktivistische Methoden in die pädagogische Arbeit zu integrieren versucht. Dabei geht es nicht darum, Kinder und Jugendliche zu therapieren, sondern diese Sicht- und Handungsweise für den pädagogischen Auftrag zu nutzen. Ziel systemischer Konzepte ist es, in Ganzheiten zu denken und zu handeln.

Seit 2006 kooperiert der ABA Fachverband mit der Deutschen Gesellschaft für systemische Pädagogik. Wir empfehlen einen Besuch auf den Internet-Seiten dieses Verbandes. Klicken Sie das unten stehende Logo an!

Des Weiteren finden Sie hier Beiträge zum Thema, die Sie herunterladen können sowie weiterführende Literaturhinweise.

Hochschule Merseburg: Qualifiziertes Studium in Sache „Systemische Soziale Arbeit“

Dazu passend:

Ausgewiesener Experte in Sachen Systemische Soziale Arbeit ist der Merseburger Professor Dr. Johannes Herwig-Lempp, mit dem wir auf unterschiedlichen Ebenen kooperieren. Er ist in erster Linie verantwortlich für den Auf- und Ausbau des Masterstudiengangs Systemische Sozialarbeit an der Hochschule Merseburg (Fachbereich Soziale Arbeit.Medien.Kultur). Bei Interesse können Sie die Internetseiten von Prof. Herwig-Lempp mittels eines Mausklicks auf das unten stehende Logo besuchen.

Internetseiten von Prof. Dr. Johannes Herwig-Lempp

Ebenso empfehlen wir die Arbeit der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF). Bei Interesse das nachfolgende Logo anklicken!

Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie (DGSF)

ABA Fachverband

Kooperationspartner des ABA Fachverbandes

ida – Institut für dialogische Arbeitsformen, Bochum/Herne

Zum Herunterladen bzw. zur Weiterleitung

Franziska Klinkigt: Mobbing – Nur ein Missverständnis? Eine erste systemische Annäherung an ein bedeutsames Phänomen
Diesen beachtlichten Beitrag haben wir zunächst in der Zeitschrift „unerzogen 3/2012“ entdeckt. Wir fanden ihn so beachtlich, dass wir die Autorin sowie die Redaktion der „unerzogen“ darum gebeten haben, ihn unserseits verwenden zu dürfen. Dafür danken wir der Autorin Franziska Klinkigt und Sabine Reichelt von der „unerzogen“.
Zum Artikel
Zur Seite von Franziska Klinkigt
Zum Internetauftritt der „unerzogen“

Christiane Bauer: Systemische Pädagogik – Mit Blick aufs System – vom Problem zur Lösung!
Dieser Beitrag erschien zuerst in: DER NAGEL 61/1999. Christiane Bauer ist Dipl. Sozialpädagogin und System-/Familientherapeutin in eigener Praxis in Germering bei München. Inzwischen arbeitet sie verstärkt als Trainerin und Business-Coach. Seit 1985 ist Christiane Bauer Mitglied im ABA Fachverband. Wir empfehlen einen Blick auf ihre Internet-Seiten.

Morgens nach acht, wenn Mr. Hyde in uns erwacht! Nachdenkliches zur „Lehrergewalt“. Ein Beitrag von Gertrud Graf, Berlin. Hier eingestellt am 29. November 2006. (5 Seiten, 25 KB)

Heidemarie Neumann-Wirsig und Gabriele Treiber: Systemische Sozialarbeit
Dieser Beitrag erschien in: DER NAGEL 62/2000. Zuvor wurde er in der Zeitschrift „Blätter der Wohlfahrtspflege“ 3-4/2000 veröffentlicht. Der Nachdruck geschah mit freundlicher Genehmigung der Redaktion der „Blätter der Wohlfahrtspflege“.

Astrid Prabal Becker-Woitag: Systemtheorien
Hierbei handelt es sich um eine Arbeit, die an der Universität Göttingen entstanden ist. Wir fanden sie bei einer unserer Internet-Recherchen.

Resilienzforschung

Unter Resilienz wird die Fähigkeit verstanden, auf die Anforderungen wechselnder Situationen flexibel zu reagieren und auch anspannende, erschöpfende, entäuschende oder sonst schwierige Lebenssituationen zu meistern. (Wikipedia -> Zur Seite)

Katja Thimm: Die Kraft der Widerständigen
Obwohl alles dagegen zu sprechen scheint, gelingt überraschend vielen Jungen und Mädchen nach einem schlechten Start ein gutes Leben. Psychologen, Genetiker, Biologen und Pädagogen suchen nach den Gründen – und versuchen mit neuen Methoden, Kinder seelisch zu stärken.

DER SPIEGEL 15 vom 6. April 2009 berichtete umfassend und aufschlussreich zum Thema. Ausdrücklich möchten wir diesen Artikel zur Lektüre empfehlen. Wir haben ihn hier mit freundlicher Genehmigung der SPIEGEL-Redaktion (extern) verlinkt. Die Redaktion versicherte uns, der Artikel stünde dauerhaft im Verzeichnis SPIEGEL WISSEN zur Verfügung. In das Verzeichnis gelangen Sie mittels eines Klicks auf vorstehendes Logo. Direkt zum Artikel kommt man über die Abbildung des hier abgebildeten SPIEGEL-Titels. Wir wünschen fruchtbare Erkenntnisse!

Rezensionen

Empfehlungen zum Thema Systemische Pädagogik des ABA Fachverbandes

Rolf Arnold: Aberglaube Disziplin. Antworten auf das „Lob der Disziplin“
Besprochen im i-Punkt 2/2008
In diesem Zusammenhang möchten wir auch auf unsere Seite „Der Disputierer: Buebs Erweckungspädagogik“ hinweisen.
Besuch der Seite

Rolf Arnold: Ich lerne, also bin ich. Eine systemisch-konstruktivistische Didaktik
Besprochen im i-Punkt 2/2008

Rolf Balgo/Holger Lindemann (Hrsg.): Theorie und Praxis systemischer Pädagogik.
Besprochen im i-Punkt 7/2006
Anmerkung beim Einstellen ins Netz: Ein für pädagogische Profis unverzichtbares Buch!

Gianfranco Cecchin/Marie-Luise Conen: Wenn Eltern aufgeben. Therapie und Beratung bei konflikthaften Trennungen von Eltern und Kindern
Besprochen im i-Punkt 6/2008

Marianne Franke-Gricksch: „Du gehörst zu uns!“ – Systemische Einblicke und Lösungen für Lehrer, Schüler und Eltern
Besprochen im i-Punkt 3/2005

Ben Furman: Ich schaffs! Spielerisch und praktisch Lösungen mit Kindern finden – Das 15-Schritte-Programm für Eltern, Erzieher und Therapeuten
Besprochen im i-Punkt 2/2006

Christa Hubrig und Peter Herrmann: Lösungen in der Schule. Systemisches Denken in Unterricht, Beratung und Schulentwicklung
Besprochen von Rainer Deimel im i-Punkt 1/2006

Jillian Rodd: Kleine Kinder verstehen – Ein Leitfaden für alle, die mit kleinen Kindern arbeiten
Besprochen im i-Punkt 3/2005

Wilhelm Rotthaus: Wozu erziehen?
Besprochen von Rainer Deimel in: DER NAGEL 61/1999. Das Buch ist mehrfach neu aufgelegt worden.

Therese Steiner und Insoo Kim Berg: Handbuch Lösungsorientiertes Handeln mit Kindern
Besprochen von Rainer Deimel im i-Punkt 9/2005

Antje Tschira: Wie Kinder lernen – und warum sie es manchmal nicht tun. Über die Spielregeln zwischen Mensch und Umwelt im Lernprozess
Besprochen von Rainer Deimel im i-Punkt 8/2005

Rosmarie Welter-Enderlin/Bruno Hildenbrand: Rituale – Vielfalt in Alltag und Therapie

Rosmarie Welter-Enderlin: Wie aus Familiengeschichten Zukunft entsteht
Besprochen von Rainer Deimel im i-Punkt 8/2006

Daniel Wilk: Ein Käfer schaukelt auf einem Blatt. Entspannungs- und Wohlfühlgeschichten für Kinder jeden Alters
Besprochen von Rainer Deimel im i-Punkt 5/2006


Zur immer wieder aktuellen Beschäftigung mit dem Thema empfehlen wir das monatlich erscheinende Internet-Magazin „Das gepfefferte Ferkel“. Durch schlichtes Anklicken des oben abgebildeten Logos kommt man dahin.

Externe Links

Joachim Wenzel: Die Systemtheorie

Günther Ossimitz: Systemisches Denken und systemisches Management

Günther Ossimitz: Systemisches Denken und Modellbilden

Gerald Lembke: Die lernende Organisation

Auf die interessante Internet-Seite des Schweizer Kollegen Dr. Martin Hafen machte uns der Carl-Auer-Verlag am 17. Januar 2006 aufmerksam. Hier finden Interessierte eine Menge an weiterführendem Material. Martin Hafen ist Sozialarbeiter, Soziologe und Dozent an der Hochschule für Soziale Arbeit Luzern sowie an der Universität Luzern.

Eine Bitte an unsere Internet-Nutzerinnen und -Nutzer: Da wir in keiner direkten Beziehung zu den Betreibern oben aufgeführter Links stehen, kann es sein, dass die Adressen möglicherweise nicht mehr stimmen. Während unserer Recherche-Zeit waren die angegebenen Seiten problemlos zu erreichen. Sollten Sie Fehler feststellen, bitten wir um eine Rückmeldung, um entsprechende Korrekturen durchführen zu können.

NAGEL-Redaktion – Generationen-Spielräume – Integrative Spielräume

Seit einigen Jahren kursiert auch das Thema „Seniorenspielplätze“ durch die Diskussion. Bislang hat der ABA Fachverband diese nur peripher aufgegriffen. Unseren Beobaschtungen zufolge konnte sich diese Idee in der Praxis im öffentlichen Raum nur unzureichend durchsetzen. 

Parallel zur Landtagswahl am 9. Mai 2010 in Nordrhein-Westfalen gab es in der Stadt Lüdenscheid einen Bürgerentscheid zum Thema „Mehrgenerationenspielplatz“, laut Presse (DerWesten.de: „Aufstand der Einwohner zeigt sich am geplatzten Spielplatz“) vom 10. Mai 2010 ein „Herzenanliegen“ der Fraktionsvorsitzenden Grünen im Rat der Stadt, Tanja Tschöke. Die Presse berichtet: „Was die Grüne Tschöke besonders trifft: Ein Bürgerentscheid hat den Traum des Ampel-Bündnisses im kommunalen Parlament zerschossen.“ Im Bürgerentscheid wurde gefragt: „Sind Sie gegen die Errichtung eines Mehrgenerationen-Spielplatzes auf derm Jahnplatz?“ Über 66 Prozent der Wähler(innen) waren dieser Meinung. Seit Ende 2009 gab es eine Iniative gegen einen entsprechenden Ratsbeschluss im November des Jahres. Geplant war in diesem Zusammenhang etwa ein Bolzplatz für Kinder und Jugendliche sowie Fitness-Geräte für Senioren.

Die Stadt Nürnberg, mit der der ABA Fachverband seit langem konstruktiv zusammenarbeitet, war – Generationenplätze betreffend – einmal mehr eine der „Vorreiterinnen“ in dieser Hinsicht. Einem Bericht von Rudolf Zeevaert, Sachgebietsleiter Grün, im städtischen Servicebetrieb Öffentlicher Raum, bestätigte auf der Fachmesse „public 10“ (Stadtplanung und öffentliche Raumgestaltung) die Skepsis, die bislang im ABA Fachverband vorhanden war.Wie nicht anders zu erwarten, hat die Stadt Nürnberg ihre Vorhaben erprobt und aus Fehlern die entsprechenden Konsequenzen gezogen. Auch dort wurde die Erfahrung gemacht, das ältere Menschen kein Vergnügen dabei empfinden, sich auf einem öffentlichen „Präsentierteller“ zu eigen und sich möglicherweise lächerlich zu machen. Nicht erstaunlich ist die Tatsache, dass ein solcher öffentklich zugänglicher Platz am „Seniorenzentrum Martha-Maria“ funktioniert.

Zu den Konsequenzen der Stadt gehörte, sich vom Gedanken des „Seniorenspielplatzes“ zu verabschieden und stattdessen die Idee der Generationenparks zu entwickeln. Hierbei wird darauf geachtet, dass sich Spielflächen für junge und ältere Menschen nicht überflüssigerweise vermischen. Der Auffassung der Stadt Nürnberg zufolge, haben Bewegungslässe und entsprechende Geräte für Senioren auf öffentlichen Flächen einen erheblichen vorlkswirtschaftlichen Nutzen. Zur Seite des Servicebetriebes Öffentlicher Raum Nürnberg gelangen Sie über nachstehendes Foto.

 © Stadt Nürnberg
Generationenpark Nürnberg

Die Stadt Nürnberg ist auch in weiterer Hinsicht häufig bei den Pionieren innovativer Konzepte zu finden. So gibt es beispielsweise „Leitlinien für die Integration von Kindern mit Einschränkungen auf Spielplätzen in Nürnberg“, die unter dem Titel „miteinander spielen“ 2006 veröffentlicht wurden.


Broschüre herunterladen

Die Skepsis im ABA Fachverband (dort vor allem beim Leitungsteam der Spielplatzpaten) gegenüber Seniorenspielplätzen wurde ebenfalls bestätigt durch die Studie „Genderdifferenzierte Untersuchung zur Freiflächennutzung älterer Menschen“. Diese entstand 2008 an der Fachhochschule Wiesbaden im Fachgebiet Landschaftsarchitektur, Federführung: Prof. Dr. Grit Hottenträger. Aufmerksam wurden wir über das Mitglied im Leitungsteam der Spielplatzpaten Elfriede Majer, beim Jugendamt der Stadt Mülheim an Ruhr verantwortlich für Spielplätze und Spielplatzpaten.

Interessierte können sich die Studie hier laden.

 

Weitere Hinweise

Die Hamburger Firma „Zukunft finden“ betreibt ein Internetportal, das ältere Menschen dabei untersützen will, Perspektiven für ein altergerechtes Leben entwickeln zu können. Dort gibt es ebenfalls informative Seiten zum Thema „Seniorenspielplätze/Mehrgenerationenspielplätze“, die wir nachfolgend verlinkt haben.

 

Diese Seite wird weiter ausgebaut.

NAGEL-Redaktion – Spielräume/Spielen draußen

Zehn Argumente für das Spiel

Zu den zehn Argumenten? Plakat anklicken!

Der 28. Mai ist seit 2008 zum Weltspieltag ausgerufen. Die Mitgliedseinrichtungen im ABA Fachverband werden gebeten, diesen Tag entsprechend zu organisieren. Ideen und Anregungen nicht unsere Fachbeiratsmitglied Dr. Christiane Richard-Elsner gern entgegen. 2010 gab es seitens des Bündnisses „Recht auf Spiel“ zehn verschiedene hilfreiche Motive, die genutzt werden können. Man kann sie hier ansehenBestellungen von Karten bzw. Plakaten bitte an das Deutsche Kinderhilfswerk.

 
Foto: Rainer Deimel

Spielen draußen: Kinder am Rhein in Köln (2010)

Spielräume – Spielen draußen

Prof. Götz Werner, Gründer, Gesellschafter und Aufsichtsratsmitglied von „dm-Drogerie Markt“ bringt am Beispiel der Ferien die Bedeutung des freien Spiels auf den Punkt. Er schreibt in „alverde“ vom Juni 2009:

„Ferien bieten für die kindliche und jugendliche Entwicklung eine Riesenchance. In den Ferien können Kinder mehr lernen als im Schwimmunterricht. Auch wenn Lehrer das nicht gern hören, aber die Hirnforscher sind sich sicher: Die Stimulation der emotionalen Zentren ist wichtiger als der Wissensstoff, weil Gefühle der entscheidende Impuls für alle Lernprozesse sind. Noch wichtiger ist, und deshalb können Eltern bei der Organisation der Ferienangebote für ihre Kinder gar nicht sorgsam genug sein, Kinder und Jugendliche müssen die Chance haben, sich als Entdecker und Gestalter ihrer Welt zu fühlen. Das geht im freien Spiel, nicht aber dabei, unter Anleitung von Animateuren beispielsweise Tänzchen einzuüben.

Für die Eltern bedeutet das den Mut zum Loslassen, für Großeltern, Freunde oder Ferienbetreuer, denen Eltern ihre Kinder anvertraut haben, noch mehr. Wenn der Neurobiologe Gerald Hüther fordert, die Kinder in Wäldern, an Bächen oder auf Schrottplätzen spielen zu lassen, damit sie neue Erfahrungen sammeln, eigene Fähigkeiten entdecken und neue Fertigkeiten erlernen zu können, dann fordert er zugleich Risikobereitschaft. Damit das Gehirn aktiviert wird, muss etwas passieren, das unter die Haut geht.

Als Vater von sieben Kindern kenne ich diesen Zustand des Abwägens; viele Mütter haben Angst, wenn sie ihre Kinder ohne Aufsicht wissen. Aber den Kindern hilft es nicht, wenn sie behütet und umsorgt werden. Junge Menschen, ob sechs oder 16 Jahre, brauchen Grenzerfahrungen, Entdeckungen und Abenteuer. Dafür bieten die Ferien alle Möglichkeiten.“

Das gilt – wie wir wissen – nicht nur für die Ferien der jungen Leute.

ABA Fachverband
– NAGEL-Redaktion –

 


Foto: Rainer Deimel

Kinder spielen! Jederzeit! Mit allem! Überall!

Kinder spielen überall, jederzeit, mit allem. Deshalb brauchen Kinder keine Spielplätze. Doch weil sie nicht überall jederzeit mit allem spielen dürfen, brauchen wir Spielplätze, um die Kinder von Gefahren, Störbereichen und falschen Dingen wegzulocken.

Spielen bedeutet: „Aktivitäten, die das Individuum unternimmt, um sich an seine Umwelt anzupassen“, mit anderen Worten: Spielen ist das Ausprobieren aller Möglichkeiten, an Grenzen gehen, Erfahrungen sammeln, lernen – und das ist nicht nur auf Kinder beschränkt. Künstler, Forscher und viele Kreative spielen.

Es gibt keinen definierten „Spielwert“, sondern viele eigenständige Spielfunktionen: Klettern, Balancieren, Koordinieren, Rutschen, Trainieren sozialen Verhaltens, Selbstbehauptung in der Gruppe, aber auch Erleben von Wind, Regen, sonne sind einige von vielen Spielfunktionsmöglichkeiten. sie können sich überlagern, gegenseitig untersützen, aber auch gegenseitig blockieren, das Spielen verhindern oder zu aggressivem Verhalten führen. Es ist deshalb wichtig, die einzelnen Spielfunktionen an Spielgeräten und auf Spielplätzen zu erkennen, bewusst auszusuchen und einzusetzen.

Ein Spielplatz ist ein hochkomplexer Funktionsraum. 


Sechs goldene Regeln für einen guten Spielplatz

Ein guter Spielplatz sollte:

■ Atmosphäre bieten, Wohlgefühl vermitteln, zum Verweilen einladen
■ Entdeckungsmöglichkeiten haben, sich erst dem Suchenden voll erschließen
■ beherrschbares Risiko zulassen, erkennbares Risiko, manipulierbares Risiko
■ für unterschiedliche Stimmungen, Interessen, Bedürfnisse unterschiedliche Möglichkeiten bieten
■ Wind, Sicht- und Schallschutz bieten
■ „spezielle“ Verbote überflüssig machen

Ein schlechter Spielplatz ist:

■ ein Dressurparcours
■ eine Landschaftsdekoration
■ eine Restflächennutzung
■ ein zentralistisches Mongebilde für nur eine Besuchergruppe
■ zu wenig Platz, zu wenig Auswahl, zu eintönig, zu wenig stabil, zu lieblos
■ zu sicher, zu gehegeartig, zu regelmentiert

Quelle: Günter Beltzig

„Ein Spielplatz ist ein geschlossenes Terrarium, in das ich das Kind für eine gewisse Zeit stecke, damit es sich austobt und spielt, also seinen Grundbedürfnissen nachgeht. Und dann hole ich es wieder raus, möglichst unbeschädigt, möglichst sauber. Ein Spielplatz ist eine Art Frischhaltebox, wenn Sie so wollen: eine Perversion.“
Quelle:
 Interview mit Günter Beltzig („Kinder brauchen keine Spielplätze“, in: „Nido 6-2010“)

Artikel in ZEIT ONLINE vom 21. Dezember 2007 : Matsch und Wasser gegen die Langeweile. Seit dreißig Jahren entwickelt Günter Beltzig Spielplätze und Spielgeräte – und hört dabei auf die Wünsche der Kinder“


2011 im Wald entdeckt (Foto: Rainer Deimel)

Neugierig? Wolfgang Bort von der Spielwerkstatt Rhinozeros aus Essen „sammelt“ Orte der Kindheit. Er will herausfinden, wo wir uns als Kinder „herumgetrieben“ haben. Deshalb sucht er nach realen Orten, die wir in unserer Erinnerung als besonders bedeutsam betrachten, Orte, die so intensiv gewirkt haben, dass sie nicht aus unserer Erinnerung verschwinden. Es geht ihm ausdrücklich nicht um Träume und Wünsche, sondern um handfeste Materialien, um Formen, Gerüche, Licht, Farben usw. Insbesondere interessiert er sich für Erinnerung an die Zeit vor dem zwölften Lebensjahr. Der Fragebogen wird anonym ausgewertet. Eine möglichst große Zahl an Rückmeldungen ist für das Gesamtvorhaben wichtig. Den Fragebogen kann man sich über die Überschrift oder hier herunterladen.

 

 

Neues Portal im Internet – eröffnet zum Weltspieltag 2012 (28. Mai). Eine Initiative des ABA Fachverbandes Offene Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.

Weitere Dokumente

Dr. Daniel Rimbach, Landschaftsarchitekt aus Bad Liebenstein, ist es gelungen, im Rahmen seiner Dissertation eine tiefgründige wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Gesamtentwicklung der öffentlichen Freiräume für Kinder zu führen und damit einen Blick auf die Frühgeschichte der Spielplätze (bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs) zu werfen. Hieraus wurde in der „FreeLounge – Fachmagazin für kommunale Frei-Räume“ in den Jahren 2009 und 2010 eine vierteilige Serie publiziert. Im Rahmen der Kooperation zwischen dem Bundesverband für Freiraum-Gestaltung (BFG) und dem ABA Fachverband ist es gelungen, diese äußerst interessanten Beiträge zu bekommen. Wir haben daraus eine Internetseite gestaltet und wünschen erhellende Erkenntnisse. Zur Seite gelangt man über vorstehenden Schriftzug. Wir empfehlen ferner einen Besuch auf den Seiten des BFG. Neugierig? Nachfolgendes Logo anklicken!

Leitfaden für Bürger und Kommunen: Bewegungsräume im Wohnumfeld zur Förderung der Gesundheit von älteren Kindern

Dr. Hans-Joachim Schemel (München) stellte der NAGEL-Redaktion den Leitfaden freundlicherweise zur Veröffentlichung zur Verfügung. Sie gelangen mittels eines Mausklicks auf vorstehenden Schriftzug auf eine spezielle Seite mit dem Leifaden. Dort können Sie diesen auch herunterladen. Wir wünschen hilfreiche Erkenntnisse.

Erkenntnisse zum Thema „Spielen im Freien“

Mit der Fa. KOMPAN konnten wir eine erfreuliche Kooperation organisieren. So standen Jeanette Fich Jespersen (Leiterin des KOMPAN Play Institutes) und Uwe Lersch (Regionalleiter NRW) als qualifizierte Referenten während der Landeskonferenz für Spielplatzpaten NRW 2009 in Krefeld zur Verfügung. Die Ausführungen finden Sie, wenn Sie vorstehendes Logo anklicken.

Spielplatztreff

 

Bettina Schilling aus Köln betreibt seit Anfang 2009 die intereressanten Seiten spielplatztreff.de im Internet. Mit dem ABA Fachverband verbindet sie das gemeinsame Interesse an der Qualität von Spielplätzen. Aus diesem Grund gibt es berechtigterweise eine Kooperation zwischen dem Verband und Spielplatztreff. Auf dessen Seiten befindet sich u.a. im Rahmen eines Blogs ein überaus interressantes Gespräch mit dem Spielflächenplaner Uwe Lersch aus Iserlohn. Sowohl Bettina Schilling als auch Uwe Lersch waren damit einverstanden, dass die Inhalte ins ABA-Netz übernommen werden. Herzlichen Dank! Das Gespräch setzt sich aus mehreren Teilen zusammen:
1. Sicherheit geht vor!
2. Der perfekte Spielplatz
3. Altersgerechte Spielplätze
Wir haben dem Gespräch eine eigene Seite eingeräumt. Zur Seite

Die bespielbare Stadt

Ein interessantes Experiment – die bespielbare Stadt – ist mit Hilfe von Prof. Bernhard Meyer in Griesheim entstanden, dies mit relativ geringem Aufwand. Interessierte klicken sich auf die Seiten der Evangelischen Fachhochschule Darmstadt übervorstehendes Ortsschild. 

Kinderspielplätze sind wie Affenzoos: Jan-Uwe Rogge im Interview

Im Frühjahr 2010 war Bettina Schilling, Betreiberin des Spielplatztreffs.de (sieher weiter vorn) bei einem Vortrag von Dr. Jan-Uwe Rogge, einem der bekanntesten Erziehungsexperten Deutschlands. Unter dem Motto „Ohne Chaos geht es nicht“ bescherte Rogge seinem Publikum (98 Prozent Mütter!) einen ausgesprochen unterhaltsamen Abend, gespickt mit vielen lustigen und zugleich zum Nachdenken anregenden Anekdoten aus seiner umfassenden Berufspraxis.

Besonders hellhörig wurde Bettina Schilling, als Jan-Uwe Rogge auf das Thema Spielplätze zu sprechen kam: „Kinderspielplätze sind wie Affenzoos: Drinnen die Affen – also die Kinder – und draußen die Mütter, die wie Hyänen bissig andere Mütter beäugen und überflüssige Ratschläge an ihre Kinder verteilen.“ Das hatte auch bei der Mutter Bettina Schilling gesessen! Wie das gemeint war, wollte sie dann doch genauer wissen und hat einige Tage später noch mal nachgefragt.

Das Interview hat sie am 30. Mai 2010 in den Blog des Spielplatzstreffs gestellt. Freundlicherweise gestattete sie uns die Übernahme. Außer an dieser Stelle erschien des Gespräch auch im i-Punkt 72010. Etlichen ABA-Mitgliedern und Teilnehmern unserer Spielplatzpatenveranstaltungen ist Bettina Schilling bekannt. Auf der NRW-Konferenz der Spielplatzpaten 2009 in Krefeld hat sie ihr Projekt vorgestellt. An dieser Stelle möchten wir erneut dazu aufrufen, den „eigenen“ Spielplatz im Quartier bei Spielplatztreff einzutragen.

Zum Interview

Homo ludens

Im Spiel entsteht Kultur, schreibt Thomas R. Müller unter Bezug auf Johan Huizinga. Spielen belebt und bewegt. Seinen Beitrag, der in der Zeitschrift PLAYGROUND@LANDSCAPE 3/2009 veröffentlicht wurde, hat er uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt. Sie können ihn hier herunterladen.

Die Bedeutung des freien Spiels für das innere und äußere Gleichgewicht

Entfaltung à la HengstenbergDie Bedeutung des Freien Spiels für das innere und äußere Gleichgewicht (Projektdokumentation). Biographische und grundsätzliche Aspekte der Hengstenberg-Arbeit (freie und natürliche Bewegung, spielend lernen usw.), Erfahrungen in der Hengstenberg-/pikler-Arbeit (Krippe, Kita, Hort, Schule), Verhalten und Emtwicklung von Erzieherinnen, Reaktionen von  Eltern u.a.m. Herausgegeben von der Unfallkasse Sachsen-Anhalt (2008, 92 Seiten, 3,7 MB)
 Broschüre herunterladen

Mit Kindern im Wald

Mit Kindern im Wald – Möglichkeiten und Bedingungen in einem natürlichen Spiel- und Lebensraum (GUV-SI 8084, März 2008) (Waldkindergarten, Grundlagen kindlicher Entwicklung, Gefahren im Wald). Autorin: Annette Michler-Hanneken. Herausgegeben von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (36 Seiten, 781 KB)
Broschüre herunterladen

Rauchen auf Spielplätzen

Die Diskussion über die Durchsetzung des Rauchverbots hat auch die Spielplätze erreicht. Während des Fachtags für die Organisator(inn)en der nordrhein-westfälischen Spielplatzpaten am 10. März 2009 in Bochum wurde vereinbart, dass Andrea Bögel vom Kinderschutzbund Essen zum Thema einen Beitrag verfasst. Zur Seite mit dem Beitrag gelangen Sie hier:
Zur Seite „Rauchen auf Spielplätzen“

Barriere-aufmerksame Spielplätze

Barriere-aufmerksame Spielplätze: Spiel für alle Kinder
Der Artikel erschien in der „spielart 4 – Ausgabe 2004″ der Firma KOMPAN Deutschland. Wir bedanken uns bei Frau Ramona-Christina Schwarz von der Marketing-Leitung“ für die Genehmigung, 
den Artikel hier einstellen zu können.

Wilde Spiele

Serie „Wilde Spiele“ des Kölner Stadtanzeigers (Magazin)
Ende April/Anfang Mai 2008 brachte der Kölner Stadtanzeiger in seinem Magazin eine Serie „Wilde Spiele“, die beim ABA Fachverband auf lebhaftes Interesse stieß. In Absprache mit der engagierten Journalistin Mica Frangenberg haben wir die Beiträge hier zum herunterladen eingestellt.


Zur Seite mit der Serien-Dokumentation

Flächen mehrfach nutzen

Flächen mehrfach nutzen! Hier können Sie diese Publikation der Spiellandschaft Stadt Bremen laden.Sie erschien 2002. Wir danken den  Kolleginnen und Kollegen von der Spiellandschaft Bremen für die Erlaubnis, Ihnen diese Publikation hier anbieten zu können. (16 Seiten, 1,47 MB)

Botanischer Blindengarten Strochennest

Botanischer Blindengarten Storchennest in Radeberg bei Dresden
Der Artikel wurde veröffentlicht in „spielart 4 – Ausgabe 2004“ der Firma KOMPAN Deutschland.
Kontakt: Taubblindendienst e.V. – Fachverband im Diakonischen Werk der EKD für Taubblinde und mehrfach behinderte Blinde, Pillnitzer Straße 71, 01454 Radeberg, 03528/43970. Wir bedanken uns beim Taubblindendienst für die Zusammenarbeit.

Bewegte Kindheit – Bewegtes Leben

Bewegte Kindheit – Bewegtes Leben! Bewegungskindergarten. Bewegung unterwegs auf dem Schulweg, im Stadtteil. Bewegungsspielplatz. Diese Veröffentlichung wurde 2004 von der Spiellandschaft Stadt Bremen veröffentlicht. Wir danken den Kolleginnen und Kollegen von der Spiellandschaft  Bremen für die Erlaubnis, Ihnen diese Veröffentlichung hier anbieten zu können. (16 Seiten, 643 KB)

Kinderfreundlichkeit in der Stadt

Kinderfreundlichkeit in der Stadt. Diese Publikation wurde 2003 von der Spiellandschaft Bremen veröffentlicht. Wir danken den Kolleginnen und Kollegen von der Spiellandschaft Bremen für die Erlaubnis, Ihnen diese Veröffentlichung hier anbieten zu können. (14 Seiten, 1,2 MB)

Tür auf, draußen spielen!

Tür auf, draußen spielen! Hausnahe Spielplätze. Informationen für Eltern in Mehrfamilienhäusern. Wir danken den Kolleginnen und Kollegen von der Spiellandschaft Bremen für die Erlaubnis, Ihnen diese Veröffentlichung hier anbieten zu können. (12 Seiten, 1,5 MB)

Platz da, Kinder spielen draußen!

Platz da, Kinder spielen draußen! Wir danken den Kolleginnen und Kollegen von der Spiellandschaft Bremen für die Erlaubnis, Ihnen diese Veröffentlichung hier anbieten zu können. (32 Seiten, 192 KB)

Kinder als Experten

Kinder als Experten. Neugestaltung eines Hochhauses-Spielplatzes in Bremen-Tenever. Projektdokumentation. Wir danken den Kolleginnen und Kollegen von der Spiellandschaft Bremen  für die Erlaubnis, Ihnen diese Veröffentlichung hier anbieten zu können. (32 Seiten, 372 KB)

Außengeländegestaltung am Jugendhaus

Außengeländegestaltung am Beispiel eines Jugendhauses in Delmenhorst. Wir danken den Kolleginnen und Kollegen der Spiellandschaft Bremen, Ihnen den Beitrag hier anbieten zu können. (22 Seiten, 504 KB)

Schulhofumgestaltung 

Schulhofumgestaltung am Beispiel des Gymnasiums und Förderzentrums Horn. Wir danken den Kolleginnen und Kollegen der Spiellandschaft Bremen, Ihnen den Beitrag hier anbieten zu können. (41 Seiten, 1,3 MB)

Umfassende Informationen zum Thema „Spielplätze“ gibt es auch in unserem Verzeichnis  „Ressorts im ABA Fachverband“

Dahin wechseln

NAGEL-Redaktion – Spielplatzpaten

Spielplatzpaten

 

Für Menschen, die eine verbindliche Verantwortung für einen Spielplatz übernehmen wollen, gibt es die Möglichkeit, „Spielplatzpate“ zu werden. 
Ein Beitrag von Christa Burghardt und Rainer Deimel

Zum Beitrag

 

Projektbeispiele
Patenprojekte, die mit dem ABA Fachverband kooperieren

Spielplatzpaten in KölnSpielplatzpaten in Köln

Zur Seite Beispiel „Projekt Spielplatzpaten in Köln“

Beschreibung herunterladen

Beispiel Spielplatzsatzung Köln

Spielplatzpaten in Dortmund

Jugendamt Dortmund – Spielplatzpaten

Spielplätze in Dortmund

Faltblatt der Stadt Dortmund („Werden Sie Spielplatzpate!“) herunterladen

Spielplatzpaten in Mülheim an der Ruhr

Spielplatzpaten in Mülheim an der Ruhr

Spielplatzpaten in Krefeld

Spielplatzpaten in Krefeld

Patenvereinbarung Krefeld

Spielplatzpaten in Mettmann

Initiative Spielplatzpaten für Mettmann


Plakat der Spielplatzpaten in Mettmann zum Weltspieltag 2010 (28. Mai)

Spielplatzpaten in Oer-Erkenschwick 

Das Jugendamt der Stadt Oer-Erkenschwick hat 2009 ein „Informationsheft für Spielplatzpaten“ herausgegeben. Erstellt wurde die Broschüre von Jessica Broy, Anna Madarasz, Jessica Schumacher und Elena Suchy während ihres Studium an der Hogeschool van Arnhem en Nijmegen (HAN). Die Stadt Oer-Erkenschwick hat uns die Broschüre freundlicherweise zur Verwendung im ABA-Netz zur Verfügung gestellt. Interessierte können sie über vorstehende Abbildung herunterladen. 

Vereinbarung

Vereinbarung über die Tätigkeit als ehrenamtliche/r Spielplatzpatin/-pate

Spielplatztreff

Bettina Schilling aus Köln betreibt seit Anfang 2009 die intereressanten Seiten spielplatztreff.de im Internet. Mit dem ABA Fachverband verbindet sie das gemeinsame Interesse an der Qualität von Spielplätzen. Aus diesem Grund gibt es berechtigterweise eine Kooperation zwischen dem Verband und Spielplatztreff. Auf dessen Seiten befindet sich u.a. im Rahmen eines Blogs ein überaus interressantes Gespräch mit dem Spielflächenplaner Uwe Lersch aus Iserlohn. Sowohl Bettina Schilling als auch Uwe Lersch waren damit einverstanden, dass die Inhalte ins ABA-Netz übernommen werden. Das Gespräch setzt sich aus mehreren Teilen zusammen: 1. Sicherheit geht vor!2. Der perfekte Spielplatz3. Altersgerechte SpielplätzeDie im ABA Fachverband organisierten Spielplatzpaten werden in dem Gespräch etliche fachliche Aspekte finden, die ihr Engagement unterstützen. Wir haben dem Gespräch eine eigene Seite eingeräumt. Zur Seite

Thema „Rauchen auf Spielplätzen“

Seite „Rauchen auf Spielplätzen“

 

Mehr zum Thema „Spielplatzpaten“ gibt es im Verzeichnis Ressorts im ABA Fachverband -> Spielplatzpaten.

NAGEL-Redaktion – Spielmobile


Foto: Rainer Deimel

 

Spielmobile, Bildung, Politik

(Spiel-)mobile Bildung

Umwelt als Spiel- und Lernraum

Kompetenzentwicklung durch Spiel und Phantasie – Zum Bildungshorizont mobiler Spielpädagogik (nicht nur für MitarbeiterInnen beim Spielmobil)

Projekt „Piraten erobern Marxloh“ – Eine praktische Möglichkeit der Partizipation in einer pädagogisch betreuten Einrichtung und über sie hinaus.

Spielmobile: Zwischen Kinderanimation und sozialräumlicher Vernetzung

Eine äußerst interessante Seite zum Thema Spielmobil hat Bernd Michael Uhl (Universität Kassel) ins Netz gestellt. Diese möchten wir hier gern empfehlen. Zum „Zauberwaldmobil“ gelangt man per Klick auf vorstehendes Bild. Die Arbeit „Erlebnispädagogische Aspekte in der Spielmobilarbeit“ – ebenfalls von Bernd Michael Uhl (Juli 2008) kann hier heruntergeladen werden.
Herunterladen


Foto: Rainer Deimel


„Als offensive Interessenvertretung der bundesrepublikanischen … Spielmobile (hat) in den letzten Jahren der ‚ABA Fachverband Offene Arbeit mit Kindern und Jugendlichen e.V.‘, Dortmund, über die … Landesgrenzen  hinaus fachliche Anerkennung erlangt.“
Prof. Dr. Werner Thole, Universität Kassel, in „Kinder- und Jugendarbeit – Eine Einführung“, Weinheim 2000, Seite 121

NAGEL-Redaktion – Spielleitplanung

Was ist die Spielleitplanung?

Die Spielleitplanung ist ein 1999 durch das Bundesland Rheinland-Pfalz entwickeltes, kommunales Planungsinstrument. Es handelt sich dabei um eine nachhaltige und umweltgerechte Entwicklungsplanung für Städte und Gemeinden, die einen besonderen Fokus auf die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen legt und zur Erhaltung und Verbesserung des Lebens- und Wohnumfeldes von jungen Menschen beiträgt. Wichtig ist: Spielleitplanung ist keine Spielplatzplanung, sondern geht weit darüber hinaus und umfasst grundsätzlich alle Flächen im Quartier.

Im Ergebnis entsteht durch die Spielleitplanung ein Planwerk, welches den Prozess der zukünftigen gemeindlichen Entwicklung hin zu einer kinder- und jugendfreundlichen Kommune leiten kann. Hierbei werden gleichfalls ganz konkrete Projekte und Maßnahmen entwickelt und die Zusammenarbeit aller Akteure in Politik, Verwaltung und Bürgerschaft gestärkt.
Durch die Anwendung in zahlreichen bundesdeutschen Kommunen hat das Instrument der Spielleitplanung zunehmend bundesweite Bedeutung erlangt. Seit 2007 begleitet und evaluiert das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. Modellkommunen in kleinen und mittleren Städten. 

Was ist das Besondere an einer Spielleitplanung?

Zwei Elemente unterscheidet die Spielleitplanung maßgeblich von bestehenden Instrumenten für kinder- und jugendfreundliche Planung: 

Verbindlichkeit für Planung und Umsetzung werden sichergestellt

Ziel der Spielleitplanung ist die konsequente Zusammenarbeit von politischen Entscheidungsträgern, Planern sowie den Akteuren der Jugendhilfe, um qualifiziert und strukturiert zur Entstehung von geeigneten Spielräumen beizutragen.

Zentral ist hier die Verbindlichkeit der Spielleitplanung sicherzustellen, indem das Verfahren selbst wie auch der entwickelte Spielleitplan von der Bezirksverordnetenversammlung beschlossen wird. Die kommunale Vertretung bindet sich und ihre Verwaltung damit selbst an die Umsetzung von Maßnahmen und das Ziel einer kinder- und jugendfreundlichen Stadtentwicklung.

Kinder und Jugendliche werden als Experten ihrer eigenen Lebenswelt begriffen

Hauptziel der Spielleitplanung ist, dass die Bedürfnisse und Interessen von Kindern und Jugendlichen als Teil der Bürgerschaft in der räumlichen Planung berücksichtigt werden. 

Was ihre Bedürfnisse und Interessen tatsächlich sind, können jedoch nicht Politik und Planung, sondern die Kinder und Jugendlichen selbst am besten beurteilen.

Daher stellt die konsequente Beteiligung von Jungen und Mädchen bei allen wichtigen Planungs-, Umsetzungs- und Entscheidungsschritten einen weiteren wesentlichen Kernbestandteil dar.

Gerade dadurch erhalten Kinder nicht nur die nötige Wertschätzung als Expertinnen und Experten für ihre eigene Situation, sondern es wird darüber hinaus auch ihrem Recht auf Mitbestimmung und Mitgestaltung Ausdruck verliehen.

Das Verfahren

Wie wird ein Spielleitplan aufgestellt?

Das Verfahren der Spielleitplanung folgt einem Schema, das sicherstellt, dass die Besonderheiten der Planung von Verbindlichkeit und Beteiligung gewahrt bleiben.

Am Anfang des Verfahrens …  (stehen) die Aufstellung grundsätzlicher Qualitätsziele für die kinder- und jugendfreundliche Entwicklung und die methodischen sowie planerischen Vorüberlegungen für das Verfahren, das Gebiet sowie spätere Implementierungsmöglichkeiten und Realisierungschancen.

Diese Vorarbeiten bilden die Grundlage für die nachfolgende Bestandsaufnahme, welche auf drei wesentlichen Säulen mit jeweils ganz unterschiedlichen Blickwinkeln basiert: 
■ die Erhebung durch eine planerische Fachkraft, 
■ die Erhebung durch Interviews mit Akteuren aus Einrichtungen, Vereinen und der Verwaltung sowie 
■ eine ausführliche Bestandsaufnahme vor Ort durch Kinder und Jugendliche selbst.

Im nächsten Zug werden die Ergebnisse der Bestandserhebungen hinsichtlich der örtlichen Qualitätsziele sowie hinsichtlich der einzelnen Orte bewertet und im Rahmen einer gesamträumlichen Bewertung zusammengefasst.

Auf der Grundlage all dieser Erkenntnisse wird der Spielleitplan entworfen, welcher dann durch den Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung bzw. des Gemeinderates für die eigenen Behörden verbindlich wird und in allen künftigen Planungen für das Gebiet zu berücksichtigen ist, seien es Grünflächen-, Bebauungs- Verkehrs-, Freizeit-, Schul- oder auch Kulturplanungen.

Vorstehende Texte und Grafik: Auszüge aus der Broschüre Spielleitplanung in Berlin – Modellprojekt Berlin Weißensee, Hrsg.: Deutsches Kinderhilfswerk (Themenheft 2010)

 

Die komplette Broschüre

Sie interessieren sich für die komplette Broschüre des Deutschen Kinderhilfswerks? Titel anklicken!

 

Mehr zum Thema „Spielleitplanung“


Spielleitplanung am Beispiel Rheinland-Pfalz

 

Spielleitplanung am Beispiel Dortmund

Infoblatt herunterladen

Konzept herunterladen

Verwaltungsvorlage herunterladen

Stadtinterne Seite (Link)

Kinderfreundliche Stadtgestaltung (DKHW) – Beste Beispiele: Dortmund (Link)

 


Spielleitplanung und das Deutsche Kinderhilfswerk


Spielleitplanung mit dem Planungsbüro Stadt-Kinder

 

Mitglied werden

ABA-Mitglieder begreifen sich als Solidargemeinschaft. Sie setzen sich in besonderer Weise für die Belange der Offenen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ein.

Aktuelle Projekte

Was macht der ABA Fachverband eigentlich? Hier stehts´s! Besuchen Sie die derzeitigen ABA-Baustellen.

Der i-Punkt Informationsdienst: handverlesene Infos aus der ABA-Welt, regelmäßig und kostenlos, direkt in Ihr Postfach.
Hinweis: Ihre E-Mail Adresse wird gespeichert und verarbeitet, damit wir Ihnen eine Bestätigungsmail schicken können. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Nach oben scrollen