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Kultur macht stark

Maßnahme A – Schau genau in Stadt und Wald

Kinder lernen ihren Stadtteil anhand von einfachen analogen Such- und Entdeckerspielen, wie Schnitzeljagd, Fotorallys, Forscher- bzw. Detektivaufgaben kennen. Mithilfe von Stadtteilplänen können die Kinder sich in ihrem Quartier zurechtfinden und gleichzeitig interessante, sehenswerte, spannende, schöne Punkte auf diesem markieren. So lernen Kinder zum Beispiel die Natur-/Waldareale, aber auch andere Plätze, Spielmöglichkeiten, Besonderheiten ihres Stadtteils kennen und präsentieren ihre Ergebnisse z.B. mit Landart Aktionen auf Spielplätzen oder im Naturraum (immer freitags). Je nachdem wie „fit“ die Kinder sind, könnte auch ein Quartiers-Stadtplan für Kinder erstellt werden. Neben der Statteilerkundung werden viele weitere Spielmöglichkeiten auf dem Platz angeboten. Erfahrungen aus den letzten Jahren zeigen, dass nicht immer alle Kinder die Spielfläche zur Erkundung der Umgebung verlassen dürfen. Mit einem erweiteren Spielmobilangebot fangen wir auch diese Kinder auf und ermöglichen ihnen Zeit (und Recht) zum Spielen.

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Wir Kinder des Ruhrgebietes

Foto: Melanie Garbas © ABA Fachverband

Ein Kooperationsprojekt unter drei Abenteuerspielplätzen zur kindgerechten Aufbereitung des historischen Wandels in den vergangenen Jahrhunderten im Ruhrgebiet.

Im Jahre 2018 wird mit der Schließung der Zeche Prosper Haniel in Bottrop ein historisches Kapitel geschlossen, das eine Region von ca. 4.400 qkm in gerade mal 200 Jahren aus einer ländlichen Struktur in den größten Ballungsraum Deutschlands und den fünftgrößten Europas wandelte. In wiederum lediglich ca. 50 Jahren wandelte sich das Ruhrgebiet von einer durch Schwerindustrie geprägten Region, die allein über die Bergbauindustrie über 600.00 Menschen Arbeit bot, in ein eher dienstleistungsgeprägtes dicht besiedeltes Gebiet. Renaturierungsmaßnahmen bilden vielerorts einen auch ökologisch wichtigen nächsten Schritt des Strukturwandels.

Unter der Koordination und fachlichen Planung und Leitung des ABA – Fachverbandes soll diese kurze aber prägende historische Entwicklung mit ihren kulturellen, sozialen und ökologischen Konsequenzen, getragen von drei Abenteuerspielplätzen aus der Region, für Kinder und Jugendliche praktisch und spielerisch erfahrbar gemacht werden.

Beteiligt sind die Robinson Abenteuerfarm in Duisburg, der  Abenteuerspielplatz Rahm in Dortmund und die Bauspielfarm Suderwich in Recklinghausen. Jede Einrichtung übernimmt einen der drei Themenschwerpunkte: Bauern und Handwerker (Mittelalter-18. Jahrhundert), Der „Kohlenpott“ (19.-20. Jahrhundert) und Zurück zur Natur (21. Jahrhundert).

In der abschließenden Aktionswoche besuchen sich die Kinder und Jugendlichen gegenseitig und gestalten gemeinsam einen Tag zum Thema des besuchten Abenteuerpielplatzes.

Flyer Wir Kinder des Ruhrgebiets

In Kooperation mit:

 

 

 

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Spielplatzpatenfeste, BEMIL, Spielmobilkarawane NRW 2018 und Co.

Spielen, Bewegen, Experimentieren: Spielpädagogin Eva Hofmann ist auch in diesem Jahr im Auftrag des ABA Fachverband e.V. fleißig unterwegs. Vielleicht auch in Ihrer Nähe. Schauen Sie mit Ihren Kindern gerne vorbei.

Die Spielpatzaktivitäten des BEMIL werden mit freundlicher Unterstützung der Deutschen Postcode Lotterie ermöglicht.

 

Spielplatzpatenfeste

28. Mai 2018   15 – 18 Uhr Spielplatz „Auf dem Dudel“, Ruhranlagen in Mülheim a.d.R.

29. Juni 2018   15 – 18 Uhr Spielplatz „Vorrathsstrasse“, Essen

7. Juli 2018   11 – 14 Uhr  Mehrgenerationenspielplatz zwischen Flotow- und Silcherstraße, Düsseldorf

 

Einsätz mit dem BEMIL oder MAEB-Hänger

19. April 2018  16 – 18 Uhr Dilldorfer Höhe, Essen

4. Mai 2018  16 – 18 Uhr, Isingplatz, Essen

5. Mai 2018  11 – 18 Uhr, Wattenscheider Str., Essen

8. Mai 2018  16 – 18 Uhr, Storpplatz, Essen

15. Mai 2018  16 – 18 Uhr, Vollmerskamp, Essen

17. Mai 2018  16 – 18 Uhr, Assmannweg, Essen

24. Mai 2018  11 – 17 Uhr, Ehrenzeller Platz, Essen

25. Mai 2018  11 – 17 Uhr, Mitzmannweg, Essen

13. Juli 2018  15 – 18 Uhr, Mitzmannweg, Essen

3. August 2018   14 – 17 Uhr, Matktplatz Hüls-Süd, Marl (im Rahmen von Kultur macht stark II)

28. August 2018  11 – 17 Uhr Butzweg, Essen

 

Spielmobilkarawane NRW 2018

19. Juni 2018  14 – 18 Uhr, Johannes-Rau-/Apolloplatz, Düsseldorf

20. Juni 2018  14 – 18 Uhr, Kurt-Edelhagen-Platz, Herne

21. Juni 2018  14 – 18 Uhr, Martha Schneider-Bürger-Platz, Oberhausen

22. Juni 2018  15 – 18 Uhr, Marktplatz Hüls-Süd, Marl

23. Juni 2018  12 – 18 Uhr, Kennedyplatz, Essen

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Grundsätze der Politikberatung für die kommunale Jugendlobby

Marco Althaus

Jugendpolitik ist ein Politikfeld wie andere auch: Politische Interessen werden organisiert, artikuliert, vermittelt und vertreten. Interessengruppen rangeln um Geld, Rechtsetzung und Aufmerksamkeit der Politik. Sie versuchen Schaden abzuwenden, der ihnen von der Politik droht, und Argumente für legitime Forderungen vorzubringen. Sie knüpfen Beziehungsnetze, bauen Druck auf und tun all das, was Lobbyisten1 in einem pluralistischen Gemeinwesen eben tun. Im besten Fall erledigen sie dies nicht ohne das Ziel, Politik substanziell zu beraten. Sie bieten handlungsrelevantes Expertenwissen an, das öffentliche Entscheidungen verbessern hilft. Ergo: Jugendpolitik wird besser, wenn die Jugendlobby gute Politikberatung liefert.

So einfach könnte es sein! In der Praxis hadern Träger der Jugendarbeit und ihr Personal mit dieser Aufgabe. Sie fühlen sich überfordert, unverstanden oder ausgegrenzt. Sie bescheinigen sich mitunter selbst öffentliche Wirkungslosigkeit und Politikunfähigkeit. Sie verdächtigen sich selbst unzulässiger Vermischung anwaltschaftlicher Interessenvertretung für die Jugend mit eigenen institutionellen, finanziellen und personellen Interessen. Sie zweifeln an ihrem fach- oder berufspolitischen „Mandat“ (als ob ihnen irgendwer eines geben könnte außer ihnen selbst). Im Hintergrund wabert die Evergreen-Kontroverse um die „Politisierung“ der Profession. All das erweckt den Eindruck, dass robuster Jugendpolitikarbeit vor allem der eigene Habitus im Weg steht. Nichts gegen Reflexion und Selbstkritik, im Gegenteil. Aber es gibt nur wenige Interessengruppen, die so viel an ihren Skrupeln leiden, statt Lobbyarbeit als Grundrecht zu begreifen und praktische Aufgaben in Angriff zu nehmen. Das Gemeinwohl wird zudem sicher keinen Schaden nehmen, wenn Jugendarbeit bessere Lobbyarbeit macht.

Den kompletten Text „Grundsätze der Politikberatung für die kommunale Jugendlobby“ von Marco Althaus finden Sie hier: Althaus_2017_Kommunale_Jugendlobby

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