Es ist nicht immer leicht, Kinder von gesunder Nahrung wie beispielsweise Obst zu überzeugen. Denn Kinder denken beim Essen weniger an den gesundheitlichen Wert der Mahlzeit als vielmehr daran, ob sie schmeckt und gerade angesagt ist. Werden aber durch ein derartiges Essverhalten zu wenig Vitamine, Mineral- und Ballastsstoffe aufgenommen, droht ein Mangelzustand ? ausgerechnet in einem Alter, in dem der Körper wächst und sich entwickelt. Doch Erwachsene können laut einer Studie der Universität Dortmund gegensteuern, indem sie Obst wie Äpfel, Bananen oder Kiwis in mundgerechte Häppchen schneiden. Doch nicht immer schränkt allein die Zubereitungsform den Obstverzehr der Kinder ein: Häufig stößt auch der ungewohnte Frucht-Geschmack auf Ablehnung. So stärken beispielsweise Kiwis und Orangen die Abwehrkräfte, schmecken aber säuerlich, was bei Kindern nicht sonderlich beliebt ist. Um sie trotzdem zum Genuss von Vitamin-C-haltigen Früchten zu überzeugen, raten Ernährungsexperten zu einem kleinen Trick: Kombiniert mit einem leicht süßlich schmeckenden Nahrungsmittel fällt der säuerliche Geschmack nicht mehr so deutlich ins Gewicht. Dazu sollten die Früchte zum Beispiel in einen Joghurt gemischt und unter den Salat geschnitten werden. (sup/TIP der Woche vom 1. Juni 2004)
i-Punkt 7-2004