Qualität: Inspiration – Inspirierende Projekte der ABA-Mitglieder

Abenteuer Schule, Oberhausen

RTEmagicC_Abenteuer_Schule_01.jpgWenn Schule zum Abenteuer wird

Oberhausener Jugendreferat verbindet Abenteuerpädagogik und Ganztagsschule miteinander

Von Carsten Grün

„Das ist total klasse hier. Ich kann hier zum Beispiel eine Hütte bauen und die Betreuer zeigen uns, wie wir mit Werkzeug umgehen müssen. So was haben wir vorher in der Schule nie gemacht.“ Der Achtjährige ist begeistert. Wenn es nach Ruben ginge, dann würde er am liebsten den ganzen Tag auf dem Abenteuerspielplatz der Adolf-Feld-Grundschule in Oberhausen verbringen. Sinngemäß heißt dieses Angebot für Kinder auch „Abenteuer Schule“. Denn Schule kann Spaß machen, nur muss sie kreativ gestaltet sein.

Abenteuerspielplatz Oberkassel, Düsseldorf

RTEmagicC_Oberkassel_Baubereich_02.jpgDer Abenteuerspielplatz Oberkassel ist eine offene Kinder- und Jugendeinrichtung, die vorwiegend von Kindern im Alter von 6-14 Jahren besucht wird. 1972 gegründet, ist er der älteste Abenteuerspielplatz in Nordrhein-Westfalen. Er liegt in einem Wohngebiet mit überwiegend Angehörigen der Mittel- bis oberen Mittelschicht, wird aber auch von Kindern aus anderen Stadtteilen und von Kleinkindern in Begleitung der Eltern sowie von anderen Institutionen (Kinderclubs, Kinderhorte, Schulen usw.) besucht. Der Platz ist montags bis freitags von 14.00-18.30 Uhr geöffnet.

Der Träger der Einrichtung, der Abenteuerspielplatz e.V., arbeitet eng mit dem Jugendamt zusammen (Kooperationsmodell) (1) und wird im Wesentlichen von der Stadt Düsseldorf bezuschusst.

Das Team besteht zur Zeit aus 2 hauptamtlichen MitarbeiterInnen, 5 Honorarkräften und 2 Zivildienstleistenden für technische Tätigkeiten. Eine hauptamtliche Mitarbeiterin, die Honorarkräfte und die Zivildienstleistenden werden vom Verein angestellt und bezahlt. Das Gelände des Abenteuerspielplatzes ist ca. 10.000 qm groß und in folgende pädagogische Bereiche gegliedert:

Kinderrechtsprojekt K.R.Ä.T.Z.Ä., Berlin

RTEmagicC_kraetzae_england-1.jpgK.R.Ä.T.Z.Ä. (Kurzform für KinderRÄchTsZÄnker) ist eine offene Gruppe junger Leute, die sich seit 1992 für die Gleichberechtigung von Kindern und Erwachsenen einsetzt. In der Gruppe sind etwa 15 Personen aktiv. Diese wollen, dass Grund- und Menschenrechte für Kinder gleichermaßen gelten wie für Erwachsene. Die Hauptthemen sind Wahlrecht, Schule und Familie/Erziehung.

 Thesen

  • Die Schulpflicht schränkt das Recht auf Freiheit der Person ein.
  • Eine Altersgrenze beim Wahlrecht verstößt gegen den Grundsatz der Allgemeinheit der Wahl.
  • Die Erziehungsansprüche der Eltern widersprechen dem Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit.

Auch zu weiteren Bereichen, die mit Altersdiskriminierung zu tun haben – etwa Kinderarbeit und Jugendschutz – nimmt K.R.Ä.T.Z.Ä. Stellung.

Bauspielfarm Suderwich, Recklinghausen

RTEmagicC_DSCN1532.JPGBauspielfarm Suderwich – Ein starkes Stück Ruhrgebiet

Die Bauspielfarm Suderwich – kurz „BSF“ genannt – ist eine Kombination aus Bau- und Abenteuerspielplatz, kleiner Tierfarm und Spielpark, eine Anlage, die man früher vielleicht „Freizeiteinrichtung“ genannt hätte, etwa 9000 Quadratmeter groß (plus Außenflächen für Weiden), in unmittelbarer Nähe von Wohnbebauung mit kleinen und großen freien Flächen, kleinen Hügeln und Nischen, verwinkelten Ecken, allerlei Getier und „Nutzmüll“ (Gerümpel und Materialabfälle), der durch phantasiereiches Verändern („Umfunktionieren“) eine oftmals ungewöhnliche Wiederverwendung findet.

Spielmobil „Rollmobs“ der Stadt Bottrop

RTEmagicC_Spielmobil_Bottrop_August_2005_01.JPGDer herausragende Stellenwert des Bottroper „Rollmobs“ wurde anlässlich des 25-jährigen Jubiläums vom ABA Fachverband Offene Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Mai 2005 hervorgehoben. Der Verband hält das Spielmobil für eines der beachtlichsten Spielmobile in Nordrhein-Westfalen, wenn nicht ganz Deutschlands. Seitens des Verbandes wurde während des Jubiläums darauf hingewiesen, dass die Ideen des Bottroper Jugendamtes für den Doppeldeckerbus bereits mehrfach beispielgebend für andere Spielmobile waren, so etwa bei der Gesundheitsvorsorge und ganzheitlichen Bildung. Ganz weit vorn ist das Spielmobil auch bei geschlechtsspezifischen Angeboten und in der interkulturellen Beziehungsarbeit.

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