ABA-Archiv

Kinder- und Jugendberichte der Bundesregierung

Seit 1965 ist die Bundesregierung gesetzlich verpflichtet, dem Bundestag und Bundesrat in jeder Legislaturperiode einen Bericht zur Lage junger Menschen und zu den Leistungen der Jugendhilfe vorzulegen. Auf dieser Seite finden Sie alle bisherigen Kinder- und Jugendberichte zum Download – vom 1. Jugendbericht 1965 bis zum aktuellen 14. Kinder- und Jugendbericht von 2013 – jeweils mit weiterführenden Materialien wie Zusammenfassungen, Lesehilfen und Stellungnahmen des ABA Fachverbandes.

Kinderlärm

Bereits seit Jahren bemüht sich der ABA Fachverband darum, Kinderlärm als Prozessgrund auszuschließen. Es existiert ein mehrfach wiederholter Vorschlag an unterschiedliche Akteure im nordrhein-westfälischen Landtag. Unter anderem wurde empfohlen, das NRW-Gesetz zum Schutz vor Luftverunreinigungen, Geräuschen und ähnlichen Umwelteinwirkungen (Landes-Immisssionsschutzgesetz – LimschG) vom 18. März 1975 so zu verändern, dass Geräusche, die Kinder beim Spielen erzeugen, generell nicht unter den Immissionsschutz fallen dürften. Antwort der Landesregierung (Ministerium für Schule, Jugend und Kinder) 2005: Die Politik sieht keinen Handlungsbedarf.

Spielplatzurteile

Immer wieder gab es Versuche, Spielplätze auf juristischem Wege zu ver- oder zumindest zu behindern. Inzwischen ist sich die Rechtsprechung in Deutschland weitgehend einig: Spielplätze gehören in die Gesellschaft und sind von dieser hinzunehmen. Eines der neueren Urteile können Sie im Anschluss lesen. Weitere Gerichtsbeschlüsse sowie Beiträge zu grundsätzlichen Rechtsaspekten im Zusammenhang mit Spielplätzen stehen weiter unten zum Herunterladen zur Verfügung.

Gerichtsurteile zum Thema „Abenteuerspielplätze“: Das Grundsatzurteil des Bundesgerichtshofs

„Ein Abenteuerspielplatz, der im Wesentlichen von älteren Kindern benutzt wird, soll nun aber nicht nur ein die Phantasie anregendes, schöpferisches Spiel ermöglichen; sein Zweck ist es auch, in besonderer Weise die Freude am Abenteuer und am Bestehen eines Risikos zu vermitteln, um seine Benutzer so aus moderner pädagogischer Sicht frühzeitig auf die Gefahren des täglichen Lebens einzustellen und sie lernen zu lassen, diese zwar zu wagen, sie aber auch zu beherrschen.“

Willkommenskultur durch Spiel

Raus aus den nicht immer einfachen Bedingungen in einer Flüchtlingsunterkunft, rein ins Spielvergnügen! Um Kinderaugen zum Leuchten zu bringen, reichen manchmal ein paar Malstifte, ein Springseil oder andere spannende Spielgeräte. Zwischen Juni und Dezember 2022 besuchten wir regelmäßig zwei Flüchtlingsunterkünfte in Essen und boten den Kindern kostenfreie niedrigschwellige Spielmöglichkeiten an.

Kinder und Jugendliche nicht draußen lassen – Plädoyer für eine nachhaltige kommunale Politik

Wie können Kommunen dazu beitragen, dass Kinder und Jugendliche nicht aus dem öffentlichen Raum verdrängt werden? Winfried Pletzer plädiert in diesem Beitrag für eine nachhaltige kommunale Politik, die junge Menschen ernsthaft beteiligt und ihnen Räume zur Mitgestaltung eröffnet. Ein Beitrag zur Rolle der Offenen Kinder- und Jugendarbeit und zur Frage, wie Kommunalpolitik jungen Menschen wieder mehr Gehör verschaffen kann.

Kompetenzentwicklung durch Spiel und Phantasie – Zum Bildungshorizont mobiler Spielpädadagogik

Spielmobile leisten einen wichtigen Beitrag in der heute schwieriger gewordenen Wirklichkeit des Aufwachsens von Kindern und Jugendlichen. Sie bieten attraktive Angebote für die Freizeitgestaltung und stellen diese unter einen pädagogischen Anspruch. Dieser pädagogische Anspruch muss immer wieder – wie alle pädagogische Arbeit – überprüft und auf die sich ständig verändernden Bedingungen unserer Lebenswirklichkeit neu ausgerichtet werden.

„Fridays for Future“: Mitbestimmung ausbauen statt sanktionieren und auflaufen lassen

Der ABA Fachverband Offene Arbeit mit Kindern und Jugendlichen e.V. und die dem Verband angehörige interdisziplinäre Arbeitsgruppe „Draußenkinder“ erklären sich solidarisch mit der „Fridays for Future“-Bewegung, die die Einhaltung der Ziele des Pariser Abkommens und des 1,5°C Klima-Ziels fordert.

Rede von Gerd Bollermann zum 40-jährigen Jubiläum des ABA Fachverbandes

Gerd Bollermann ist ehemaliger Regierungspräsident des Regierungsbezirks Arnsberg und Gründungsmitglied des ABA Fachverbandes. Darüber hinaus wurde ihm die ABA-Ehrenmitgliedschaft verliehen. Seine Rede zum 40-jährigen Bestehen des ABA Fachverbandes ist schon etwas älter, aber deswegen nicht weniger interessant. Wir haben sie nun online gestellt:

Wohin geht die Reise der Offenen Kinder- und Jugendarbeit?

Offene Kinder- und Jugendarbeit wirkt! Dennoch ist es eine besondere Herausforderung, diese Wirkungen zu messen. Offene Kinder- und Jugendarbeit verändert sich! Aber wohin die Reise geht, ist noch offen. Daher hat der Sprecherrat des ABA Fachverbandes sich zum Ziel gesetzt, folgende Stellungnahme zu Wirkungen und Veränderungen in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit zu formulieren.

Mitglied werden

ABA-Mitglieder begreifen sich als Solidargemeinschaft. Sie setzen sich in besonderer Weise für die Belange der Offenen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ein.

Aktuelle Projekte

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