Aba-Fachverband
Demo

Kultur macht STARK – Bündnisse für Bildung

„Entdecker gesucht!“ in BottropBfB_Absendermarke_hoch

In 2016 bilden der ABA Fachverband e.V., das Spielmobil Rollmobs in Bottrop, das Familienzentrum der AGSB Bottrop e.V. mit der Kita Rappelkiste und Kunstreich im Pott e.V. das lokale Bildungsbündnis in Bottrop.

Am Borsigweg werden Kinder zu Entdeckern, 22. Oktober 2016, WAZ

 

Der ABA Fachverband e.V., das Spielmobil Rollmobs in Bottrop, Kunstreich im Pott e.V. und der Abenteuer- und Aktivspielplatz Devensstraße unter Trägerschaft des BDKJ haben im Jahr 2015 mit insgesamt sechs Maßnahmenabschnitten und 26 Maßnahmetagen ein lokales Bildungsbündnis in Bottrop gebildet.

Klangspiele im Stadtteil beenden Musikprojekt, 2. November 2015, Stadt Bottrop

Kinder zeigen ihre Projekte auf dem Berliner Platz, 29. Oktober 2015, WAZ

Das Motto „Kinder willkommen!“ gilt auch in Bottrop, 20. September 2015, WAZ

Batenbrock wird zum Trickfilm-Thema, 5. Mai 2015, WAZ

Impressionen des Projekt „Hörbar“ – Audioguide für Batenbrock!

Unter aktiver Gestaltung der teilnehmenden Kinder entsteht eine hörenswerte Führung durch den Stadtteil Batenbrock. Signifikante Marken des Quartiers werden mit Field Recordings und Sprachbeschreibungen in verschiedenen Fremdsprachen hörbar gemacht. So entsteht der multikulturell nutzbare Audioguide, der für die vielen vorhandenen Migrantenkinder unterschiedlicher Herkunft hohe Teilhabemöglichkeiten verspricht.

Phase 1: Erkundung des Sozialraumes

Erkundung des Sozialraumes hinsichtlich „cooler“ Spiel- orte, räume, angebote o.ä.. Die Erkundung wird mittels GPS-Geräten erfolgen und als „digitale“ Schnitzeljagd realisiert werden. Bestimmung von wichtigen Orten, Plätzen, Bauten und Lieblingsplätze für das Quartier.

Phase 2: Bau von Klangobjekten mit den TN

Kleine bis mittelgroße Klangobjekte (Selbstklinger wie z.B. pentatonische Klangspiele, Krachmacher etc.) werden gebaut und an den zuvor bestimmten Wegmarken dauerhaft als Orientierungshilfe im Quartier positioniert. Diese Klangmarken dienen (nicht nur) Kindern als Aufwertung und Anhaltspunkt vor Ort.

Phase 3: Erstellung eines Audioguides

Die signifikanten „Marken“ des Quartiers werden durch Field Recordings und Sprachbeschreibungen in verschiedenen Fremdsprachen (gem. Migrantenanteilen) hörbar gemacht. Im Audioguide können auch Hinweise auf haptische Anhaltspunkte gegeben werden, die dann als Orientierung dienen. Grafisches Material (Einzelfotos, gemalte, geklebte Bilder usw.) von signifikanten Wegmarken bereiten die TN am Spielmobil vor. Mögliche Erweiterung: Finde derart prägnante Wegmarken hinsichtlich Größe und/oder Form, dass sie auch für sehbehinderte Kinder zur Orientierung brauchbar sind.

Phase 4: Wie sieht es mit der Barrierefreiheit im Quartier aus?

Die örtlichen Gegebenheiten werden hinsichtlich der Barrierefreiheit im Quartier untersucht und geprüft: Gibt es offensichtliche Hindernisse, die körperbehinderten Kindern die Teilnahme am öffentlichen Leben im Quartier erschweren? Wie sieht es mit kinderwagen gerechten Wegen aus? Wo können Kinder mit Inliner, Skateboards, Waveboards fahren ohne dauernd auf Hindernissen in Form von Treppen, Mauern, etc. zu stossen? Dazu soll z.B. ein Film aus der Froschperspektive eines Rollstuhlfahreres (Höhe der Kamera auf Radhöhe) gedreht werden. Was ist im Blickwinkel der Kinder? Auf welcher Höhe können sie etwas lesen bzw. bespielen? Wo sind am besten QR-Codes für Kinder angebracht?

Phase 5: Präsentation der Projektarbeit

  • Anbringung von QR-Codes an den Wegmarken (Contentstream)
  • Veröffentlichung der Medieninhalte auf Website, Facebook etc.
  • Öffentliche Präsentation (Presse, Politik, Quartiersbewohner, Institutionen) mit Spielfest am 20. September 2014 im Stadtteil Batenbrock

Phase 6: Dokumentation:

  • In dieser Phase werden mit den am Projekt beteiligten Kindern Fotos ausgesucht und Texte formuliert die für eine Broschüre verwendet werden, Plakate mit den „coolsten“ Angeboten werden erstellt, aber auch weniger „coole“ Dinge (also was hat nicht gut funktioniert oder was hat weniger Spaß gemacht) sollen ebenfalls Raum und Platz finden.
  • Die Meinung der Kinder ist uns wichtig. In diesem Sinne soll die Dokumentation unter größmöglicher Partizipation der Kinder erstellt werden. Kinder, die an dieser Phase teilnehmen wollen, aber vorher noch nicht mitgemacht haben kann das ablaufen und erfahren der „Hör-Stationen“ angeboten werden.
  • Eine Broschüre (Heft/Zeitung) wird mit den Kindern hergestellt. Das Drucken, Binden, Heften, Verpacken usw. kann auch mit neu hinzu kommenden Kindern erfolgen so dass auch diese mit einbezogen sind.  Die Dokumentation soll an alle beteiligten Kinder, Kooperationspartner und Förderer verteilt werden.
  • Kinder, die an dieser Phase teilnehmen wollen, aber vorher noch nicht mitgemacht haben kann das ablaufen und erfahren der „Hör-Stationen“ angeboten werden.

 

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