Fortbildung „Cybermobbing – Wenn digitale Gewalt zum Alltag wird“ (27. November 2026, 10 – 14 Uhr, Zoom)

Digitale Kommunikation gehört für Kinder und Jugendliche selbstverständlich zum Alltag. Gleichzeitig entstehen im digitalen Raum neue Möglichkeiten, andere auszuschließen, zu verletzen oder öffentlich herabzuwürdigen. Hier verschwimmen die Grenzen zwischen Konflikt, Streit, Mobbing und auch sexualisierter Gewalt. 

Als Fachkräfte der offenen Jugendarbeit steht ihr vor der Herausforderung, Cybermobbing zu erkennen, Betroffene angemessen zu unterstützen und präventiv zu arbeiten. Dabei wird berücksichtigt, dass Jugendliche häufig nicht zwischen „analogem“ und „digitalem“ Mobbing unterscheiden: Verletzende Erfahrungen aus dem digitalen Raum wirken in den gesamten Lebensalltag hinein. 

Die Fortbildung verbindet fachliche Grundlagen mit praxisnaher Reflexion und nimmt dabei digitale Dynamiken in den Fokus. Anhand von Fallbeispielen entwickeln die Teilnehmenden konkrete Ideen für den Umgang mit Cybermobbing in ihrem Arbeitsfeld.

Nach der Fortbildung kannst du:

  • Merkmale und Dynamiken von Cybermobbing erkennen, 
  • damit Cybermobbing von Konflikten und anderen Übergriffen unterscheiden,
  • Auswirkungen auf betroffene Kinder und Jugendliche einschätzen,
  • angemessen mit Betroffenen und Beteiligten arbeiten,
  • Möglichkeiten der Prävention und Intervention entwickeln und
  • mutig für ein faires Miteinander einstehen. 

Infos

Teilnahmegebühren

  • Mitglied des ABA, Arbeitsbereich OKJA (Teilnahme kostenfrei)
  • Mitglied des ABA, angrenzender Arbeitsbereich (Teilnahmegebühr 25€)
  • Kein Mitglied, Arbeitsbereich OKJA (Teilnahmegebühr 50€)
  • Kein Mitglied, angrenzender Arbeitsbereich (Teilnahmegebühr 70€)

Die Referentin

Christin M. Pontius ist Diplom-Psychologin mit einem Master in Management von Sozialeinrichtungen. Sie hat Erfahrung in der Arbeit mit von Gewalt betroffenen Jugendlichen, begleitet seit langem Schutzkonzeptentwicklungsprozesse und bildet Fachkräfte rund um die Themen Kinderschutz und sexualisierte Gewalt fort. Aktuell ist sie für die Kindernothilfe als Trainerin tätig, sowie Projektleitung des Fortbildungsnetzes sexualisierte Gewalt bei der DGfPI. Mit ihrer Familie wohnt sie in der Südpfalz. 

Mehr: https://www.christinpontius.de/

Mitglied werden

ABA-Mitglieder begreifen sich als Solidargemeinschaft. Sie setzen sich in besonderer Weise für die Belange der Offenen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ein.

Aktuelle Projekte

Was macht der ABA Fachverband eigentlich? Hier stehts´s! Besuchen Sie die derzeitigen ABA-Baustellen.

Der i-Punkt Informationsdienst: handverlesene Infos aus der ABA-Welt, regelmäßig und kostenlos, direkt in Ihr Postfach.
Hinweis: Ihre E-Mail Adresse wird gespeichert und verarbeitet, damit wir Ihnen eine Bestätigungsmail schicken können. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Nach oben scrollen