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Was haben Abenteuerspielplätze mit Abenteuer zu tun?

Foto: Rainer Deimel

 

Von Rainer Deimel

Abenteuer auf einem Abenteuerspielplatz hat immer etwas mit

● einem angemessenen fachlich-professionellen Verständnis und
● der Fähigkeit der Mitarbeiter, vom „Kind her zu denken“,

zu tun.

Was also ist „Abenteuer“?

Wolfgang Bergmann, bekannter Kindertherapeut, den meisten von uns über seine vielen hilfreichen Publikationen bekannt, vertrat im April 2008 in einer beachtlichen Serie im „Kölner Stadtanzeiger“ die Auffassung, ein Abenteuerspielplatz sei kein Abenteuer – weil man den Zaun sehen könne. Seiner Meinung nach hat „Abenteuer“ etwas mit „Unendlichkeit“ zu tun. Nach der Veröffentlichung habe ich das Gespräch mit Wolfgang Bergmann gesucht.

Wir konstatieren zunächst, dass er aus seinem Lebensumfeld heraus Vorstellungen über die Konzepte von Abenteuerspielplätzen entwickelt haben musste. Leider hatte er dabei wohl das Pech, „ent-abenteuerte Abenteuerspielplätze“ kennengelernt zu haben. Nicht überall, wo „Abenteuerspielplatz“ drauf steht, ist auch „Abenteuerspielplatz“ drin!

Der Zaun wurde von ihm als Metapher benutzt, um eine potenziell entwicklungshemmende Endlichkeit einer künstlich geschaffenen Welt zu verdeutlichen. Jedenfalls konnten Wolfgang Bergmann und ich im Gespräch feststellen, dass wir eine durchaus vergleichbare Definition von „Abenteuer“ vertreten. Bei mir hört es sich vielleicht nicht ganz so „griffig“ an wie bei dem Hannoveraner Kindertherapeuten. Für mich bedeutet „Abenteuer“, sich auf einen „Prozess mit vorläufig unbekanntem Ausgang“ einzulassen. In diesem Sinne spielt ein Zaun für mich eine eher untergeordnete Rolle – vor allem dann, wenn er den Kindern hilft, ihre „abenteuerlichen Prozesse“ nach außen hin stärker zu schützen und Störungen möglichst gering zu halten.


Foto: Rainer Deimel

Wir können uns vermutlich alle vorstellen, was es heißt: „Kinder verlieren sich im Spiel!“ Eine vergleichbare Beschreibung bietet das Englische, wenn das Gefühl von Verliebtheit beschrieben werden soll. Dort heißt es: „I fall in love!“ Diese gelungene metaphorische Formulierung lässt Empfindungen und Erleben durchaus plastisch werden.


Foto: Rainer Deimel

Der Chicagoer Psychologieprofessor Mihály Csíkszentmihályi entwickelte um 1975 die sogenannte Flow-Theorie. Der gängigen Definition nach ist „Flow“ eine Form von Glück, auf die man Einfluss hat. Bereits zuvor wurde ein solches Erleben zum Beispiel von Kurt Hahn mit „schöpferischer Leidenschaft“ und von Maria Montessori mit „Polarisation der Aufmerksamkeit“ beschrieben. Eckhard Schiffer – bekannter Quakenbrücker Psychotherapeut und Kinderchirurg – hat in einer jüngeren Arbeit, nämlich in seinem beachtlichen Buch „Der Kleine Prinz in Las Vegas“ (2001), die Phänomene „Thrill“ (Angstlust) und „Flow“ (Fließen) dargestellt. Das zweite Kapitel seines Buches leitet er mit Ausführungen von Astrid Lindgren ein, die für sich sprechen: „ … In unseren Spielen waren wir herrlich frei und nie überwacht. Und wir spielten und spielten und spielten … Wir kletterten wie die Affen auf Bäume und Dächer, sprangen von Bretterstapeln und Heuhaufen, wir krochen quer durch riesige Sägemehlhaufen, lebensgefährliche unterirdische Gänge entlang und wir schwommen im Fluss, lange bevor wir überhaupt schwimmen konnten … Ich kann mich auch nicht erinnern, dass unsere Mutter uns je Vorwürfe gemacht hätte, wenn wir mit zerrissenen oder verschmutzten Kleidern nach Hause kamen. Wahrscheinlich hielt sie solche Pannen, die im Eifer des Spiels passieren konnten, für das gute Recht eines Kindes. … Diese Freiheit zu haben hieß aber keineswegs, ständig frei zu haben. Dass wir zur Arbeit angehalten wurden, war die natürlichste Sache der Welt. Schon mit sechs Jahren mussten wir beim Rübenziehen und Rupfen der Brennnesseln für die Hühner helfen.“


Foto: Rainer Deimel

Wenn Kinder sich im Spiel verlieren, produzieren sie Prozesse, die ihnen dabei helfen, in ihrer Welt Erfahrungen so zu integrieren, dass sie es nachhaltig schaffen, ihr Leben erfolgreich zu organisieren. Aufgabe professioneller Mitarbeiter auf einem Abenteuerspielplatz ist unter anderem, Optionen zu schaffen … noch einmal: Optionen, Optionen, Optionen …, Kindern Erfahrungsräume zu eröffnen, in denen sie sich verlieren dürfen, in denen sie in Gruppen oder allein handeln können.

Kinder erleben: Was funktioniert? Was funktioniert nicht? Und was kann ich tun, damit es funktioniert?


Foto: Rainer Deimel

Ein deutliches Merkmal beim Aufwachsen zahlreicher junger Menschen in der Gegenwart: Vermutlich nie zuvor wurden junge Menschen derart reglementiert, wie das zurzeit der Fall ist.

● „Lass das, du kannst das nicht!“
● „Pass auf!“
● „Geh da nicht dran!“

– Vielleicht „typisch Mutter“?!

Aber auch:

● „Stell dich nicht so an!“
● „Das wirst du doch wohl können!“
● „Gib mal her, ich zeig dir das (mach’ das für dich!)!“

– Vielleicht „typisch Vater“?!

In „guter Absicht“ entsteht hierbei ein verhängnisvoller Effekt: Vermutlich nie zuvor mussten Kinder die unglückselige Botschaft hören: „Dir kann man nichts zutrauen! Du bist inkompetent!“ Tief wird sich dieser Sozialisationsblocker im Kind einprägen und von ihm internalisiert werden. Kinder sind prinzipiell unbelehrbar, aber sie sind begierig, pausenlos zu lernen. Wenn man ihnen Zutrauen entgegenbringt, wird sich dies entsprechend positiv auswirken. So gesehen müssen sie das Rad auch immer wieder neu erfinden.


Foto: Rainer Deimel

Der Autor, Familien- und Kommunikationsberater Jan-Uwe Rogge verglich „konventionelle“ Spielplätze kürzlich mit „Affenzoos“: „Drinnen die Affen – also die Kinder – und draußen die Mütter, die wie Hyänen bissig andere Mütter beäugen und überflüssige Ratschläge an ihre Kinder verteilen.“ Und weiter: „Während früher Kinder meistens unter sich in Wäldern und auf Wiesen spielten, spielen sie heute zunehmend auf Kinderspielplätzen. Dort gibt es zwar auch immer noch Büsche, aber hinter jedem Busch steckt eine Mutter. … Kinder brauchen heute sehr viel Kraft und Energie, um ihre Freiräume gegen ständig glotzende und analysierende Eltern, die es natürlich gut meinen, zu verteidigen. Und wenn Kinder nicht die Möglichkeit haben, unbeobachtet zu sein, dann werden sie auch ein Stück weit unselbstständig, weil Erwachsene da sind, die Probleme für sie lösen.“


Foto: Rainer Deimel

Jawohl, um „Problemlösungen“ geht es auf dem Abenteuerspielplatz! Es geht darum, festzustellen, dass vermeintliche Probleme lediglich Herausforderungen sind. Gern wird diese Feststellung als hohle Floskel abgetan. Und dennoch: Mit allem Neuen, mir also Unbekanntem, muss ich mich befassen dürfen, um zu entproblematisieren, um individuelle Kompetenzen entwickeln zu können: praktische Kompetenzen, Kompetenzen im Umgang miteinander, Risikokompetenz, Teamstärke und Lebenspraxis. Konkrete Erlebnisse benötige ich, um Phantasie entwickeln zu können – Phantasie wiederum ist die Grundvoraussetzung zur Entwicklung kreativer Potenziale, mit anderen Worten: zur Gestaltung eines erfolgreichen Lebens.

Dies geschieht in erster Linie, wenn ich meine Selbstwirksamkeit erfahren kann, wenn mir die Chance eingeräumt wird, feststellen zu können, dass vermeintliche Probleme lösbar sind, dass mir tagtägliche Realerfahrungen dabei helfen, lebenstüchtig zu werden: Prozesse mit vorläufig unbekanntem Ausgang, Abenteuer …


Foto: Rainer Deimel

In einem Artikel im „Mindener Tageblatt“ vom 6. November 2009 wurde Ulrich Stock aus Bielefeld zitiert, zuständig für Prävention bei der Bundespolizei. Titel des Beitrags: „Bahnanlagen sind keine Abenteuerspielplätze“. Nach besagtem Vorfall in Porta Westfalica im Jahr 2009 sprach er mit einer Gruppe von Kindern, die ihn mit ihrem Lehrer besuchten.

Den Beitrag findet man unter dem Titel „Bahnanlagen sind keine Abenteuerspielplätze“. Dieses Motto nutzt die Deutsche Bahn seit längerem, um zu verhindern, dass Kinder auf Schienen durch fahrende Züge zu Schaden kommen. Hintergrund war hier ein Beinaheunfall in Porta Westfalica. Der ABA Fachverband hat den Slogan der Bahn bereits nach seiner Kreierung kritisch aufgegriffen, um zwischen „Abenteuer“ – wie wir es im pädagogisch-konstruktiven Sinne definieren können – und einer möglicherweise tödlichen Gefahr präziser zu unterscheiden. Abenteuer in einem entwicklungsförderlichen Sinne hat nämlich mit unübersehbarer Gefahr mit vielleicht sogar tödlichen Folgen nichts zu tun. So nachvollziehbar die Intention dieses Mottos auch sein mag: Vor allem aber vermag es für Irritationen sorgen, wenn etwa fachlich Unkundige gefühlsmäßig auf eine falsche Fährte gelockt und somit unnötigerweise Vorurteile erzeugt werden.

Im Zeitungsbericht hieß es unter anderem: „‚Was könnte passieren, wenn Steine auf Gleisen liegen?’, fragte Ulrich Stock. Die zersplitterten Steine könnten in die Scheiben des fahrenden Zugs fliegen und Fahrgäste verletzen. Die Splitter könnten aber auch die Kinder selbst treffen, wie Ulrich Stock in der Lebensgeschichte des Jungen Daniel vermittelte. Der hatte Steine auf Gleise gelegt, ein Splitter traf ihn am Kopf, das Sprachzentrum wurde zerstört. ‚Als junger Erwachsener lernt Daniel mit einem Sprachlehrer sprechen’, lautete die abschreckende Botschaft.“


Präsentation der Düsseldorfer Abenteuerspielplätze auf dem Weltkindertag 2010 (Foto: Rainer Deimel)

Stellen wir uns vor, Daniel hätte die Chance gehabt, auf einem Abenteuerspielplatz Steine zu bearbeiten, aus Steinen etwas zu schaffen. Vielleicht hätte ihn auch dort ein abplatzender Steinsplitter treffen können. Die Wahrscheinlichkeit, dass es zu einem solch verheerenden Unfall gekommen wäre, tendiert allerdings gegen Null. Diese Erfahrung kann belegt werden, seit Abenteuerspielplätze existieren: Trotz oder gerade wegen ihrer erhöhten Risiken und Herausforderungen entwickeln Besucher von Abenteuerspielplätzen mehr Lebenstüchtigkeit und motorisches Geschick als Kinder, die diese Chance nicht haben. Die Schlussforderung „Abenteuerspielplätze sind ungefährlich, weil dort ‚nichts’ passiert“, geht an der Realität vorbei. Das Gegenteil ist der Fall: Weil Abenteuerspielplätze recht „gefährliche“ Einrichtungen sind, gelingt die Einwicklung von Risikokompetenz bei Kindern innerhalb kurzer Zeit. Die Unfallquote ist niedriger als in jeder anderen Einrichtung, vor allem solchen, die besonders gut zu beschützen vorgeben. Diese Erfahrung kann weltweit bestätigt werden (wie etwa in Japan, Skandinavien und England). In einem solchen Umfeld ist es allerdings auch sinnvoll, immer auch pädagogisch kompetente, erwachsene Ansprechpartner zu haben, die einem hilfreich zur Seite stehen und im Falle eines Falles auch mal einschreiten können, wenn Risiken unüberschaubar werden sollten. Nicht ohne guten Grund gehört die Besetzung eines Abenteuerspielplatzes mit pädagogischem Fachpersonal zu den unabdingbaren Qualitätsstandards. Allerdings – dies noch einmal ganz deutlich: Ohne überschaubares Risiko kein Abenteuer! Ohne Abenteuer keine erfolgreiche Entwicklung zu einem kompetenten Menschen, der sein Leben erfolgreich leben kann!

Selbstwirksamkeit zu erleben, bedeutet: Ich kann etwas – ich bin in der Lage, meine Fähigkeiten dauerhaft zu erweitern. Auf dem Abenteuerspielplatz kommt mir noch zugute, dass ich anderen helfen kann und dass mir andere helfen können: gelebtes Team! Vergegenwärtigt man sich beispielsweise das Aufwachsen zahlreicher junger Menschen als Einzelkinder, ist eine solche Erfahrung unabdinglich.


Präsentation der Düsseldorfer Abenteuerspielplätze auf dem Weltkindertag 2010 (Foto: Rainer Deimel)

„Abenteuer“-Erleben ist in erster Linie Bildung, es ist Gesundheitsförderung – beides Leitziele des ABA Fachverbandes mit Blick auf ein zeitgemäßes pädagogisches Tätigwerden. Ein kleiner Blick auf die Prämisse „Gesundheitsförderung“ sei gestattet: Ein Abenteuerspielplatz fördert die Gesundheit nicht nur mit Hilfe des „freien Spiels im Freien“, wenn wir etwa an seine antiallergene Wirkung denken. Vor allem das Erlebnis der Selbstwirksamkeit wirkt im Sinne von Aaron Antonovsky salutogenetisch, mit anderen Worten: Mein Erleben auf einem Abenteuerspielplatz hilft mir dabei, mit mir selbst eins zu werden, einen sogenannten „Kohärenzsinn“ („Sense of Coherence“) zu entwickeln. Beschrieben wird hiermit die Fähigkeit eines Menschen, vorhandene Ressourcen zu nutzen, um sich gesund zu halten. Oder wie es der bereits erwähnte Eckhard Schiffer auf die prägnante Formel bringt: „Schatzsuche statt Fehlerfahndung!“

Keine andere Einrichtung (sic!) hat es bislang geschafft, ähnlich angemessene, entwicklungsförderliche Konzepte zu entwickeln, wie dies bei einem Abenteuerspielplatz der Fall ist. Der Abenteuerspielplatz fördert die Schatzsuche auf exklusive Weise, sofern er „Abenteuer“ bewusst integriert. Dies beispielsweise können weder der organisierte Karneval oder kommerzielle Einrichtungen wie der EuroEddy trotz anderslautender Bekundungen leisten. Beim Abenteuer haben wir es nämlich nicht mit einer organisierten Inszenierung zu tun – vielmehr handelt es sich eher um eine Gegeninszenierung, wie es der verstorbene Bielefelder Professor Dieter Baacke seinerzeit im Zusammenhang mit der Spielmobilarbeit einmal formulierte. Er sprach vor diesem Hintergrund von Begegnung von Pädagogen und Kindern, die versuche, „zwischen Gegenseitigkeit, Körperlichkeit, Ganzheitlichkeit (und) Rhythmus zu vermitteln und das Gefühl für Freiheit und Bewegung (…) wieder hineinzuholen in (die) … Angebote“ der Offenen Arbeit mit Kindern.


Foto: Rainer Deimel

Manche Erwachsene haben sich vielleicht zwischenzeitlich auf eine kleine Phantasiereise begeben. Wie war es denn eigentlich damals bei mir? Welche spannenden, aufregenden, gefährlichen Erlebnisse waren es, von denen ich auch heute noch profitieren kann? Was ist mir als persönliche Krönung aus meinem Kinder(er)leben in Erinnerung geblieben? Welche Verbote von Erwachsenen habe ich überschritten, ohne deshalb einen markanten Schaden erlitten zu haben? Was ist es, das ich mit Freunden gern heute noch einmal im Gespräch aufleben lassen möchte – vielleicht nach dem Motto „Weißt du noch …?“

Wer hat nicht seine Freude an Michel aus Lönneberga, Pippi Langstrumpf, Emil mit seinen Detektiven oder Huckleberry Finn? Diese Roman- und Filmkinder führen uns die Widersprüchlichkeit gegenwärtigen Aufwachsens deutlich vor Augen. Ich garantiere, dass keine dieser Phantasiefiguren – wären sie heutzutage Realität – ohne Ritalin davonkäme. Kreativität natürlich! Aber bitte möglichst geräuschlos und profillos: ein pädagogisch-psychologisches St.-Florians-Prinzip, das sich da entwickelt hat. Dieses wieder aufzulösen, ist Aufgabe vorbildlicher Abenteuerspielplatzarbeit.

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NAGEL-Redaktion – Analysen

Die Beiträge auf dieser Seite sind zum großen Teil früheren NAGEL-Ausgaben entnommen. Wie im NAGEL stehen sie hier in der Rubrik Analysen. Inzwischen haben wir die Seite durch Beiträge ergänzt, die nicht aus dem NAGEL stammen.

 

Elite in Deutschland

Seit einiger Zeit versucht ein Teil dieser Gesellschaft, seinen Nachwuchs für eine neue Elite zu trimmen. Lange Zeit umgab den Begriff „Elite“ etwas Zweifelhaftes, wenn er nicht gar als „Schimpfwort“ benutzt wurde. Mittlerweile werden Eliten und Elitebildung auch seitens der Politik wieder als etwas Förderliches angesehen, etwa im Zusammenhang mit Eliteschule und -universitäten. Das WDR-Fernsehen dokumentierte am 11. Februar 2008 im Abendprogramm die Dokumentation „Von Anfang an Elite“. Man konnte den Eindruck gewinnen, dass hier zum Teil Eltern ihren Nachwuchs bis zur völligen Misshandlung einsetzen. Dass die für das Kindes- und Jugendwohl zuständigen Behörden hier noch nicht eingeschritten sind, muss wohl als fahrlässig eingeschätzt werden.
Die Veröffentlichung des Buches „Gestatten: Elite. Auf den Spuren der Mächtigen von morgen“ von Julia Friedrichs und das Aufkommen des wohl bislang größten Steuerskandals in Deutschland – zeitgleich im Februar 2008 – kurbelt die Debatte um Eliten, angehende Eliten von morgen und künftige Steuerhinterzieher in der Öffentlichkeit an.

 

Wir dokumentieren hier:

Elite: Leben in einer Parallelwelt (WAZ 20. Februar 2008) Der Elite fehlt der Abgleich zur normalen Bevölkerung: Maßstäbe gewinnen viele Manager nur noch durch den Vergleich untereinander

Interview Julia-Friedrichs (WAZ 19. Februar 2008): Elite-Einrichtungen sind komplette Parallelwelten

Julia Friedrichs Erfahrungen bei McKinsey: McKinsey und ich. Zwecks verdeckter Recherche bewarb sich die Journalistin Julia Friedrichs bei McKinsey, einer mächtigen, aber zugeknöpften Beraterfirma. Ein halbes Jahr dauert das bizarre Auswahlverfahren, in dem sie Menschenbild, Größenwahn und Verführungskünste des Unternehmens kennenlernte.

 

Wie geht’s im Job?: Ergebnisse der Kita-Studie der GEW

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Im Auftrag der GEW wurde von der Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik (Deutsches Jugendinstitut/Universität Dortmund) im Oktober 2007 eine KiTa-Studie (Wie geht’s im Job?) vorgelegt. Im Titel der Pressemitteilung der GEW hierzu heißt es: „Befristet in Teilzeit – schlechte Perspektiven für Erzieherinnen-Nachwuchs“. Sie können sich hier die Studie und weiteres Material hierzu herunterladen.

Pressemitteilung der GEW vom 9. Oktober 2007: „Befristet in Teilzeit – schlechte Perspektiven für Erzieherinnen-Nachwuchs“

Wie geht’s im Job? Ergebnisse der KiTa-Studie der GEW

KiTa-Studie „Wie geht’s im Job?“ (52 Seiten, 400 KB)

Wie geht’s im Job? KiTa-Studie der GEW. Der Erzieherinnenberuf zwischen Stabilität und Wandel. Zusammenfassung von Kirsten Fuchs-Rechlin (wissenschaftliche Mitarbeiterin), vorgetragen von Dr. Matthias Schilling

 

15. Shell Jugendstudie

Zusammenfassung der 15. Shell Jugendstudie: Jugend 2006 – Eine pragmatische Generation unter Druck

Ausführliche Zusammenfassung der 15. Shell Jugendstudie: Jugend 2006 – Eine pragmatische Generation unter Druck

 
Beiträge aus früheren NAGEL-Ausgaben

Das „problematische“ Kind in der Offenen Arbeit

Der Betreute Spielplatz

Kinder wollen draußen spielen

Perspektiven der kommunalen Haushaltskonsolidierung

Sind Abenteuerspielplätze noch zeitgemäß?

Armut und Gesundheitsgefährdungen im Kindes- und Jugendalter

Zum Subjektstatus von Kindern und Jugendlichen in der Jugendhilfe

Freizeiteinrichtungen als GmbHs oder in freier Trägerschaft?!

 

Kinder und Sexualität

Kinder und Sexualität

Missbrauch

Kindesmissbrauch und Sexualität

Sexueller Missbrauch

 
Offene Arbeit

Zur Situation der Offenen Arbeit mit Kindern

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NAGEL-Redaktion – Abenteuerspielplätze und Kinderbauernhöfe

Foto: Rainer Deimel (2009)

Foto: Rainer Deimel (2009)


„Gib Kindern Bretter, und sie bauen eine Hütte. Gib Kindern eine Hütte, so machen sie daraus Bretter.“

Toni Anderfuhren im Tages-Anzeiger (Zürich) vom 29. November 2005

 

„Als offensive Interessenvertretung der bundesrepublikanischenRTEmagicC_Titel_Thole.jpg Abenteuer-, Bau- und Aktivspielplätze sowie der Jugendfarmen und Spielmobile haben in den letzten Jahren der ‚ABA Fachverband Offene Arbeit mit Kindern und Jugendlichen e.V.‘, Dortmund, sowie der ‚Bund der Jugendarmen und Aktivspielplätze e.V.‘, Stuttgart, über die jeweiligen Landesgrenzen hinaus fachliche Anerkennung erlangt.“

Prof. Dr. Werner Thole, Universität Kassel, in „Kinder- und Jugendarbeit – Eine Einführung“, Weinheim 2000, Seite 121

Bisweilen kann man den Eindruck gewinnen, das Thema „Abenteuerspielplätze und Kinderbauernhöfe“ würde in der Öffentlichkeit nicht die Rolle spielen, die ihm angemessen sein müsste. Gegenwärtig müssen wir feststellen, dass Abenteuerspielplätze für die kindliche Entwicklung wichtiger denn je sind. Auf diesem Umstand haben wir anlässlich des Weltspieltages 2009 (28. Mai) mit Nachdruck hingewiesen. Erfreulicherweise hat ein guter Teil der Medien darauf reagiert. Exemplarisch können Sie sich hier zum Bericht in Focus Online vom 25. Mai 2009 durchklicken. In diesem Verzeichnis finden Sie diverses Material. Viel Erfolg beim Stöbern!

ABA Fachverband
– NAGEL-Redaktion –

 

Abenteuerspielplätze in NRW – Auswertung der ABA-Befragung

Für die Erarbeitung des 10. Kinder- und Jugendberichts des Landes Nordrhein-Westfalen für das Jahr 2015 führte der ABA Fachverband eine telefonische Befragung der ihm angeschlossenen Abenteuer- bzw. Bauspielplätze (ASP) durch und erhob die nachfolgenden Daten. Im Zentrum des Interesses standen die Besucherstruktur der Plätze, die Frage nach der Kooperation mit Schulen sowie Fragestellungen, die von Befunden der Strukturdatenerhebung der Landesjugendämter vom Berichtsjahr 2011 abgeleitet wurden. Von September bis November 2013 wurden die Daten von 30 Abenteuerspielplätzen – etwa ein Drittel aller Plätze in NRW – erhoben. Bei der Auswahl der befragten Plätze wurden die verschiedenen Regionen des Landes berücksichtigt, so dass die Umfrage aus Sicht des ABA Fachverbandes als relativ repräsentativ gelten kann. 

Auswertung Abenteuerspielplaetze 2013

 

 RTEmagicC_Titel_BdJA_Film.jpgFilm zum Thema (2011)

 Der Bund der Jugendfarmen und Aktivspielplätze hat einen neuen Film zum Thema produziert. Wir haben ihn hier verlinkt (Spieldauer etwa 25 Minuten). Geeignet  für Pädagog(inne)n, die erfahren wollen, worum es geht, und vor allem für verantworungsbewusste Politiker(innen). Zum Ansehen bitte das Bild rechts anklicken! 

 

Folgende Beiträge stehen hier zur Verfügung:

Was haben Abenteuerspielplätze mit Abenteuer zu tun?

Dieser Frage ist Rainer Deimel, Mitarbeiter des ABA Fachverbandes, aktuell 2010 nachgegangen. 

 

Der Betreute Spielplatz

Pädagogisches Relikt, zeitgemäßer Spielraum oder unverzichtbarer Lebensraum für Kinder?Ein Beitrag von Prof. em. Dr. Georg Schottmayer (Universität Hamburg). Er erschien im Original in der Dokumentation „Lernfeld Bauspielplatz – 20 Jahre Bauspielplatz Nürnberg-Langwasser“. Der Beitrag wurde ferner veröffentlicht in: DER NAGEL 57/1995.

 

Foto: Rainer Deimel (2010)

Sind Abenteuerspielplätze noch zeitgemäß?

Diese Frage versuchte Antje Meyer bereits Anfang der 1990er-Jahre zu beantworten. Seinerzeit war sie Referentin beim Verband Kinder- und Jugendarbeit Hamburg. Der Beitrag wurde im NAGEL 55/1993 veröffentlicht. Hier ist er seite August 2002 zu finden.

 

Der Abenteuerspielplatz – eine Einrichtung zur demokratischen Sozialisation

Zur Prävention von Gewalt gegen sich und andere. Eine Betrachtung von Rainer Deimel und Dorothea Lukowski.

 

Entwicklung der Abenteuerspielplätze – Konjunktur und Perspektiven

Diesen Beitrag verfasste Rainer Deimel anlässlich des 30jährigen Bestehens des Bauspielplatzes Langwassser (Nürnberg). Erschienen ist der Beitrag zunächst in dem Buch „Wo die Kinder spielen(d) lernen“, erschienen 2003 im emwe-Verlag, Nürnberg 2003. Die Verwendung hier geschieht mit freundlicher Genehmigung des Teams vom Bauspielplatz und des emwe-Verlages. Trotz des etwas spröden Titels führt der Artikel wesentliche Aspekte auf, die gegenwärtig hilfreich sind, Abenteuerspielplätze wieder stärker ins Bewusstsein und – hoffentlich – ins politische Handeln zu rücken.

 

Wo die wilden Kinder spielen …

Ein Versuch mit einem erweiterten Bildungsbegriff in der Spielplatzarbeit umzugehen. Dieser Beitrag reflektiert auf hervorragende Weise den Alltag eines Abenteuerspielplatzes. Unter anderem werden auch die Kompetenzen des Personals thematisiert. Erschienen ist der Beitrag zunächst in dem Buch „Wo die Kinder spielen(d) lernen“, erschienen 2003 im emwe-Verlag, Nürnberg 2003. Die Verwendung hier geschieht mit freundlicher Genehmigung des Teams vom Bauspielplatz und des emwe-Verlages. Trotz des etwas spröden Titels führt der Artikel wesentliche Aspekte auf, die gegenwärtig hilfreich sind, Abenteuerspielplätze wieder stärker ins Bewusstsein und – hoffentlich – ins politische Handeln zu rücken.

 

Kinder brauchen solche Plätze

Diesen Beitrag verfassten Gert Wagner und Lorenz Gradl anlässlich des 30jährigen Bestehens des Bauspielplatzes Langwassser (Nürnberg). Erschienen ist der Beitrag zunächst in dem Buch „Wo die Kinder spielen(d) lernen“, erschienen 2003 im emwe-Verlag, Nürnberg 2003. Die Verwendung hier geschieht mit freundlicher Genehmigung des Teams vom Bauspielplatz und des emwe-Verlages. 

 

Abenteuerspielpätze – ohne geht’s nicht!

„Abenteuer“ ist ein gewisses Wagnis, auf das Menschen sich einlassen, ohne sich dabei ins Unglück zu stürzen. Beim Abenteuer ist der Ausgang des Prozesses nicht von vornherein klar; Kinder begeben sich auf einen Weg, wobei dessen Ausgang und Verlauf sie möglicherweise überraschen wird, sie in jedem Fall aber dazulernen werden.RTEmagicC_Titel_kl_kl.jpg

Anlässlich des 40-jährigen Bestehens des ABA Fachverbandes haben wir noch einmal in unserem Archiv „gewühlt“ und die Broschüre „Pädagogisch betreute Spielplätze“, 1982 herausgegeben vom damaligen Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, ins Netz gestellt. Zu finden ist sie auf unseren virtuellen Museumsseiten. Nach wie vor hilfreiche Erkenntnisse, fußend auf einer Erprobungsmaßnahme des Landes NRW, sind garantiert!

 

Stellungnahmen als Argumentationshilfen

Immer wieder einmal gibt es Situationen, in denen – meist von Unerfahrenen – dokumentiert wird, dass sie nicht wissen, worüber sie reden, wenn sie vermeintlich über Abenteuerspielplätze sprechen, etwa wenn sich irgendwelche Kommerzschuppen als „größte überdachte Abenteuerspielplätze der Welt“ bezeichnen oder wenn die Deutsche Bahn ihre Gleisanlagen sprachlich in die Nähe von Abenteuerspielplätzen rückt, was vermutlich gar nicht einmal so daneben ist. Auf der Seite, auf die sie hier gelangen, finden Sie Argumentationshilfen zum Konzept, wenn ihnen beispielsweise wider einmal jemand weismachen will, bei den Holzgerüsten hinter seinem Haus handele es sich um einen Abenteuerspielplatz. Gern dürfen Sie auch die Qualitätskriterien bemühen, die die Kolleg(inn)en vom AKiB Berlin für den Einrichtungtypus erstellt haben und die in der Fachwelt allgemein akzeptiert sind. 

 

Foto: Rainer Deimel (2009)

Tierhaltung

Tierhaltung ist auf Kinderbauernhöfen und zahlreichen Abenteuerspielplätzen integrierter konzeptioneller Bestandteil. Aus diesem Grund gibt es im ABA-Netz einen umfassenden separaten Bereich zum Thema.  

 

Hüttenbau

Als Anregung zum Bauen haben wir eine Reihe von Fotos – entstanden 2009 – ins Netz gestellt; dies vor dem Hintergrund, dass das praktische Konstruieren auch zahlreichen Mitarbeitern als Methode bzw. Kompetenz abhanden gekommen ist. Allerdings gibt es sie noch, die Plätze, auf denen Bauen zum Alltag der Kinder gehört. Der Hüttenbau auf Abenteuerspielplätzen ist nicht nur eine lustvolle Angelegenheit, da Kinder sich als kompetent erfahren. Ebenso lernen sie auch ihre Grenzen kennen und diese zu erweitern. Im Sinne von Bildung ist der Hüttenbau eine unschätzbar wichtige Erfahrung für Kinder. Die einstellten Bilder sprechen für sich – wie wir hoffen. 

 

Wasser-Sand-Matsch

Wasser-Sand-Matsche-Bereiche gehören zu den Klassikern auf Abenteuerspielplätzen. Auf sinnliche und lustvolle Weise erleben Kinder mehrere sogenannte Urelemente, nämlich Wasser, Erde und Luft. Beispielhaft haben wir hier einige Fotos vom  Abenteuerspielplatz „Ankerplatz“ Sankt Augustin (Rhein-Sieg-Kreis) eingestellt, die dieser uns freundlichweise zur Verfügung gestellt hat. Neben einigen Bildern in Aktion haben sie auch die Möglichkeit, sich über das Entstehen dieses spektakulären Bereichs zu informieren.

 

Zeitzeugen

Berichte von Zeitzeugen der Abenteuerspielplatzbewegung haben wir hier eingestellt. Gern nehmen wir weitere entgegen!

 

European Federation auf City Farms (EFCF)

RTEmagicC_Logo_EFCF.jpgDie Europäische Vereinigung der Kinderbauernhöfe und Jugendfarmen gibt einen Newsletter heraus, mit dessen Hilfe man über den Zaun hinausschauen kann. Die Publikation liegt in englischer Sprache vor. Die Ausgaben seit 2008 haben wir in unsere Zeitschriftenarchiv im Verzeichnis NAGEL-Redaktion aufgenommen.  

Zum Herunterladen

 

Rahmenkonzeption für pädagogisch betreute Spielplätze

 

 Rahmenkonzeption Herunterladen

 

Überlegungen zur ästhetischen Erziehung im Praxisfeld

Dargestellt am Beispiel des Erlebnisraumes Jugendfarm (Examensarbeit von Andrea Hedemann, 1996). Diese Arbeit steht seit dem 3. Oktober 2006 hier zur Verfügung. Wir wünschen hilfreiche Erkenntnisse! (109 Seiten, 233 KB) 

 

Die Bedeutung pädagogisch betreuter Spielplätze als außerschulische Lernorte der Natur- und Umweltbildung

Ein Beitrag von Marion Metzger und Prof. Dr. Karl-Heinz Erdmann (Bundesamt für Naturschutz). Dieser Artikel wurde zuerst in der Zeitschrift „Natur und Landschaft“ (März 2007) veröffentlicht. Hier handelt es sich um eine geringfügig erweiterte und korrigierte Version vom 13. Oktober 2007. Die NAGEL-Redaktion bedankt sich bei Marion Rike Metzger und Prof. Dr. Karl-Heinz Erdmann für ihre hilfreiche Arbeit, ihre Mithilfe bei der Überarbeitung und der freundlichen Erlaubnis, den Artikel hier zugänglich machen zu können. 

 

Abenteuerspielplätze – Abenteuer für’s Leben

Kinder lieben Abenteuer und brauchen sie, um ihre Welt zu begreifen. Diesen interessanten (Folien-)Beitrag mit zahlreichen Bildern eines Abenteuerspielplatzes (Fratz Graz) hat das Institut für Angewandte Umweltbildung aus Steyr/Österreich ins Netz gestellt. 

 

Der Bund der Jugendfarmen und Aktivspielplätze hat einen neuen Film zum Thema produziert. Wir haben ihn hier verlinkt (Spieldauer etwa 25 Minuten). Geeignet für Pädagog(inne)n, die erfahren wollen, worum es geht, und vor allem für verantworungsbewusste Politiker(innen). Zum Ansehen bitte vorstehenden Titel anklicken!

 

Abenteuerspieplätze im Verzeichnis ,,Ressorts im ABA Fachverband“

 

Standarts und Qualitätskriterien für Pädagogisch betreute Spielplätze

 

 

 

 

 

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DIE DIPLOMATEN – IM DEZEMBER

Von Oscar Borkowsky

(Die Diplomaten, das ist der ältere Consul nebst seinem etwas jüngeren Attaché, sitzen wie gewöhnlich im Café „Zur Schönen Aussichtslosigkeit“. Draußen ist es bereits dunkel, und es hat noch immer nicht zu schneien begonnen. Die Herren sind die einzigen Gäste; auf ihrem Tisch stehen zwei gefüllte Gläser und eine angebrochene Flasche Wein. Der Kellner Leopold hantiert an der Kredenz. Im Hintergrund ertönt leise die „Kleine Nachtmusik“ von Wolfgang Amadeus Mozart.)

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DIE DIPLOMATEN – IM NOVEMBER

Von Oscar Borkowsky

(Die Diplomaten, das ist der ältere Consul nebst seinem etwas jüngeren Attaché, sitzen wie gewöhnlich im Café „Zur Schönen Aussichtslosigkeit“. Draußen dämmert es bereits, und der Wind verweht das letzte Laub übers Trottoir. Die Herren sind die einzigen Gäste; auf ihrem Tisch stehen zwei gefüllte Gläser und eine angebrochene Flasche Wein. Der Kellner Leopold hantiert an der Kredenz. Im Hintergrund ertönt leise die „Schicksalssinfonie“ von Ludwig van Beethoven.)

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