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Hier halten wir Sie auf dem Laufenden mit aktuellen Einträgen zur Offenen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Sie haben was zu sagen? Wir machen es im Netz bekannt!

Offene Arbeit mit Kindern und Jugendlichen (Positionen des ABA Fachverbandes)

Foto: Rainer Deimel

Foto: Rainer Deimel

Offene Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist Jugendbildung, wie sie im Kinder- und Jugendhilfegesetz (1) beschrieben wird. Sie befähigt Kinder und Jugendliche zur Selbstbestimmung und ermöglicht jungen Menschen gesellschaftliche Mitveranwortung. Ebenso regt sie das soziale Engagement der Heranwachsenden an. Wie vor dem Hintergrund gesetzlicher Grundlagen aufgezeigt werden kann (2), handelt es sich bei der Offenen Kinder- und Jugendarbeit keineswegs – wie immer wieder behauptet – um eine „freiwillige Leistung“, sondern um eine pflichtige Aufgabe. Ebenso ergeben sich aus den gesetzlichen Vorgaben ihre wichtigste Ziele und ihr fachliches Selbstverständnis, nämlich

  • Emanzipation
  • Partizipation
  • Integration

 Dieser Paradigmenwechsel in der Kinder- und Jugendarbeit wurde 1990 durch den 8. Jugendbericht der Bundesregierung beschrieben. Hinzu kam seinerzeit ebenso der Aspekt der Prävention; dieser allerdings wird durch die rechtliche Grundlage der Arbeit, wie sie dem § 11 SGB VIII zu entnehmen ist, nicht bestätigt. Eine qualitativ hochwertige Kinder- und Jugendarbeit wirkt per se präventiv, ohne dass dies betont werden muss. Eine Überbetonung dieses Aspekts läuft nicht selten Gefahr, junge Menschen in ihrem Recht auf Entwicklung zu einer eigenständigen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit (3) zu behindern. Ebenso wird unter Umständen ihr Recht in Frage gestellt, dass die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen an den Interessen junger Menschen anzuknüpfen habe und von ihnen mitbestimmt und mitgestaltet werden soll, um sie dabei zu unterstützen, Selbstbestimmungsfähigkeiten zu erwerben sowie gesellschaftliche Mitverantwortung und soziales Engagement zu stimulieren. (4) Eine kritische Auseinandersetzung mit dieser Thematik liefert Prof. Dr. Benedikt Sturzenhecker in seinem Beitrag „Prävention ist keine Jugendarbeit“. (5)

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United We Come Together

Das Projekt „United We Come Together“ erwächst aus dem erfolgreichen Medien- und Musikprojekt „United We Change“ sowie “United We Change NRW“ und thematisiert  die  gesellschaftlichen  und  institutionellen  Erscheinungsformen von Heterosexismus  im Alltag junger Menschen durch musikalische und mediale Auseinandersetzung. Die bisherigen medial erfassten Projekte werden hierbei zu einer „Best Off – Dokumentation“ zusammengefasst werden. Diese dient der weiteren Ideenfindung für verschiedene Gruppenprojekte. Die Inhalte für die Aktionen können grundsätzlich aus allem bestehen, was für die Lebenswelt der Jugendlichen relevant ist und mit dem Thema Heterosexismus zu tun hat (bspw. Akzeptanz von gleichgeschlechtlichen/queeren Lebensentwürfen in der Öffentlichkeit, Anprangern homophober Sprache oder kritisches Hinterfragen medial propagierter Partnerschaftsmodelle).

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Bespielbare Welt – Begreifbare Welt

siteon0-f1f13Gegenstand der Projektidee ist es, unterschiedliche Lebens- und Spielwelten von Kindern im europäischen und außereuropäischen Raum in der pädagogischen Fachwelt erfahrbar und vergleichbar zu machen und so die Angebots- und Methodenvielfalt von Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit umfangreich zu erweitern. Sie versteht sich als Fortsetzung der Kongress- und Fortbildungsreihe, die der Verband mit dem „Internationalen Spielmobilkongress 2010“ in Essen und dem Projekt „Abenteuer (er)lernen (er)leben (er)greifen)“ in 2012 initiiert und erfolgreich durchgeführt hat.

http://www.2014.spielmobilkongress.de/

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Abenteuerspielplätze – ohne geht’s nicht!

Von Rainer Deimel

Vor wenigen Tagen machte der Verband der Kinderärzte wieder einmal deutlich, dass es um die Gesundheit von Kindern in diesen Zeiten vergleichsweise schlecht bestellt ist. Einer der Hauptgründe hierfür: Kinder bewegen sich immer weniger! Die körperliche Leistungsfähigkeit ist bei Kindern in den letzten 25 Jahren um mehr als zehn Prozent zurückgegangen. Dies hat zur Folge, dass inzwischen schon jedes achte Kind unter Bewegungsstörungen leidet. In Deutschland sind, so die Kinderärzte, nur 18 Prozent der Mädchen und 29 Prozent der Jungen zwischen 11 und 15 Jahren an mindestens fünf Tagen in der Woche körperlich aktiv. Empfehlung der Ärzte: Schulkinder sollten sich mindestens eine Stunde am Tag bewegen und dies möglichst draußen an der frischen Luft.

Wir können feststellen, dass natürliche Bewegungsräume für Kinder zusehends knapper werden. Der Straßenverkehr hat beispielsweise in der Stadt Essen in den letzten dreißig Jahren des vergangenen Jahrhunderts um das 500-fache zugenommen, ein Zuwachs, den man sich in seiner konkreten Dimension kaum noch vorstellen kann. Wir gehen davon aus, dass Essen lediglich ein Beispiel für die Situation insgesamt ist.

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(Spiel-)mobile Bildung

Der Aspekt der Bildung spielt in der Arbeit der Spielmobile nicht erst seit Beginn der PISA- Diskussion eine wichtige Rolle. Der Begriff der ästhetischen Erziehung, wie ihn die Pädagogische Aktion in München bereits in den siebziger Jahren geprägt hat, findet sich wieder im Begriff der Kulturellen Bildung, wie er ausführlich im aktuellen Grundsatzpapier „Kinder und Jugendliche stärken“ der Bundesvereinigung Kulturelle Jugendbildung dargestellt wird.

Im November 2002 veranstaltete die Bundesarbeitsgemeinschaft der Spielmobile eine Fachtagung in Berlin, die sich mit spezifischen Bildungsaspekten der Spielmobilarbeit auseinander setzte. Die folgenden Thesen beziehen sich auf Diskussions- und Arbeitsergebnisse dieser Fachtagung und verdeutlichen die Position der Spielmobile in Deutschland. Die Thesen wurden auf der Mitgliederversammlung der BAG-Spielmobile am 8.10.2003 in Karlsruhe verabschiedet.

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