Als Fachverband setzen wir uns dafür ein, Fachkräfte und Einrichtungen gezielt im Bereich Kinderschutz zu unterstützen und weiterzubilden. Gleichzeitig ist es uns ein zentrales Anliegen, auch Kinder und Jugendliche selbst zu stärken und aufzuklären.
„Wie sieht so ein Schutzkonzept denn dann aus, habt ihr Beispiele?“, werden wir auf Fortbildungen häufiger gefragt. Schutzkonzepte sind für jede Einrichtung individuell und gibt es keine feste Regel, wie sie auszusehen haben.
Neben dem Schutzkonzept zur Prävention (sexualisierter) Gewalt ist auch ein Sexualpädagogisches Konzept ein wichtiger Bestandteil der Prävention und darüber hinaus ungemein wichtig für die selbstbestimmte und positive psychosexuelle Entwicklung von Kindern und Jugendlichen in den Einrichtungen der OKJA.
Die Potential- und Risikoanalyse ist das Kernstück der Erstellung eines Schutzkonzeptes. Durch sie werden die präventiven und gefährdenden Faktoren ermittelt.
Wir haben einen Beobachtungsbogen erstellt, der in der OKJA genutzt werden kann, um Hinweise auf Gefährdungen einzelner Kinder und Jugendlicher zu dokumentieren und, wenn nötig, weitere Schritte zu planen.
Bei der Erstellung eines Schutzkonzeptes gehen die Anforderungen über die Erfordernisse des alten Bundeskinderschutzgesetzes deutlich hinaus und verlangen, auch Risiken innerhalb der Einrichtung zu bewerten und zu berücksichtigen.
ABA-Mitglieder begreifen sich als Solidargemeinschaft. Sie setzen sich in besonderer Weise für die Belange der Offenen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ein.
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