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Wohin geht die Reise der Offenen Kinder- und Jugendarbeit?

Eine Publikation des Sprecherrates im ABA Fachverband e.V.

Offene Kinder- und Jugendarbeit wirkt! Dennoch ist es eine besondere Herausforderung, diese Wirkungen zu messen. Offene Kinder- und Jugendarbeit verändert sich! Aber wohin die Reise geht, ist noch offen. Daher hat der Sprecherrat des ABA Fachverbandes sich zum Ziel gesetzt, folgende Stellungnahme zu Wirkungen und Veränderungen in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit zu formulieren. Die Publikation richtet sich in erster Linie an Mitarbeiter_innen von Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit, also Kinder- und Jugendzentren, Abenteuerspielplätze und Kinderbauernhöfe, Spielmobile, Spielplatzpatenschaften, Institutionen kinderfreundlicher Stadtplanung sowie andere offene Spiel- und Bildungsräume.

Leistungen und Wert der Offenen Kinder- und Jugendarbeit

Zahlreiche Studien stellen die positiven Auswirkungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit auf die Lebensläufe von jungen Menschen dar (z.B. Arbeitskreis G5 2010, Deinet/Sturzenhecker 2013, Lindner 2009). Als zentrale Leistungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit gelten allgemein die umfassende Ermöglichung und Begleitung von Persönlichkeitsentwicklung sowie die Förderung von Demokratiebildung bei jungen Menschen. Die Besucher_innen von offenen Kinder- und Jugendeinrichtungen erwerben grundlegende personale, soziale und weitere Kompetenzen. Zudem stärkt die Offene Kinder- und Jugendarbeit junge Menschen in ihren Fähigkeiten, Krisen zu bewältigen (Förderung von Resilienz). Offene Einrichtungen sind darüber hinaus in der Lage, flexibel auf kurzfristige gesellschaftliche und lokale Herausforderungen zu reagieren. Aus Sicht des ABA-Sprecherrates werden diese Leistungen in erster Linie durch die Bereitstellung von Freiräumen und den Aufbau von Beziehungen zwischen Mitarbeiter_innen und Besucher_innen offener Einrichtungen erbracht. Zum Positionspapier …

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Spielend neue Welten entdecken | Spielmobilkarawane NRW 2017

Das BEMIL vom ABA Fachverband e.V. sowie das Essener Spielmobil des Deutschen Kinderschutzbundes ist mit der „Spielmobil-Karawane NRW 2017“ on Tour und macht am 24.05.2017  auf dem Willy-Brandt-Platz für ein vierstündiges Spielfest unter dem Motto „Spielend neue Welten entdecken“ halt.

Vom 22.-27.05.2017 rollen sechs Spielmobile durch Nordrhein-Westfalen. An sechs Tagen werden jeweils nacheinander die teilnehmenden Städte angefahren. Die Reise geht von Norden nach Süden, von Bottrop über Marl, Essen, dann nach Hilden, Solingen bis zum Abschlussfest in Bonn.

In allen beteiligten Städten, jeweils von 14 bis 18 Uhr (Hilden 12-18 Uhr), zeigen sechs verschiedene Einrichtungen, was mobile Arbeit ausmacht und bieten unterschiedliche Programmpunkte an – selbstverständlich kostenlos!

Jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen. Die Spielmobile freuen sich über alle Kinder und Familen. Bitte weitersagen …

Vom 22.-27.05.2017 rollen 6 Spielmobile durch Nordrhein-Westfalen. An sechs Tagen werden jeweils nacheinander die teilnehmenden Städte angefahren.

Montag 22.05.: Bottrop (Berliner Platz) 14:00-18:00 Uhr

Dienstag 23.05.: Marl (Creiler Platz) 14:00-18:00 Uhr

Mittwoch 24.05.: Essen (Willy-Brandt-Platz) 14:00-18:00 Uhr

Donnerstag 25.05.: Hilden (Jugendtreff am Weidenweg) 12:00-18:00 Uhr

Freitag 26.05.: Solingen (Neumarkt)  14:00-18:00 Uhr

Samstag 27.05.: Bonn Bottlerplatz) 14:00-18:00 Uhr

Die Spielfeste, zu denen alle Kinder und Familien herzlich eingeladen sind, stehen unter dem Motto “Spielmobil-Karawane: Spielend neue Welten entdecken!“ und sind kostenlos. Die Spielmobile freuen sich über alle Kinder und Familen!

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11. Fachtag der Organisator_inn_en der Spielplatzpaten NRW

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

hiermit laden wir herzlich ein zum 11. Fachtag der Organisatorinnen und Organisatoren der nordrhein-westfälischen Spielplatzpaten. Dieser wird stattfinden am Dienstag, 25. April 2017 im Rathaus der Stadt Moers, Rathausplatz 1, 47441 Moers.

Tagungsort dort wird sein:

Großer Sitzungssaal (Raum 1.002), 1. Obergeschoss.

Folgender Tagungsablauf ist vorgesehen:

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Gewalt ist keine Lösung

Gespräch zwischen Stephan B. Antczack und Siegfried Kühbauer, dem langjährigen Projektkoordinator der Weddinger Kinderfarm zur Räumung der Einrichtung mit Staatsgewalt.

Stephan B. Antczack: Die ehemalige Bezirksjugendstadträtin Sabine Smentek (SPD) ließ am 20. Juni 2016 die Weddinger Kinderfarm in Berlin-Mitte mit Polizeigewalt räumen. Eine Eskalation auf Kosten von Kindern, Jugendlichen und rund 60 Haustieren. Wie begründete die Stadträtin diesen Schritt?

Siegfried Kühbauer: Ja, es stimmt, dass diese SPD-Stadträtin ausgerechnet am internationalen Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung mit Staatsgewalt die berechtigten Kinder, Jugendlichen und deren Familien gegen deren Willen aus unserer Einrichtung vertrieben hat (das Bundesinnenministerium hatte übrigens rechtzeitig alle Bundesländer aufgefordert, diesen Tag „würdig“ zu begehen). Begründet wurde dies von ihr damit, dass dieses „unverzichtbare Angebot … wieder nach fachlichen Gesichtspunkten in der Steuerungsverantwortung des Jugendamtes Mitte durchgeführt werden kann“. Dann wurde die Einrichtung für über eine Monat unter „Wachschutz“ geschlossen und danach zunächst für einen halben Tag geöffnet, um dann den Betrieb wieder aufzunehmen. In den 33 Jahren in denen der Weddinger Kinderfarm e. V. die fachliche Verantwortung getragen hat, wurde die Einrichtung keinen einzigen Tag geschlossen. Im sogenannten Qualitätsdialog hatten wir immer die höchste zu erreichende Punktzahl.

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17. Landeskonferenz der Spielplatzpaten NRW im ABA Fachverband in Monheim am Rhein

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© ABA Fachverband

Im Ratssaal des Monheimer Rathauses fand am Samstag, 12. November 2016 die 17. Landeskonferenz der Spielplatzpaten NRW im ABA Fachverband Offene Arbeit mit Kindern und Jugendlichen statt. Auch diesmal konnten die über 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus verschiedenen Kommunen im Land wieder äußerst zufrieden nach Hause fahren.

Für die Stadt Monheim übernahm die Jugendamtsleiterin Simone Feldmann die Begrüßung zu Beginn der Veranstaltung. Wunschgemäß nahm sie diese Gelegenheit auch zum Anlass, über die Entwicklung Monheims als „Hauptstadt für Kinder“ zu informieren. Im Rahmen dieses Projekts ist Monheim als Kommune bemüht, möglichst optimale Zukunftschancen für Kinder und Jugendliche zu schaffen. Nach diesem Begrüßungs- und Einstiegsreferat übernahm die Patenverantwortliche beim Jugendamt Monheim, Eva Heggemann, gemeinsam mit ihrem Kollegen Fabian Andrick einen kurzweiligen Einstieg in die Konferenzthemen. Um das fachliche Bild der Kommune bei den Konferenzteilnehmerinnen und -teilnehmern abzurunden, informierte der Abteilungsleiter der Kinder- und Jugendförderung, Achim Wieghardt, in einem kleinen Vortrag über die Arbeit des Aktionsmobils. Dieses bietet Spiel-, Sport- und Beschäftigungsangebote für Kinder und Jugendliche auf den Straßen und Plätzen der Stadt. Von April bis Oktober fährt das Aktionsmobil regelmäßig Spielflächen im Stadtgebiet an.

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Kontakt

ABA Fachverband
Offene Arbeit mit Kindern und Jugendlichen e.V.
Clarenberg 24
44263 Dortmund

Telefon 0231/98 52 053
Fax 0231/98 52 055
aba@aba-fachverband.org

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