Der April 2026 brachte eine bedeutende Veränderung: Nach 16 Jahren engagierter Leitungstätigkeit übergibt Dr. Christiane Richard-Elsner die Draußenkinder in neue Hände, um sich künftig wieder verstärkt ihrer wissenschaftlichen Arbeit zu widmen. Die interdisziplinäre Arbeitsgruppe im ABA Fachverband wird ab sofort von Heide Förster geleitet.
Gebündelte Expertise aus Wissenschaft, Praxis und Draußenkindermitarbeit
Heide Förster bringt ein breites fachliches und praxisnahes Fundament mit: Als Diplomsportwissenschaftlerin für Rehabilitation und Behindertensport sowie Psychomotorikerin (dakp) verbindet sie wissenschaftliche Expertise mit jahrzehntelanger Erfahrung in der Arbeit mit Kindern, Familien und Fachkräften.
Hauptberuflich leitet sie das Sachgebiet Gesundheitsförderung beim Kreis Mettmann mit den Schwerpunkten Bewegung, Ernährung und seelische Gesundheit sowie der LOTT-JONN Initiative Kinder- und Jugendgesundheit.
Seit 1986 ist die zudem als Referentin und Kursleiterin aktiv, u.a. in Bewegungsförderung, Psychomotorik, Selbstbehauptung und systemischen Coaching.
Warum passt Heide Förster so gut zu den Draußenkindern?
Heide ist seit über 10 Jahren Teil der Arbeitsgruppe und kennt Themen, Chancen und Herausforderungen des Draußenspiels aus eigener Erfahrung. Sie weiß, wie man die Bedeutung des Freien Spiels in der Natur verständlich und überzeugend an Kinder, Eltern, Fachkräfte und Entscheidungsträger*innen vermitteln.
So bringt Heide Förster die Draußenkinder voran!
Ihr Herzensthema ist klar: Kinder sollen wieder selbstverständliche draußen spielen – frei, neugierig und mit echter Freude an der Natur. In ihrer neuen Rolle möchte sie Wissen aus Pädagogik, Psychologie, Bewegung, Umweltbildung, Stadt- und Naturraumplanung und Gesundheit zusammenführen, Netzwerke stärken und neue Kooperationen anstoßen, den Austausch zwischen Praxis, Wissenschaft, Verwaltung und Politik intensivieren und die Bedeutung des Freien Spiels sichtbarer machen.
Heide lebt in Mettmann, ganz nah am Neandertal – einem Ort, an dem Natur und Bewegung gelebter Alltag sind.
Ihr Leitsatz spricht für sich: „Spielen ist wertvoll und bewegt in jedem Alter.“
Wir heißen Heide in ihrer neuen Position herzlich willkommen und freuen uns auf die gemeinsame Arbeit!
10 Fragen an Heide Förster
Meine Motivation für die Leitungsposition bei den Draussenkindern ist die Idee, dass Kinder wieder selbstverständlich draußen spielen, mit Neugier, Bewegung und Freude an der Natur. Nach vielen Jahren fachlicher und praktischer Erfahrung ist es für mich ein konsequenter Schritt, Verantwortung zu übernehmen und diese Haltung weiterzutragen. Ich sehe in der Leitungsrolle die Chance, Menschen und Fachrichtungen zu verbinden, Impulse zu setzen und gemeinsam etwas zu bewegen – für Kinder, für Bildung und für eine gesunde Zukunft.
Anwältin für Kinder zu sein und mit ihnen die Welt zu gestalten – Erwachsene sensibilisieren/netzwerken – Praxis und Wissenschaft zusammenbringen
Mein beruflicher Weg verbindet Wissenschaft, Praxis und Gesundheitsförderung – immer mit dem Ziel, Menschen in Bewegung zu bringen und ganzheitlich zu stärken.
Das gibt es für mich nicht. Jedes Wetter hat etwas Positives, dass ich für Aktivitäten drinnen oder draußen nutze.
Ich möchte, dass das Draußenspiel wieder selbstverständlich wird – als Teil einer gesunden, lebendigen Kindheit. In unserer interdisziplinären Arbeitsgruppe sehe ich die große Chance, Fachwissen aus Pädagogik, Psychologie, Bewegung, Umweltbildung und Gesundheit zu verbinden.
Mir ist wichtig, dass wir gemeinsam zeigen, wie wertvoll freies Spielen in der Natur ist – für Entwicklung, Bildung und seelisches Wohlbefinden. Ich möchte Impulse setzen, Netzwerke stärken und den Austausch zwischen Praxis, Wissenschaft und Politik fördern, damit das Draußenspiel überall seinen Platz bekommt.
…draußen sein, spielen, entdecken und sich bewegen – einfach leben mit allen Sinnen.
…Kind sein – neugierig, mutig und voller Freude an Bewegung und Natur.
- Draußen entsteht echtes Lernen: Kinder begreifen mit allen Sinnen, was sie sehen, hören und fühlen – Lernen wird lebendig und be-greifbar.
- Natur als Spiegel: Beim Spielen draußen erleben Kinder, wie alles miteinander verbunden ist – Bewegung, Wetter, Materialien, Gemeinschaft.
- Mut und Risiko: Draußenspiel fordert heraus – Kinder lernen, sich etwas zuzutrauen, Grenzen zu spüren und Verantwortung zu übernehmen.
- Gemeinschaft und Begegnung: Draußen entsteht spontanes Miteinander – Kinder verhandeln, helfen, lachen und wachsen gemeinsam.
- Achtsamkeit und Entschleunigung: Wer draußen spielt, erlebt Zeit anders – ohne Druck, ohne Vorgaben, einfach im Moment.
- Gesundheit und Wohlbefinden: Bewegung an der frischen Luft stärkt Körper und Seele – für Kinder und Erwachsene gleichermaßen.
Ganz klar: robuste Schuhe – oder auch mal nackte Füße – Damit kann ich überall hingehen, klettern, springen und entdecken – genau wie die Kinder.
Draußenspiel verbindet Bewegung, Natur und Gemeinschaft – es ist die einfachste Form von Gesundheit und Glück.
