Digitale Medien eröffnen Kindern und Jugendlichen vielfältige Möglichkeiten für Kommunikation, Selbstdarstellung und Beziehungsgestaltung. Gleichzeitig entstehen neue Formen sexualisierter Gewalt: Missbrauchsdarstellungen, KI-generierte Nacktbilder (Deepnudes), manipulierte Bilder und die Verbreitung sexualisierter Inhalte können für Betroffene gravierende Folgen haben.
Als Fachkräfte der offenen Jugendarbeit fragt ihr euch: Welche Phänomene gibt es? Wie entstehen und verbreiten sich solche Inhalte? Welche Auswirkungen haben sie auf Betroffene? Und wie kann und muss ich als Fachkraft angemessen reagieren und Schutz gewährleisten?
Die Fortbildung verbindet aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse mit langjähriger Praxiserfahrung im Kinderschutz. Anhand praxisnaher Beispiele reflektieren die Teilnehmenden eigene Handlungsmöglichkeiten und entwickeln mehr Sicherheit im Umgang mit digitalen Gefährdungslagen.
Nach der Fortbildung kannst du:
- verschiedene Formen bildbasierter sexualisierter Gewalt im digitalen Raum einordnen,
- die Dynamiken dahinter verstehen,
- Auswirkungen auf betroffene Kinder und Jugendliche nachvollziehen,
- bei Bekanntwerden entsprechender Inhalte fachlich angemessen reagieren,
- Unterstützungs- und Beratungsstrukturen einbeziehen,
- Präventions- und Aufklärungsmaterial fachlich auswählen.
Infos
- 09. November 2026
- 10 - 14 Uhr
- Zoom
Teilnahmegebühren
- Mitglied des ABA, Arbeitsbereich OKJA (Teilnahme kostenfrei)
- Mitglied des ABA, angrenzender Arbeitsbereich (Teilnahmegebühr 25€)
- Kein Mitglied, Arbeitsbereich OKJA (Teilnahmegebühr 50€)
- Kein Mitglied, angrenzender Arbeitsbereich (Teilnahmegebühr 70€)
